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Hundeforum Der Hund
Bangy

Herzkranker Hund mit Wasser in der Lunge

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Ja, ich denke auch, dass in solchen Fällen oft zu lang gewartet wird.

Dass gesagt wird, 'er muss ja nicht mehr viel laufen, er kann sich ja ausruhen'. Es sind eben nicht einfach Atembeschwerden, sondern die Angst vor dem Ersticken. Ich weiss, dass ich damit E,pörunng ernte, aber was nützt es dem Hund unter solchen Umständen nocht ein paar Tage oder Wochen länger zu leben.

Leiden, ohne berechtigte Hoffnung auf ein beschwerdefreies Leben hat für mich keinen Sinn.

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Ist denn Taurin und L-Carnithin -Mangel schon abgeklärt? Diese befördern ebenfalls eine Dilatation des Herzmuskels. Eine Supplementierung kann die Herzfunktion,falls ein Mangel besteht,deutlich verbessern.

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Erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten!!!

Wir waren bereits bei einem Kardiologen (Tierklinik bei uns in der nähe), dort wurde die Diagnose bestätigt und auch die Medikation als gut bewertet.

Ich war gestern wieder beim Tierarzt (Haustierarzt) mit ihm, weil er nun das Humpeln für sich entdeckt hat. Dabei haben wir auch die Blutwerte bekommen, er hat eine Schilddrüsenunterfunktion die nun mit Mediakmenten eingestellt wird (habe leider vergessen aufzuschreiben wie das heißt, kann ich aber heute abend schauen). Ansonsten waren alle Blutwerte super (lasse ich alle paar Monate kontrollieren).

Für das Humpeln(laut röntgen arthrose vorne im Ellbogen und Handgelenk) versuchen wir es jetzt mit FlexivetGo, habt ihr damit Erfahrungen? Ich wollte ihm nicht noch Schmerzmittel zumuten (er tobt trotz humpeln und scheint keine starken Schmerzen zu haben).

Das Thema Einschläfern ist natürlich auch immer im Kopf, aber wenn ich ihn tagsüber mit seinem Freund spielen sehe, dann glaube ich nicht, dass es jetzt schon soweit ist...

Ich habe gerade im Internet gelesen, dass Gurke entwässernd wirken soll, da mein kleiner Gurke liebt wollte ich ihm immer mal wieder welche geben, oder wisst ihr ob das keine gute Idee ist?

 

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vor 23 Stunden schrieb denny:

Und ehrlich gesagt würde ich nicht zögern, ihn zu erlösen.

 

Ich finde diese Aussage ganz fürchterlich.

Du kennst den Hund doch gar nicht?!

Hast weder eine Röntgenaufnahme noch ein Ultraschallbild von Herz/Lunge gesehen...

 

Es geht doch nicht darum, einen Hund länger als nötig leiden zu lassen oder ähnliches.

 

Hier wurden gute Tipps gegeben, in welche Richtung man noch schauen kann.

 

Da finde ich "Erlöse ihn" wirklich ziemlich daneben...

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Menschen mit dieser Erkrankung können Hundert werden. Das ist in den meisten Fällen sehr gut zu behandeln.

 

Und statt "Erlösen" würde ich eher über eine Notfallversorgung nachdenken, die man ja im Falle der akuten Verschlechterung schon zu Hause anfangen könnte.

Einen Mops mit permanenter Atemnot erlöst mach auch nicht einfach.

Sonst gäbs ja keinen Nachschub.....

 

Man behandelt! Solange, wie es ethisch vertretbar ist.

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vor 22 Minuten schrieb Tina+Sammy:

 

Ich finde diese Aussage ganz fürchterlich.

Du kennst den Hund doch gar nicht?!

Hast weder eine Röntgenaufnahme noch ein Ultraschallbild von Herz/Lunge gesehen...

 

Es geht doch nicht darum, einen Hund länger als nötig leiden zu lassen oder ähnliches.

 

Hier wurden gute Tipps gegeben, in welche Richtung man noch schauen kann.

 

Da finde ich "Erlöse ihn" wirklich ziemlich daneben...

 

Denny hat nur gesagt, das es man auch in diese Richtung denken soll, und da hat sie Recht. Lebensverlängerung um jeden Preis ist falsch und quälend. 

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vor 13 Minuten schrieb 2010:

Einen Mops mit permanenter Atemnot erlöst mach auch nicht einfach.

Das Beispiel finde ich um ehrlich zu sein sehr schlecht. Mir tun die Möpse sehr leid und ich wünschte die kämen überhaupt gar nicht erst mit diesem elenden Gebrechen zur Welt. Sondern einfach nur gesund und munter oder man stoppt diese Qualzucht und es kommen keine in Atemnot lebenden Hunden mehr auf die Welt.

 

Ich kenne einen Menschen der an Atemnot gelitten hat. Das war wirklich wirklich grausam und da kann ich verstehen wenn einem der Gedanke ans einschläfern im Kopf herumschwirrt. So eine Entscheidung ist natürlich niemals einfach und ich würde mich da auch mit mehreren TAs und Spezialisten beraten. Man muss sich einfach ganz sicher sein, das es der richtige Weg ist um später nicht an den Schuldgefühlen zu Grunde zu gehen. 

 

@Bangy Ich hoffe man kann mithilfe der Medikamente eine Besserung erreichen. Leider habe ich keine Tipps für dich und kann nur das beste für euch hoffen.

Fühl dich umarmt.

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vor 13 Minuten schrieb 2010:

Man behandelt! Solange, wie es ethisch vertretbar ist.

Das finde ich auch, der therapeutische Rahmen ist nch längst nicht erschöpft. Auch die Schilddrüsenunterfunktion wird zur Dilatation beigetragen haben, wenn dann noch eine Unterversorgung an Taurin oder L-Carnithin vorliegt, verschlimmert sich das noch. Bei der Medikation geht auch noch was und ohne Hitze wird es leichter.

Die Aussage, daß die chronische DCM beim Menschen gut behandelbar ist, kann ich nicht teilen. Ich kenne zwar zum Glück jemanden aus meinem nächsten Umfeld, der zu den 5% der 10 Jahres-Prognose gehört, aber gut behandelbar ist es nicht, wenn die Medikamente ausgeschöpft sind (sofern es sich nicht ursächlich um eine Klappenfehlfunktion handelt, die sind relativ leicht zu tauschen). Operativ gibt es noch die Klappenrekonstruktion mit hohem OP-Risiko.Danach gibt es nur noch die Transplantation, ebenfalls ein sehr riskanter Eingriff.

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vor 1 Stunde schrieb Michelle003:
vor 1 Stunde schrieb 2010:

Einen Mops mit permanenter Atemnot erlöst mach auch nicht einfach.

Das Beispiel finde ich um ehrlich zu sein sehr schlecht. Mir tun die Möpse sehr leid und ich wünschte die kämen überhaupt gar nicht erst mit diesem elenden Gebrechen zur Welt. Sondern einfach nur gesund und munter oder man stoppt diese Qualzucht und es kommen keine in Atemnot lebenden Hunden mehr auf die Welt.

 

 

Und was genau unterscheidet einen nach Luft japsenden Hund, der ein leichtes Lungenödem hat von einem nach Luft japsendem Mops aus Qualzüchtung?

NICHTS.

Der Mops muss operiert werden und überlebt es in 60% der Fälle. Der Hund mit Lungenödem wird medikamentös behandelt und überlebt das in 90 % der Fälle sehr gut.

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Ich will gar nicht zu sehr ins OT.

Ich finde nur das hier ein grundverschiedener Unterschied vorliegt. Das eine Tier hat leider eine Krankheit erlitten, das andere wurde mutwillig in die Atemnot hineingezüchtet und auch mutwillig so angeschafft. Deshalb finde ich den Vergleich schlecht, da es eigentlich nicht zu vergleichen ist.

Das Krankheitsbild hat dementsprechend auch Unterschiede. Möpse kommen so auf die Welt und sind dementsprechend auch jünger wenn das Krankheitsbild zutage tritt. 

Der andere Hund hat auch Probleme mit dem Herzen und wenn es in der Hundemedizin ähnlich ist wie bei der Medizin beim Menschen sind Entwässerungstabletten für das Herz nicht unbedingt von Vorteil. 

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