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Hundeforum Der Hund
grittigirasol

Angeborene Niereninsuffizienz

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Hallo liebe Hundefreunde,

vor ca. 1 Jahr habe ich mir einen kleinen Mischling von einer "Züchterin" gekauft. Es war ein Unfallwurf aus Shih Tzu und Pudel. 

Das kleine Fellknäuel entwickelte sich gut, spielt viel mit unserem Ersthund,  frisst gut... alles schien perfekt. Nur fiel mir auf, dass er deutlich mehr trank als unser anderer Hund. Habe darauf die TÄ angesprochen,  wurde so abgetan, dass ihm warm wäre wegen Fußbodenheizung bei uns und seinem Fell. Da wäre ihm warm. Seit dem scheren wir ihn alle 3-4 Wochen.  Trotzdem das auffällige Trinkverhalten. Beim Pinkeln im Schnee fiel mir auf, wie farblos sein Urin war. Habe dann die Trinkmenge gemessen, viel gelesen und für eindeutig zu viel gefunden. Bei einem Körpergewicht von ca 5,5 kg trank er trotz Nassfutter noch ca. 800 ml Wasser!

Habe dann Utin aufgefangen,  bin zur TÄ und zusätzlich Blutuntersuchung vetanlasst. Befund war leider positiv.  Nierenerkrankung! Sofort haben wir auf Nierendiät umgestellt, was sich positiv auswirkte. Kein ständiges langes Pieseln mehr, geringere Trinkmenge und kein ständiges Kratzen mehr. 

Vor 2 Wochen neue Blutuntersuchung.  Phosphatwert ist jetzt im Normbereich, alle anderen Nierenwerte zeigen eben die dauerhafte Schädigung an. 

Im Gespräch mit der TÄ stellten wir natürlich viele Ftagen, wobei mich manche Antworten verunsicherten. So soll der Kleine niemals mehr geimpft werden, weil es zu belastend für die Nieren wäre ( mit 15 Lonaten würde jetzt noch die letzte Grundimm. dran sein.) und es kommt für ihn auch niemals eine Kastration in Frage, weder chemisch noch mit Atemmaske. 

Wir habe nämlich das Problem, dass er total gestresst ist von seinem Testesteronhaushalt.  Er will unseren anderen Hund ständig (!!!) besteigen. Läuft wie ein Schatten immer neben ihm, gibt keine Ruhe. Der andere Hud ist zu lieb, wehrt sich nicht, kommt immer mit flehendem Blick zu uns. Wir müssen die Beiden seit einger Zeit immer trennen. Das ist ja auch kein Zustand!

Nun meine Frage an euch: habt ihr diesbezüglich Erfahrungen,  dass Impfen generell verwehrt wird und chemische Kastration auch? Habt ihr andere Tipps, was ich noch beachten kann, um das Testesteronbündel in den Griff zu bekommen? 

Sorry, dass es so viel wurde.... 

LG grittigirasol 

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Klingt teilweise etwas komisch. Persönlich wüsste ich keinen Grund für ein Nichtimpfen. Möglich wäre es jedoch. Was ich gar nicht in Zusammenhang bringen kann, ist, was eine operative Kastration damit zu tun haben soll. Dass ist m.E. Humbug. Man sollte vielleicht lieber nach den Gründen der verschobenen Nierenwerte suchen und versuchen, das mal mit vernünftiger Medikation in den Griff zu bekommen. Eine zusätzliche Meinung von einer spezialisierten Klinik wäre sicher angebracht.

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Es handelt sich um eine angeborene Zystenniere. Da kann man medikamentös wohl nix machen, nur Diätfutter und homöopathisch, was wir beides auch tun.

Ich glaube, dass die TÄ Angst hat, dass der Hunf auf dem Tisch bleibt, was natürlich keiner von uns will.

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Ich würde mal einen anderen TA fragen. Mir erschließt sich der Zusammenhang zwischen Kastration und Niereninsuffiziens nicht.

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Vermutlich wird es um das erhöhte Narkoserisiko gehen.

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Ja, genau darum geht es. 

Was mich aber vielmehr ärgert, ist, dass er nicht mehr geimpft werden soll. Das bedeutet theoretisch,  dass  er ein Einsiedlerleben führen muss. Keine Hundekita mehr, kein Hundetreff mehr, kein Urlaub  im Ausland (Dk, NL z. B.). Muss ich dann auf jedem Spaziergang einen großen Bogen um andere Hunde machen? Wie gefährdet ist dann unser anderer Hund (da er geimpft ist, hoffe ich auf ein geringes Risiko). Die Sozialkontakte werden sich wohl sehr einschränken.

 

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Viele Hunde sind nur teilweise geimpft.

 

Aber eben Ausland, Hundepensionen etc kannst du so vergessen. Ich würde unbedingt noch zu einem anderen TA oder besser in eine Klinik.

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Mit 15 Monaten muss kein Hund mehr grundimmunisiert/SHP werden.

Wahrscheinlich geht es um die alte Virbagen, wo unsinniger Weise

4 mal in den Hunde rein gedrückt wurde.

Viele lassen nach neuen Standard impfen, D TÄ und übrige Empfehlungen ist

alles alter Standard.

 

Wenn es um Urlaub und Kontakte geht, wird es wohl eingeschränkt werden

müssen, aber das hast Du mit Kauf des Hundes  schon billigend  hingenommen.

Tja, passiert halt.........ist kein Züchterhund und Gesundheit und Gewährleistung

ist immer ' Russisch Roulette'.

 

 

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