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Hundeforum Der Hund
gast

postoperative Behandlungen durch wen durchführen lassen?

Empfohlene Beiträge

Am 21.7.2017 um 18:10 schrieb Nahttante:

Mein herzliches Beileid. Schlimm genug den Hund zu verlieren, solch ein Anblick dann noch für die Kinder, schrecklich....

 

Warst du zu den Nachsorgeuntersuchungen beim operierenden Tierarzt? Wenn nein, keine Chance auf Klage.

Wurde zur Nachkontrolle ein anderer Tierarzt aufgesucht, wird kein Gericht die Schuldfrage eindeutig zuordnen können. (Beispiel: Nähte nicht fest ( OP Fehler) oder Nahtmaterial zu früh entfernt (PostOP-Fehler).

 

Heißt das etwa, wenn der behandelnde Arzt nach einem Eingriff sagt, die weitere Behandlung könne durch den normalen, eigenen Haus-Tierarzt vorgenommen werden, sind ALLE beteiligten Tierärzte aus der Nummer RAUS?

 

:blink:

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vor einer Stunde schrieb marcolino:

Heißt das etwa, wenn der behandelnde Arzt nach einem Eingriff sagt, die weitere Behandlung könne durch den normalen, eigenen Haus-Tierarzt vorgenommen werden, sind ALLE beteiligten Tierärzte aus der Nummer RAUS?

 

Passiert etwas, bist du erst mal in der Beweispflicht, das es an der OP lag. Ist ein 2. Arzt im Boot wird es noch schwerer.

Fehler bei OP oder Post-OP ? Den Ball werden sich im Klagefall beide hin und her schieben, Damit hast du kaum eine Chance auf dem Klageweg was zu erreichen.

 

Obduktion bei einer nicht beteiligten Tierklinik durchführen lassen und hoffen das eine klare Ursache gefunden wird. Die einzige Chance, was zu erreichen.

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(bearbeitet)

Hm ... ich kenne eine Klinik, welche die postoperative Behandlung immer selber macht und auch machen will, eine andere, welche die postoperativen Behandlungen falls möglich vom Haustierarzt machen lässt.

 

Sagt das etwas über die Seriosität aus?

 

@Nahttante ich habe meine Frage mal hierhin verschoben, finde das ist in einem eigenen Thema besser aufgehoben.

 

 

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Gerade bei diesem Verlauf ist es schwer,  einem Arzt die Schuld zu zuweisen.

Ob die OP notwendig war oder nicht lässt sich nicht sagen. Das kann nur der Arzt, der die Untersuchungen durchgeführt hat.

 

Bei der OP wird je nach Schnittverfahren ein Teil des Darmes aus dem Schnitt entfernt, einfach um überhaupt was zu sehen und die Verletzungsgefahr der anderen Organe zu minimieren. Nach der OP kommt der Darm wieder rein. Er braucht einige Zeit um sich wieder so zu entfalten, wie er mal lag.

 

Die OP Narbe war auffällig, ein 2. Arzt hat festgestellt, das was mit der Naht nicht stimmt. Das Naht-Material wurde entfernt (neu genäht??).

Durch die Bewegungen des Darmes (normal, weil er in seine ursprüngliche Lage zurück will) kommt es zu Spannungen im Nahtbereich. Kein Problem, wenn die Naht Zeit hatte, sich zu schließen. Hier war die Naht nicht ausreichend verheilt. Schuld des Arztes, der operiert hat, oder des Arztes, der das Naht-Material verfrüht entfernt hat?

 

Lag es nur an der Naht, oder war der Darm verschlungen, baute dadurch einen zu hohen Druck auf?

War der Hund zu schnell in zu starker Bewegung ( Sprünge, Toben) ?

Wurde via Ultraschall mal in der Nachsorge geschaut, ob sich freie Flüssigkeit bildet? Lage des Darmes kontrolliert?

 

Viele Fragezeichen und die Schuldfrage besteht genau aus diesen Fragezeichen.

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@marcolino

Tu mir bitte den Gefallen und verschiebe meinen letzten Bericht auch nach hier, ja? Ich habe geschrieben, während du verschoben hast.....

 

Danke

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vor 18 Minuten schrieb marcolino:

Hm ... ich kenne eine Klinik, welche die postoperative Behandlung immer selber macht und auch machen will, eine andere, welche die postoperativen Behandlungen falls möglich vom Haustierarzt machen lässt.

 

Ich möchte meine Patienten, die ich operiert habe, auch bis zur Genesung begleiten. Ich weiss, welche Art der OP durchgeführt wurde und wo die Risiken liegen.

Sollten Probleme auftreten die an meine Grenzen stoßen, empfehle ich einen Spezialisten, der von mir einen genauen Bericht bekommt.

 

Vielleicht fehlt einigen Kliniken einfach das Personal, um Nachuntersuchungen selber durchzuführen.

 

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Erledigt - steht jetzt VOR deiner Anfrage, wegen des chronologischen Ablaufs :)

 

Danke dir für dein Verständnis :)

 

 

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Super, danke

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Das glaube ich bei der einen Klinik eher nicht - das ist schon fast ein Krankenhaus, nur halt zu 95% (oder so) ambulante Behandlung, für die stationäre Aufnahme einen eigenen Bereich.

 

Amigo ist dort operiert worden, mir wurde gesagt, wenn keine Komplikationen auftreten kann die Nachbehandlung von meiner Tierärztin vor Ort durchgeführt werden. Dort sollte ich Amigo auch direkt am Tag nach der OP vorstellen. 

Ich fand das eigentlich angenehm, weil das sowohl eine deutlich kürzere Anfahrt bedeutete, als auch kostenmäßig günstiger war und auch weniger Stress für den Hund - keine Wartezeiten, nicht mehr in die doofe Klinik sondern zu seiner Lieblingstierärztin, die immer Leckerchen für ihn hat.

 

Eine Augen-OP hatte ich dagegen bei einem Spezialisten (DoK) machen lassen; Dort wollten sie die Kontrolluntersuchungen selber vornehmen. 

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(bearbeitet)

Die Behandlung bei Komplikationen behält die Klinik sich ja vor, somit alles gut.

Entscheidend ist hier die Zusammenarbeit der Klinik und deines Tierarztes. Wird kurz der OP Bericht via Mail angefordert und auch gesendet, sind alle auf der sicheren Seite.

 

Rechtlich ( und darum ging es ja im Ursprung) wird es schwerer etwas Einzuklagen  je mehr Ärzte beteiligt sind.

 

Ich selber möchte gerne den Verlauf der Heilung sehen, die Nachsorge gehört für mich persönlich direkt zur OP.  Ist natürlich ein Unterschied zur Klinik, denn bei mir liegen ja "meine Patienten" auf dem Tisch.

 

Im Spezialbereich wie z.B. nach einer Augen-OP stoßen die meisten Tierärzte (ich ebenfalls) an ihre Grenzen. Da ist es sinnvoll, dies auch vom Spezialisten kontrollieren zu lassen.

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