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NannyPlum

Hund knurrt...

Empfohlene Beiträge

NannyPlum   

... und das ist gut so!

 

Das klingt vielleicht etwas provokativ, aber ich möchte damit nochmal auf die Wichtigkeit des Knurrens als Kommunikationsmittel hinweisen. Natürlich freue ich mich nicht über Situationen als solche, die unseren Hund zum Knurren bringen, sondern darüber, dass er darauf hinweist, dass ihm etwas zu viel oder unangenehm ist. Passiert bei uns sehr sehr selten, aber es passiert. Fand es im folgenden Artikel ganz gut erklärt.

 

https://hundeschule-tandem.jimdo.com/wissenwertes/knurren-kommunikation-oder-ungebührliches-verhalten/

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gast   
(bearbeitet)

Ich finde es völlig normal, dass der Hund immer seine Meinung sagen darf.

Deshalb ärgert es mich gar nicht, dass es Situationen gibt, in denen der Hund knurrt.

 

 

Akuma knurrt ja viel, wir haben es auch immer belohnt (vorher hat er ja einfach zugebissen), deshalb knurrt er bestimmt sehr viel mehr als der Durchschnittshund.

 

Aber ich kenne ihn mittlerweile und weiß, wann er einfach knurrt, weil er es gewöhnt ist. Dann sage ich:

"Ist doch alles okay." und dann guckt er mich an und legt den Kopf schief:

"Ja, könnte was dran sein."

 

Knurren ist total wichtig, ich mag es, wenn Hunde knurren.

Auch Yoma knurrt, nur nie mich an, sondern eher mal einen Hund. Wobei das eher ein Fauch-Knurren ist.

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Mrs.Midnight   

Vielen Leuten ist es ja eher unangenehm wenn ihr Hund knurrt. Eventuell weil andere dann daraus schließen könnten das er nicht gut erzogen wäre. Das ist zumindest der Eindruck den ich hier in meiner Umgebung so sammeln konnte. 

 

Mein Hund darf Knurren. 

Es gab hier aber eine Phase wo mein Hund anderen ihr Spielzeug geklaut hat (bälle/stöcker) und diese dann angeknurrt hat wenn sie zu ihm angekommen sind.

Das macht er nicht mehr, aber das fand ich auch nicht gut. 

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Lyris   

..... und sogar unterschiedlich. Je nachdem wie er knurrt weis ich ob er unsicher ist, etwas richtig sch*** findet, ob er einfach gerade nur so herumpopelt weil er es jetzt momentan doof findet......oder ob er kurz davor ist zu explodieren....

.... und das ist gut so! Stell sich einer vor er/ oder Hund allgemein, würde (wie früher) einfach gleich zubeißen? Dann lieber ein Knurrer - da weis man doch was Sache ist und kann entsprechend reagieren!

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gast   

Und Akuma knurrt auch beim Spielen/Zergeln. Ist ein ganz anderer Laut als die anderen Knurrlaute.

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Laikas   

Wenn ein Hund einen Menschen anknurrt und der Halter peitscht ihn nicht sofort demonstrativ aus, dann gilt das offenbar als grobe Unhöflichkeit des Halters. Die Umgebung möchte sich ja sicher fühlen und dieses animalische "Fehlverhalten" muss augenblicklich gesühnt und gedeckelt werden. Das bloße Knurren wird auch gern als Gefahr für Leib und Leben hochgespielt, ganz egal wie lächerlich man sich damit macht, aber sowas geht nun mal gar nicht. Schwarze Pädagogik gegenüber Hund und Halter kommt da durch, kleinhalten, begrenzen, berechenbar und gefügig machen. Käme ein Uniformierter mit Hund, der einen Menschen anknurrt, dann würden die gleichen Leute das ängstlich hinnehmen, denn das soll ja so sein oder man vertraut darauf, dass der Hund schon mit entsprechenden Methoden unter der Knute steht.

 

Ich finde, diesen sozialen Druck und diese Machtspielchen sollte man sich unbedingt bewusst machen und abwerfen, auch wenn man sich damit unbeliebt macht. Dann kann man wesentlich freier entscheiden, wie man auf seinen Hund reagiert und wie man ihn erzieht. Bei der Kindererziehung erwartet ja auch keiner mehr, dass die lieben Kleinen wie die Roboter funktionieren und die Eltern Schläge austeilen, sobald sich jemand beschwert, nur damit der soziale Frieden gewahrt ist.

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Rosilein   
(bearbeitet)
vor 17 Stunden schrieb Laikas:

Wenn ein Hund einen Menschen anknurrt und der Halter peitscht ihn nicht sofort demonstrativ aus, dann gilt das offenbar als grobe Unhöflichkeit des Halters

Das erlebe ich - Gott sei Dank - hier in der Gesellschaft doch etwas anderes.

 

Es überwiegt die Missbilligung gegenüber Gewalt. Wer seinen Hund in der Öffentlichkeit malträtiert, kann im simpelsten Falle mit missbilligenden Blicken und Bemerkungen rechnen (ja, auch von Nichthündelern). Er kann aber auch mal härter angepampt werden ...  Es wird schon erkannt, dass das ein Zeichen von Versagen ist ... und dann folgen nicht selten all die hilflosen Rechtfertigungsversuche, die dann aber keiner mehr hören will ...

 

Insoweit denke ich, es gibt in verschiedenen Gebieten unterschiedliche Sitten und Gebräuche; hier fliegt man sogar vom Hundeplatz oder er wird so von den anderen gemobbt, dass er nicht wieder kommt. Man muss lange suchen, um einen Platz zu finden, wo so etwas noch geduldet wird.

 

Knurren ... nu passiert hier eigentlich eher nicht. Zumindest solange ich nicht versuche, mit dem Furminator (mit dem ich offensichtlich nicht richtig umgehen kann) die Hosen meines Hundes .... ;). Das ist dann aber sehr, sehr leise  ... hhhm ... würde formulieren, nicht aggressiv, mehr so leicht ungehalten und verwundert, dass ich so einen Scheixx überhaupt mache ... Am Anfang hab ich das gar nicht gehört, so leise ist das, weil ich nicht drauf geachtet habe (er ist generell nicht besonders gesprächig).

Gegangen ist er dann einfach, also als er begriff, dass Frauchen nicht begriff ;).  Auch eine Form der Kommunikation, wenn sein Mensch in Bezug auf die kündische Kommunikation mal wieder auf der Leitung steht :1_grinning:

 

 

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Freefalling   

Dieses leise Knurren kenne ich auch. Das bringt mich dazu, mit dem aufzuhören, das ich gerade tue. Er knurrt äußerst selten, gerade deswegen nehme ich das ernst. Er hat vorher mehrere andere Sachen, die er macht. Weggehen, die Hand in den Fang nehmen und zur Seite tun etc. 

Also Knurren ist bei meinem Hund schon eine recht hohe Eskalationsstufe. 

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

Das läuft hier ähnlich. Beim Anschnallen am Hund Hantieren gibt manchmal ein paar kurze Knurrer, heißt, daß ich erklären muß, warum ich da gerade dran muß und wo ich Rücksicht nehmen muß, weil sie es dort unangenehm findet oder das Geschirr zu eng sitzt- sind alles eher nachsichtige"Hinweise".

Bei manchen Leuten macht sie das auch, wenn sie ihr nicht geheuer sind, auch wenn genügend Distanz dazwischen ist. So signalisiert sie mir vorher, daß da Handlungsbedarf besteht (entweder für ungefährlich befinden oder mehr Abstand halten).

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Rosilein   
(bearbeitet)
vor 32 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

nachsichtige"Hinweise".

Ja, der Begriff "nachsichtiger Hinweis" trifft das ganz gut, finde ich; den werde ich mir merken ;) ... Nachsicht mit mir (aber auch mit Artgenossen), denke, die hat er oft ... jupp ... das passt.

 

vor 33 Minuten schrieb Freefalling:

Weggehen, die Hand in den Fang nehmen und zur Seite tun etc. 

Weggehen ja, das würde er hier auch machen (auch vorher, nicht nur nachher). Alles andere nicht (ist wohl ein sehr einsilbiger Hund :1_grinning: ... wobei das stimmt nicht (eher scherzhaft gemeint), er hat m.E. einen doch recht ... hhhm ... vielfältigen Ausdruck ... wenn man die Augen und Ohren auf macht .... das ist mehr so angedeutet ...

 

Nuuuuur ... das hab ich ja nicht zugelassen, also Weggehen ... denn ich wollte doch Fellpflege betreiben. Zwar nicht dem Hund aber seinen Fellbüscheln Herr werden.

Musste überhaupt erst einmal verstehen, dass er gar nicht generell gegen Fellpflege ist, nur dieses Ding nicht an sich spüren will. So hatte ich fleissigst und regelmässig (gut, lange hab ich das Ding dann nicht benutzt) sein Weggehen zwar als Unwillen interpretiert, aber nicht so, dass es ihm offensichtlich doch weh tut. Ihm blieb schon gar keine andere Wahl mehr, deutlicher zu werden (und vermutlich kann er sich nicht vorstellen, dass sein Menschlein nicht einmal im Ansatz mit seinem Hörvermögen konkurrieren kann :rolleyes:). Allerdings war dann sein Weggehen doch schon forscher. Auch nicht aggro, aber ziemlich bestimmt: "Lass mich jetzt endlich mit Scheixx in Ruhe mannnnn" und der Blick, herrlich. Das hab dann selbst ich kapiert und so konnte es zu mehr auch nicht kommen.

 

Ansonsten kann ich beim Knurren nicht wirklich mitreden ... der Oldie ist auch nicht so (lautmässig) gesprächig, der Jacky bediente andere Töne (die man nicht überhören kann :D), war dabei körpersprachlich gleichzeitig extrem deutlich (wie sie halt so sind) ... und die Dobis ... das liegt vll. schon zu lange zurück ...

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