Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Rona

Hunde nach Op, geht es ihr gut?

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr lieben,
Ich bin neu hier und habe auch gleich einen Berg probleme und Fragen dabei.

Ich versuche mal unsere Geschichte kurz wiederzugeben.
Vor etwa dreieinhalb Wochen habe ich bei meiner Hündin (sie ist 6 jahre alt) bemerkt, dass sie offensichtlich mal wiedr scheinschwanger ist. Wir sind also zur Tierärztin und sie hat etwas entzündungshemmendes bekommen und wir sollten am nächsten tag wieder kommen wenn es nicht besser wird. 
Es war nicht besser, deshalb sind wir wieder um Arzt. Es wurde ein Ultraschall gemacht. Weder etwas Tumorartiges, noch veränderungen in der Gebährmutter. Sie bekam nochmal ein Medikament und noch entwässerungstabletten um die flüssigkeit rauszubekommen. Das habe ich ihr abends gegeben. Etwa zwei stunden später hat sie angefangen sich zu übergeben.
Nachdem das in den nächsten stunden nicht besser wurde, sondern eher noch schlimmer und jedes essen wieder rauskam sind wir wieder zur Ärztin. Wir haben ein röntgenbild gemacht und sie bekam einen Magenschoner. Nachdem das ein samstag war, machten wir aus, das mein hund sonntag fasten sollte und wir montag ein blutbild machen. 
Dienstag kam die auswertung, blutbild war in ordnung, allein der cortison wert war recht niedrig.
In der folgenden woche waren wir jeden tag bei der ärztin, das spucken ging weiter. 
Am freitag fuhr ich mit ihr in die tierklinik, da sie offensichtlich ziemlich schmerzen hatte. 
Auch dort wieder blutbild, ultraschall, röntgen.... da war nichts, einzig war sie beginnend dehydriert und bekam eine infusion. wir bekamen noch ein pulver mit und etwas gegen die übelkeit. Ab da war das erbrechen vorbei! Und das erste mal viel der verdacht auf morbus addison, konnte aber nicht getestet werden, da sie einmal cortison bekommen hatte.
Sonntag erschien sie mir wieder so schlecht und schmerzvoll. Ich fuhr mit ihr in die klinik, dort bekamen wir noch zusätzlich schmerzmittel und mir wurde gesagt, ich solle sie einfach in ruhe lassen, sie würde sich dann erholen.
Montag hatte sie wieder solche schmerzen und sie wollte nicht fressen. Also wieder in die klinik. Ich kam mir vor wie eine hysterische kuh, der hund hat ja offensichtlich nichts. 
Nachmittags rief ihc nochmal in der klinik an, da es ihr so schlecht ging, genauso wie am dienstag zweimal... alle drei mal sollte ich sie einfach in ruhe lassen und beim dritten mal hieß es, sie müsse mir die anrufe in rechnung stellen.
Dienstag abend bin ich dann wieder mit ihr zur tierärztin, sie gab ihr ein breitbandantibiotika und schmerzmittel. 
Deshalb bekam sie auch mittwoch, donnerstag und feitag nochmal antibiotika und schmerzmittel. Freitag abend ging es ihr sehr schlecht, ließ sich aber gut ablenken und war fröhlich, mein freund war schon genervt und sagte ich solle sie einfach mal in ruhe lassen. 
Samstag morgen ging es ihr so schlecht, dass ich einfach mit ihr in die klinik fuhr. Wir hatten diesmal eine andere ärztin, diese machte nochmal ultraschall und ein blutbild. 
Und dann der Schock.... der komplette bauchraum und magen voller eiterflüssigkeit und eine blutvergiftung.... sie sagte, entweder sofort opperieren, mit kaum einer chance oder sie ist in stunden tod. Ich entschied mich für die op.
Nach drei stunden op kam der erste anruf. Sie hatten das problem gefunden. Mein mäuschen hatte ein loch am magenausgang. Dadurch war mageninhalt, darminhalt, magensäure und gallensäure im bauchraum Es müssten teile vom magen und vom darm weggeschnitten werden und dann wieder verbunden. Diese naht könnte an dem durch die säuren sehr schlechtem gewebe sehr schnell wieder reißen. Ausserdem könne das loch auch von krebs sein und sie ließen auch noch das gewebe untersuchen. Die prognose war nicht nur schlecht, sie hatte praktisch keine chance, trotzdem wollte ich nicht aufgeben. 
Nach weiteren 2 stunden kam der anruf - sie hatte die op überlebt und war am aufwachen. Die nächsten tage waren horror, sie war in der klinik und ich rechnete ständig damit, dass der anruf kommt, dass sies nicht geschafft hat. Dann am letzten donnerstag, 5ter tag nach der op, endlich, sie hatte es überstanden, die nähte hielten und ich durfte sie freitag abholen. Das ist in Wunder!

Heute war ich schon in der klinik und sie meinen es gehe ihr gut, sie ist nur sooooo müde... die blutwerte sind immernoch schlecht, aber werden weiter besser, im bauchraum ist keine flüssigkeit, also sollte sie wirklich wieder fit sein. Nur ich habe solche angst. Ich kann nicht aufhören sie anzustarren, ich habe solche angst etwas zu übersehen. 
Wie geht ihr mit ops um? Wie kommt ihr klar? Wann geht es ihr besser? Welche erfahrungen habt ihr gemacht? Woher weiß ich was noch normal ist und was nicht mehr?

Es tut mir leid, dass mein post so lange ist, aber es tat gut alles mal aufzuschreiben!

IMG_6275.JPG

IMG_6253.JPG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich wünsche der kleinen erstmal gute Genesung ! :)


Op´s je nach Größe schwächen einfach sehr stark. 
Und das scheint ja eine schon recht heftige OP gewesen sein, mal davon abgesehen das praktisch eine Vergiftung im Bauchraum so langsam stattgefunden hat. 
Das kann noch Wochen dauern bis sie wieder richtig fit ist. 
Beobachte sie.. sobald sich was verschlechtert, lieber noch einmal in die Klinik als rätseln damit jemand nach schaut. 

Versuche sie etwas ruhig zu halten.. nicht zu viel Bewegung und richtig schonen. 
Sanfte und leichte Kost die gut verdaulich ist so das auch Magen und Darm nicht überstrapaziert werden. 
Lieber in Abständen als auf einmal füttern... viel Wasser und der Rest wird schon wieder :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich kann deine Sorgen gut verstehen. Meine Hündin wurde am letzten Dienstag auch operiert und ich wachte mir argusaugen über sie. So richtig helfen kann ich dir nicht. Beobachte sie ohne hysterisch zu sein und lass sie. Ich musste mich so zusammenreißen, sie nicht permanent im schlaf anzugrabbeln.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke für eure Antworten! Es fällt mir einfach so schwer einzuschätzen ob alles ok ist. Sie ist sonst so ein hektisches wuzerl und jetzt schläft und schläft und schläft sie.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich finde es schon krass, dass es niemand früher bemerkt hat und dich quasi noch als nervend hinstellt. Gut, dass du so hartnäckig geblieben bist. 

War sicher eine sehr schwere OP und ich denke deine Kleine braucht vor allem Ruhe. Beobachte sie einfach gut, frisst sie, trinkt sie, wird ihr Zustand täglich besser... Niemand kennt deinen Hund so gut wie du. 

Ich wünsche ganz dolle Besserung und vollständige Genesung. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ruhe, würde ich auch sagen. Die Zeit wird zeigen, ob sie sich wieder wie vorher wohlfühlen wird. Ich drücke natürlich alle Daumen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was für ein zähes Mädchen!!! Das klingt wirklich nach einer schweren OP. Ich habe mehrere Magendrehungen und vielleicht eine ähnlich schwere OP miterlebt, wie du sie beschreibst. Ich hoffe, ich kann dir noch den ein oder anderen Tip geben, falls der Tierarzt das nicht ohnehin schon gemacht hat. Zur Einschätzung: Nach 5 Tagen ist deine Hündin einigermaßen über den Berg, was plötzliches Organversagen, wie z.B. Herzstillstand angeht. Was natürlich dringend beobachtet werden muss, ist eine mögliche allergische Reaktion auf das Nahtmaterial. Aber die Naht sieht auf den Fotos ja wirklich bilderbuchmäßig aus und einen Leckschutz hat sie ja auch.

 

Also, ich habe nach solchen OP`s die Hunde immer mit Brei gefüttert, sodass das Wasser direkt mit drin ist, wovon ja ruhig sehr viel in den Hund soll. Dazu bietet sich ein Nassfutter an, das wirklich gar keine Brocken drin hat, z.B. Welpenfutter oder Hill's ad (hoch kalorisch). Damit alle 2-3 Stunden möglichst kleine Portionen. Außerdem solltest du sehr penibel auf den Kot achten. Besser ein bißchen zu dünn als zu fest. Ist er zu fest, dann besorg dir vom Tierarzt (gibt es vielleicht auch in der Apotheke) Lactulose. Darauf reagieren die Hunde sehr unterschiedlich von der Dosierung her. Da musst du ein bißchen experimentieren.

 

Ansonsten vertraue ich bei dir voll und ganz darauf, dass du bei Auffälligkeiten sofort wieder beim Tierarzt auf der Matte stehst. Das hast du ja bereits bewiesen. Hoffentlich hat der wenigstens ein so schlechtes Gewissen, dass er sich dann ran hält und dir hilft sobald was ist. Bekommt deine Hündin gerade noch Medikamente? Schmerzmittel, Antibiotika? Sowas ist nach Magen OP's auch immer besser zu spritzen, statt es oral einzugeben, weil es reizt.

 

Bleibt tapfer. alle beide!!! Ganz liebe Grüße

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Vielen Dank für die lieben Antworten! 

 

Mittlerweile ist die op zweieinhalb Wochen her und eigentlich sollte sie über dem Berg sein. 

Allerdings bekommt sie weiterhin cerenia gegen die Übelkeit, jedesmal wenn wir es absetzen muss sie wieder spucken. 

Wir sind immernoch jeden zweiten oder dritten Tag in der Klinik und bekommen keine Ruhe :(

Ständig beobachte ich ihre Atmung, ich werde wohl langsam paranoid :/

Sie wurde letzte Woche auf morbus addison getestet, die Werte waren im graubereich, deshalb machen wir den Test am Freitag nochmal... wenns das nicht ist müssen wir weiter suchen und kriegen wieder keine Ruhe :'(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hat sie denn Medikamente über orale Eingabe bekommen? Das kann den Magen-Darm-Trakt ganz schön kaputt machen. Hat durch die OP bedingt eine Futterumstellung stattgefunden? Frag beim Tierarzt ruhig mal nach Magenschonern, wie Sucrabest (damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht) oder auch Omeprazol (darauf reagieren Hunde sehr unterschiedlich gut aber auch schlecht). Auch Hausmittelchen kommen vielleicht infrage, um die Magenschleimhaut wieder zu stabilisieren. Cerenia brennt ja immer so fies...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich wünsche Euch beiden weiterhin ganz viel Kraft. Umso mehr Ruhe Du ausstrahlst merkt das auch Dein Hund und dies beruhigt ihn dann auch wieder. Ja manchmal ist das sehr schwer aber ihr schafft das...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.