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Hundeforum Der Hund
Yoki

Mein Welpe "klebt" am Gartenzaun der Nachbarn

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Hallo zusammen,

 

Mein Mann und ich haben uns vor einigen Monaten ein Haus gekauft und uns kurze Zeit später endlich einen Wunsch erfüllt, den wir schon so lange hatten! Wir haben uns einen Hundewelpen in unsere Familie geholt. Unser kleiner Labrador-Rüde Cosmo kam mit etwas mehr als 9 Wochen zu uns, lebt jetzt seit 3 Wochen bei uns und bereichert unser Leben jeden Tag.

Es läuft super mit ihm. Er ist intelligent und lernt sehr schnell, nimmt sich seine Ruhezeiten, ist sehr anhänglich und verschmust, zeigt bereits an, wenn er sich lösen muss, schläft durch und ist auch beim Gassi gehen und bei Besuch wirklich angenehm. Wir sind echt glücklich mit ihm!

Wir sind mit ihm auch in der Hundeschule, die ihm sichtlich Spaß macht und die wir als sehr hilfreich empfinden! (momentan noch Einzeltraining, auf Empfehlung der Trainerin. Demnächst kommt er dann in eine für ihn passende kleine Gruppe von Welpen).

Klingt soweit ja alles prima, ist es auch. Aber wär ja zu schön um wahr zu sein, wenn es nicht doch irgendwo ein Problemchen gäbe...

Ich würde mir gern zu Folgendem ein paar Meinungen einholen (das wird lang, also schon mal vorab sorry für die wall of text):

Unser Haus ist ein Reihenmittelhaus mit relativ kleinem Garten. Sprich, links und rechts, direkt an uns angrenzend, haben wir Nachbarn. Die Gärten sind getrennt durch einen etwa 1 Meter hohen Maschendrahtzaun.

Die Nachbarin auf der linken Seite interessiert Cosmo nicht wirklich. Eine alleinstehende Dame um die 50. Er nimmt sie zur Kenntnis, bleibt aber mitten bei uns auf der Wiese liegen, wenn sie draußen ist und schaut ihr oft entspannt dabei zu, wie sie im Garten arbeitet.

Die Nachbarn auf der rechten Seite sind ne andere Geschichte. Ein Pärchen mit 4 Kindern und einem Hund. Cosmo liebt Kinder (Kinder bedeuten für ihn Party :10_wink: ) und kommt mit dem Nachbarshund gut aus (ebenfalls Rüde, 2 Jahre alt und intakt).

Wir gehen mit Cosmo 3 mal am Tag etwa 15 Minuten Gassi. Zwischendurch lassen wir ihn in den Garten, um sich zu lösen. Und die Garten-Sache geht mir momentan etwas auf den Zeiger.

Denn sobald wir mit Cosmo raus gehen, ist sein allererster Weg zum Zaun. Dort sitzt er dann erstmal und schaut, ob die Nachbarn da sind. Das ist ja auch soweit ok. Die Nachbarn sind allerdings fast immer draußen, mit Hund und Kindern und meistens noch mit Besuch. Ist also mega spannend für ihn.

Und sobald Cosmo am Zaun sitzt (allerspätestens, wenn er anfängt zu winseln, um die Leute auf sich aufmerksam zu machen), kommen die ganzen Leute an, begrüßen ihn, steicheln ihn und freuen sich über ihn. Die Kinder natürlich noch mehr als die Erwachsenen, die rufen ihn dann, fassen zu ihm rüber, streicheln ihn und Cosmo freut sich tierisch. Er lässt sich den Bauch kraulen, springt am Zaun hoch, schleckt die Hände ab. Süß....Das ist ja auch schön. Allerdings geht das seit 3 Wochen so. Jedes Mal, wenn wir mit ihm raus gehen. Ohne Ausnahme (vorausgesetzt, die Nachbarn sind da. Also quasi immer).

Er hat sich auch schon unter dem Zaun durchgequetscht und wenn die Kinder ihn rufen, rennt er da auch mal mit Anlauf gegen.

Die Kinder einbremsen zeigt nur kurz Wirkung und ist am nächsten Tag (oder wenn die Eltern dann mal nicht dabei sind), wieder vergessen. Klar, sind ja auch Kinder und das ist denk ich normal. Süßer Welpe nebenan, der sich nen Ast abfreut, wenn man ihn streichelt -> Kind geht zu ihm und streichelt ihn.

Ablenken funktioniert nur kurzfristig. Und uns interessanter machen als die Nachbarn ist vergebens. Gegen x Kinder und Erwachsene können mein Mann und ich abstinken (die Kinder toben mit ihrem Hund durch den Garten, ab und an sind auch andere Hunde da und die Erwachsenen grillen und haben es lustig zusammen).

Ich genieße die paar wenigen Minuten am Tag, die ich habe, um mit meinem Hund entspannt im Garten zu spielen oder einfach auf der Terrasse zu sitzen und ihm dabei zuzuschauen, wie er auf der Wieso rumtollt. Aber diese Zeiten sind echt sehr, sehr rar gesät.

Es ist auch nicht so, dass wir uns nicht mit Cosmo beschäftigen würden und er nur von den Nachbarn Aufmerksamkeit bekommt.

Ich versuche, ihn möglichst art- und altersgerecht auszulasten. Er liebt Nasenarbeit! Ich verstecke im Garten Leckerlis, die er dann suchen darf; er hat einen Labyrinthball, den er liebt; ich bringe ihm kleine Tricks bei, übe mit ihm Grundkommandos, momentan versuchen wir uns am Apportieren. Alles in kurzen Einheiten, die ich beende, wenn ich merke, er wird unkonzentiert und hat keine Lust mehr.

Vielleicht bin ich da einfach zu unentspannt und es sollte mir egal sein, wenn mein Welpe permanent am Zaun der Nachbarn hängt, sobald die draußen sind und dort sitzt und winselt und am Zaun hochspringt. Und ich ihn nur dort wegbekomme, wenn ich entweder rein gehe (er läuft mir dann meistens hinterher), oder ihn mit Leckerlis besteche...

Es ist Sommer, klar dass die Nachbarn da mit Freunden, Familie und Hund am liebsten draußen im Garten sind. Wären wir ja auch....

Ich muss zugeben, dass ich momentan echt so gut es eben geht vermeide, in den Garten zu gehen, wenn die Nachbarn da sind. Besonders, wenn sie Besuch haben.

Ist das irgendwie nachvollziehbar? :(

Habt ihr irgendwelche Ideen, um die Situation (für mich) etwas erträglicher zu machen?

Sollte ich da primär an mir arbeiten? Oder gezielt mit Cosmo trainieren, dass er lernt, nach der Begrüßung der Nachbarn seinen Fokus auch mal auf was anderes zu lenken? (Wobei ich mir vorstellen kann, dass das für nen 3-Monate alten Welpen echt hart ist, wenn bei den Nachbarn die Post abgeht....). Ich möchte ihm allerdings auch keine Permanentbespaßung geben, solange wir im Garten sind. Zum Einen ist das im Alltag nur schwer umsetzbar, und zum Anderen ist es für mich durchaus vorstellbar, dass ein Hund in nem Garten Möglichkeiten findet, sich auch mal selbst zu beschäftigen oder sich auch einfach mal entspannt hinlegt. Wenn die Nachbarn nicht zuhause sind, funktioniert das ja auch.

Denkt ihr, ein Sichtschutz am Zaun könnte da etwas helfen? Oder würde das an der Situation nix ändern, da er die Nachbarn ja trotzdem noch hört?

Ich bin echt für jede Idee dankbar.

 

 

Grüßle und nen angenehmen Start ins Wochenende,

Yoki

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Das Problem verstehe ich nicht so richtig, ist doch super daß da ein Hund ist, ist doch super daß da Kinder sind, ist doch super wenn Hund und die sich freuen... das ist ein Tierkind. Der will spielen. Mit Artgenossen. Der will entdecken. Im Freilauf.

15 min Gassi klingen erstens kurz und zweitens damit auch vergleichsweise langweilig. Fahrt ihr da raus, wechselt ihr die Strecken, trifft er da Artgenossen? Draußen soll der Hund etwas erleben dürfen, drinnen besser entspannen. Also müßt ihr das "Draußen" attraktiver machen. Falls eine 5min Regel da rumspuken sollte: Das bezieht sich auf das Gassigehen an der Leine. Einen Welpen kann man ruhig  zwischendurch lwas Suchen lassen, aber man lastet ihn nicht mit Nasenarbeit aus- viel zu anstrengend.

Und tobt ruhig auch mal wild mit dem Hund, Spaß ist sehr wichtig.

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(bearbeitet)

Ich verstehe das Problem sehr gut. Der Welpe wird doch richtig angeworfen und das ist wohl fast Dauerzustand. Mir würde die Situation auch auf den Zeiger gehen.

 

Ein Sichtschutz wird dir nicht viel nutzen, da du Cosmo's Ohren nicht verstopfen kannst.:) 

Ich würde zunächst das Gespräch mit den Nachbarn suchen und darum bitten, den Hund nicht anzulocken. 

Bei mir wäre der Hund  in solch einer Situation mit Geschirr und Leine im Garten, damit ich ihn notfalls ohne körperliche Einwirkung ins Haus bringen kann. Cosmo müsste bei mir lernen, nicht direkt zum Zaun zu laufen.

Das kann nämlich richtig nervig werden, wenn der Hund lernt, dass der Garten seine Bespassungs-Arena ist.

 

 

 

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Danke für die Antworten :)

Ich hab echt schon an mir gezweifelt und gedacht, ich kann meinem Welpen doch nicht den Spaß nehmen, die Nachbarn meinen es ja nur gut,...aber es nervt mich!

Und die Kinder hören halt auch nicht auf, ihn zu rufen und mit Spielzeug vor seiner Nase (hinter dem Zaun) rumzuwedeln, wenn er wiederholt mit Anlauf gegen den Zaun rennt. Wenn ich das dann beende und sage, dass es so zu wild ist und er sich verletzen könnte, kommt "aber der will doch spielen!". Ich, die Spielverderberin, geh dann mit ihm rein...

Noch kurz zu dem, was du, gebemeinensenfdazu, geschrieben hast.

Die 15 Minuten bezogen sich aufs Gassi gehen an der Leine. Wir stoppen da aber auch nicht die Zeit, um ja keine Minute länger mit ihm unterwegs zu sein. Wenn ich merke, dass er grad viel Spaß hat, erkundet oder wir mit ihm irgendwo anders hingefahren sind, um dort Gassi zu gehen, wird es auch mal länger. Aber die 15 Minuten bleiben unser Richtwert für nen 3 Monate alten Welpen.

Wir wechseln die Strecken, fahren auch mal mit ihm weg (an den See, in den Wald, gehen mit ihm auf große Wiesen) und ja, auf den Spaziergängen hat er auch Hundebegegnungen. In der Hundeschule übrigens auch. In der Gruppe, die vor ihm dran ist, ist ein souveräner Rüde, mit dem er dort jedes Mal ausgelassen spielt.

Wir haben auch im Freundeskreis Leute mit Hunden, die er alle schon kennen gelernt hat.

Natürlich spielen wir auch mit ihm (aber dass man mit seinem Welpen spielt, hielt ich für selbstverständlich) und ich zwinge ihn auch nicht, stundenlang mit mir wahnsinnig schwere Übungen zu machen. Aber er ist jetzt 3 Monate alt, dass ich ihm da "sitz" und "platz" beibringe und ihn Leckerlis suchen lasse, und nicht nur ziellos mit ihm rumbalge seh ich jetzt auch nicht als Überforderung. Lasse mich da aber auch eines Besseren belehren.

Wir waren auch schon bei den Nachbarn im Garten, dass die Hunde zusammen spielen können. Wobei ihn da dann der andere Hund gar nicht mehr so interessiert hat. Kurz geschnüffelt zum hallo sagen und dann ab zu den Kindern.

In dem Fall wird dann wohl kein Weg dran vorbei führen, mal ernsthaft mit den Eltern zu reden, nachdem die Idee mit dem Sichtschutz wohl leider nicht funktionieren wird.

Ich hoffe, dass sie mich da ernst nehmen und das berücksichtigen. Unsere Ansichten in Sachen Hundeerziehung und Umgang mit dem Hund sind nämlich grundverschieden. Für sie ist Hundeschule unnötig, wenn der Hund "dumm tut", wird er auf den Rücken gedreht und "dominiert" und wenn er bellt, wird die Rappeldose neben ihn geworfen oder er wird angeschrieen. Wobei sie zu Cosmo nie in irgendeiner Art grob waren, im Gegenteil, und die Dose werfen sie auch nicht, wenn wir mit ihm im Garten sind.

 

Gruß und nen schönen Abend euch :)

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Du musst dich nicht rechtfertigen. :)

 

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Ich versteh dein Problem auch :) Natürlich geht der kleine immer wieder am Zaun, wenn Nachbarn auch noch fleißig rufen/locken usw. Würde ich persönlich auch nicht toll finden 

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Ich würde das unterbinden. 

Als erstes würde ich mit den Nachbarn sprechen, jeden Kontakt am Zaun würde ich ablehnen. Kein locken, streicheln, Spiel mit den Kindern...wenn er jetzt schon gegen den Zaun donnert macht er ihn platt wenn er größer ist. Wenn die Kinder ihn streicheln wollen können sie ja mal kurz rüberkommen. 

Einen Sichtschutzzaun würde ich wohl wirklich machen, auch wenn er die Nachbarn hört entspannt das ein wenig. 

Und dann würde ich ihn vorerst nur mit Geschirr und langer Leine rauslassen und damit verhindern daß er überhaupt zum Zaun geht. 

 

Keiner will einen ausgewachsenen Hund, der gewohnt ist sich in den Nachbarsgarten zu drängeln. 

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Ich würde es trotzdem zusätzlich mit einem Sichtschutz versuchen. Wenn die Kinder den Hund nicht sehen und noch extra locken, dann hast du es doch schon ein bißchen leichter... Ich denke, die Situation ist für den Hund schon stressig und durch den Zaun auch frustrierend auf Dauer. Ihr könnt ja trotzdem immer mal rüber gehen zum spielen. Dann bekommen die Nachbarn auch keinen falschen Eindruck.

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Ich versteh dein Problem absolut. Mir würde es auch gehörig auf den Senkel gehen wenn mein Hund permanent aufgeregt am Zaun stünde und dann auch noch dafür bestätigt würde weil die Leute ihn ständig antatschen. Der ist ja dann in ständiger Erwartungshaltung und kommt kaum zur Ruhe. Zudem ist er ja dann dauernd abgelenkt wenn man mal irgendwas mit ihm üben oder spielen will. 

 

Ich hatte ein ähnliches Problem bei uns im Garten. Dieser grenzt nämlich an eine Wiese auf der Gänse und Hühner laufen. Meine Zwerghündin war zu Welpenzeiten unheimlich interessiert an drm Geflügel und war kaum vom Zaun wegzubekommen. Ich habs so gelöst, dass ich zum Einen MICH interessanter gemacht hab (viel gespielt, Tricks geübt, einfach Party mit ihr gemacht) und zum Anderen jede Kontaktaufnahme zum Geflügel, jedes Hinlaufen zum Zaun unterbunden habe mit einem bösen "Nein!" und einem anschließenden super-freudigen Rückruf bzw einer Einladung zum Spiel. Das hab ich 2 Wochen täglich mehrmals durchgezogen, dann hatte sie es endgültig kapiert, dass das Geflügel Tabu ist. 

Allerdings kam das Geflügelviechs auch nicht an den Zaun um den Hund zum Herkommen zu animieren, so wie es die Kinder vermutlich tun. Da würde ich evtl mal ein Wort mit den Eltern und den Kindefn sprechen, dass du vorerst nicht möchtest,  dass sie drn Hund anfassen,  ansprechen oder irgendwie anders animieren.

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(bearbeitet)

Der Sichtschutzzaun dürfte die Buddelmotivation steigern. Was den anderen Hund und die "Erziehungsmethoden" angeht finde ich es ja immer gut, wenn dem anderen Hund dadurch etwas erspart bleibt (so alles Aufklären nichts gebracht hat). Manchmal bewirkt bloße Anschauung (z.B. faire Erziehung und superkooperativer eigener Hund) auch etwas.

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