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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Alaskan Malamute aks Ersthund - Was ist zu beachten in der Eingewöhnungszeit?

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@Kareki: Bei Uns waren es doch einige "Jodelööös" gerne am Abend.

Sorry,kein  Garten kann ich mir nicht vorstellen.

Unsere Hunde sind gerne im Garten-die Schlittenhunde haben sich gerne einschneien lassen.Für mich gehört das einfach dazu.

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vor 1 Stunde schrieb Carlotta48:

Ehrlich,ich tät mich sehr freuen wenn der Malamute aus dem Tierheim käme.Bei Dir (nimm`s nicht allzu persönlich) hätte ich doch arge Bedenken. Das einzig positive wäre-Du hast viel Zeit.

 

 

Ich habe mich nun durch die letzen 6 Seiten gewühlt und aus dem Bauch heraus würde ich wohl ähnlich entscheiden... Dass du viel Zeit ist, ist toll, aber das Geld erst zurücklegen, nachdem der Hund eingezogen ist? Finde ich nicht nur äußerst ungünstig, sondern auch mehr als fahrlässig... Ich habe mir im Studium eine Katze gekauft. Eine kaputte Katze. Der Kater hat eine Autoimmunerkrankung, die über die Jahre schon wirklich einiges an TA Kosten verschlungen hat.

Ich habe damals zwei oder drei Monate lang jede Nachtschicht gekellnert, die sich mir geboten hat, so dass ich am Ende mit knapp 1500,- € auf der hohen Kante da stand. Damit war es dann für mich in Ordnung zu sagen, ich kaufe mir ein Haustier (dass es eine Katze werden sollte, stand fest). Dass der Kater, den ich dann schließlich gekauft habe, dieses Geld aber innerhalb von 2 Jahren durchbringen würde, war mir beim Kauf nicht bewusst, denn mir wurde diese Erkrankung verschwiegen. Ich hätte das Tier nach 2 Wochen zwar noch "zurückgeben" können, aber der kleine Kerl hat ja schon zwei Wochen bei mir gelebt, sich währen dieser Zeit in meinem Herzen einen festen Platz erobert und deshalb war ich heilfroh besagt 1500,- € in der Hinterhand zu haben. Die Anschaffungskosten habe ich übrigens gesondert zusammengespart. 

Und unabhängig davon, ob man nun arbeitslos ist oder nicht, ein finanzielles Polster sollte vorhanden sein, bevor das Tier deiner Wahl einzieht. Es kann immer unerwartet etwas mit dem Tier sein und sei es ein Autounfall. Der Tierarzt will sofort bezahlt werden und nicht darauf warten, dass du dich mit dem Autofahrer auseinander gesetzt hast, der deinen Hund angefahren hat... 

Für meine Begriffe ist es einfach unvernünftig sich ohne ein bisschen was in der Hinterhand ein Haustier zu kaufen. Wir haben hier manchmal Leute in der Praxis, die wie du auch arbeitslos sind und da gibt es Menschen drunter, die sparen an sich selbst und ihrem Essen, um ihre TA Rechnung bezahlen zu können und es gibt diejenigen, die mit einem kranken Tier ankommen, aber dann kein Geld für die Behandlung haben und trotzdem eine Behandlung verlangen. So etwas geht einfach nicht. 

 

Ich würde mir erstmal ein bisschen was zusammen sparen und ggf. irgendwelche Mini Jobs annehmen, um das Geld schneller zusammen zu haben und dann anfangen nach einem Hund zu suchen.

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@Bikejöring Natürlich nur, wenn der Hund Spaß undFreude dran hat! Ich ging davon aus, daß sei selbstverständlich, war wohl mein Fehler. Mir geht's darum, für den Hund eine angemessene Beschäftigung zu finden, nicht um mein eigenes Vergnügen.

@Finanzen Selbstverständlich, deshalb hab ich ja auch bereits ein wenig Kleingeld für evtl. TA-Besuche beseite gelegt und bin nicht bereits vor Monaten ab ins nächste TH, um mir einen Hund zu holen, solang überleg ich nämlich schon mir einen Hund zuzulegen. :)

Die obigen Ausführungen waren nur bezüglich der Zukunft, und aus meiner Erfahrung heraus klappt das ganz gut. Klar, dumm laufen kann's immer, ich weiß von einem Fall, in dem eine Ratte über 2000 € innerhalb von 2-3 Wochen gekostet hat, und dann kannst auch mit Job durchaus in finanzielle Engpässe kommen, aber das ist nun auch nicht die Norm. Deswegen würd ich nun keinem abraten, sich Ratten zuzulegen, sofern er nicht mind 2000 € auf der hohen Kante hat. Ansonsten bin ich eh einer von der "bevor meinem Tier was fehlt, spar ich eher an mir selbst"- Sorte. Davon ab bin ich mittlerweile seit über 10 Jahren bei meiner TÄ, da kann man auch schon mal Sonderkonditionen aushandeln. ;)

 

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Das klingt doch alles gut. :) 
Dass man den Malakute nicht in der Wohnung halten kann, seh ich anders. Die liegen zwar gerne auch im Schnee rum, aber wir haben hier selbst im Winter nicht so wirklich Schnee gehabt in den letzten Jahren. Da hätte ich in den Harz oder Richtung Alpen fahren müssen. Insofern tut es für meine Begriffe auch eine lange Wanderung. Und ich glaube jeder Hund würde eine Wohnung einem Platz im Tierheim vorziehen. Von der Seite würde ich es immer betrachten. 

 

Ich drücke dir die Daumen, dass man im TH gnädig gestimmt ist und du ganz bald deinen Traumhund zu Haus rumflitzen hast. :) 

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Ach so, je nach dem wie alt der Hund, der einziehen wird, ist, würde ich ggf. Kabel, Schuhe und allerhand Krempel wegräumen, der von kleinen neugierigen Zähnen gerne mal angefressen wird ;) 

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Handyladekabel! :wacko:

(sie finden immer das, was mit am wichtigsten ist! :angry:)

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vor 2 Stunden schrieb velvetypoison:

Handyladekabel! :wacko:

(sie finden immer das, was mit am wichtigsten ist! :angry:)

Oh ja wir mussten schon 2x "neue anschaffen :D

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Puhhhh, man kann Probleme auch herreden.

Natürlich MUSS nicht jeder Hund ziehen. Klar kann man auch mit einem grossen Malamuten einfach durch den Park bummeln und ihn einfach Hund sein lassen.

Zughundesport macht verdammt Spass. Dass heisst doch nicht, dass der Hund in einen Zwinger gepackt wid und fortan nur zu körperlicher Überanstrengung durchs Gelände gepeitscht wird.

 

Ich habe ja schon öfter mal von "meinem" Malamuten erzählt. Der ist Vater von ganz vielen engagierten starken Alaska Huskys, die tatsächlich ziehen. Er selbst käme nicht auf den Gedanke, der zieht nur, wenn er Elche sieht.

Manche hier finden ja schon Rad fahren und der Hund ist nur dabei, als zuviel fürs Tier.

Ich weiss nicht, wenn ich radfahre dann trödeln meine Hunde nebenher. Sport sieht anders aus. Aber sie haben halt auch Spass am ziehen. Und das haben wir gemacht.

Just for fun, mit richtiger Ausrüstung und mit Verständnis, dass man locker läuft und am Ende locker auch wieder ausläuft. Wie ein Mensch, der joggen geht.

Das ist doch für einen gesunden Hund und gesunden Menschen eine feine Sache.

Früher bin ich mit Hund im Sommer oft durch den Schlachtensee geschwommen. Mit Weste und viel Spass in den Backen. Aber ich hab uns nicht gemeldet für die Ärmelkanalquerung. Wir hatten einfach eine zeitlang Spass.

 

Und ich hatte Spass am Cani Cross und am Dogscooting und auch am Bikejöring.

 

Probierts einfach mal aus! Mit dem geeigneten Hundepartner.

 

Ansonsten kann man auch Dogscootern und der Hund trödelt nebenher. Ist gut für "Beine-Bauch-Po"

 

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vor 7 Stunden schrieb kareki:

Aber der Hund "braucht" es nicht, nur weil er mal Lasten gezogen hat.

 

Vielleicht, und nur möglicher Weise, könnte man es individuell vom Hund abhängig machen, was er braucht und was nicht? ;)

 

Ja, man sollte sie nicht dummlaufen, weil sie wesentlich mehr aufm Kasten haben.

Und die wenigsten Nordischen sind heute noch gezielt auf die Veranlagung gezüchtet, ausdauernd zu ziehen.

Dennoch gibt es die Linien, die dafür mal prädestiniert waren und heute teilweise noch sind. Es wäre unsinnig, ihm das zu verwehren, wenn er/sie Spaß dran hat.

 

"Das eine tun und das andere nicht lassen".

 

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Nochmal. Es geht mir ums *Brauchen* - sowohl Garten als auch ZHS können Freude machen, aber *nötig* bei den allerwenigsten, wenn überhaupt.

 

Man muss es ja nicht ins andere Extrem verfallen lassen, ich habe nirgends etwas von Parkbummel als Alternative geschrieben. Malamuten sind wie alle Nordischen Naturburschen. Man muss da natürlich schon etwas mehr bieten als eine bepflanzte kleine Grünanlage. Würde ich mir auch für einen Havaneser wünschen. :)

 

Ich sehe Radfahren nicht als "zu viel", ich halte es für nicht wirklich hundegerecht, zumindest so wie ich das hier erlebe. Hund läuft einfach hinter dem Fahrrad her. 

Gibts ja auch anders, habe ich nur hier noch nie gesehen.

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