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Hundeforum Der Hund
gast

wieviel "negative Verstärkung" lasst ihr zu

Empfohlene Beiträge

Entschuldigt bitte die "doofe" Themenüberschrift , aber mir ist nichts besseres eingefallen.

Ich lese hier immer die Ablehnung aller unangenehmen

Erfahrungen für unsere Hunde.

Schon als ich schrieb, dass meine Hunde hinter mir gehen müssen in bestimmten Situationen, war ich nicht nett bei vielen hier.

Kein Stupsen, kein Ruck an der Leine (macht Lucie von sich alleine!!!), kein Bein anheben, umHund hinten zu halten.

 

Nur liebe positive Verstärkung, auch wenn dann Hund kaummehr leinenführig ist oder sein Leben lang an der Leine laufen muss.

 

Bitte nun nicht sooo falsch verstehen, ich habe Lucie ohne Teletak und ähnlichem dazu gebracht, dass ich sie ableinen kann, das Tor offen stehen kann, ohne dass sie weg rennt.

 

Aber übertreiben wir nicht etwas, mit NUR lieb sein???

 

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(bearbeitet)
vor 11 Minuten schrieb agatha:

Aber übertreiben wir nicht etwas, mit NUR lieb sein???

 

Nein, im Gegenteil.

Wir übertreiben es nach wie vor mit "nicht lieb sein" und verharmlosen es dann.

Vielleicht um uns selbst besser zu fühlen, weil wir nicht fähig und talentiert genug waren, etwas auf anderem Wege zu erreichen.

 

Der Erfolg allein - gibt einem nicht immer Recht und rechtfertigt nicht den Weg dahin.

 

Meine erste Hündin war zu 100% straßensicher. Verlässlich im Abruf. Alles.

Aber wenn ich dran denke, wieviele negative Verstärker ich angewendet habe (Stubsen, mal rucken usw) damals um das zu erreichen - bin ich immer noch angewidert und entsetzt - von/über mich selbst.


Der Rude ist das das Gleiche. 100% abrufbar, selbst von Wild. Läuft 90% frei.

Mit "lieb" alles.

Scheint als könnte man doch eine ganze Menge/das Gleiche  erreichen.

 

Wenn man denn will. Die meisten ja wollen ja nicht verstecken sich ewig unter ihren augenscheinlichen Erfolgen.

 

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Ich halte Hunde, weil ich sie liebe. Warum sollte ich von diesem Grundkonzept abweichen? :unsure:

 

so weit

Maico

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Wer bitte teilt sein Leben , seine Wohnung, sein Sofa,sogar oft sein Bett, um sein "Grundkonzept", das Konzept der Liebe nicht einzuhalten????

 

Ich halte dieses Geschreibe für einfach zu wenig.

 

Natürlich ist für diese Diskussion Voraussetzung, keinem

absichtliche Bösartigkeit zu unterstellen.

 

Ich habe gestern Lucie angeschrien, wollte ihr am Liebsten ins Maul fassen, sie war ohne Leine,also konnte ich ihr den Vogel , der wahrscheinlich aus demNest gefallen war, nicht aus dem Maul nehmen.

Vogeljunges tot.

Wenn Yerom auf der Straße entgegenkommende Hunde anfixiert, bekommt er eine Ansprache, dann einen Leberwurstduft.

Aber wenn alles nichts hilft, auch einen (ich traue es mir kaumzu schreiben) Stubs per Hand an die Seite.

 

Wenn beide am Rollstuhl um die Ecke

oder durch die Tür laufen, müssen sie hinter mir.

Da lasse ich einen Fuß "sprechen", heißt , sie müssten über meinen Fu´ß stolpern, wenn sie vor wollten.

 

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Deine Beispiele klingen aber nach Positiver Strafe, deren Wirkung ist zwar immer zwangsläufig verknüpft mit negativer Verstärkung, aber man kann es ja trotzdem erwähnen.

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(bearbeitet)

Ich brauche nicht schreien.

Klappt trotzdem :)

 

Durch Erziehung reicht ein "zurück, Lou" und er bleibt ganz ohne Block hinter mir. Kein Fuss/Bein nötig.

Easy.

Wir müssen das nicht jedes mal aufs neue durchgehen. Er hat gelernt wie es "richtig" ist. 

 

*edit* Wenn ich jedes mal in der gleichen Situation immer wieder das gleiche machen müsste, um den Hund zu vermitteln, was ich mir wünsche...würde ich mir Gedanken machen, ob das der richtige Weg ist. Ziel bei mir wäre, dass es gar nicht nötig ist, da ein Bein hinzustellen sondern das der Hund das gewünschte, erlernte Verhalten selbstständig abruft.

 

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Gerade eben schrieb velvetypoison:

Ich brauche nicht schreien.

Klappt trotzdem :)

 

Na dann gratuliere ich Dir, Lucie als ehemalige Strßenhündin lässt

nichts Fressbares nur so fallen.

Da kann ich lieb flüstern, streicheln oder sonst was.

 

Vielleicht gehen wir einfach nur immer von unseren Hunden aus.

Meine Schäferhunde waren immer , wie nennt man das.."alles für den Menschen tun wollend"?

 

Lucie als Jagdhündin und ehemalige Straßenhündin hinter fragt alles .

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vor 6 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Deine Beispiele klingen aber nach Positiver Strafe, deren Wirkung ist zwar immer zwangsläufig verknüpft mit negativer Verstärkung, aber man kann es ja trotzdem erwähnen.

Nun, vielleicht sehen wir/ich auch vieles als negativ????

Gerade hier indemForum??

(kenne sonst nur Katzenforen und Fischeforen)

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(bearbeitet)

Ich nehme Dir mal den Wind aus den Segeln:

 

Cailluis Vorgänger war ein spanischer Straßenhund.

Ich tippe mal, der hatte  sogar das Pika Syndrom - der hat ALLES gefressen. Selbst Dinge, die nicht fressbar waren

Und das sogar in Angst und Panik. Er hat wohl gelernt, schnell zu schlingen bevor andere es ihm nehmen oder er  verjagt wurde.

 

Er hat getauscht mit mir, nachdem wir das aufgebaut haben. :)

Es gibt für solche Extreme auch einen anderen Weg. Wenn man will.

 

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Und nochmal zum Thema schreien:

Es löst die Situation unter Umständen auf oder wie in Deinem Falle sogar: Nicht.

Es war umsonst. Es hat sie nicht aufgehalten.

Also sinnfrei. Warum sinnfreies tun?

 

Die meisten Hunde lernen nicht: "Lass das lieber sein" sondern sie lernen dadurch "Lass Dich von der dabei nicht erwischen".

Solange Du in der Nähe bist wird das klappen, vielleicht - aber sobald man den Blick abwendet, wird das ausgenutzt.

Meine erste Hündin war eine Meisterin darin. Sie hat mich beobachtet und ganz genau abgewogen, ob sie sich Dinge für später aufhebt und ob sie es schnell versucht weil ich grad nicht auf sie schaue. Das ist doch im Grunde keine Erziehung.

 

 

 

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