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Hundeforum Der Hund
oOoANJAoOo

Viele kleine Baustellen :(

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Das war wohl jemand, der unter Dummy-Arbeit Schmeißen-und-Lospreschen versteht ... :rolleyes:

 

Ich kann dir versichern: Gute Dummy-Arbeit leistet genau das, was du erreichen willst: Das Bedienen der Jagdmotivation deines Hundes unter lenkbaren Voraussetzungen!

 

Wenn du dich intensiver damit befassen möchtest, kann ich dich da gerne hier ein Stück weit begleiten :)

 

Bisher machst du ja schon ein wenig in dieser Richtung, ich finde (auch aus deinen bisherigen Beschreibungen), das ist ein Punkt, den du mit deinem Trainer am Montag (?) genauer ansehen solltest. Würde mich schon wundern, wenn er/sie da nicht genauer drauf eingehen würde.

 

Ich freu mich schon darauf!

 

 

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Ja sehr gerne würde ich da noch viele Tipps von dir bekommen. Momentan Versuche ich ihm bei zu bringen das er sitzen bleibt bis ich ihm das Kommando gebe den dummy zu holen. Aber er ist so aufgeregt dass er immer los rennt wie ein Irrer. Immer wenn er vor läuft bevor ich geworfen habe, lass ich ihn einfach neben mir fallen oder schmeiß ihn nach hinten, dann muss er erst zurück kommen... Aber er ist auch sehr schnell kaputt... 

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vor einer Stunde schrieb oOoANJAoOo:

Immer wenn er vor läuft bevor ich geworfen habe, lass ich ihn einfach neben mir fallen oder schmeiß ihn nach hinten, dann muss er erst zurück kommen... Aber er ist auch sehr schnell kaputt... 

Generell, und da wird die der Trainer (was ich genau so gerne abwarten würde) und/oder @marcolino sicherlich mit guten Tipps helfen können, würde ich schätzen, das dass Dummy-Training etwas falsch aufgebaut worden ist.

Man beginnt mit einem Junghund erst einmal mit Zuwerfen eines Futter-Dummys in kurzer Distanz, bevor man das Teil von sich wegschmeisst. Wenn das richtig aufgebaut wird, etabliert man dabei direkt die Zusammenarbeit, Impulskontrolle ... etc. gemeinsamen Spass ... Kann Dir nicht sagen, ob man das in dieser Form als "back to the roots" wieder umkehren kann, wenn die Impulskontrolle schon dahin ist. Aber ich kann es mir gut vorstellen ;), dauert dann halt nur etwas länger, würde ich meinen.

 

Was ich aber für falsch halte, ganz generell ist:

Einen Hund zu ... hhmm ... verarxxxen, in jeder Form. Das meine ich nicht böse, bei den meisten verdingsen-Handlungen sind wir uns oft gar nicht bewusst, dass wir es tun. Dazu gehört für mich eben auch, das Ding neben Dir fallen zu lassen oder in die andere Richtung zu schmeissen. Das steigert seine Aufregung nur, weil er sich nicht darauf verlassen kann (aus seiner Sicht), dass Du ihm die richtigen Informationen gibst. Das hat den Effekt, dass er auf Deine Signale nicht vertrauen möchte, nicht vertrauen kann. Lieber dann nicht werfen und ihm das auch so sagen. Im Grunde genommen muss ein Hund sich immer auf die Signale seines Menschen verlassen können und ganz sicher auch sollen.

 

Höre so oft von HH, dass ihr Hund sie nicht ernst nehmen würde ... und dann beobachte ich nicht selten, dass sie ihren Hund ständig verarxxxen. Sie meinen, sie etablierten mehr Aufmerksamkeit in ihrem Hund, gesagt wird dann oft so etwas, wie: "dann soll er besser aufpassen, mehr auf mich achten, besser zuhören ...".

Doch nichts steigert die gemeinsame Zusammenarbeit mehr, als eine deutliche, verständliche und vor allen Dingen verlässliche Kommunikation. Nicht einmal Menschen können das wirklich gut ab, bei Kleinigkeiten wird das unter Menschen als Scherz gewertet und erst wenn das begriffen wird, lässt das ungute Gefühl beim Menschen nach. Ein Hund ist zu solch einer kognitiven Leistung gar nicht in der Lage. Es bleibt dann bei einem ähnlich unguten Gefühl, wenngleich sicherlich aus etwas anders gelagerter Motivation.

 

Wenn ich persönlich also mal auf die Idee komme (und bei uns läuft alles in kontrollierten Bahnen) mal die Richtung zu wechseln, dann bekommt mein Hund ein körpersprachliches Signal (man kann aber auch jede andere Form von Signal etablieren) von mir. Das gilt selbstverständlich auch für neben mir fallen lassen, abbrechen oder was auch immer ... so verliere ich nie das kommunikative Band zwischen uns, das ist für mich sehr, sehr wichtig

 

 

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Ich möchte nochmal zu dem "bürsten muss sein" was sagen. Es stimmt. Meiner hasst z.B. duschen und baden, jedes Wasser von oben. Ich hab das deshalb monatelang nicht gemacht. Jetzt habe ich festgestellt, dass es ihm hilft (Allergien) und nun muss er da alle zwei Wochen durch. Komischerweise war beim 4. Mal schon kein Theater mehr. Toll findet er es immer noch nicht, aber er gewöhnt sich dran. Und ich besteche ihn. ;)

 

Nimm ne weiche Bürste, Leckerlies und dann immer nur sehr kurz bürsten. Ich hatte bei meinem am Anfang Trockenfutter auf einen Stuhl gelegt, das er dabei fressen konnte. Also immer nur ein paar Bröckchen und dann immer nachlegen. Dann bleibt er nämlich auch stehen. 

Probiere es mal aus. 

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vor einer Stunde schrieb Freefalling:

Komischerweise war beim 4. Mal schon kein Theater mehr

 

Wahrscheinlich spürt er auch deine veränderte Haltung.

Jetzt ist es für dich klar, muss sein, ist einfach so.

Vorher war's innerlich wohl mehr, sollte wieder mal sein.

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Und bitte nicht einen Vorwurf rauslesen:

Vielleicht resigniert der Hund aber, wie das beim Zwang nun einmal passieren kann. Es ist sogar ein allgemein anerkanntes Vorgehen. Der Hund muss da durch und das wird dann schöngefüttert, eine simple Gegenkonditionierung, damit der Hund eben erträgt.

 

Ich zwinge meine Hubde natürlich auch hier und da, nur resignieren sie nicht. Sie finden es jedes Mal wieder kacke, egal wie meine "innere Einstellung" ist. Das ist aber ihr "kan'i" = ihre unzähmbare Erhabenheit.

 

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Die TE (Themenerstellerin = oOoAnjaoOo) redet doch aber überhaupt nicht von Zwang?

Ich sehe hier eher das Gegenteil: Sie sucht nach Wegen, bestimmte für sie problematische Verhaltensweisen ohne Zwang/Druck zu lösen.

 

@oOoANJAoOo: Gibst du immer erst NACH dem Bürsten eine Belohnung, oder auch zwischendurch?

Ich verbinde z. B. Massage/Kraulen/Liebkosung mit dem Bürsten, von jemand Anderem gab es den Tipp mit dem Trockenfutter auf einem Stuhl, wo immer wieder nachgelegt wird und der Hund während des Bürstens damit beschäftigt ist. Die Bürste positiv zu verknüpfen mag bei manchen Hunden bewirken, dass sie das Bürsten immer noch als doof empfinden - diese Prozedur aber über sich ergehen lassen, weil dabei auch andere, positive Dinge passieren. 

 

Eine Möglichkeit ist auch, nach dieser lästigen Prozedur etwas zu machen, was dem Hund besonders viel Freude macht. Das kann ein besonders langer Kauspaß sein, oder eines von diesen Intelligenzspielzeugen mit Futterbelohnung (fände ich in diesem Fall glaube ich besonders attraktiv für den Hund), oder auch ein Spaziergang, oder eine Hauptmahlzeit (in diesem speziellen Fall aber mMn nicht so zielführend, weil hier ja auch derzeit eine Baustelle ist, die ich nicht mit einer weiteren Baustelle verknüpfen würde)... etc.

 

Auch würde ich darauf achten, grundsätzlich unangenehme Dinge in eine möglichst positive Grundstimmung einzubauen - das gilt eigentlich für ALLE Situationen die für den Hund mit unangenehmem Stress verbunden sind. Hier dann eben auch klein anfangen. 

 

 

 

 

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Er bekommt meistens auch zwischendurch was aber natürlich sofort danach mit einem freundigen Lob. Ich fange momentan klein ein.. 2-3 bürstenstriche wo ich immer mit einer ganz ruhigen stimme sage wie lieb er das macht und höre dann auf, es gibt aber auch Tage, da liegt er entspannt und ich brauche nur die Bürste in die Hand nehmen. Da ist alarmstufe rot. 

Ich denke schon das Hunde sich an gewissen Sachen gewöhnen können, allerdings langsam. Anfangs war der Staubsauger der größte Feind, aber naja nützt nix, saugen muss ich nunmal.. er darf immer den Raum verlassen und ich komm ihm damit nicht zu nahe.. mittlerweile trottelt er nur noch gelangweilt weg wenn er ihn sieht.

Das mit dem Futter klappt übrigens super jetzt und ich habe das Gefühl das diese Abhängigkeit und das abschätzen von "sie ruft, lohnt er sich hin zu gehen" besser wird. 

Gestern haben wir sogar ganze 10 Minuten gekuschelt. Allerdings werde ich dabei skeptisch beäugt, aber wenigstens läuft er nicht weg. Als ich fertig war kam er ganz nah und hat kurz an meinem ohr geknabbert/Geschleckt... Ist zwar eklig aber wenn das seine Art ist liebe zu zeigen dann nehme ich das in Kauf :D

 

Zu der Dummy Arbeit nochmal. Das mit dem Weg werfen und bringen hat unsere erste Hundetrainerin so gemacht. Das heißt es wurde da leider schon falsch konditioniert. Er durfte leider immer gleich hinterher. Hab mir da natürlich nicht so den Kopf gemacht denn sie war ja "professionell" :(

 

Aber noch Mal was lustiges zum Abschluss: der Loki hat sich gestern durch abschauen selber beigebracht Lichtschalter zu betätigen. Ich glaube das werde ich mal trainieren, dann brauch ich nicht mehr von der Couch hoch :D

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Ich habe auf Freefalling und Nebelfrei geantwortet - stört dich das jetzt nur bei mir oder bei ihnen auch?

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vor 12 Minuten schrieb oOoANJAoOo:

Zu der Dummy Arbeit nochmal. Das mit dem Weg werfen und bringen hat unsere erste Hundetrainerin so gemacht. Das heißt es wurde da leider schon falsch konditioniert. Er durfte leider immer gleich hinterher. Hab mir da natürlich nicht so den Kopf gemacht denn sie war ja "professionell"

Sowas hatte ich mir fast schon gedacht .... weil es eben dazu führt, was Du beschrieben hattest ...

Ist offensichtlich wirklich schwer, an einen guten Trainer zu geraten, wie mir scheint ...

 

vor 12 Minuten schrieb oOoANJAoOo:

Aber noch Mal was lustiges zum Abschluss: der Loki hat sich gestern durch abschauen selber beigebracht Lichtschalter zu betätigen. Ich glaube das werde ich mal trainieren, dann brauch ich nicht mehr von der Couch hoch :D

Haha ... klasse :lol: ... was für ein helles Köpfchen ....

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