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Hundeforum Der Hund
SandraG

Hund kann nicht allein zuhause bleiben

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Hallo, ich hab seit einem Monat einen zweiten Hund von Tierschutz aufgekommen. Er ist 12 Monate alt und ein Mischling. Unser Problem ist das er nicht gut allein sein kann. Er fängt nach einer Zeit an zu bellen und hört kaum auf. Der andere Hund (den haben wir seit 2,5 Jahren und kann super allein zuhause bleiben) macht zum Glück nichts. Der neue ist sehr auf mich bezogen, so das ich nie allein meinen weg in der Wohnung gehen kann. Kann mir hier jemand helfen und mir nützliche Tipps geben damit das besser klappt? 

Hauptproblem: allein zuhause

 

Lieben Dank schon mal im vorraus

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Hallo,

wie habt ihr das denn geübt mit ihm? Welche Rituale habt ihr beim Weggehen? Wie lange bleibt er denn allein, bis er anfängt zu bellen?

Das Hinterherlaufen hatten wir hier auch, aber das hatte bei uns nichts mit dem Alleinebleiben zu tun. Nach und nach hat sich das gegeben, aber mein Hund liegt immer noch die meiste Zeit da, wo ich bin. Er ist nur entspannter geworden und rennt nicht jeden Meter mit. Wir haben minutenweise angefangen (ab Tag 2) und haben keine Probleme mit dem Alleinebleiben.

Manche werden dir raten, dem Hund einen Platz in der Wohnung zuzuweisen, den er nicht verlassen soll. Ich finde das nicht unbedingt den richtigen Weg. Er ist ja noch nicht so lange da und er soll ruhig beobachten, was du tust. Und bei uns hingen, wie gesagt, diese beiden Dinge nie zusammen. Wichtig war und ist bis heute,  dass ich ihm sage, dass ich gehe. Wir haben ein nettes "Du bleibst hier" mit Handzeichen und "Ich bin mal kurz im Keller". Erstens weiß er das zu unterscheiden, zweitens weiß er bei beidem: Ah, die kommt also wieder. Ich gehe nie kommentarlos.

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Ich sage nichts wenn ich gehe! Der Hund ist nicht blöd, wenn ich die Tür hinter mir zu mache, bin ich weg. Das weiß er so auch.

 

Ich habe aber ein Signal, wenn er alleine in der Wohnung zurückbleibt. Ich drehe den Schlüssel zwei Mal im Schloss, das ist dann ein lautes Klack-Klack. Wenn ich wieder komme, das Gleiche nochmal. Wenn ich die Whg verlasse und er ist nicht allein, weil mein Freund da ist, mache ich nur die Tür zu.

 

Ich verabschiede mich nicht im Vorhinein, das scheucht ihn nur auf. Hunde verabschieden sich auch nicht. Wenn ein Hund keine Probleme mit dem Alleine sein hat, kann man natürlich was sagen. Sollte ein Hund Trennungsangst haben, nicht.

 

Ansonsten hilft nur eines: Alleine sein langsam aufbauen. Wir üben schon ein Jahr und es läuft prima. Mit Sekunden begonnen, jetzt geht es schon über 2 Stunden. Würde auch länger gehen, war aber noch nie nötig.

 

Fängt er denn gleich zu bellen an? Wenn er erst nach zB 5 Minuten anfängt, dann könnt ihr dort ansetzen. Rein gehen bevor er bellt.Er muss sehen, dass er nicht bellen muss damit ihr wieder kommt. 

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Mit dem Aufbau des Alleinebleibens hast du Recht. 

Ansonsten verallgemeinerst du das ziemlich pauschal und gerade bei dem Thema ist das schlichtweg falsch. Du hast doch auch ein Ritual aufgebaut mit dem Schlüssel. Unseres ist eben das Bescheidsagen. Wir machen kein großes Tamtam. Aber ich sage Bescheid. 

Jeder Hund ist anders. Manchen hilft sowas. Manchen nicht. 

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vor 49 Minuten schrieb Kleiner Wolf:

Sollte ein Hund Trennungsangst haben, nicht.

 

Doch.

Weil jeder Hund individuell ist und Du (und andere) nicht pauschal eins für alle festlegen kannst.

 

Meine erste Hündin konnte nie gut alleine sein. Zuerst über 2  Jahre gar nicht (extreme Zerstörungswut, bis hin zu Verletzungen die sich zufügte) und später hat hat ihr ein immer gleiches Ritual mit Worten, einer "Ansage" was jetzt passiert, sehr geholfen.

In ihrem Falle "Du bleibst hier."

Sie wusste dann, woran sie war und was gerade passiert.

Ganz schlimm wäre es für sie geworden, wäre ich wortlos gegangen.

 

Ich bin ja auch kein Hund und alle meine Hunde waren bisher schlau genug, das auch zu erkennen. Wir bilden nicht mal ein "Rudel" hier.

Somit habe ich auch keinerlei Grund, mich wie ein Hund zu verhalten. Das mache ich ja in anderen Bereichen auch nicht.

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Bitte berücksichtige, daß du einen jungen Hund gerade mal 1 Monat bei dir hast, der einen ziemlichen Einschnitt hinter sich und vermutlich auch nicht nur gute Erfahrungen gemacht hat. Von daher : Kleine Schritte, verlange nicht zuviel und vermeide Stress, komme vor dem Bellen wieder.

Bei uns dauert das mit dem Alleinebleiben vermutlich auch noch lange. Sie verknüpft das auch mit Orten, im Auto fängt sie nicht an zu rufen. Da wo wir angefangen haben zu üben, bellte sie sofort, wenn sie mich nicht mehr sah...bis sie mich wieder sah.

"Ich komme wieder" kennt sie (durch sekundenweise Wegbleiben Üben und kommentieren wenn andere wiederkommen), zusammen mit "leise warten" ("leise" haben wir beim Spielen geübt, da bellt sie auch vor Aufregung. Spielen- falls Bellen -"leise"(leise ausgesprochen)Spielunterbrechung, bis Bellen aufhört- Lob-Weiterspielen, "warten" kennt sie) können wir diese minutenlangen Alleinebleibenversuche neu aufbauen. Das klappt langsam besser.Mehrere Stunden werde ich sie aber vermutlich nie alleine lassen. Es fällt ihr sehr schwer nicht zu rufen, sie steht meistens an der Tür. Mittlerweile hat sie es auch geschafft  ein oder zweimal weiterzuschlafen trotz Weggehens, da war sie aber auch völlig übermüdet.

Das hört sich alles nicht gerade aufbauend an, aber da jeder Hund anders ist, gibt es hier kein Universalrezept. Bei uns half es, erstmal die Panik wegzukriegen, das Bellen klingt mittlerweile weniger verzeifelt und meist schaffe ich es, vor dem Bellen wieder da zu sein, das lobe ich dann auch fett. Und wir haben immerhin jetzt diese Phase ohne Bellen. Sie kann bei verschlossener Türe in einem Raum bleiben und schlafen, wenn ich woanders in der Wohnung bin, Auto ist auch kein Problem, sie im Garten und ich drinnen geht auch. Vorher konnte sie noch nicht einmal Schlafen, wenn ich nicht im Raum war, wenn ich ging, war sie sofort wieder wach und am Folgen. Wir üben weiter in kleinsten Schritten.

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Dazu fällt mir übrigens noch ein: Mein Hund HAT Trennungsangst. Der hat immense Sorge, dass ich ihn zurücklasse, wenn ich ihn jemandem in die Hand drücke und in ein Geschäft gehe. Auch wenn er die Person gut kennt. Draußen versteht der da keinen Spaß. Sobald er mich nicht mehr sieht, kriegt er Stress. Zu Hause bleibt er problemlos. Und ich behaupte, dass das so ist, weil wir das als Ritual von Anfang an ganz unaufgeregt in den Alltag eingebaut haben und weil er weiß, dass ich wiederkomme und ich behaupte auch, er kennt den Unterschied zwischen "Keller" und "ganz weg". Er weiß auch (und ich glaube, das ist sehr wichtig für seine Entspannung): Solange die nix sagt, geht die auch nicht. 

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Das mit dem Einkaufen klappt bei ihr mittlerweile problemlos, sie wartet am Eingang mit vertrauter Person bis ich wiederkomme (sie weiß mittlerweile aus Erfahrung, daß ich das tue und kann auch bei ungewohnten Läden etwas mit "Einkaufen gehen" und "Komme wieder" anfangen) , früher hat sie da auch durchgehend panisch gebellt - allgemein gilt wohl wirklich nur: mit viel positiver Erfahrung wird es schließlich besser.

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@gebemeinensenfdazu

Ich finde, allein an dem Beispiel sieht man schon gut, wie individuell und differenziert das sein kann. Meiner bellt zwar nicht, zieht aber in die Richtung, in die ich verschwunden bin, winselt und starrt mit wahnsinnigem Blick die ganze Zeit auf den Eingang. Mittlerweile macht er das auch bei meinem Freund.

Er hat aber auch generell ein Problem damit, mit weniger Leuten nach Hause zu gehen als man losgegangen ist. :D Wenn wir uns draußen von Freunden trennen, guckt er sich lange immer wieder um und will hinterher. Der hält seine Herde halt gern zusammen. ;)

In der Wohnung findet er geschlossene Türen blöd. Badezimmer geht, aber ansonsten will er zumindest die Möglichkeit haben, im selben Raum zu sein wie ich, obwohl er mittlerweile auch gern allein liegt. Und er kann ja hervorragend Türen öffnen, nur um nachzugucken, was man macht. :D

Ich mag rufend Hunde übrigens. Ich finde das sympathisch. 

 

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vor 7 Minuten schrieb Freefalling:

Er hat aber auch generell ein Problem damit, mit weniger Leuten nach Hause zu gehen als man losgegangen ist. :D Wenn wir uns draußen von Freunden trennen, guckt er sich lange immer wieder um und will hinterher. Der hält seine Herde halt gern zusammen. ;)

Das wäre dann aber sehr ähnlich:). Sie hat schon mehrfach den unterwegs mit dem Fahrrad wegfahrenden Mitbewohner eingeholt und erfreut zurückgebracht. Wenn wir uns zuerst bewegen und die anderen zurücklassen fällt es ihr etwas leichter.

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