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Freilaufende Hunde - Frust und ratlos

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gebemeinensenfdazu   
Gerade eben schrieb Rosilein:

Denn dann bleibt einem gar nichts anderes übrig, man macht eine (Würge-) Schlaufe aus der Leine

Man könnte stattdessen eine Retrieverleine mit verstellbarem Stop mitnehmen.

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Rosilein   
Gerade eben schrieb gebemeinensenfdazu:

Man könnte stattdessen eine Retrieverleine mit verstellbarem Stop mitnehmen.

Klar, könnte man. Müsste ich mir aber extra kaufen (hab gar keine richtigen Hundeleinen mehr, alles beim letzten Umzug entsorgt. Nehme Pferdestricke mir normalem Karabiner).

Früher hatte ich so eine bzw. eine solche, die auf der einen Seite ganz normal mit Karabiner und auf der anderen wie eine Würgestopp-Retrieverleine funktioniert.

Allerdings hätte sie an einem Bulli nicht lange gehalten ...

 

Ob man sich eine solche extra für die paar Minuten anschaffen sollte? Mit ein bisschen Geschick bekommt man es auch so hin, dass der Hund nicht tatsächlich gewürgt wird.

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2010   
(bearbeitet)

Meiner Erfahrung nach sind Appelle an rücksichtslose Hundehalter sinnlos.

Aber ich bin ja auch ein aggressiver Beißer. Die meisten "Rücksichtslos-Halter" machen einen großen Bogen um mich. 

Und belästigen halt nette Menschen mit netten Hunden.

Da beides nicht auf mich zutrifft, leb ich ganz friedlich... uarghhh...

 

Pfefferpray gibts auch in grün...

 

 

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Silkies   

Pfefferspray als Warnung an den Halter - ok. Da musste ich letztens über eine Bekannte schmunzeln, die mittlerweile recht locker einfach rüberruft "lassen Sie Ihren Hund ruhig laufen, ich hab Pfefferspray dabei!". Wirkt wahre Wunder. Aber halt nur, wenn der andere Halter auch in Rufweite ist. Bei Hunden, wo erst mal weit und breit kein Mensch zu sehen ist, funktioniert diese Strategie nicht. Und mal ehrlich, würdet ihr es über euch bringen einem Hund Pfefferspray ins Gesicht zu sprühen?

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MathildeDirt   

Ich danke euch für eure Worte :) Jetzt hat sich der Stress auch erstmal gelegt und wir sind alle wieder entspannt. So wie vorgeschlagen, werde ich es auch handhaben. Im Wohngebiet hier ist es ruhig und alle Hunde an der Leine. Das ist die gewohnte Gassirunde und kann in der Länge auch gut variiert werden. Erstmal keinen neuen Stress produzieren bzw. provozieren. Gerade wenn jede Hecke im Wind raschelt, ist er schon aufgeregt genug. Das sollte mit eventuellen Auslegern vom Sturm morgen ohnehin genug Action sein ;) Aber auch die umgehen wir so gut es geht, je nach Tagesform sind die aber auch kein Problem. 

Ich persönlich würde wohl nie mit Pfefferspray hantieren, denn zum einen besitze ich sowas garnicht und zum anderen will ich ja auch nicht, dass mein eigener Hund was abbekommt. Damals auf dm Dorf gab es eine Hüpfburg und die Dorfjugend meinte es wäre witzig da mal reinzusprühen. Junge, junge. Auch 5 Meter daneben hat man damit echt zu kämpfen. Die Placebodrohung von weiten klingt aber im Zweifelsfall garnicht mal so schlecht :D Ich gehöre aber eher zur schüchternen Sorte, das müsste wenn dann erstmal aus lauter Frust aus mir rausgekitzelt werden. Aber man soll ja niemals nie sagen :rolleyes:

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gebemeinensenfdazu   
vor 49 Minuten schrieb Silkies:

würdet ihr es über euch bringen einem Hund Pfefferspray ins Gesicht zu sprühen?

Ich hoffe doch auf gar keinen Fall- witzig finde ich es auch nicht.

Man kann damit nachhaltig verletzen. Kenne jemanden der 60% auf einem Auge und 20% am anderen verloren hatte, als ihm das aus nächster Nähe reingesprüht wurde.

 

Was mich etwas stört hier, ist daß immer gleich Ignoranz und Leichtfertigkeit beim Tutnix-Halter vorausgesetzt wird. Mir fällt da direkt die überforderte Ersthundehalterin mit der als "ideal für Hundeanfänger" im Tierheim vermittelten Tutnix und Frust-Hardcoreleinenkeiferin, die so erleichtert war, als der Hund das erste Mal in unserer Begleitung freilief.

Die will nicht ignorant sein, der mußte ich das erstmal erklären, daß Fehler auf der Gegenseite ziemlich übelgenommen werden können. Und Fehler werden immer von irgendjemandem passieren- kein Grund sich zu bewaffnen.

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2010   

Ich bin ein  "Hatsejanochniegemacht" und ich hatte eine schlimme Kindheit. Man muss einfach mit meiner geringen Frusttoleranz und derImpulskontrollstörung klarkommen. Ich kann da nichts für. 

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Silkies   
vor 28 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Was mich etwas stört hier, ist daß immer gleich Ignoranz und Leichtfertigkeit beim Tutnix-Halter vorausgesetzt wird.

 

Das kommt mit der Zeit, wenn man ausreichend oft Sprüche wie "stellen Sie sich nicht so an, er lebt ja noch", "dann kaufen Sie sich halt einen der sich wehren kann" oder ähnliches angehört hat. Und ehrlich gesagt ist es meinem Hund auch gleich, ob der Tutnixhalter nun aus Ignoranz, Leichtfertigkeit oder schlichter Unwissenheit so handelt: Wer schon mal seinen Hund in Todesangst hat schreien hören, wer schon mal beim TA den Satz "die nächsten 24 Stunden werden zeigen ob er (bzw. in meinem Fall damals sie) durchkommt" gehört hat, der wird da etwas egoistischer.

 

vor 32 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

kein Grund sich zu bewaffnen

 

Doch. Ich bevorzuge es zwar absolut, die Tutnixe mit Keksregen auf Abstand zu halten. Und ich würde es wohl auch nur in allerhöchster Not über mich bringen, irgendeine Form von Waffe - sei es nun Pfefferspray oder sonstiges - gegen einen Hund einzusetzen. Aber ich hab nun mal auch keinen Nerv mehr, immer und immer wieder vergebliche Versuche der Aufklärung zu starten, während sich mein Hund zumindest in seinen Augen (und oft genug auch real) in einer bedrohlichen Situation befindet. Und wenn ich eines in den Jahrzehnten mit meinen Zwergen gelernt habe dann das: Das einzige Argument, um rücksichtslose Hundehalter zu einem schnellen überdenken ihrer Vorgehensweise zu bewegen, ist die Möglichkeit, dass ihr Hund eben auch was abbekommen könnte. Traurig, aber wahr. Es hat schon seinen Grund, weshalb immer wieder die gleichen Leute ihren Hund bei größeren Hunden anleinen und bei kleineren einfach reinbrettern lassen... Da wirkt es oft Wunder, mit einer Ankündigung für Chancengleichheit zu sorgen.

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2010   
vor einer Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

 

Was mich etwas stört hier, ist daß immer gleich Ignoranz und Leichtfertigkeit beim Tutnix-Halter vorausgesetzt wird. 

Ich hab Tudnixe. Die legen solche Hunde einfach aufs Kreuz.

Sieht imposant aus.

Da kann ich auch nichts machen, sind ja Tiere.

Allerschlimmstenfalls lochen sie Ohren. Ich finde " dasisdochnichsoschlimm".

 

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Silkies   
vor 1 Minute schrieb 2010:

Ich finde " dasisdochnichsoschlimm".

 

Fand zum Beispiel der Halter des großen Retrieverrüden auch nicht, als der meine alte Kaya zusammengefaltet hat. ("Er hat ja nicht mal reingebissen", O-Ton) Ich dagegen konnte diese Meinung nicht so ganz teilen, mehrere Wochen einen Hund der kaum richtig laufen kann und diverse Termine bei der Osteopathin fallen halt nicht unter meinen Begriff von "passt schon". Zumal bei einem alten Hund. Na gut, das hat der Halter ja nicht mitbekommen, der ist nämlich sofort verschwunden...

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