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Hundeforum Der Hund
FeBa91

Beissvorfall

Empfohlene Beiträge

Mit einem Hund spazieren gehen darf nur, wer geistig und körperlich in der Lage ist den Hund sicher zu führen.

 

Nach dieser Definition dürften hier allerdings 50% der Hundehalter nicht mit ihrem Hund Gassi gehen.....

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Ich möchte auch nicht, dass mein Hund gebissen wird, weil der Halter den Hund nicht halten kann, aber muss man heutzutage immer gleich jeden anzeigen?

Vielleicht sollte man mal das Gespräch suchen, bevor man über einen Rechtsanwalt geht. Ist doch eh passiert und das Mädel wird sicherlich auch ihre Schlüsse aus der Situation ziehen. Wem ist denn damit geholfen?

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(bearbeitet)

Es ist gesetzlich geregelt, dass so junge Menschen keinen Hund alleine draußen führen dürfen.

 

 

Ich würde NICHT drüber reden, sondern direkt TA und anzeigen. Es gibt so viele uneinsichtige Leute, die nicht zahlen, usw. und das Kind geht dann (verbotenerweise!) doch wieder mit dem Hund raus, und der nächste Hund, den der Neufundländer erwischt, ist dann evtl ein Kleiner, der es nicht überlebt oder noch schwerer verletzt wird.

 

No way. Anzeigen, fertig.

 

Wenn der Hund normalerweise harmlos ist, besteht er den Wesenstest dann bestimmt.

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Was ist das für eim Gesetz?

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In der Straßenverkehrsordnung ist die Rede von "geeigneten Personen" . Es wird kein Mindestalter angegeben.  Für mich persönlich aber eine sehr oberflächliche Aussage. Auch Erwachsene Menschen können geistig & körperlich nicht in der Lage sein, ihren Hund immer und jederzeit zu kontrollieren 

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Wir hatten damals auch einen Labrador und dieser wurde auch (angeleint) von einem ebenfalls angeleinten Neufundländer gebissen, der das Herrchen (älterer Herr) einfach hinter sich hergeschliffen hat, weil er halt zu unserem Hund wollte. Das Herrchen ist bei der Aktion übel hingerissen worden und gefallen, daraufhin ließ er dann die Leine los. Bei der Aktion hatte sich der Herr den Arm gebrochen.

Der Neufundländer hat unseren Hund regelrecht unter sich begraben und ihn halt gebissen. Ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe, aber ich habe den Neufundländer Rüden hinten an der Kruppe im Fleisch und vorne am Nacken gepackt und hoch gehoben, einen halben Meter von meinem Hund weg, und wieder abgesetzt. Ich habe mir dabei an zwei Fingern Kapselrisse zugezogen, aber ich konnte ihn dann an einem Baum festbinden.

 

Für den älteren Herren kamen Joggerinnen zur Hilfe, riefen einen Krankenwagen. Mein Hund hatte Bisswunden, aber trotzdem haben wir keine Anzeige erstattet. Mir tat der alte Mann auch leid. Da der Neufundländer ganz in der Nähe wohnte, haben wir ihn noch selbst zurück nach Hause geführt und ihn der Besitzerin übergeben, die natürlich sehr erschrocken war. Ich fand die Reaktion "Was hast DU wieder angestellt!!!!" nun auch nicht ok und hätte mich noch mehr erkundigt nach den anderen Beteiligten, aber vielleicht war sie halt einfach unter Schock.

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Als wir Tito relativ frisch hatten ist der Hund der Nachbarn 2x aus unserem Garten entwischt (nicht komplett eingezäunt) und hat sich auf Tito gestürzt, als wir am Grundstück vorbeigingen. Da zu dem Zeitpunkt jeweils die Tochter der Nachbarn alleine mit dem Hund war und es zu keinen Verletzungen gekommen ist, haben wir es so hingenommen - kann ja mal passieren. Vor wenigen Monaten ist unser Rüde in den Garten gelaufen und aus der ebenerdigen Kellertür, welche in den Garten führt, kam der Rüde der Nachbarn und packte sich Tito sofort im Genick und verbiss sich dort. Tito musste Tierärztlich versorgt werden, da die Bisswunden doch sehr tief waren (und natürlich, um ihn Antibiotisch abzudecken). Auch diese Situation haben wir kommentarlos hingenommen, da unser Rüde ja auch abgeleint war und vor uns in den Garten gelaufen ist. Ich habe mich natürlich sofort nach dem anderen Hund erkundigt, dieser hatte keinerlei Verletzungen. Bei dem Gespräch erzählte mir unser Nachbar noch, dass es schon mehrere Vorfälle gab, sogar einen, bei der man die Hunde nur noch durch das Spritzen von Wasser mittels eines Gartenschlauches in die Hundenasen trennen konnte. Weiterhin hätte der Hund schonmal die Tochter (12 Jahre) beim Spazierengehen umgerissen, als ihr ein fremder Hund begegnete. In der Zwischenzeit habe ich die Waldwege in unserer Nähe gemieden, um den Nachbarn samt Hund nicht zu begegnen. Ich wurde dann von bekannten Hundehaltern angesprochen, warum man mich nicht mehr treffen würde und ich berichtete von den Zwischenfällen. Dabei wurden mir weitere Beißvorfälle mit dem Nachbarshund berichtet, wovon 2 tierärztlich versorgt werden mussten. Vor 2 Tagen kam es dann zur Eskalation. Ich war leider im Kurzurlaub und mein Mann mit unseren beiden Hunden unterwegs. Als er am Grundstück vorbeikam, sah er, dass der Hund der Nachbarn angeleint an einer Schleppleine im Garten war. Der Hund sprintete los, die Leine riss, und mein Mann versuchte noch, Tito hinter sich zu bringen (was gelang) und sich groß aufzubauen. Er wurde umgenietet und der Hund der Nachbarn stürzte sich auf unseren Rüden und verbiss sich in die Vorderpfote. Als mein Mann sich aufgerappelt hatte bekam er den Nachbarshund nicht von Tito los und trat ihm daraufhin 2x in die Seite. Unser Nachbar befand sich ebenfalls im Garten und irgendwie bekamen sie die Hunde auseinander. Mein Mann brachte den blutenden Tito in unsere Wohnung und ging nochmals in den Garten. Er wurde beschimpft, was ihm einfiele, den Hund zu treten und es kam zu einem Wortgefecht. Dabei äußerten die Nachbarn, dass ihr Hund den Wesenstest bestanden hätte und Tito ja selber Schuld sei, da er so aufbrausend an der Leine sei. Es wäre ja eh nur ein Rüdenproblem. (Das stimmt so nicht. Auch unserer Hündin gegenüber wird er immer aggressiver und ein mir berichteter Beißvorfall betraf auch eine Hündin) Wenn wir einen erneuten Test haben wollten, so müssten wir alle Kosten selber tragen und es kam die Frage, ob wir denn alle Papiere beisammen hätten. Mein Mann konnte nicht lange diskutieren, da er selbst am bluten war und er nach unserem Hund sehen musste. Tito hatte eine tiefe Wunde am Bein und so fuhr mein Mann zu unserem Tierarzt, der 1,5 Stunden später Natfallsprechstunde hatte. Bei der Wunde am Bein handelte es sich um einen großen Dreiecksriß, bei dem Knochen und Sehen freigelegt waren. Tito musste in Narkose genäht werden und über Nacht beim Tierarzt bleiben. Bei meinem Mann würden zwischenzeitlich die Schwerzen im Bein immer schlimmer und zu Hause angekommen konnte er nicht mehr laufen. Ein Freund fuhr ihn in die Notaufnahme und es wurde eine starke Verstauchung und Prellung im Sprunggelenk festgestellt. Zu Hause angekommen berichtete er den Nachbarn nur kurz und knapp, dass Tito die Operation gut überstanden hätte und sein Bein nicht gebrochen sei ( es kam ihrerseits keine Nachfrage). Der Tierarzt meinte, dass es sich hierbei nun wirklich um einen Versicherungsfall handelt und wir die Kosten natürlich nicht selber tragen müssen. Auch den letzten Fall hätten wir schon melden sollen. So, jetzt noch ein paar Fakten: Bei dem Hund der Nachbarn handelt es sich sehr warscheinlich um einen Pitt- oder Staffmix aus dem Tierschutz der mit etwa 8 Monaten hier eingezogen ist. (Ich möchte hier noch betonen, dass das bisher nie ein Thema war. Ich habe nichts gegen Sokas!) Dieser Hund ist gut erzogen und absolut lieb anderen Menschen gegenüber. Ich habe auch nach wie vor keine Angst vor dem Hund. Die 12- jährige Tochter ist oft alleine mit dem Hund unterwegs, auch abgeleint. Unser Wunsch wäre ein sachliches Gespräch mit den Nachbarn indem wir darum bitten, dass der Hund mit einem Maulkorb gesichert wird, da außer uns auch noch andere Hundehalter im Dorf Angst haben. Wie sollen wir weiter vorgehen, falls die Nachbarn das Tragen eines Maulkorbes ablehnen?

      in Rechtliche Fragen & Hundeversicherungen


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