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Hundeforum Der Hund
Hermann07

Rückenprobleme

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben, 

 

ich denke dieses Thema gibt es schon 100x aber ich möchte trotzdem einmal Eure Meinung speziell zu unserem Hund hören. 

 

Unser Hermann ist ein kleiner, nun 10 jähriger, Mischling. Im Laufe seines bisherigen Lebens hatte er 4 Kreuzband Op's + einmal Darmhernie als letztes. Er läuft natürlich nicht wunderschön rund aber er ist charakterlich eigentlich noch ein vollkommener Jungspund. Alle jubeljahre kam es vor, das eines seiner Knie entzündlich war, das bekamen wir mit Schmerzmittel/Entzündungshemmer aber immer in den Griff.  Nun geht es ihm seit Samstag wieder schlecht, er möchte nicht laufen, setzt sich ständig und hebt dabei die Hinterläufe. Gestern besuchten wir sogleich unsere Tierärztin mit der Annahme das wieder ein Kreuzband gerissen ist. Diese machte sämtliche manuelle Tests und schließt Kreuzbänder vorerst aus. Beim abtasten der Wirbelsäule, setzte er sich sofort hin als sie in den Hüftbereich kam, sagte aber sonst nichts dazu. Seine Reflexe in den Füßen sind auch normal. Er bekam seinen üblichen Schmerz-/Entzündungshemmer und Vitamin B Tabletten mit nach Hause, soll absolut ruhig gehalten werden. Am Montag soll Rücksprache gehalten werden. Meine Tierärztin macht keine orthopädischen Eingriffe, dazu fahren wir immer zu einer extra Praxis. In dieser sollen wir Montag eventuell einen Termin vereinbaren, wenn sich bis dahin Hermanns Zustand nicht gebessert hat. Er frisst, trinkt, erledigt seine Geschäfte und liegt jetzt hier mit Wärmflasche in Kreuz.

 

Langer Text aber ich mache mir Sorgen ob das jetzt die richtige Vorgehensweise ist oder sollte ich jetzt schon zur orthopädischen Praxis fahren? Heißt Rückenschmerzen immer gleich Bandscheiben? Ich bin wirklich keine Memme aber nach den ganzen Op's mache ich mir immer gleich riesen Sorgen wenn es um den Hund geht.

 

Vielleicht kann und möchte jemand mit mir Erfahrungen austauschen, ich wäre Euch wirklich sehr dankbar!

 

Liebe grüße

 

Steffi 

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(bearbeitet)

Hallo Hermann Steffi, und erst einmal herzlich Willkommen hier im Polar-Chat :)

 

Im Alter kommen einige gesundheitliche "Macken", das bleibt bei den Meisten nicht aus.

 

Eine Ferndiagnose kann ich dir nicht geben - aber du ziehst ja schon einen Spezialisten zu Rate, das finde ich gut!

 

Wurden denn auch schon Röntgenaufnahmen gemacht?

 

Bei meinem ersten Hund habe ich aufgrund eines gesundheitlichen Einbruchs im Alter von 10 Jahren einen Rundumcheck machen lassen, mit diversen Röntgenaufnahmen und Ultraschall der inneren Organe. Ich habe das Glück, in erreichbarer Nähe eine Klinik zu haben mit Tierärzten, die sich auf verschiedenen Diagnostiken spezialisiert haben.

 

Physiotherapie ist bei Beeinträchtigungen im Bewegungsapparat auch oft sehr hilfreich, weil durch Schonhaltungen schmerzhafte Verspannungen und Überlastungen entstehen können.

 

Berichte doch mal, was sich am Montag beim Spezialisten ergibt :)

 

Lieber Gruß

Moni

 

 

 

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vor 53 Minuten schrieb marcolino:

Physiotherapie ist bei Beeinträchtigungen im Bewegungsapparat auch oft sehr hilfreich, weil durch Schonhaltungen schmerzhafte Verspannungen und Überlastungen entstehen können.

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Unsere ältere Dame (links fast 11 J.) hatte auch ähnliche Beschwerden, nach Abklärung Wirbelsäule (Röntgen u. CT - Befund = nix wirklich auffälliges) haben wir sie mit Schmerzmittel und Physiotherapie (Massagen u. Bewegungstherapie) wieder gut hingekriegt. Zusätzlich kriegt sie zum Futter Grünlippmuschelpulver und Collagen für die Gelenke. Seit einigen Monaten können wir auf Schmerzmittel wieder verzichten und sie läuft nun auch wieder einigermaßen /altersgemäß) rund.

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Vielen Dank für deine Antwort!

 

Von dem Hund gibt es 1238075 Röntgenbilder, die letzten vor 2 Jahren gemacht als es um die Hernie ging.  Gestern haben wir nicht geröntgt, das möchte meine Tierärztin dann Montag machen oder der orthopädischen Praxis überlassen.  Sie meint Bandscheinenprobleme erkennt man schlecht übers röntgen.  Der Hund hat natürlich in den Knien schon gewisse Arthrose, ich glaube mich erinnern zu können das schon mal jemand meinte das in der Hüfte auch schon Arthrose zu sehen wäre..Wir waren vor 3-4 Jahren auch bei einer Physiotherapeutin die ihn, ähnlich Tamme Hanken, einmal maßgenommen hat. Da hatte ich schon mal angst das er was mit den Bandscheiben haben könnte aber sie fand nichts Auffälliges. 

 

Das ihr keine Diagnose abgeben könnt ist mir bewusst, ich frage mich nur ob das jetzt so richtig ist - bis Montag warten? Wenn das jetzt die Bandscheiben wären, vergeude ich dann nicht Zeit oder wäre er als nicht akut einzustufen? Oder es könnte ja sein, das es hier Menschen gibt die ähnliches erlebt haben und mal berichten können.

 

Äußern sich Hüftbeschwerden genau wie Bandscheibenprobleme? Kann man sagen welche Diagnose schlimmer wäre? Hier in der Nachbarschaft reden immer gleich alle von einschläfern, haben mich auch bei jeder Op immer für völlig bekloppt gehalten..Hermann ist im Mai 10 geworden, er soll aber noch mindestens 16 werden - so der Plan. Der Gedanke irgendwas könnte ihn mit 10 umhauen, macht mich krank!

 

 

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Elchifan, anke auch für deine Meldung! Grünlippmuschel bekommt Hermann auch. Eh sein Futter angerührt ist vergehen immer ein paar Minuten  :2_grimacing:lactulose gibt es auch.. Er ist auch sehr knapp gehalten, befindet sich an der unteren Gewichtsgrenze - einfach wegen der ganzen Leiden. Es beruhigt mich schon mal zu lesen, das es ja nicht gleich mein Alptraum "Bandscheiben" sein muss. Heute bekommt er den 4. Tag Schmerzmittel, liegt immernoch nur rum und wenn er mir nachdackelt, setzt er sich immer sofort. Haaach..komisch seinen sonst so aufmerksamen Hund so apathisch zu sehen. Ich hab einfach angst was zu übersehen/ falsch zu machen. 

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vor 4 Minuten schrieb Hermann07:

Sie meint Bandscheinenprobleme erkennt man schlecht übers röntgen

Da hat sie recht, deshalb haben wir nach dem Röntgen (nur leichte Arthrose) ein CT machen lassen (um nach dem Ausschlußprinzip vorzugehen).

Ich würde jetzt aber nicht in Panik verfallen. Ich kenne einige Hunde denen bei Bandscheibenvorfällen oparativ geholfen wurde.

Aber so schlimm muß es ja nicht gleich sein. Mit dem Termin am Montag bist Du ja schon zeitnah dran. Du solltest nur aufpassen dass er nirgends rauf od. runterspringt und auch Treppen vermeiden - aber das hat Dir der TA bestimmt schon gesagt.

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Ja, wir machen auch 1 mal täglich den Stellreflextest, er wird raus und rein getragen und springen darf er auch nicht. Wenn unser Sohn zu Hause ist, muss er gar im Körbchen im Schlafzimmer bleiben. Ist doof aber Sicherheit geht vor. Er macht aber auch keine Anstalten irgendwas anzustellen, springen oder mit raus gehen zB. . Muss dazu sagen er ist von Natur aus auch sehr wehleidig :rolleyes:.  Ich hoffe sein Schmerzmittel reicht, vorhin hat er beim hoch heben kurz gequietscht  (kann bei ihm aber auch ohne Schmerzen vorkommen) und sonst liegt er hier auffällig viel in Brathähnchenhaltung (sagt das eigentlich was aus?) oder auch auf dem Rücken. 

 

Reflexe sind weiterhin da, fressen und trinken, sowie Geschäfte machen klappt. Sein Gangbild ist glaube ich ein wenig besser aber lässt sich schlecht beurteilen  - er setzt sich ja immer hin. Vielleicht hat er sich ja wirklich nur irgendwie verrenkt oder vertreten oder gestaucht..

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Meinst Du das ...

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...mit Brathähnchenstellung? > bei uns heisst das "stabile Froschlage" :)

Wenn das so ist, sehe ich für Bandscheibenprobleme wenig Anlass, denn dann könnte er SO wohl nicht liegen und auch nicht direkt auf dem Rücken.

Auch bei Hüftproblemem wäre diese Stellung abwegig.

Also vielleicht alles halb so schlimm - hoffentlich.

 

 

 

 

 

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Ja, genauso. Das Bild habe ich gerade aufgenommen. So könnte er nicht mit Bandscheiben liegen? Ich hab mich ehrlich gesagt auch schon gewundert :huh:

 

Na dann bin ich mal gespannt..

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Ist ja ein netter Knopf :wub: und wenn er aus dieser Lage auch alleine wieder hoch kommt kann's m.e. nicht so wild sein.

Toi, Toi, Toi

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