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Hundeforum Der Hund
Yoki

Mein Welpe "klebt" am Gartenzaun der Nachbarn

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15 Minuten sind am Stück definitiv zu wenig. Wie soll er da Muskeln aufbauen, müde werden?

Da holt er sich seine Auslastung halt Zuhause.

Ich würde länger mit ihm etwas unternehmen. Nicht übertreiben. Dann sollte er Zuhause so müde sein, dass da die Ablenkung durch die Nachbarn nicht mehr zieht. Und es keine Strafe für alle ist, wenn man sich mit ihm nach drinnen zurückzieht.

Ansonsten ist das doch durch die Kinder und den Hund eine super Sozialisierung, wenn man dies ohne Gemeckere auf ein gesundes Mass beschränkt. Die Chance würde ich nutzen. 

 

 

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Hey :)

Erstmal danke an euch für die zahlreichen Antworten!

Haben nochmal mit den Eltern und den Kindern gesprochen und zudem hab ich den Eindruck, dass Cosmo sich langsam aber sicher für die Kinder abnutzt.

Er wird immer noch freundlich am Zaun begrüßt, aber nicht mehr ständig gerufen. Und die Kinder konzentrieren sich inzwischen häufig auch auf andere Dinge, wenn sie im Garten sind.

Und somit tut Cosmo das auch, da er ja merkt, wenn er einfach keine Aufmerksamkeit bekommt.

Zudem haben die Nachbarn jetzt 3 Kaninchen, die sie auf der Terrasse und im Garten halten, die sind aktuell deutlich interessanter als unser Welpe.

Den Sichtschutz wollten wir uns aber dennoch als mögliche Option offen halten, für den Fall, dass sich die Situation doch wieder zum Negativen verändert.

Ihn "auspowern", bevor wir mit ihm in den Garten gehen klingt grundsätzlich nach ner guten Idee, lässt sich aber im Alltag leider schlecht umsetzen. Ich kann nicht x Mal am Tag mit ihm ne Stunde laufen, bis er so fertig ist, dass ihn Grillparty und im Garten spielende Kinder, die ihn dann auch noch rufen, nicht mehr interessieren.

Inzwischen haben wir uns auch angewöhnt, wenn nebenan zu viel Trubel ist, mit ihm (zusätzlich zu dem 3 Mal Gassi am Tag) einfach ne kurze Runde zu laufen, dass er sich lösen kann, und den Garten dann halt nicht zu nutzen.

Und nochmal, die 15 Minuten beziehen sich auf Gassi an der Leine und sind auch nicht in Stein gemeißelt. Die werden auch überzogen, wenn ich merke, dass er grad mit viel Eifer beim Laufen, dem Erkunden der Umgebung oder den kleinen Übungen und Spielen dabei ist, die wir da machen. Oder wenn wir mit ihm woanders hinfahren. Zudem heißt`s ja 5 Minuten Gassi pro Lebensmonat des Welpen, und er wird ja auch älter :10_wink:

Allerdings wurde mir von mehreren Seiten gesagt, dass man bei einem reinen Showlinien Labrador, dessen Vater wirklich kräftig gebaut ist, wegen der Gelenke und übermäßiger Belastung im Welpenalter aufpassen sollte. Deshalb die 15 Minuten als Richtlinie.

 

Einen schönen und sonnigen Tag euch noch :)

 

 

 

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vor 2 Stunden schrieb Yoki:

Zudem heißt`s ja 5 Minuten Gassi pro Lebensmonat des Welpen, und er wird ja auch älter :10_wink:

Allerdings wurde mir von mehreren Seiten gesagt, dass man bei einem reinen Showlinien Labrador, dessen Vater wirklich kräftig gebaut ist, wegen der Gelenke und übermäßiger Belastung im Welpenalter aufpassen sollte. Deshalb die 15 Minuten als Richtlinie.

 

Genau wegen dieser "Ratschläge" kamen unsere Anmerkungen. Der Hund braucht Bewegung im Freilauf für den Muskel-/Bänderapparat und für geistige Auslastung. Wichtiger für die HD-Prophylaxeist HD Freiheit der vorigen Generationen.

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Ich habe es auch schon mehrfach geschrieben:

die 5 Minuten- Regel  und die Nicht -Treppensteigen- Regel wurden von Leuten in die Welt gesetzt, die sich nicht vorwerfen lassen wollten, die Elterntiere des Welpen wären vielleicht nicht so ganz gesund gewesen. Da ist es leichter, zu behaupten, der Halter habe bestimmt etwas falsch gemacht.

Ein Welpe braucht ausreichend jede Art von Bewegung - wie Kinder- um zu lernen, Muskeln aufzubauen, trainiert zu sein.

Einen fast schon erwachsenen Hund mit seinem hohen Gewicht dann plötzlich los zu lassen - das ist für den ungeübten und untrainierten Körper sehr viel gefährlicher.

Sagt der gesunde Menschenverstand.

Nicht der Züchter, der gar nichts schuld sein will.

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