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Hundeforum Der Hund
Ingerose

Trauer um meinen kleinen Rauhaardackel

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Hallo liebe Tierfreunde,

es ist schon einige Zeit her, dass unsere Rauhaardackelhündin (sie wurde ca. 1 Jahr zuvor operiert, die Wunde heilte nur langsam) mit Metastasen in der Lunge eingeschläfert werden musste. 

In letzter Zeit plagen mich immer mal wieder Schuldgefühle, ob ich die Anzeichen für die Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes hätte erkennen müssen.

Nachträglich betrachtet waren ca. 8 Wochen zuvor evt. schon Anzeichen vorhanden.

Es war an einem Märztag, es war schon recht warm und ich wollte mit unserem Hund sparzierengehen. Sie zeigte mir bald, dass sie keine Lust mehr hatte- also ging es heim. Ich schob es damals auf ihr Alter (12 J.) und Hitze konnte sie noch nie ab.

Im April holte mich mein Mann nach einer Woche im Krankenhaus (Bein-OP) mit dem Hund ab, es gab keine Begrüssung vom Hund (damals dachte ich, dass sie eingeschnappt ist- so reagierte sie auch schon mal als wir sie nach einem Urlaub von den Schwiegereltern abholten).

Dann, ein paar Tage später sparzierten wir zu einem Lokal und unser Hund blieb ein paar mal stehen- sie konnte immer schon sturr sein! Tage darauf erfolgte unser Umzug in eine andere Wohnung- der Hund wurde an dem Umzugstag von einer Freundin betreut.

Da ich aufgrund der OP den Hund nicht versorgen konnte, nahm mein Mann ihn mit in's Büro. Er kam erst zwischen 18 u. 20 Uhr nach Hause (er berichtete aber über keine Auffälligkeiten beim Hund). 

Sie legte sich nach der Begrüßung aber recht schnell auf ihr Deckchen. Ich habe dem keine grössere Bedeutung beigemessen, ich nahm an, dass sie noch nicht eins mit der neuen Umgebung und einfach auch nur müde ist.

Was das Fressen anging gab es keine Auffälligkeiten. Sie liess sich auch bis auf die letzten Tage vor ihrem Tod anstandslos auf den Arm nehmen (sie wurde die Treppe getragen)

Mein Mann fuhr Mitte Mai für ein paar Tage zu seinen Eltern (6 Stden Autofahrt), beim Abschied meine ich im Nachhinein einen traurigen Blick bei unserem Hund zu gesehen zu haben. Vor Ort bemerkte mein Mann bei einem Sparziergang, dass sie sich schwer tat bergauf zu gehen. Am nächsten Tag, wieder zu Hause, suchten wir gleich den Tierarzt (Vertreterin von unserer TA) auf. Sie sagte, dass der Hund die Lunge voller Wasser habe und sie ihn am liebsten gleich einschläfern würde. Ihre OP-Wunde sah schlimmer aus.  Wir waren schockiert. Am nächsten tag war unsere TA da und wir einigten uns, dem Hund unter Gabe von einer hohen Dosis Novalgin noch eine Woche bei uns zu halten. Ihr ging es nach der Gabe vom Novalgin "gut". Sie lief recht zügig mit uns sparzieren, frass - es war wahrscheinlich ihr letztes Aufbäumen.             Dann kam der Abschied.  

Wir hatten keine Ahnung, dass die schlecht heilende Wunde, ein Zeichen dafür war, dass der Krebs sich weiter verbreitete.

Ich muss mich einfach mal austauschen, es ist so schwer - es war unser erster Hund!  Vielleicht steigere ich mich ja auch in etwas hinein und nachträglich hat man mit dem Wissen  natürlich auch einen anderen Blick auf die Dinge!

Danke für Eure Antworten.

 

 

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Du steigerst dich in nichts rein.

Du hast deinen Hund geliebt,und er ist gestorben.Das passiert.Immer wieder.

Traurig sein darf man trotzdem.

:knuddel

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vor 19 Minuten schrieb Flusentrude:

Du steigerst dich in nichts rein.

Du hast deinen Hund geliebt,und er ist gestorben.Das passiert.Immer wieder.

Traurig sein darf man trotzdem.

:knuddel 

Danke für Deine liebe Antwort. Mich quaelt der Gedanke nicht genug aufmerksam für Anzeichen gewesen zu sein. gewesen zu sein.

Tschüß Ingerose.

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Hallo Ingerose,

 

mein Beileid zu eurem Verlust. 

 

Selbst wenn ihr diese kleinen Anzeichen anders gedeutet hättet, was hättet ihr tun können?

Ich möchte das mal so deutlich sagen: "Krebs ist ein verdammtes Arschloch" und selbst wenn man schnell ist und die Diagnose rasch da ist inkl. zeitiger Therapie (falls überhaupt vorhanden!) gibt es keine Garantien.

 

Ich wünsche euch, dass bald nur noch die schönen Geschichten von eurem Dackelchen Erinnerungen hervorrufen und ihr dann mit einem weinenden, aber auch lachenden Auge an sie denken könnt. 

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Sie wäre auch gestorben,wenn du aufmerksamer gewesen wärst.

Aber die Gedanken macht man sich immer - ich verstehe dich gut,und habe schon etliche Tiere gehen lassen müssen.

Und irgendwie war es immer zu früh.....:mellow:

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ich finde, es war alles richtig.

Dackelchen musste nicht andauernd zum TA, sie zeigte Euch deutlich, als sie nicht mehr konnte.

Und der traurige Blick, wir deuten gerne mal zu viel in die Situation, denke ich.

 

ich war damals auch super geschockt, als mein alter Kater

von einem Tag auf den anderen nicht mehr raus wollte.

BeimTA waren überall Metastasen verstreut, ich musste die schreckliche Entscheidung treffen und konnte ihn nur tot mitnehmen.

Aber mein Trost--- er hat sein Leben voll ausgenutzt.

 

Alles Liebe Dir.

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vor 20 Minuten schrieb acerino:

Hallo Ingerose,

 

mein Beileid zu eurem Verlust. 

 

Selbst wenn ihr diese kleinen Anzeichen anders gedeutet hättet, was hättet ihr tun können?

Ich möchte das mal so deutlich sagen: "Krebs ist ein verdammtes Arschloch" und selbst wenn man schnell ist und die Diagnose rasch da ist inkl. zeitiger Therapie (falls überhaupt vorhanden!) gibt es keine Garantien.

 

Ich wünsche euch, dass bald nur noch die schönen Geschichten von eurem Dackelchen Erinnerungen hervorrufen und ihr dann mit einem weinenden, aber auch lachenden Auge an sie denken könnt. 

 

vor 23 Minuten schrieb acerino:

Hallo Ingerose,

 

mein Beileid zu eurem Verlust. 

 

Selbst wenn ihr diese kleinen Anzeichen anders gedeutet hättet, was hättet ihr tun können?

Ich möchte das mal so deutlich sagen: "Krebs ist ein verdammtes Arschloch" und selbst wenn man schnell ist und die Diagnose rasch da ist inkl. zeitiger Therapie (falls überhaupt vorhanden!) gibt es keine Garantien.

 

Ich wünsche euch, dass bald nur noch die schönen Geschichten von eurem Dackelchen Erinnerungen hervorrufen und ihr dann mit einem weinenden, aber auch lachenden Auge an sie denken könnt. 

 

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