Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Dobiliebe

Hund zerrt an der Leine bei Hundebegegnung

Empfohlene Beiträge

Guten Tag,

ich bin so langsam am Verzweifeln was meinen Dobermann Rüden (2 Jahre alt) angeht.

Ich hatte schon viele Hunde (Boxer,Bulldoggen) und bin deshalb auch nicht ganz unwissend,komme dennoch gerade nicht weiter.

Alles fing an,als wir in eine Hundeschule gingen.Er war 6 Monate alt und am Anfang lief alles gut.Er spielte nach dem Training mit allen Hunden (Selbst mit den "Aggressiveren",welche zwischendurch knurrten usw.) und ich ging auch oft mit den Nachbarn,welche ebenfalls Hunde haben,spazieren. Als er dann in die Pubertät kam (als er 8 Monate als war) änderte sich alles.Wir besuchten immer noch diese Hundeschule,allerdings fing er an auf fremde Hunde loszugehen,welche vorbei liefen (Zu dieser Zeit wurde er zusätzlich auch noch von einem Schäferhund angegriffen) .Die Trainerin machte gar nichts,gab mir keine Tipps,sie hielt den Hund lediglich fest.

Nachdem die Trainerin ihre Hundeschule aufgab,standen wir komplett ratlos da.Als ich Spazieren ging und einen Hund sah,war meine erste Reaktion: Mist,ich muss hier weg,das wird schief gehen.Somit lief ich immer riesige Bögen um Hunde.Fahre jetzt immer mit dem Auto sonst wo hin,um einigermaßen entspannt spazieren zu gehen,was aber nicht immer klappt.Ich würde mit meinem Hund gerne längere Strecken laufen,da ich aber nicht weiß,ob dort viele Hunde laufen und ob ich dort möglichen Hunden aus dem Weg gehen kann,lasse ich das lieber.

Zum Verhalten meines Hundes,wenn er einen anderen Hund sieht:

Zuerst fixiert er,meistens lege ich ihn ins Platz,danach macht er sich total steif und hebt seinen Kopf.Wenn der Hund ihm dann zu nah kommt,schießt er hoch, zerrt an der Leine und springt teilweise herum. Wenn der Hund weg ist,schnüffelt er den ganzen Weg wie besessen ab,von welchem der Hund gekommen ist und markiert überall.

Er ist anderen Hunden gegenüber total Dominant und ich weiß nicht,wie ich das ändern kann.

Habe schon alles probiert: Vor den Hund stellen,mit Spielzeug ablenken,mit ihm in die andere Richtung gehen und danach wieder zurück,mit weitem Abstand anfangen zu üben und dann immer näher kommen,.....

 

Sonst ist er super freundlich und gut erzogen.An Leuten läuft er ohne Leine vorbei und läuft auch sonst fast immer ohne Leine.Auch in der Innenstadt (Kleinstadt) ist er ruhig und gehorsam,solange keine Hunde in der Nähe sind.Kastration kommt nicht in Frage.

 

Ich hoffe auf hilfreiche Antworten.Blöde Kommentare und Vorwürfe bringen mich nicht weiter,diese werde ich auch weitestgehend ignorieren! 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

So wie ich das lese habt ihr noch nicht alles probiert. Zeigen und Benennen (darauf deuten und verbal signalisieriern daß keine Gefahr droht, am besten bevor der Hund es gemerkt hat), Gegenkonditionieren (mit Leckerlies oder Spiel oder was er sonst als Belohnung empfindet bei Hundesichtung und natürlich auf Abstand, Hunde  sollen somit angenehmer werden), Gemeinsam Gassigehen mit souveränem Althund oder Kumpel, sukzessive Annäherung besser mit (positiv trainiertem) Maulkorb und bestimmt gibt es noch mehr.

Vielleicht will er auch Kontakt haben, aber weiß nicht genau, wie er das am besten angeht.

Vielleicht geht es im Freilauf besser.

Vielleicht solltest du kontrolliert Leinenkontakte zulassen.

Garantiert kann dir ein guter positiv arbeitender Trainer weiterhelfen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

"Zeigen und Benennen" ist eine ausgereifte Methode von CumCane, die mehrere Techniken vereint. Das ist nicht nur auf was deuten und es für ungefährlich erklären.

Der Hund wird desensibilisiert, der Auslöser gegebkobditioniert und eine Alternative wird etabliert:

 

http://markertraining.de/zeigen-und-benennen-wie-vokabellernen-die-kommunikation-verbessert/

 

Man kann sich das zwar selbst beibringen, aber wenn man nicht das nötige Wissen zusammenträgt, kann man es durch falsche Verknüpfungen verschlimmern.

 

 

***

 

@Dobiliebe

Ich tippe, wirklich nur tippen anhand der Infos, dass dein Hund das aus Frustration machen könnte. 

Dominanz ist keine Erklärung.

 

Wichtig ist, dass du erkennst, dass der Hund bei so hoher Erregung nicht mehr aufnahmefähig ist. Zusätzliche Korrekturen machen den Hund nur angespannter. Vergrößere zunächst die Distanz bei Hunden, lass deinen Hund den anderen Hund beobachten - geht der Fremdhund weiter, kannst du die Distanz verringern und dein Hund darf den Geruch aufnehmen, dort markieren und nachgucken solange er will. 

Er soll die Möglichkeit bekommen, sich mit dem Reiz auseinanderzusetzen. 

 

Mehr kann man aus aus der Distanz nicht raten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Auf Frust würde ich auch tippen bzw. auf Ratlosigkeit/Verzweiflung. Es liest sich so, als ob ihr Hunde komplett meidet. Bei allen Dobis die ich kenne, noch dazu in dem Alter, würde es mehr als Frustration auslösen, wenn sie nicht mit anderen Hunden Kontakt haben und spielen dürften. Ist das wirklich so oder hat er Kumpel, die er regelmäßig trifft? Wie verhält er sich im Freilauf bei Hunden?

Unterscheidet er zwischen Hündinnen und Rüden dabei? Das heftige Markieren kann einfach heißen, daß er gefunden werden will, es ist jedenfalls keine "Dominanzgeste". Der Schäferhundangriff kann ausgelöst haben, daß er verunsichert ist, wie er auf fremde Hunde zugehen soll, das sollte normalerweise ein vorübergehendes Phänomen sein (das sich nur verdauert hätte, wenn ab da keine positive Erfahrungen bei Hundebegegnungen zugelassen worden wären). Daß da vollständig auf alle Hunde generalisiert wird, ist auch unwahrscheinlich. Kannst du ein bißchen mehr von euch erzählen? Was wurde in der Hundeschule gemacht, wie sieht euer Tagesablauf aus?

Bisher bleibt es wirklich ein Raten, unter anderem auch deswegen gab ich den Tip, daß sich das ein guter Trainer anschauen sollte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 12 Stunden schrieb Dobiliebe:

Nachdem die Trainerin ihre Hundeschule aufgab,standen wir komplett ratlos da.Als ich Spazieren ging und einen Hund sah,war meine erste Reaktion: Mist,ich muss hier weg,das wird schief gehen.Somit lief ich immer riesige Bögen um Hunde.Fahre jetzt immer mit dem Auto sonst wo hin,um einigermaßen entspannt spazieren zu gehen,was aber nicht immer klappt.Ich würde mit meinem Hund gerne längere Strecken laufen,da ich aber nicht weiß,ob dort viele Hunde laufen und ob ich dort möglichen Hunden aus dem Weg gehen kann,lasse ich das lieber.

 

 

Der Hund hat das Verhalten von dir beigebracht bekommen und verhält sich seinen Anlagen entsprechend.

Ob er gefährlich ist, ist hier die Frage. Nicht wie du mit der 10 "Methode" innerhalb der Periode des erwachsen gewordenen und werdenden Hundes weiterhin umgehst.

Du hast viel falsch gemacht und müsstest dir nun richtige Hilfe vor Ort holen. Mit Bedacht ausgesucht und dann muss der Hund umerzogen werden, bzw. muss der Hund lernen, dass er ander eHunde nicht verscheuchen musst, weil du Angst hast.

Das ist null komma nichts für eine Forenrat.

Viel Erfolg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hatte das selbe Problem ich habe ein Rotti,Du solltest erst Deine Einstellung endern in dem Du Deinem Hund wider ein Sicherheitsgefühl gibst den solange du Ihm diese Angst zeigst wird es nur schlimmer,und sobald ein Hund dir entgegenkommt ganz ruhig weiter gehen und mit deinem sprechen unverbindliches so lenkst du ihn ab und vermittelst das alles normal ist bei meinem hat es beim vierten mal funktioniert und seit dem kann ich auch wider ganz entspannt mit ihm gehen.Ich  habe auch leider viel zu lange viele Fehler gemacht vor lauter Angst Reaktionen der Menschen und so muss ich bei Meinem komplett neu erziehen und resozialisieren und das heißt gleichzeitig du hast leider ne Zeit deinem Hund keine stressfreie Zeit geschenkt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

puh, wenn vor uns ein Hund ins Platz gelegt wird und wir sollen vorbei, da bin ich chon voll angespannt.

Und somit meine Hunde auch.

Und wenn der liegende Hund noch meine anfixiert,anknurrt.

Ist doch reine Provokation.oder????

 

Ein Vorbeigehen, bei Unsicherheit im entsprechenden Bogen,damit habe ich sehr gute Erfahrungen.

 

Genau wenn ich merke, ich fange an ,Situationen zu meiden, dann weis ich, ich muss da drann bleiben.

Ich lasse  mein Hund nicht sein Gegenüber fixieren, stupse ihn immer wieder an, spreche mit ihm,lasse ihn möglichst fast hinter/neben mir gehen.

(fast , je nach Hund auch Nase neben mir,aber nicht vor mir!)

(stupsen, nicht hauen oder so)

Lucie ist Leckerliverrückt,da brauche ich nur einen super Geruch

--- Leberwursttube----

Selbst Yerom, der sonst nichts nimmt, aber ---Leberwursttube---

,da kommt er ins zweifeln.

Und dass reicht ja schon manchmal.

 

Trotzdem, Yerom liebt Mädels,da kann er mit laufen.

Und HH sind sooo hilfreich,wenn sie gefragt werden.

 

Und an Rüde muss er und ich nun mal vorbei, ich vertraue da langsam durch Übung auf mich und langsam auch wieder ihm.

 

Übung ist da gefragt, denke ich aus meinen Erfahrungen.

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.