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Maya - kleiner Wirbelwind

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Ich möchte hier Maya vorstellen. Sie stammt - genau wie mein Femo - aus Ungarn und ist aktuell auf einer PS von Mentor4Dogs in Deutschland. Sie sollte zu uns ziehen, aber mein Großer war nicht begeistert. Ich hoffe jetzt, dass jemand sich hier von ihr angesprochen fühlt und ich vermittle dann sehr gern. :)

 

Maya ist ca. 1,5 Jahre alt, wiegt 7kg, hat ein raues Strubbelfell und quasi keine Unterwolle. Sie kam mit einigen Hautproblemen in die PS zurück. Mit einem handelsüblichen getreidefreien Futter geht es ihr jetzt aber sehr gut, das Fell ist fast komplett nachgewachsen und sie braucht dahingehend keine Behandlung mehr. 

 

Ich konnte sie nur zweimal recht kurz kennenlernen, aber ich beschreibe sie mal, wie ich sie einschätze und welche Infos ich von ihr habe. 

Maya liebt alle Menschen, ist selbstbewusst und vertritt terriertypisch ihre Meinung. Sie ist sehr verträglich und geht auf alle Hunde freundlich zu. Großen wilden Hunden geht sie eher aus dem Weg, ist dabei aber nicht ängstlich, insofern sie etwas rücksichtsvoll sind. Wenn sie sich von Artgenossen bedrängt fühlt, macht sie dies deutlich, bleibt dabei aber maßvoll. 

Sie geht schon ganz gut an der Leine, ist super ansprechbar und kann nach einer Eingewöhnungszeit abgeleint werden und hört dann auch gut. Sie kann relativ viele Kommandos (Sitz, Platz, Give me 5 usw).

Sie liebt es, auf dem Schoß zu sitzen und zu kuscheln. Die Couch liebt sie auch sehr. :) Sie fährt gut Auto und Bahn und ist sehr souverän in der Stadt und überallhin mitnehmbar. 

 

Zwei Dinge muss man über sie wissen: Sie kann bisher nicht komplett allein bleiben. Das ist auch der Grund, weshalb sie aus ihrem ersten Zuhause nach einem Dreivierteljahr leider wieder ausziehen musste. Sie bleibt allerdings auf der PS mit anderen Hunden zusammen sehr gut allein. Das wäre daher für uns kein Hinderungsgrund gewesen. 

 

Das zweite ist: Sie wird wohl etwas schnell eifersüchtig in Bezug auf ihre Bezugsperson. Sie bindet sich sehr schnell und eng. Besonders bei Kindern muss man da etwas vorsichtig sein. Deswegen konnte sie in ihrer zweiten Familie nicht bleiben. Ich denke aber, dass dies mit etwas Hundeerfahrung zu bewältigen ist, weil sie sich dahingehend ermahnen lässt und generell schnell lernt und dem Menschen gefallen will. Sie ist ein Mudimix (Hütehundrasse) und das spielt sicherlich auch eine Rolle. 

 

Ich sähe sie gern mit einem nicht allzu großen Ersthund bei hundeerfahrenen Leuten. In der zweiten Familie war ein etwa gleich großer Hund und die beiden haben sich sehr gut verstanden. Außerdem denke ich, dass Maya glücklich wäre über eine weibliche Bezugsperson, die vielleicht nicht den ganzen Tag arbeitet. Sie bindet sich wirklich sehr eng und will am liebsten überall dabei sein. Auch wenn sie mit einem anderen Hund allein bleibt, ist sie ein Hund, dem so etwas schwerer fällt als anderen und man muss schon Zeit für sie haben. 

 

Maya macht einfach Spaß, sie verbreitet viel gute Laune und sie hat es wirklich verdient, ihr endgültiges Zuhause zu finden. Sie eignet sich bestimmt für diverse Hundesportarten. Agility oder Nasenarbeit wären toll für sie. Sie ist einfach ein Allroundtalent. :D

 

 

 

Maya-2.jpg

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Sehr goldig sieht sie (und eher nach Pumi  als Mudi) aus? Jagt sie? Ist sie bellfreudig? Hat sie aus Eifersucht geschnappt? Verfällt sie beim Alleinsein in Panik und ist nicht mehr stubenrein oder zerstört sie oder fängt sie an zu rufen? ( Da das beim Alleinebleibenüben von Belang ist).

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Mudi-Mix wurde mir gesagt. Aber es kann ja auch beides drin sein. Jagen tut sie nicht, soweit ich weiß. Man sagte mir, sobald sie sich an einen gewöhnt habe, könne man sie problemlos ableinen. 

Beim Alleinsein ist sie einfach sofort sehr unglücklich. Sie bellt, jault, wimmert... Das ganze Programm. Dass sie was kaputtgemacht hat, ist wohl auch vorgekommen. Mehr weiß ich nicht. Dass sie dann nicht mehr stubenrein wäre, habe ich nicht gehört. 

Ich musste sie hier für ein paar Stunden separieren und bin ab und zu zu ihr hin. Sobald ich weg war, hat sie herzzerreißend geheult und gebellt. (Ist natürlich eine andere Situation, aber das macht sie ganz sicher auch, wenn man sie jetzt einfach so allein lässt). Alleinbleiben üben stelle ich mir für sie sehr schwierig vor, weil sie sofort bei geschlossener Tür unglaublich unglücklich wird. Die erste Besitzerin hat wohl auch mehrere Trainer eingeschaltet ohne Erfolg. Aber wie gesagt: Mit einem bereits vorhandenen Hund kann sie allein bleiben. 

 

Das Schnappen habe ich hier nicht beobachtet. Sie macht es vermutlich aus Eifersucht oder als Maßregelung. In der letzten Familie ist sie allerdings auch zu sich ruhig verhaltenen Kindern hin und hat sie gezwickt. Ich denke, das Zauberwort ist hier Hundeerfahrung und ein frühes Einschreiten und sehe das nicht als großes unlösbares Problem. Man muss es halt nur wissen und dann deutlich die Grenzen ziehen. Bei uns wäre sie damit kein Stück weit gekommen. 

Die PS sagte mir, egal ob sie das macht oder mal bellt, sie hört bei Ansprache sofort auf. Mittelmäßig bellfreudig würde ich sagen. Sie teilt sich insgesamt schon mit, ist aber kein Kläffer. Hier und draußen hat sie immer nur kurz gebellt um sich Raum zu schaffen. 

 

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Bei uns ist es ja so ähnlich. Nachdem zwischenzeitlich das Bellen in Richtung Beschwerde ging hatten wir gestern einen ziemlichen Rückschlag und das Heulen brach wieder aus:( (daß sie mit befreundeten Hunden alleine bleiben kann wäre hier wohl auch so.) Aber auch mit so einem Hund läßt sich das üben, daß sie kurze Phasen ganz alleine bleibt- wenn man eine sehr lange Dauer veranschlagt und immer einen Notfallplan hat. Ich denke, am einfachsten fiele es ihr wohl, wenn der andere Hund souverän alleine bleiben kann, bei uns würden sie sich wohl gegenseitig herunterziehen.

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