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Dein Hundeforum  Der Hund
Landlise89

Überlegung wie ein Hund gehalten werden soll

Empfohlene Beiträge

Landlise89   

Hallo!

Ich beschreibe mal kurz unsere Situation:

Wir (Paar mit Kleinkind) leben auf dem Land mit Eigenheim, großem Hof und Hühnern. Wir überlegen, uns einen Familienhund zuzulegen, der gleichzeitig ein Teil der Familie sein soll, aber eben auch den Hof beschützen sollte. Nun zu meinen vielen Fragen: Würde es sinnvoller sein, den Hund draußen schlafen zu lassen, damit er auch nachts anschlägt bei Gefahr? Ist es überhaupt möglich, dass er dann gleichzeitig auch ein Familienhund zum kuscheln ist? Für mich darf der Hund auch gerne rein, nur in der Nacht fände ich es schlau wenn er seiner Funktion als Wachhund dann wirklich gerecht wird..... Und generell die Frage: Was sollten wir alles bedenken bevor wir uns einen Hund holen? Der Wunsch besteht schon lange, aber ich habe großen Respekt vor der Erziehung und der Verantwortung, weshalb ich mir ERST Gedanken machen möchte und dann einen Hund hole, wenn unser "Erziehungskonzept" :-) steht. Danke für eure Antworten!

 

 

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Initcha   

Mein Teddy war ein Hoverwart Schäferhunf, ein Familienhund vom feinsten, sehr lieb zu Kindern, umgänglich. Ich habe in einem großen Haus gelebt in Niedersachsen, bei Geräuchen die er nicht kannte hat er nicht angeschlagen sondern uns geweckt, somit haben wir immer reagieren können. Es gibt Hunde die das im Blut haben und Familienhunde sind, Teddy war ein Kältehund, der auch gerne im winter draußen geschlafgfen hätte, aber nur bei offener Tür.

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Fricco   

Mein Hund erfüllt die genannten Aufgaben.  Er ist freundlich zu allen, natürlich auch zu Kindern. Ob er zu einem Einbrecher auch freundlich wäre? Hmm, ich glaube nicht. Er schläft im Haus. Kälte draußen würde ihm wohl nichts ausmachen. Allerdings brächte ich es nicht übers Herz, ihn allein draußen zu lassen. Er möchte immer und überall dabei sein und liebt die Gesellschaft. Zudem wäre ich mir nicht sicher, ob er dann nicht doch irgendwann eine Möglichkeit fände, das Grundstück zu verlassen und ein bisschen im Ort herumzuwandern.

 

Er meldet zuverlässig ungewöhnliche Geräusche, auch draußen. Da ich die Türen zum Hof nicht abschließe und er sich selbst die Türen öffnet, ist es für ihn im Falle eines Falles kein Problem, draußen nach dem Rechten zu schauen, wenn sich da Ungewöhnliches tut. Hat er auch schon unter Beweis gestellt. Sein Bellen hat mich geweckt und ich hab ihn wieder reingeholt. Wahrscheinlich war nur jemand zu nahe am Zaun.

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agatha   

meine Schäferhunde zeigten mir immer, wenn draußen was nicht stimmte.

 

Sie kamen ins Schlafzimmer,was sie sonst nie machten.

Auch mein jetziger Schäfer wacht, er liegt Nachts gerne im Flur, wechselt seine Schlafplätze.

Es sind alle Türen im Hause offen, so kann er überall rein schauen, was er auch Nachts macht.

Ich musste dieses Wachen nie trainieren.

Am Tage will er lieber draußen sein, dort hat er auch viele gemütliche Liiegeplätze, die er aber  weniger  nutzt.

(hart und kalt scheint besser zu sein)

 

Ich habe meinen Schäfer auch mit in der Schule, im Altenheim.

Und meine dreijährige Enkeltochter liebt ihn sehr.

 

 

 

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gatil   

Man sollte sich dann für Rassen oder deren Mixe- da gibt es auch eigene Tierschutzseiten- interessieren, die dies - Hofhund mit Familienanschluss- von der Veranlagung her erfüllen.

Mit einem jagdlich ambitionierten Hund werdet ihr vermutlich nicht glücklich, es sollte eher wohl was in Richtung Sennenhunde sein.

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Graefin   

Ich denke, der Hund kann die Funktion als Wachhund durchaus auch im Haus erfüllen. Er schreckt so zwar keine Einbrecher ab, aber er würde bei Bedarf melden. 

Prädestiniert für einen Hof wären natürlich die Sennenhunde (da würd ich Appenzeller oder Schweizer bevorzugen), Hovawart oder auch der Russische Terrier. Letzterer könnte seine Aufgabe allerdings rassebedingt sehr sehr ernst nehmen. Da muss man wirklich aufpassen. Das ist kein Hund für jedermann. 

Ich persönlich bin kein Freund davon, den Hund nachts in einen Zwinger zu sperren. Nicht, dass ich es verteufle, nur für mich persönlich wär das nix. Ich hab meine Hunde lieber bei mir im Bett, aber die brauchen auch nix bewachen was sich ausserhalb des Hauses befindet.

Ein Zwischending zwischen Zwinger und Haus wäre, den Hund nachts in der Diele zu lassen. So ist der Hund quasi noch im Haus, kriegt aber mehr vom Geschehen draußen mit als würde er auf dem Sofa liegen.

Ungesichert, also freilaufend, würde ich einen Hund nucht draußen lassen. Die Gefahr, dass er sich selbstständig macht und auf Pirsch geht wäre mir zu hoch

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Michelle003   

Wenn du einen Hof mit Hühnern hast, könntest du dir auch Gänse zulegen. Das sind gute Wachhunde und schlagen sehr zuverlässig Alarm. 

Ist natürlich nicht für jeden, aber wenn man sowieso schon Tiere mit Gefieder hält wäre das vielleicht eine Idee zusätzlich zum passenden Familienbegleiter.

 

Hunderassen die als richtige Wachhunde gelten gibt es natürlich, aber ob die zu eurem Alltag passen ist natürlich entscheidender.

Meist reicht es auch schon wenn es überhaupt einen Hund im Haus/Wohnung gibt, denn das macht einen Einbruch womöglich gefährlich.

Da gibt es dann andere leichtere Einbruchsmöglichkeiten.  

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Nebelfrei   
(bearbeitet)

Ein Hund hört sehr gut, ob draussen irgendetwas seltsames los ist. Wega hört wenn sich der Igel an ihrem Napf zu schaffen macht oder jemand nah ans Haus kommt.

Einen Einzelhund nachts allein draussen finde ich nicht schön, je nach Charakter und Möglichkeit wird er sich auch selbstständig machen.

Ich mag den Hund auch nicht im Bett, aber abends ist sie bei uns im Wohnzimmer da ist auch viel Kommunikation und Spiel, und nachts im EG.

Rasse/Mix? Appenzellermixe finde ich  auf einem Hof immer gut, aber auch andere mittelgrosse (Hüte-)Hunde.

 

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DerOlleHansen   

Ich würde den Hund nachts nicht allein draußen lassen.

  1. ... weil Hund auch von drinnen alles hört, was er hören muss, um aufzupassen. Das kann man auch trainieren, indem man lobt, wenn er bei Geräuschen die Ohren spitzt. Und wenn man dann immer gemeinsam nachsieht, wird der Hund später um Begleitung zum Nachschauen "bitten", wenn er nachts allein was hört - im Zweifel euch wecken.
  2. ... weil ein Schild an der Hoftür "Vorsicht, bissiger Hund! schon eine abschreckende Wirkung hat, wenn Hund auch tagsüber zu sehen ist. Einbrecher agieren nicht spontan, sondern suchen Möglichkeiten mit geringem Risiko, die sie vorher erkunden.
  3. ... weil Hund ein soziales Wesen ist und nah bei "seinen" Menschen sein möchte - darauf wurde er einige Jahrtausende gezüchtet.

Daher würde ich den Hund auch "melden" lassen, wenn jemand das Grundstück betritt (1-2 mal kurz bellen, kein dauerndes kläffen) Das kann man auch gut trainieren.

Wie der Hund sich gegenüber bekannten Menschen (große und kleine) verhält, hängt auch mit seiner Sozialisation als Welpe zusammen. Das kann man dann später weiter trainieren.

 

So einen Hund, wie du ihn möchtest, kann man wohl kaum "fertig" kaufen, man muss einen Hund mit den richtigen Anlagen und Voraussetzung "in mühsamer Kleinarbeit" erziehen. Als "Arbeit" und "mühsam" wird man es nicht empfinden, wenn man Freude daran hat. Wichtig ist auch sehr viel Zeit! Im Stress unter Zeitdruck wird das nichts.

 

"Erziehungskonzept"? Gibt es nicht. Jeder Hund kommt als eigenständige Persönlichkeit auf die Welt, im groben Rahmen seiner genetischen Veranlagung. Viel Liebe, Geduld, Konsequenz und Gelassenheit sind nötig. Der Hund wird immer seine(n) Halter widerspiegeln.

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Gusar   

Bei deinen Bedingungen ist mir sofort "Hovawart" eingefallen.:wub:

Wäre zumindest meine erste Wahl. Den Hund nachts im Hof lassen, würde ich nicht übers Herz bringen. Weniger wegen dem Hund, sondern weil ich ihn bei mir haben möchte

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