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Hundeforum Der Hund
Cony

Der Hund als Ware - Internetüberangebot!

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

 

wenn man sich früher mit dem Gedanken beschäftigt hat, sich einen Hund "anzuschaffen" dann gab es damals wesentlich weniger Möglichkeiten als heutzutage. Damals hatte man die Wahl zwischen einem Züchter, dem Tierheim und eventuell dem Welpen vom Bauernhof.

 

Schaut man nun ins Internet um sich Informationen zu holen, dann gibt es zu fast jeder Hunderasse den entsprechenden Verein und eine Homepage dazu, wo welche Züchter kontaktiert werden können, die gerade einen Wurf Welpen haben oder wo in nächster Zeit Welpen zu haben sind. Dann kann man sich auf deren Homepages informieren oder kontaktieren.

Dann gibt es noch unendlich viele Plattformen - ich kann hier gar nicht alle aufzählen, da es zu viele sind - auf denen Hunde angeboten werden  - vom Welpen bis zum Jundhund und Oldie!

 

Die Angebote kann man in etwa so differenzieren:

 

Welpen vom Züchter

 

Welpen und Hunde die von Privathaltern abgegeben werden - zum Teil weil sie überfordert sind oder die Tiere nicht mehr zu den Lebensumständen passen oder weil die Hündin bewußt oder

                                                                                                              "aus Versehen" gedeckt worden ist.

Welpen und Hunde von Tierheimen

 

Welpen und Hunde aus dem Ausland : Portugal, Frankreich, Zypern, Spanien, Italien,Türkei, Rumänien, Russland, Griechenland, etc.

 

Die Preise variieren von   zu verschenken   - 50,- € bis zu 2.500 € je nachdem ob es sich um einen Mischling oder einen Rassehund handelt.

 

Dieses Überangebot an Hunden erschlägt einen ja regelrecht und ich frage mich, was passiert mit den Hunden, die keinen neuen Besitzer finden und bestenfalls doch im Tierheim landen und

es reduziert ja auch die Chance für die Hunde, die bereits im Tierheim auf einen neuen Platz warten.

 

Ich sehe diesen Handel mit Tieren mit großer Skepsis und es macht mich sehr traurig, dass es so viele Menschen gibt, die sich eben mal so einen Hund anschaffen und ihn dann genauso

herzlos einfach wieder loswerden wollen.

 

Was die ganzen Auslandshunde angeht, steht man da wohl fast auf verlorenem Posten - der Ansatz heißt da Aufklärung, Kastrationsaktionen und die heimische Bevölkerung einbeziehen,

dass sich die Einstellung zum Tier und zur Tierhaltung ändern muss.

 

Doch auch in Deutschland ist da einiges im Ungleichgewicht und viele wären die besseren Tierliebhaber, wenn sie auf ein Tier verzichten würden, wenn einfach die Grundbedingungen nicht

stimmen und für ein Tier zu wenig Zeit oder auch zu wenig Geld vorhanden ist.

 

Ich würde mich freuen, wenn Ihr Eure Gedanken oder Erfahrungen dazu niederschreiben würdet.

 

Liebe Grüße

 

Cony

 

 

 

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Hmmmm... was möchtest Du denn hier haben? Einen Thread der sich mit all den Abgründen beschäftgt, die die Menschheit ausmachen? Einen Thread gegen den Auslandstierschutz und den Schutz ausländischer Tiere?  (Nur mal so nebenbei: Was glaubst Du, was wir vom TS, bzw. die zigtausend Helfer der verschiedenen Orgas so in anderen Ländern tun, wen wir dort fiinanziell und praktische HIlfe  für die Weiterbildung von Tierärzten liefern, Tierheime überhaupt,  Vorhandene aus- oder umbauen und mit (meist örtlichen) Politikern verhandeln? Letzteres teils über Jahrzehnte.)

Oder lieber einen Thread über die Kommerzialisierung der Tierzucht im Allgmeinen und der Rassezucht im Besonderen? Wie wäre es mit einem Thread das Hartz IV Empfänger oder Punks keine Hunde haben dürften, der reiche "Ich kaufe mir einen Hund der farblich zu meinem Range Rover passt" aber doch.

 

Du schneidest hier mit ein paar Zeilen verschiedene, grosse Themengebiete mit verschiedensten Sichtweisen an, die schon einzelnd ganze Forenbereiche füllen können und möchtes DAZU unsere Gedanken? WOW... Wenn DU mir die in einem Satz die  Welt erklären kannst, DANN und nur dann glaube ich, dass dieser Thread hier irgendetwas bringen könnte.

 

 

 

 

 

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"der wirklich wahre tierfreund hält sich keine Tiere". 

 

das ist mein Gedanke zu dem was ich gerade gelesen habe.

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Hallo zusammen,

 

darf man sich keine Gedanken machen, wo das ganze hinführen soll?:wacko: Der Hund/das Tier verkommt doch immer mehr zur Ware. Es gibt Menschen, die reichen ihren Hund weiter als wäre

es ein Haushaltsgegenstand (wie ein Fahrrad, ein Fernseher, Klamotten) die man gerade nicht mehr gebrauchen bzw. austauschbar sind.

 

Das ist einfach ein Fakt, der mich sehr erschüttert. Ich hatte nach Hundezubehör gesucht und bin über diese Anzeigen gestolpert.

 

Es soll auch kein Thread gegen den Auslandstierschutz sein - wobei ich auch da einiges hinterfrage, wenn Hunde importiert werden, die verschiedentlich noch so krank sind, dass sie

diese Krankheiten mit nach Deutschland bringen und die Hunde hier in gesundheitliche Gefahren bringen. (Parvovirose, Giardien, Hautkrankheiten und Schlimmeres).

 

Mein Beitrag sollte nur den einzigen Grund haben, sich zu hinterfragen, ob und wann und wie man sich ein Haustier als Begleiter holt oder ob die eigene Hündin wirklich unbedingt noch

einen Wurf auf die Welt bringen sollte.

 

Vielleicht will und kann ja der eine oder andere aus eigener Erfahrung seine Gedanken dazu schreiben - wäre schön, wenn es eine sachliche Diskussion dazu gäbe.

 

Cony

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Natürlich ist es so wie du schreibst- an vielen Stellen, irgendwo. Hier nicht. Und bei den allerwenigsten im Forum.

Deine Sätze: Pauschalisierungen. Plattitüden.

Sich so aufzuregen ist Energieverschwendung. Was soll das denn bringen?

Im Detail, wenn mir was begegnet, reg ich mich auch auf. Aber dann versuch ich auch im Detail was zu ändern. Wenn nicht da, dann woanders.

Nur festzustellen, die Welt ist schlecht, ändert sie nicht.

 

Genau so einen Post könnte man auch genau über das Gegenteil von dem schreiben, was du sagst:

dass Immer mehr Leute helfen, dass vermehrt kontrolliert wird, dass schon eine Veränderung im Bewusstsein sehr vieler stattgefunden hat...........

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vor 2 Stunden schrieb Cony:

Der Hund/das Tier verkommt doch immer mehr zur Ware. Es gibt Menschen, die reichen ihren Hund weiter als wäre

es ein Haushaltsgegenstand (wie ein Fahrrad, ein Fernseher, Klamotten) die man gerade nicht mehr gebrauchen bzw. austauschbar sind.

 

Das ist einfach ein Fakt, der mich sehr erschüttert. Ich hatte nach Hundezubehör gesucht und bin über diese Anzeigen gestolpert.

 

Ich verstehe dich da recht gut. Worüber ich mich immer wieder aufrege ist, dass so viele Hunde verpaart werden, die nicht besonders zueinander passen und diese dann auch noch als die ideale Numodenrasse dem unbedachten Käufer angepriesen werden. Erst kürzlich stolperte ich in den Kleinanzeigen über Aussie-Kaukasen-Mixe, die laut Aussage der Anzeige als Hütehunde  :wacko: die idealen Familien- und Anfängerhunde seien. Keine Infos über Herdenschutzhunde, darüber, dass der Kaukase in dem Bundesland ein Listenhund ist etc.

 

Und dann erlebe ich es auch immer wieder, dass besonders junge Menschen sich einen Hund zulegen wollen, weil diese eben so süß, aber sie gar keine Ahnung haben, was denn an Aufgaben mit dem Hund einziehen. Diese müssen dann schnell wieder weg.

 

 

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vor 6 Minuten schrieb asti:

Und dann erlebe ich es auch immer wieder, dass besonders junge Menschen sich einen Hund zulegen wollen, weil diese eben so süß, aber sie gar keine Ahnung haben, was denn an Aufgaben mit dem Hund einziehen. Diese müssen dann schnell wieder weg.

 

 

Das gibt es aber auch noch andersrum.  Ein Mensch möchte Hund mit dem er arbeiten kann,  Sport treiben kann und hat sich informiert und KANN(!)  dem Hund das auch alles bieten.  Dann kommen Freunde,  Nachbarn Familie,  benachbarte Hundehalter und haben sich gefühlt zusammen verschworen,  weil man sich doch lieber den "ruhigen"  Mops holen soll.  Der wird ja auch nicht so groß und ist einfach.

Klar kann man solche Gedankengänge verstehen,  es werden viele bewegungs- und denkfreudigen Rassen wieder abgegeben.  Aber dieser Mensch,  der sich aus sportlicher Motivation einen Hund holen wollen würde,  wäre ja denkbar unzufrieden mit einem Mops oder ähnlich ausfallenden Rassen. 

Ist natürlich nun ein krasses Gegenbeispiel,  aber ich finde,  dass auch diese Variante viel zu selten genannt wird. 

Oder eben auch die Tierschutzvereine bzw privaten Organisationen die Hunde z. B nicht an Leute ohne Garten rausgeben,  oder weil die Leute zu "alt"  sind. 

Ich bin mir nicht sicher ob der Hundemarkt überlaufen ist.  Welpen scheinen irgendwie immer wegzugehen wie warme Semmeln.  Jedenfalls scheint es so. 

Zu der Frage mit den übrig bleibenden Welpen: Von Bekannten weiß ich,  dass die übrigen Welpen,  wenn sie denn überbleiben,  oft an andere Züchter selbiger Rasse gehen.  Da wird quasi getauscht um den Genpool zu vergrößern.

Übrigens gab es damals auch Zeitungen in denen Hundewelpen von Privatpersonen angeboten wurden.  Ich denke der Markt hat sich nur auf das Internet verlagert.  Bin mir auch recht sicher,  dass es damals schon Wühltischwelpen,  bzw den berühmten Kofferraumwelpen gab.  Ich denke also,  dass sich die Hundepopulation im Land selber gar nicht sooo sehr verändert hat.  Was die letzten Jahre dazu kommt sind wohl die Auslandshunde und Vereine die glauben,  dass jeder Hund der raus aus der tötung ist,  ein geretteter Hund ist.  Dadurch gibt es dann eben wieder viele die ihr Dasein im Tierheim fristen.

Schade ist es allemal.  Sowohl damals als auch heute.  Nicht verkaufte vermehrerhunde werden wohl um die Ecke gebracht...

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vor einer Stunde schrieb Shyruka:

Sowohl damals als auch heute.  Nicht verkaufte vermehrerhunde werden wohl um die Ecke gebracht...

Und auch das war früher schon so ...  D.h., das Angebot war schon immer grösser als die Nachfrage ...

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Das Angebot war schon immer klein, früher und auch heute.

 

Ich bekomme seit über 10 Jahren täglich die Angebote einer großen Plattform rein

und bin fast täglich drin. 

Die Entwicklung kann ich daher bestätigen. Eigentlich fing alles ganz harmlos an und

begann genau nach der Einführung des Euro. Zuerst fingen die privaten Angebote an,

irgendwann schossen TH mit Auslandshunden aus dem Boden wie Pilze, danach

machten die Designer-Hunde los, nebenher der Schwarzhandel auf Polenmärkten plus

Schwarzeinfuhr nach D, wöchentlich mit LKW u.a.m.

 

Bei meiner Rasse waren es die Jahre zuvor immer so um die 300 Angebote und steigerte

sich bis über 1000. Andere begehrte Rassen machten ähnliche Sprünge. Alle glaubten,

die große 'Kohle' zu machen bzw. auch einen Euro dazu zu verdienen, nach der Entwertung

der DM. Seit 4-6 Jahren ca., pegelt es sich wieder ein und wir liegen bei meiner Rasse so

um die 500 Angebote. Insgesamt waren wir bei Hunden mal bei über 17000, heute etwas

über 14000 Angebote beim dhd.

Bei ca. 5-6 Millionen Hunden in deutschen Haushalten,  liegt das Angebot unter der Nachfrage

und war früher noch weniger. 

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(bearbeitet)
vor 1 Minute schrieb Nadja1:

Das Angebot war schon immer klein, früher und auch heute.

Hä?

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