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Hundeforum Der Hund
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Risiko Magendrehung - wie oft füttern?

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Wundert mich, daß es zu dem Theman noch keinen Thread zu geben scheint, hab unter "Magendrehung" zumindest nichts gefunden. Gibt es dazu irgendwelche Fütterungsratschläge, wie oft man füttern sollte? Sprich, ist ein voller oder leerer Magen besser um möglichst vorzubeugen. Und wenn man die Futtermenge verteilt, sollten das dann 2 oder 3 Mahlzeiten sein oder sogar mehr? Gibt's Statistiken oder Studien zum Thema? Fänd ich ganz interessant um die Problematik womöglich besser einschätzen zu können.

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Dankeschön. Da sicher nicht jeder sich durch einen langen Text liest, hier mal die wersentlichen Hinweise:

Zitat

Trotzdem und unter Vorbehalt ein paar vielleicht nützliche Hinweise: Sehr große Hunde nur einmal täglich mit einer großen Mahlzeit Trockenfutter vollzustopfen, scheint das Risiko einer Torsio tatsächlich zu erhöhen. Solche Hunde haben nach einiger Zeit einen deutlich vergrößerten Magen, was sich negativ auswirken könnte. Wird das Trockenfutter angefeuchtet, kann es in der warmen Jahreszeit sehr schnell anfangen zu gären, was der Gasbildung natürlich Vorschub leistet. War der Napf schon vorher nicht ganz sauber, kann das die Gärung noch mehr fördern. Fettreiche Mahlzeiten sind aller Wahrscheinlichkeit nach günstiger als sehr kohlenhydratreiche, weil Fett im Gegensatz zu Kohlenhydraten die mikrobielle Gasbildung eher hemmt. Unnötig viel Kalzium in der Ration kann als Säurepuffer wirken und die zügige Ansäuerung des Mageninhalts verhindern, was die gasbildenden Mikroben sehr zu schätzen wissen. Darüber hinaus entsteht beim Kontakt zwischen Kalzium und Säure zusätzlich Gas (Kohlendioxid). Unter Vorbehalt gebe ich diese Hinweise deshalb, weil sie beileibe nicht geeignet sind, einer Magendrehung in nennenswertem Ausmaß vorzubeugen. Nüchtern betrachtet springen da allenfalls ein paar lausige Prozent Chancenverbesserung raus, aber keine wie auch immer geartete Sicherheit.

 

Die Seite hab ich gleich mal meinen Lesezeichen hinzugefügt, scheint ja ganz brauchbar zu sein. :)

 

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Meine Jungs bekommen 3 Mahlzeiten am Tag, die Hauptmahlzeit (zumeist Stückfleisch) bekommen sie nach dem Hauptspaziergang.

Danach liegen sie platt, satt und zufrieden in der Ecke.

Ich habe Angst vor einer möglichen Magendrehung bei meinen Hunden, weil nachgewiesen ist, dass die Gefahr dafür mit der Größe der Hunde steigt.

Dass ein Magen sich an die Aufnahme großer Mengen gewöhnt und dadurch auch im leeren Zustand größer wird, wusste ich.

Deshalb hoffe ich ja auch, das Risiko für eine Magendrehung durch mehrfache Fütterung zu verringern. Auch auf Ruhezeiten nach den Mahlzeiten achte ich - wobei: Jetzt nicht mehr, meine Hunde sind es mittlerweile gewohnt, dass nach dem Fressen keine Aktion mehr angesagt ist.

 

 

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Unser Hund bekommt 4 Mahlzeiten da er auch noch einen Nierenschaden hat. Zu dem achten wir auch noch auf eine 1-stündige Ruhezeitnach dem Essen ... meistens ist es länger, um eine Magendrehung zu vermeiden. 

LG Anne

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Meiner bekommt morgens und abends. Wir gehen jeweils danach spazieren, das liegt aber daran, dass er sonst hungrig draußen nur nach Essen sucht und alles fressen will. Wir spazieren dann aber wirklich nur 15 Min an der Leine, ohne Toben. 

Unser großer Spaziergang ist mittags oder nachmittags. 

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Aus der Fachklinik für Kleintiere, Heidelberg, Dr. Maurer

---Zitat:

Eine weitere konstante Beobachtung ist, daß sie fast nur nachts auftritt.

---und weiter unten:

2. eine einmalige Fütterung pro Tag erhöht das Risiko, daß das Lig.

hepatogastricum, welches den Magen in Position hält, gedehnt wird.

3. reine Trockenfuttergaben, insbesondere mit hohem Fettanteil, erhöhen

das Risiko um 170%

4. in den letzten 30 Jahren hat die Magendrehung um 1500% ??

zugenommen. In Australien und Neuseeland ist das Vorkommen viel

geringer, weil weniger Trockenfutter gefüttert wird.

5. Es gibt keine Korrelation zwischen Häufigkeit der Magendrehung und

Bewegung vor oder nach der Fütterung.

 

 

 

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Es gibt keine feststellbaren Ursachen für Magendrehung, weder die Anzahl der Fütterungen noch z.B. wie hoch der Futternapf steht konnte als Ursache festgestellt werden. Bei Bestimmten Hunderassen tritt die häufiger auf, z.B. DSH.

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Eine Dogge hier im Ort hatte schon zweimal eine Magendrehung. Da würde das "Problem" schmaler und tiefer Brustkorb auch wieder greifen.

 

Minos hat auch so einen Brustkorb. Bei ihm achte ich auch sehr darauf, dass er nach den Mahlzeiten ruht, oder sich wenig bewegt. Bei uns wird zweimal am Tag gefüttert + nachmittags gibt es noch etwas zum Kauen. 

Morgens nach dem Aufstehen gibt es für beide Hunde eine Kartoffel, damit sie nicht ganz nüchtern da stehen bis zur morgendlichen Fütterung nach dem Gassigang. 

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