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Hundeforum Der Hund
Nesaja25

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Es ist wichtig, den Radfahrer rechtzeitig zu sehen. Der Hund schaut hin - Click. Gleich beim ersten Hinschauen (und das darf er ja) wird er bestätigt. Schon alleine dadurch wird der Hund ruhiger und positiv gestimmt.

 

Blöd ist es, wenn man den Radfahrer selbst nicht bemerkt. Ist mir auch schon passiert, er hätte mir fast den Arm ausgerissen. War auch sehr peinlich. Da gut aufpassen.

 

Also bei Sicht clicken und bestätigen bis der Radfahrer weg ist. Normalerweise kapieren die Hunde das sehr schnell.

 

Es geht auch ohne Clicker, aber mit ist es noch wirksamer.

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Deshalb konditioniert man den Trigger mit einer Anzeige - dann zeigt dir der Hund, dass er den Radfahrer sieht, ohne, dass du ihn "zeigen" musst.

 

Bitte sich unbedingt zeigen lassen.

 

 

Und nochmal, wenn man das ohne richtige Kenntnis macht, konditioniert man sich die Aufregung sehr schnell mit hinein und erreicht fast das Gegenteil.

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Gerade eben schrieb kareki:

Deshalb konditioniert man den Trigger mit einer Anzeige - dann zeigt dir der Hund, dass er den Radfahrer sieht, ohne, dass du ihn "zeigen" musst.

 

Bitte sich unbedingt zeigen lassen.

 

 

Und nochmal, wenn man das ohne richtige Kenntnis macht, konditioniert man sich die Aufregung sehr schnell mit hinein und erreicht fast das Gegenteil.

Wie meinst du das? Ich zeige dem Hund den Radfahrer nicht. Er schaut oft gar nicht hin.

 

Wie zeigt mir der Hund, dass er was sieht? Sorry, kenn mich grad nicht aus.

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Das baut man schrittweise auf. Der Hund bekommt von hoher Distanz eine Belohnung für den Trigger. Der Hund sollte dabei nur leicht erregt sein.

 

Man verknüpft dann diesen Reiz mit dem Signalworten, "Wo ist XXX?"

Daraus formt man sich eine Anzeige, z.B. eine Umorientierung mit Touch. Der Hund wird dich also jedes Mal mit der Nase antouchen, wenn er einen Radfahrer vor dir sieht. Dann reißt er dich auch nicht mehr um.

 

Er wird dich aber auch bei "Wo ist das Rad?", wenn du den Radfahrer vorher siehst, antouchen. Danach gibt's eine Belohnung und das Alternativverhalten kann abgefragt werden.

 

Man baut jeden Schritt einzeln auf und verkettet diese miteinander, Ziel ist, der Hund führt das dann am Ende sogar selbstständig aus (allerdings ist das schon eine Rechte Fleißaufgabe). 

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Klingt recht anspruchsvoll und ist sicher super.

 

Aber was spricht gegen einfaches Schönfüttern? Was könnte da schiefgehen?

 

 

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2 hours ago, Kleiner Wolf said:

Klingt recht anspruchsvoll und ist sicher super.

 

Aber was spricht gegen einfaches Schönfüttern? Was könnte da schiefgehen?

 

 

 

Wenn man auf das Erregungslevel des Hundes gut acht gibt, ist es glaube ich relativ gefahrlos (korrigiert mich, wenn ich was übersehe), allerdings sehe ich auch Probleme. Einmal was schon angesprochen wurde, dass wenn der Hund den Reiz zuerst sieht, man ihn selbst immer noch leicht übersehen kann. Der Hund schaut dann vll. nach dem Besitzer und wartet auf sein Leckerlie, aber da einen der Hund ja auch mal so anschaut, muss man erst mal schalten, selbst wann man dauernd nach dem Hund guckt.

 

Dann hat der Hund nix zu tun außer gucken. Je nach Hund vielleicht kein so großes Problem, aber jetzt, wo ich es bei meiner endlich endlich hinbekommen habe, dass sie meistens direkt ins Fuß läuft (hoffe, es bleibt jetzt immer so, das wäre so toll), ist es einfach ein riesen Unterschied. Ihre Aufmerksamkeit ist jetzt viiiel mehr bei mir als beim Reiz. Beim reinen Schönfüttern war es mehr 50/50 und je nach Situation und Tagesstimmung konnte das auch recht schnell kippen und sie war nicht oder fast nicht mehr ansprechbar. Fast nicht mehr ansprechbar immer ein paar mal die Woche mindestens. Beim Hinlegen ohne Signal/Kommando war es besser, aber nicht auf diesem Level, weil sie halt immer noch viel Zeit hatte, über den Reiz "nachzudenken". Touchen oder ein loses Fuß laufen, würde ich auf Dauer anstreben, allerdings muss man das nicht sofort machen, wenn es grade noch zu schwierig zu gestalten wäre o.ä. Mein Ideal ist ja, dass Hundi quasi mit der Schulter mein Bein toucht und sich darauf konzentriert im Fuß, damit sie ganz beschäftigt ist und den Reiz wirklich fast nur noch als Signal für diese Übung sieht. (Im Moment kann sie das aber noch nicht in dieser Situation, ich belohne nur extra viel, falls sie es doch mal macht.)

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Das muss ich mal meine Trainerin fragen.

 

Noch eine Frage: Wie kommt es dazu, dass einen der Hund anstupst? Oder welches Signal kann er einem noch geben? Wie lernt er das?

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