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Hundeforum Der Hund
acerino

"Die regeln das unter sich" vs...

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Ich hatte so eine Begegnun mal mit Lemmy und einem Rüden den er (mir bekannterweise) nicht mochte. Die beiden Rüden umstaksten sich, wie Kerle das halt so tun, und ich bin mir sicher, wenn ich da reingegriffen hätte wäre es doof geworden. 

Die Besitzerin meinte nur ganz freundlich und nett, dass die das schon unter sich klären (waren auchh beide gleich groß) aber leider blieb sie in unmittelbarer Nähe stehen - mitsamt dem Kinderwagen.
lemmy und der Rüde umkreisten sich, etwas angespannt, und ich bin weiter gegangen, denn reingreifen wäre echt blöde, und stehen bleiben hätte ständig dazu geführt, dass immer mal wieder einer der Hunde zwischen dem besitzer und dem anderen Hund war. Das halte ich auch nicht für die beste Idee, vor allem nicht wenn noch ein Kinderwagen im Spiel ist.

Also hab ichh mich entfernt und immer mal Lemmy gerufen, allerdings keineswegs mit dem Glauben dass er sofort kommt ;) Mehr damit er weiß wo ich bin, rein akustisch.
Die Frau mit dem Kinderwagen ging dann auch ein wenig weiter als sie merkte, dass es wohl ein lngeres Gespräch würde, und irgendwann löste sich die Situation auf und Lemmy kam auchh mit.

War völlig normal, aber eben auch nicht gerade etwas, das man ständig haben mag.

Wir sind dem Hund dann in Zukunft lieber ausgewichen, also ohne jetzt panisch davon zu rennen oder so. Einfach nur nicht weiter auf Konfrontation gegangen. Muss man ja nicht, finde ich.

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vor 15 Stunden schrieb acerino:

Was lasst ihr eure Hunde klären bzw kommunizieren?

 

Relativ viel, vor allem wenn die "Abmessungen" stimmen.

D.h. wenn er da mit Hunden kommuniziert, die nicht gerade 60 cm größer und 30 kg schwerer sind.

Wobei ich auch da versuche, erstmal entspannt zu bleiben.

Da schaue ich aber nicht zu, wie das eskaliert, das kann u. a. unabsichtlich lebensgefährlich enden.

 

Mein Hund kann das. (vor allem kann er deeskalieren)

Und ich vertraue ihm. Ich selbst stümpere oft nur hilflos in Hundekommunikation rum und würde es u. U. nur schlimmer machen.

 

Wenn ich ein komisches Gefühl habe, rufe ich ihn vor der Begegnung ab. (bei ihm ist das problemlos möglich)

Für ihn ist es keine Frage, ob er zu mir kommen soll oder sich weiter mit dem Hund beschäftigt.

Er wählt immer mich. Für meine Begriffe gerät er da nicht großartig in einen Konflikt.

Allerdings hab ich sehr selten nur komische Gefühle. ^^

 

Generell soll und darf er erstmal selbst mit der Situation umgehen.

Ich bin da im Hintergrund und kann, wenn nötig, eingreifen.

 

 

 

 

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Zitat

Was lasst ihr eure Hunde klären bzw kommunizieren?

Kann ich gar nicht generell sagen, aber meistens,

da mein Hund einfach nett mit anderen Hunden umgeht,

lasse ich ihn machen.

 

Nun passiert es hier, aufgrund der hohen Hunde-Dichte, häufig, dass uns ein Hund

entgegen gerannt kommt, während Halter/in  am Horizont mit im Wind flatterndem Zäpfchen

einen Namen schreit. Dann lege ich Spock erst einmal neben mir ab, um sehen zu können wie

der Flüchtling so drauf ist.

Wir hatten schon mal das hübsche Erlebnis im der oben genannten Situation,,

das ein nur aus Testosteron und Selbstbewusstsein bestehender Jack Russell 

nch dreimaligem Beklettern meines Hundes auch nach einer handelsüblichen 

Maulschelle von Spock ihn weiter erklimmen wollte.

Da habe ich, mit viel Mühe, den Terrier an die Leine genommen und 

bei der Halterin abgeliefert.

 

Die Selbstregel-Regel finde ich beknackt. Muss man von Fall zu Fall entscheiden, denke ich.

Hier gibt es einen richtig ruppigen Landseer, wer soll denn mit dem was regeln,

außer seinem Chef?

 

Auch ungleiche Kräfteverhältnisse, macht aber nichts, da alle Vierbeiner freundlich sind.

 

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Ich greife viel ein bei der Erstbegegnung, weil es sonst nicht funktioniert. Ich leine immer an und kommentiere für ihn die Situation und rede dabei auch mit dem anderen Halter. Hunde werden von mir immer überfreundlich begrüßt und oft gehe ich zuerst hin und streichle den Hund o.ä. (nach Absprache). 

Wenn ich nichts tue, dann rennt er in der Weltgeschichte rum und buttert andere Hunde unter. Rein prophylaktisch. Und er trifft leider selten auf einen Hund, den das nicht beeindruckt. Dabei ist das nicht mal abhängig von der Größe. Der hat einen Heidenrespekt vor unserer kleinen Gassifreundin. Die ist souverän, macht ihm aber auch zur Not eine knappe Ansage und das wars dann. 

Aber die meisten lassen sich wirklich täuschen. Die Strategie "Abschreckung aus Unsicherheit" hat er leider sehr verinnerlicht und das kann er ja nicht ändern, wenn ich ihn machen lasse. Ich hoffe, er wird mit dem Alter souveräner und ich kann ihm da mehr zutrauen. 

Sobald man die erste Phase überwunden hat und man z.B. zusammen spazieren geht oder ich auf der Hundewiese merke, dass für ihn kein "Opferhund" dabei ist, halte ich mich fast komplett raus. Ich lobe ihn dann viel, wenn er fair spielt und sich z.B. auch mal hinlegt. 

Gerade im Wald kann ich mich dann auf ihn verlassen. Er fängt ja auch keinen Streit an und deeskaliert eher und kommt zu mir, wenn was komisch ist. Selten kommt es zu einem erneuten Aufspielen. Dann leine ich ihn halt wieder an, gehe aber trotzdem weiter mit. 

Deswegen stimmt es auch nicht (was ich leider öfter höre), dass er nicht sozialisiert ist. Er ist eben anders sozialisiert und seine Strategien sind äußerst erfolgreich, nur leider hier nicht erwünscht. ;)

 

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Hunden, bei denen ICH das Gefühl habe, es könnte gefährlich (blutig) knallen, gehe ich aus dem Weg. Da habe ich mich sicher schon das ein oder andere Mal verschätzt und dem anderen Hund unrecht getan - aber mir ist lieber, ich höre da auf meinen Bauch, als dass es blutig endet für meine Hunde. Die sind nämlich die Leidtragenden, letztendlich, und solche Erlebnisse brauchen wir nicht. Gibt genügend Hunde, bei denen ich mir sicher bin dass es nicht zu einer tatsächlichen Beißerei (Beschädigungsabsicht) kommt.

 

Hunde, bei denen ich den Eindruck habe den Kontakt mit mehr Umsicht gestalten zu müssen, lasse ich immer erst EINEN meiner Hunde Kontakt aufnehmen, und wenn es komplizierter scheint, ist das immer Vasco. 

Amigo ist weniger zimperlich als Vasco. Zwar ist auch er nicht auf Krawall aus, reagiert aber auf Provokationen eher mal mit einem "Willste was - kriegste was!"

Vasco lässt sich dagegen nicht provozieren. Allerdings lässt er sich auch nicht unterbuttern. Schon so mancher Hund, der sein Mütchen mal an dem zuvor als "gutmütigem Trottel" eingestuften Vasco kühlen wollte, musste erfahren, dass auch dieser Hund sich nicht Alles gefallen lässt. Deutlich, aber nicht-taktil :) 

 

Lasse ich Interaktionen zu, dann bin ich passiv-präsent. Steigt die Spannung, sage ich irgendwas zu den Hunden, ohne mich direkt zu nähern. Einfach etwas Freundliches, nicht immer Sinnhaltiges ... aber mit positiver Emotion. Die kann nämlich niemals negative Emotion verstärken, aber manchmal mindern ;)

Eine kleine Erinnerung dass ich als Mensch auch noch da und präsent bin, hat schon so manches Mal spannungsmildernd umgelenkt. Krawall ist so unnötig wie ein Kropf, meine Meinung.

 

Edit: ... hat leider nicht geklappt,  siehe nächsten Beitrag.

 

 

 

 

 

 

 

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vor 16 Minuten schrieb Freefalling:

Hunde werden von mir immer überfreundlich begrüßt und oft gehe ich zuerst hin und streichle den Hund o.ä. (nach Absprache). 

 

:o - genau DAS würde ich bei einem Hund wie dem deinen auf gar keinen Fall machen!

 

Überlege mal: Dein Hund hat - schon rein prophylaktisch - "Brass" auf andere Hunde und will sie erst mal unterbuttern ... und DU gehst hin und betüdelst den Hund zuvor noch?

 

Würde ich echt anders regeln ...

 

 

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vor 5 Minuten schrieb marcolino:

Da habe ich mich sicher schon das ein oder andere Mal verschätzt und dem anderen Hund unrecht getan

 

Ich bestimmt auch und das tut mir auch leid.

Mein Gefühl ist halt auch nicht immer richtig.

 

 

 

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Meinst du? Ich bin offen für Interpretationen. Meine ist so:

Es kommt ja drauf an. Die Motivation ist m.E. nicht Eifersucht oder "Dominanz", sondern Unsicherheit. Er hat kein Problem damit, wenn andere Hunde bei mir sind. Wir machen ja Gegenkonditionierung und es hilft ihm wirklich, wenn er sieht "Ah der freut sich, der scheint ok zu sein." Es hilft auch, wenn die Hündin zuerst hin darf. Seine Reaktion fällt dann immer positiver aus. 

Ich hab eher den Eindruck, er muss sich auseinandersetzen, weil es ja sonst keiner tut. Die Tage waren wir auf einer Wiese und da kam eine Frau mit Beagle, auch noch recht jung. Da bin ich einfach hin und hab sie angesprochen, dann den Hund begrüßt. Femo hat vom Schnüffeln kurz aufgeblickt und hat dann weitergemacht. Er kam dann auch mal gucken, aber sehr freundlich. Obwohl junge intakte Rüden für ihn schwierig sind. Ich bin mir sicher, er wäre normalerweise hingeschossen und hätte da erstmal "Dinge geklärt". Das lasse ich ja gar nicht mehr zu. 

 

Aber gut, man kann ja nicht reingucken. Wir fahren ja generell gut damit, wenn ich ihm Hunde zeige, ihn auffordere mal gucken zu gehen oder ihn dazurufe. Am schlimmsten ist wirklich, wenn ich den anderen Hund ignoriere, ob mit Leine oder ohne.

 

Was ich mich allerdings schon gefragt habe, ist, ob es auch Schutzverhalten ist und er mich teilweise leicht abschirmt. Er hat mich schon im Blick und er passt auch auf draußen. Ein fremder Mensch könnte mich nicht einfach umarmen z.b., den würde er anspringen. Er versucht das auch bei Freunden von mir, die er nicht so oft sieht. Mein Freund hat Monate gebraucht bis er VIP war sozusagen und zu 100% positiv begrüßt wurde. Meine Eltern hingegen hat er noch nie angesprungen. Die besuchen wir aber auch immer nur zu Hause und die sind sehr hundeerfahren. 

 

Sobald ich aktiv werde, richtet er sich nach mir. Deswegen auch meine Meinung, dass er nicht eifersüchtig ist. Die Tage hat er einen Hund geblockt (durch kurzes Dazwischenlaufen) der auf der Wiese auf mich zugerannt kam. Danach war er mit dem Kontakt aber total ok. 

 

Wie gesagt, für Interpretationen bin ich offen. Ich glaube, er will sich und mich beschützen und er hat dabei eine größere Individualdistanz als ich. Und er ist gleichzeitig unsicher und weiß nicht so recht, was angemessenes Verhalten ist. Wo andere Hunde eher mal verbellen, springt er. 

 

 

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Ich würde den anderen Hund nicht ignorieren, aber mich eben auch nicht aktiv nähern und dann noch streicheln.

 

Freundlich ansprechen, meinem Hund gegenüber "kommentieren", z. B.: "Oh, schau mal, das scheint ein freundlicher Hund zu sein!" (Worte sind egal, reine Stimmungsübertragung) - und dann schauen, dass die Hunde sich langsam und neugierig nähern - und sie das selber entscheiden lassen.

 

Ich finde es wichtig, dass mein eigener Hund mitbekommt: "Du - ich sehe den anderen Hund, finde ihn aber ungefährlich. Sollen wir mal gucken?"

 

Zu fremden Hunden nehme ich mittlerweile nur noch dann Kontakt auf, wenn diese mir den Kontakt signalisieren. 

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Ich mach mir gar keinen Kopf drum, wenn ich andere Hunde begrüße. :D

Meistens tut ich das eh nicht, aber wenn - dann mach ich das einfach. Ist mir eigentlich was mein Hund dazu sagt.

Davon abgesehen interessiert ihn das eh nicht. Aber selbst wenn.... ich mach um vieles wirklich einen riesen Aufstand und viel dreht sich um ihn und wie er sich fühlt.

Aber ich werde Hunde anfassen wenn sie wollen und wenn ich will und im Zweifelsfall schicke ich ihn dann eben auch mal weg.

 

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