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Hundeforum Der Hund
Kruemeltier

Junghund bellt plötzlich, wenn in Betreuung

Empfohlene Beiträge

Hallo an Alle,

 

nachdem ich hier schon einmal viele hilfreiche Anregungen bekommen habe, wollte ich einmal eine Situation beschreiben, bei der ich nicht weiter weiß. Unsere Dobermannhündin (1 Jahr alt) besucht seit Welpenalter 1-2 Mal pro Woche eine Hundebetreuung, in der sie für einige Stunden auf einem Platz mit anderen Hunden spielt. Sie geht (oder "zieht" ;) ) sehr gerne auf das Gelände und powert sich dort richtig aus, insgesamt benimmt sie sich eher unterwürfig den anderen Hunden gegenüber.

 

Nun wurde vor 3 Wochen eine Scheinträchtigkeit bei ihr festgestellt, seitdem steht sie generell etwas neben sich. Ungefähr zu der Zeit hat es auch angefangen, dass sie nach etwa 2 Stunden in der Betreuung am Zaun auf und ab geht und ununterbrochen laut bellt, was natürlich für die Betreuerin unglaublich anstrengend ist. Jeweils nach etwa 3 Stunden Betreuung insgesamt habe ich sie abgeholt, eine Zeitspanne, die sie vorher immer gut und gerne ausgehalten hat. Die Betreuerin meinte, dass das Spiel zu Beginn normal verläuft, unser Hund dann aber nicht wie alle anderen zur Ruhe kommt und sich hinlegt, sondern stattdessen Theater macht.

 

An sich kann unser Hund auch gut zu Hause alleine bleiben, ich nutze die Betreuung aber für Hundekontakte und zur Auslastung da ich zurzeit schwanger bin und an terminreichen Tagen selbst nicht mehr so kann wie ich gerne möchte und die Füße immer wieder hochlegen muss.

 

Das gleiche Verhalten ist - nur viel schneller - außerdem am Wochenende bei einer Bekannten aufgetreten. Da wollten wir die Hunde im Garten spielen lassen und sind ins Haus gegangen um einen Kaffee zu trinken (es sollten nicht alle Hunde mit). Unsere hat daraufhin (sie hat uns wahrscheinlich gehört) ein riesiges Gebell veranstaltet, weil sie zu uns wollte. Immer wenn Ruhe war, haben wir von innen gelobt und uns gezeigt, woraufhin das Bellen wieder von vorne losging (unsere Absicht war es, sie nicht damit zu belohnen dass sie für das Bellen reingeholt wird, es war aber kaum möglich einen ruhigen Augenblick zum reinholen abzupassen...) Es wäre - mit Hinblick aufs kommende Baby - ein großes Problem für mich, wenn ich den Hund plötzlich nicht mehr für einige Zeit woanders unterbringen könnte.

 

Hat jemand Tipps oder Erklärungsversuche?

 

 

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Mit der Scheinträchtigkeit hat es glaube ich weniger zu tun, ich würde sagen sie wird erwachsener (das mit "erwachsen" dauert allerdings noch ca. 2 Jahre)

Ich finde ja (mit dem direkten Vergleich hier neben mir) daß der Hund etwas zu kurz kommt. Übermäßiges Wachen passiert aus Langeweile und Unterforderung. Gärten und Zäune eignen sich sehr gut zum Bellen:)

Das mit dem Bewachen geht auch mit dem Betreuungsgelände. Wie lang ist sie denn da und wir groß ist das?

Wenn das mehrere Stunden sind wird es u.U. langweilig, solange keine echten Kumpels da sind (denen muß man sich nicht unterwürfig gegenüber zeigen) aber auch mit echten Kumpels kann es bei wenig Platz und Abwechslung langweilig werden.

Außerdem springt sie eben ein, wenn ihr nicht da seid und meldet alles Mögliche, einerseits aus Langeweile, andereseits um euch Bescheid zu sagen. Sie weiß ja, daß ihr nur im Haus seid. Aber ihr seht ja nicht was sie sieht also teilt sie es euch mit

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Ich halte das Bellen eher für eine Lautäußerung: ich hab jetzt hier genug, wo sind meine Leute, ich will nach Hause. Ich hab es nach dem Bericht nicht als "Bewachen" oder so verstanden.

 

Ursache würde ich nicht so stark in der Scheinträchtigkeit der Hündin, sondern auch in der Schwangerschaft der Halterin sehen.

Hund spürt die Veränderungen bei sich - und überdeutlich an der Halterin. Alles zusammen führt zu einer Verunsicherung, bei der der Hund sich gerne nach einiger Zeit (in der er nicht mit der Halterin zusammen ist) absichern will, dass es doch noch alles gut ist.

 

Wenn man es akzeptiert, wie es ist, der Hündin zusätzliche Sicherheit gibt und nicht erzieherisch eingreift, was die Unsicherheit bestimmt nicht löst, sondern nur wegdrängt, wird sich das wahrscheinlich wieder geben, wenn ein normaler Alltag - ohne Scheinträchtigkeit, aber dafür mit Baby - sich einspielt. Und da würde ich den Hund daran teilhaben und nicht fremdbetreuen lassen. Unsicherheit eines Hundes und Baby geht schlechter auf Dauer und ist auch kontraproduktiv. Besser nicht nur auf die Bedürfnisse des Babys, sondern auch auf die des Hundes eingehen.

 

Das wird sich einspielen, braucht aber Geduld. Und Verständnis.

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(bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb Kruemeltier:

Erklärungsversuche

 

Rein hypothetisch könnte die Schwangerschaft zu dem Verhalten geführt haben -Anstieg des Oxytocin-Levels bei der Hündin, engeres Bindungsgefühl, verstärktes Schutzverhalten /"Bindungsverhalten".

Das Bellen als Ausdruck der Unzufriedenheit, Verzweiflung, was auch immer ... über die Trennung von Frauchen.

 

Man hört ja immer wieder, dass besonders Rüden ihr schwangeres Frauchen deutlich vehementer verteidigen als vor der Schwangerschaft. Ich kann mir also vorstellen, dass hier ähnliche hormonelle Mechanismen zu diesem Verhalten führen :)

 

Kruemeltier, zeigt deine Hündin denn Schutzverhalten?

 

edit wie ist eure Bindung? Eng? Intensiv? Verändert seit der Schwangerschaft?

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(bearbeitet)

Vor zwei Monaten war doch das Problem, daß die Hündin hauptsächlich zum Herrchen Bindung hatte. Herrchen macht mit ihr Hundesport, die TE ist wegen der Schwangerschaft wenig belastbar.

Ich glaube wie gesagt eher, daß es dem Hund langsam aber sicher zu langweilig wird. Und ja, die bellen dann. Aber nicht weil sie müde sind und nach Hause wollen:)

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vor 18 Stunden schrieb Kruemeltier:

Die Betreuerin meinte, dass das Spiel zu Beginn normal verläuft, unser Hund dann aber nicht wie alle anderen zur Ruhe kommt und sich hinlegt, sondern stattdessen Theater macht.

 

Da ist doch der Grund. In ihren Genen liegt der Wach und Schutz"trieb" und sie kommt nicht zur Ruhe.

 

vor 18 Stunden schrieb Kruemeltier:

Immer wenn Ruhe war, haben wir von innen gelobt und uns gezeigt, woraufhin das Bellen wieder von vorne losging (unsere Absicht war es, sie nicht damit zu belohnen dass sie für das Bellen reingeholt wird, es war aber kaum möglich einen ruhigen Augenblick zum reinholen abzupassen...)

 

Dann war der Hund aber nicht lange genug ruhig und ihr habt zur falschen Zeit gelobt und/oder der Hund hat verstanden, dass er wieder bellen soll.

Da Bellen auch als "Selbstberuhigung" wirkt, würde ich die Strategie wechseln, auch der Nachbarn zuliebe.

 

Ich denke auch es ist ein Symptom. Und die Ursachen sind vielfältig.

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Vielen Dank für die Rückmeldungen!!! J Es hilft mir immer sehr, verschiedene Ideen zu hören.

 

Also zur Klarstellung: Diese Art von Bellen ist auf keinen Fall ein „Bewachen“, das klingt ganz anders und sieht auch anders aus (mehr Körperspannung, stolze Brust ;). Es handelt sich eher um eine Art Geschrei, Frustration oder Beschwerde, auch Unruhe und Unwohlsein irgendwie. So richtig Angst ist es aber nicht, wäre jetzt meine Einschätzung.

 

Thema Auslastung oder für diejenigen, die sich an meinen vorherigen Beitrag erinnern: Bei uns gab es einen Wechsel zwischen meinem Mann (erste Bezugsperson) und mir vor 3-4 Monaten, seitdem bin ich zu Hause mit dem Hund. Ich hatte zunächst das Gefühl, eine schlechte Bindung zu haben und unsere Dobimaus ist mir zu Hause auf Schritt und Tritt gefolgt und hat Blödsinn gemacht – ich dachte auch, sie sei nicht genug ausgelastet. Wir hatten mittlerweile Kontakt zu einer Hundetrainerin und die hat uns bei einem Spaziergang (der sich da schon zu einem Trainingsparcours inkl. Spielzeug und Übungen entwickelt hatte) beobachtet und mir erklärt, dass ich es wohl zu gut gemeint habe. Fazit: Unser Hund ist generell unruhig und leicht erregbar, sie kann sich sogar durch längeren Freilauf selbst so hochpushen dass es ihr eigentlich nicht mehr gut tut. Deshalb wurde uns Ruhe verordnet. Ruhige Suchspiele statt Frisbee, in der Wohnung gar kein Spielzeug mehr, Freilauf nur kurze Strecken etc. etc. Und: seitdem klappt es auch zu Hause super, Hund schläft entspannt auf der Hundedecke und wir sind beide vieeeel glücklicher! Nicht falsch verstehen, die Zeit der Beschäftigung mit dem Hund an sich haben wir nicht reduziert, aber die Art der Beschäftigung stark verändert und in kleinere Einheiten eingeteilt. Gerade sind mein Mann und der Hund übrigens beim samstäglichen zweistündigen Hundesport (heute wird Parcours gelaufen, keine Ahnung wie das offiziell heißt, aber unsere Dobi liebt das). Ich denke, damit ist das Auslastungsthema auch vom Tisch jetzt?

 

Unsere Bindung ist mittlerweile gut, auch wenn mein Mann die „Dominanzperson“ im Haus ist und der Hund da etwas schneller hört als bei mir, wenn es um solche Dinge wie Würstchen vom Grill klauen geht ;) Letztens hat meine Schwester versucht, unseren Hund im Wald mit Leckerchen zu locken und Kommandos zu geben, da hat man einen riesigen Unterschied zu mir gesehen – Hund dreht sich sogar zu mir um und vergewissert sich, wenn jemand anderes die Leine in der Hand hält, also mittlerweile sehe ich schon eine gute Bindung. Mit Beginn der Scheinträchtigkeit hat sie dann allerdings auchzwei Mal Spaziergänger angebellt (das war für mich auf jeden Fall eine Form der Verteidigung/Aggression/“Schutz“ von mir, ggf. durch die Schwangerschaft?). Glücklicherweise ist es seitdem nicht mehr vorgekommen, das war nämlich unschön und die Leute kriegen wirklich Angst bei so einem großen Hund. (Ich hab mich übrigens vor den Hund gestellt und sie sitzen lassen als Reaktion darauf.)

 

Scheinträchtigkeit: Die Tierärztin meinte auch, dass meine Schwangerschaft das Problem bei unserem Hund verschlimmert haben kann, ich fühle mich echt schlecht deshalb weil unsere Maus sehr gelitten hat bis die Medikamente ansetzten :(

 

@gebemeinensenfdazu: Sie ist etwa drei Stunden in der Betreuung, ein bis zwei Vormittage die Woche. Ein bester Kumpel (ein grauer Labrador) ist natürlich auch dabei. Es handelt sich um eine sehr große eingezäunte Grünfläche mit Sträuchern/Bäumen, meistens sind etwa 8-12 Hunde dort und die Tiere können gut rennen. Wenn es sehr warm ist, hat aber auch bester Kumpel Labrador irgendwann genug und legt sich mal in den Schatten… Da das Gelände mit einer dichten Hecke abgeschirmt ist und abgelegen liegt, gibt es eigentlich auch wenig „Bescheid zu sagen“ und vor allem nicht so durchgehend, wie unser Dobi sich dann aufregt.

 

@2010: Also Ruhe bzw. nicht zur Ruhe kommen ist auf jeden Fall irgendwie ein Thema! Hat jemand eine Idee, wie man „Ruhe“ in der Hundebetreuung übt? -.- An sich meinen wir es ja gut damit, sie dorthin zu bringen, sie soll ja auch Hundekontakte haben und sich austoben können, außerdem fand ich das eine gute Möglichkeit für Notfälle, wenn wir später mit krankem Kind oder so vielleicht einmal keinen Spaziergang hinkriegen! Vielleicht ist es jetzt einfach nicht mehr ihr Ding, wo sie erwachsener wird?

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Wieviel Hunde sind denn in der Betreuung?

Am 25.8.2017 um 14:37 schrieb Kruemeltier:

 

Hallo an Alle,

 

nachdem ich hier schon einmal viele hilfreiche Anregungen bekommen habe, wollte ich einmal eine Situation beschreiben, bei der ich nicht weiter weiß. Unsere Dobermannhündin (1 Jahr alt) besucht seit Welpenalter 1-2 Mal pro Woche eine Hundebetreuung, in der sie für einige Stunden auf einem Platz mit anderen Hunden spielt. Sie geht (oder "zieht" ;) ) sehr gerne auf das Gelände und powert sich dort richtig aus, insgesamt benimmt sie sich eher unterwürfig den anderen Hunden gegenüber.

 

was ich jetzt so sagen würde (habe einige Zeit auch in einer Hundepension gearbeitet). Deine Hündin überdreht da etwas. . Vielleicht überfordert die Betreuung deine Hündin wenn mehrere hunde anwesend sind und es "abgeht".

Nicht für alle Hunde ist diese Form der Betreuung geeignet. Ich persönlich halte von größeren (+ 4 Hunde, wechselnde Gruppen) Betreuungseinrichtungen nichts. 

Dass deine Hündin schon dahinzieht sagt schon viel. Keineswegs dass es ihr da super gefällt, sondern dass jetzt Halligalli angesagt ist. Und das muss nicht heißen dass es ihr spaß macht.

 

Wie sieht dort denn konkret die Betreuung aus? Liebe Grüße!

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(bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb Kruemeltier:

 Wir hatten mittlerweile Kontakt zu einer Hundetrainerin und die hat uns bei einem Spaziergang (der sich da schon zu einem Trainingsparcours inkl. Spielzeug und Übungen entwickelt hatte) beobachtet und mir erklärt, dass ich es wohl zu gut gemeint habe. Fazit: Unser Hund ist generell unruhig und leicht erregbar, sie kann sich sogar durch längeren Freilauf selbst so hochpushen dass es ihr eigentlich nicht mehr gut tut. Deshalb wurde uns Ruhe verordnet. Ruhige Suchspiele statt Frisbee, in der Wohnung gar kein Spielzeug mehr, Freilauf nur kurze Strecken etc. etc. Und: seitdem klappt es auch zu Hause super, Hund schläft entspannt auf der Hundedecke und wir sind beide vieeeel glücklicher!

Da seid ihr an den falschen Trainer geraten.

Der Hund wird nicht ruhiger- er resigniert und sammelt Frust. Der tritt dann zutage.

Eine "Dominanzperson" macht es noch schlimmer.

Alle Dobermänner, die ich kenne sind so- niedrige Reizschwelle-selten mittel. Voll normal. Natürlich kommt der Hund im Freilauf mit Schnüffeln etc. runter. Nicht durch wenig machen- dann staut es sich und findet in Überreiztheit wegen einseitigem Input und Unterforderung einen Kanal.

Darunter fällt auch das Bellen und vermehrte Melden von jeder Kleinigkeit (Melden gehört zu "Bewachen"). Wie z.B. "Da ist ne Schnecke. Komm mal. Und da eine Ameise. Und das da hinten stand da gestern nicht. Komm mal." Das kann so ein Hund mit niedriger Reizschwelle lange machen.

Ihr wart s. anderer Thread nur kurz unterwegs (und habt die Strecken nochmal verkürzt!) und nachmittags nur mit Leine- das würde meiner nicht reichen, die würde dann auch bellen. Wenn ihr nicht gerade mit dem Auto rausgefahren seid, kann das vielleicht zu kurz gewesen sein, um wohin zu kommen, wo weniger Reizdichte herrscht. Oder wenn das im Wald mit viel Wild ist- sie hat ja schon angefangen zu jagen- macht meine übrigens bei Langeweile.

Mein Rat wäre, sich nach einem vertrauenswürdigen Gassigänger umzugucken.

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vor 7 Stunden schrieb Kruemeltier:

Mit Beginn der Scheinträchtigkeit hat sie dann allerdings auchzwei Mal Spaziergänger angebellt (das war für mich auf jeden Fall eine Form der Verteidigung/Aggression/“Schutz“ von mir, ggf. durch die Schwangerschaft?). Glücklicherweise ist es seitdem nicht mehr vorgekommen, das war nämlich unschön und die Leute kriegen wirklich Angst bei so einem großen Hund. (Ich hab mich übrigens vor den Hund gestellt und sie sitzen lassen als Reaktion darauf.)

Dazu wurde die Rasse mal geschaffen- wie gesagt, sie wird scheinbar erwachsener. Wobei es mittlerweile in der Schönheitszucht scheinbar welche gibt, die da kaum mehr Ambitionen haben, die meisten bringen jedoch noch Schutzmotivation mit

Und nein, der Umgang damit war nicht gut. Besser wäre gewesen freundlich mit den Leuten und dem Hund zu reden um zu signalisieren, daß keine Gefahr droht. Noch besser wäre gewesen, den Hund vorher zu lesen und ihm Ungefährlichkeit zu signalisieren. Laßt euch mal von einem Trainer in "Zeigen und Benennen" einweisen.

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      in Junghunde


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