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Hundeforum Der Hund
Lorielle

Neuer "Alter" Hund - Schwierigkeiten bei der Umerziehung

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo Zusammen,

 

ich habe mir jetzt schon einiges zu meinen verschiedenen Problembereichen durchgelesen, bin mir aber nicht ganz sicher ob verschiedene Tipps für mich und meinen Hund geeignet sind.

 

Aber erstmal von vorne:

Seit einer Woche Lebt nun ein 6 Jähriger Pudel bei meinem Freund und mir. Davor hat er meiner Mutter und ihrem Mann gehört. Ich kenne Rocky daher schon von klein auf und hatte ihn auch schon häufiger über die Ferien.

Jetzt konnter der Hund dort nicht mehr bleiben und mein Freund und ich haben ihn bei uns aufgenommen.

Rocky ist grundsätzlich ein lieber Hund. Er bellt nicht, beißt nicht und hören tut er meistens ganz gut. Eigentlich fast der perfekte Hund.

 

Jetzt mal zu Rockys Geschichte und unseren Problemen:

 

Meine Mutter ist sehr unruhig und unsicher. Ihr verhalten ist oft unvorhersehbar. Im einen Moment sitzt sie auf dem Sofa und liest im nächsten springt sie auf und "rennt" aus dem Raum um irgendwas anderes zu tun. Das ist für die meisten Menschen schon schwer zu begreifen und oft anstrengend, für einen Hund dürfte das unbegreiflich sein. Die Stimmung schwankt dort schnell mal zwischen entspannt und einer Hektik, die fast schon panisch wirkt. Den Hund hat sie sich gekauft damit sie erkennt wann sie zu hibbelig ist und ruhiger werden muss, damit der Hund nicht irre wird...

 

Funktioniert hat das natürlich nicht. Im Gegenteil. Die beiden haben sich eher gegenseitig hochgeschaukelt. Rocky ist ihr überall hin gefolgt und mittlerweile selbst so angespannt, dass er schon aufspringt, wenn man sich mal an der Nase kratzt. Wenn der Hund also ohne Vorwarnung aufsprang und nervös durch den raum lief machte es meine Mutter nervös und umgekehrt...

Das verfolgt werden hat meine Mutter extrem gestört, zumal sie öfter auf Rockys Pfoten getreten, oder über ihn gestolpert ist, wenn er plötzlich hinter ihr stand. Darum wurde er oft ausgeschimpft und weggescheucht. Kurzzeitig gab es auch eine große Hundebox in die er dann musste.

 

Jetzt vervolgt er mich in der ganzen Wohnung. Nur in den Keller kann ich allein, weil er sich dahin nicht traut (warum auch immer?). Wenn mein Freund auch zuhause ist und wir uns in unterschiedlichen Räumen aufhalten rennt Rocky entweder hin und her um zu gucken wo wir sind, oder er setzt sich in den Flur um nicht zu verpassen wenn wir den Raum wechseln. In dem Fall läuft er dann aber auch erstmal hinterher und guckt. An seinem Platz bleibt er nicht lange, wenn wir ihn dahin schicken. Aber wir können doch nicht dauernd kontollieren ob der Hund uns Kontrolliert oder nicht?!

 

Da meine Mutter die ersten Jahre, die Rocky bei ihr war nicht gearbeitet hat, war der Hund auch praktisch nie allein. Dann fing sie einen Job an und er war von jetzt auf gleich mehrere Stunden am Tag allen. Hier weiß ich nicht was genau stimmt, denn mal heißt es, er heult wenn er allein zuhause ist, mal er legt sich hin und schläft.

Als er bei uns mal 2 Stunden allein bleiben musste (Wocheneinkauf und es war zu heiß um ihn im Auto zu lassen) hat er geheult. Das haben meine Nachbarn bestätigt.

Da er damals nur für 2 Wochen bei und war, kann das auch eine ausnahme gewesen sein. Mittlerweile wohnen wir in einem anderen Haus und der Nachbar ist schwerhörig, also kann ich dazu nichts aktuelles sagen.

 

Bisher durfte er auch immer im Schlafzimmer schlafen. Allerdings schläft er nicht durch, sondern läuft nachts ständig rum und schüttelt sich bei jedem aufstehen. Ab 5 Uhr versucht er auch einen zu wecken. Der Mann meiner Mutter steht immer um 5 auf. Am Wochenende setzte er sich dann immer mit Rocky aufs Sofa. Ab 5 Will Rocky also kuscheln und verlangt nach aufmerksahmkeit.

Bei uns darf er daher nicht ins Schlafzimmer. Er soll in meinem Arbeitszimmer schlafen. Das klappt auch immer besser, auch wenn er uns gerne mal Wach hält, weil er ab und zu jammert oder an die Schlafzimmertür kratzt. Ich will ihn aber nicht im Arbeitszimmer einsperren, also müssen wir da wohl durch. Mittlerweile fängt er erst morgens um 5 an zu nerven.

 

Raus muss er um diese Zeit übrigens nicht. Das hab ich schon getestet. Wenn ich so früh mit ihm gehe guckt er mich nur missmutig an, pinkelt kurz an den nächsten Baum und will wieder rein. Ich bin schon öfter morgens ne Stunde mit ihm draußen gewesen, ohne das er nen Haufen gemacht hätte. Vor 10 Wird das nix.

 

Für mich ist die Nacht aber leider trotzdem zuende. Wenn er einmal anfängt zu kratzen hört er so schnell nicht wieder auf. Ich warte dann so lange bis er mal Pause macht und stehe schließlich auf. Damit hat er dann was er wollte und ist nicht mehr alleine... Aber was kann ich sonst tun? Ich will auch nicht ne Stunde wach im Bett liegen und er zerkratzt in der Zeit die Tür.

 

Das Wohnzimmer ist für ihn Tabu wenn wir Schlafen oder weg sind, da dort das Hamster Terrarium steht und wir nicht wollen das er sich den Hamster schnappt. Rocky durfte leider im Wald Mäuse ausgraben und hat da die Eine oder Andere erwischt. Den Hamster sieht er also leider auch als Beute.

 

Dazu kommt, das Rocky sich als Welpe beim Springen, mal einen Nerv im Rücken eingeklemmt hat. Er durfte danach eine ganze Weile nicht toben oder springen, damit das abheilen konnte. Natürlich tat es ihm auch oft weh und meine Mutter hat ihn dann verhätschelt. Seit dem hatte er immer mal wieder kleine Wehwehchen für die er dann viel Aufmerksahmkeit bekommen hat.

Ich bin mir hier sicher das er simuliert. Einmal hat er aufgejault und das Bein angezogen als er 10 Meter durch den Schnee laufen sollte. Meine Mutter hat ihn dann das Stück getragen  und kaum das er wieder am Boden war ist er fröhlich rum gehüpft. - Sowas in der Art habe ich häufiger erlebt.

 

Außerdem verträgt Rocky (angeblich) regelmäßig irgend ein Futter nicht und bekommt davon Durchfall. Mal Vertrug er gar kein Trockenfutter, dann nur ein bestimmtes, dann wieder nur frisches Fleisch oder Pansen aus der Dose. Dann ging nichts mit Getreide Anteil oder es musste gekochtes Fleisch sein. Zuletzt bzw. Aktuell wird gebarft. Er bekommt von mir nun aber auch häufiger Trockenfutter (reines Geflügel), von dem er eigendlich Durchfall bekommen sollte (hat er nicht)... Ich habe es letztens spontan ausprobiert, da Ich sein BARF zum Auftauen raus gestellt habe und es von den Elstern geklaut wurde...

Ich gehe also mal davon aus, dass der Durchfall stressbedingt ist. Zumal er hier schon das eine oder andere Leckerchen bekommen hat, dass er eigentlich nicht verträgt. Es geht ihm aber super damit.

 

Sein Fressverhalten ist schon immer sehr anders als bei anderen Hunden. Meine Mutter meint, Rocky habe Angst vor seinem Futternapf. Er macht sich immer ganz lang um möglichst weit vom Napf weg zu stehen, schnappt sich einen Bissen und geht damit dann ein Stück weg vom Napf. Manchmal auch in einen anderen Raum. Manchmal frisst er nur wenn man daneben steht, manchmal nur wenn er alleine ist. Wenn er allein ist, kommt er nach jedem Bissen gucken wo man gerade ist.

Wenn ich auf dem Sofa bin und bleibe ist alles gut, wenn ich aber durch die Wohnung laufe kann es passieren das er nicht weiter frisst. Es passiert dann auch mal, dass er am Tag nur sehr wenig frisst. Manchmal braucht er fast 2 Tage für eine Portion Futter (und er bekommt wirklich nicht viel).

 

Draußen benimmt sich Rocky generell ganz gut. Er zieht nicht an der Leine und kommt in der Regel, wenn man ihn ruft. Es hat bisher auch noch keine Probleme mit anderen Hunden gegeben, da er immer sehr zurückhaltend ist. Bisher ist es eher so, dass Rocky sich sogar gut mit Hunden verträgt, die eigentlich ein Problem mit anderen Hunden haben. Allerdings kommt es, gerade bei großen Hunden vor, dass Rocky vorne rum klein und unterwürfig tut und die Großen Hunde dann von Hinten besteigt, wenn sie gerade nicht auf ihn achten. Sobald die dann gucken was los ist, rennt er weg... Einmal ein größerer Hund ihn sich dann geschnappt und umgeworfen. Einfache erziehungsmaßnahme. Der andere Hund war dabei ganz ruhig und nicht agressiv. Er hat nicht gebissen oder geknurrt, sondern Rocky nur umgeworfen und sich über ihn gestellt und angeguckt. Rocky hat gequiekt als würde er gefressen...

Die Besitzerin des anderen Hundes wollte dazwischen gehen, aber ich hab sie gebeten es zu lassen, da Rocky ja nichts weiter passiert ist. Er hat es schließlich provoziert.

 

Störend sind draußen nur 2 Dinge:

1. Er springt andere Leute an, wenn er nicht an der Leine ist (Wenn ich die Leute nicht wenigstens 100m vorher sehe und ihn anleine rennt er hin und kommt auch nicht, wenn ich ihn rufe). Bei Hunden macht er das nicht. Ich kann ihn aus dem Spiel mit anderen Hunden rufen und er kommt sofort.

 

2. Wenn er eine Katze (oder einen Fuchs) sieht stürzt er direkt los. Und Bellt und knurrt. Er rennt nicht weit, vielleicht 20 Meter, aber neulich ist er direkt auf die Straße gerannt. Da unser Auto direkt vor dem Gartentor stand und die Straße sehr ruhig ist, habe ich ihn nicht angeleint bevor ich ihn ins Auto gesetzt habe. Generell ist er an einer Straße immer angeleint, aber wenn er ohne Vorwarnung einen Satz macht, kann er ja trotzdem vor ein Auto springen, bevor ich ihn aufhalten kann. Wie kann ich ihm beibringen sich nicht auf Katzen zu stürzen?

 

Das sind so einige Baustellen. Bei meiner Mutter ist er immer damit durchgekommen, wenn er so getan hat, als hätte er schmerzen oder Angst. Dafür wurde er immer belohnt. So erkenne ich aber nicht ob es gerade wirklich ein Problem gibt, oder er simuliert.

Dadurch das er so häufig Durchfall hat und ich nur vermuten kann, das es am Stress liegt, kann ich mir auch nie sicher sein ob er nachts nicht doch mal raus muss. Tagsüber zeigt er es an indem er auf sich aufmerksahm macht und zur Tür geht, aber das sehe ich ja nachts nicht. Und krach macht er da häufiger. Wir haben aber in der ganzen Wohnung Teppich, daher wäre es sehr unschön wenn er ins Haus macht, weil ich nicht reagiere.

 

Ich mache mir im Moment einfach zu viele Gedanken ob Rocky gerade wirklich ein problem hat, oder simuliert. Das macht es mir schwer richtig zu reagieren. Denn auch wenn ich mir fast sicher bin, das er simuliert ist der Anblick eines zitternden Hundes der mit eingeklemmtem Schwanz und eingezogenem Kopf zu mir hoch guckt, wenn ich ihn an seinen Platz schicke, nur schwer zu ertragen.

 

Habt ihr ein paar Tipps wie ich den Hund umerziehen kann? Aus Erfahrung weiß ich zwar, dass er sich immer mehr entspannt, je länger er bei uns ist, aber für 2 Wochen hab ich mir nie die Mühe gemacht ihn zu erziehen. Jetzt wo er dauerhaft bei uns bleibt möchte ich aber verhindern das ich irgendwas schlimmer mache oder ihm neue Macken antrainiere.

 

Meine Mutter hat gefühlt jede Woche eine andere Trainingsmethode ausprobiert. Rocky hat darum bisher schon einen bunten Mix aus Trainingsmethoden ertragen. Dazu kommt, dass meine Mutter und ihr Mann auch gerne mal unterschiedlich erzogen haben. Beim einen durfe er aufs Sofa, beim anderen nicht, dann wieder umgekehrt... Ich versuche verschiedene dinge vorher mit meinem Freund abzusprechen, damit wir den Hund nicht völlig irre machen.

 

Bei einem Punkt sind wir uns aber gerade garnicht einig:

Wir beschäftigen uns Hobbymäßig mit historischer Darstellung und lagern gelegentlich am Wochenende auf Mittelaltermärkten. Der nächste Termin ist bald. Rocky war zwar schon auf Märkten zu besuch, aber noch nie über Nacht. Dazu kommt das es jetzt ja schon relativ kalt wird und er erst von 2 Wochen geschoren worden ist. Das Fell ist also recht kurz. Ich bin der Meinung wir können Rocky dann im Zelt ausnahmsweise mit im Bett schlafen lassen, damit er zum einen nicht die ganze Nacht unruhig durchs Zelt rennt und sich zum Anderen keine Lungenentzündung holt. Mein Freund befürchtet, dass könnte zuhause dann problematisch werden, wenn er wieder nicht ins Schlafzimmer darf.

 

So, das war jetzt einiges an Text, aber ich glaube das war wichtig um verständlich zu machen wie der Hund die letzten 6 Jahre erzogen wurde. Schließlich hat das viel mit dem aktuellen Verhalten zu tun.

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Mein Tipp;

Sucht nicht nach der ultimativen Erziehung für den Hund, sondern trainiert einfach mal gar nix :)

 

Du schreibst selber, dass er nie irgendwas beständiges in seinem Leben hatte.

Und genau das würde ich ihm geben: Sicherheit!

Niemals würde ich ihn aus dem Schlafzimmer sperren.

Hunde sind hochsoziale Tiere, die einen Verband haben wollen.

Er kann nicht verstehen, dass ihr gemeinsam im Schlafzimmer liegt und er vor der verschlossenen Tür sitzen muss...

 

Dass er andere Hunde besteigt, nachdem er sich vorher klein gemacht hat, kann einfach eine Übersprungshandlung sein.

Vielleicht sein einziges Werkzeug, mit anderen zu kommunizieren?

Keinesfalls hätte ich es zugelassen, dass der andere ihn dafür so maßregelt, dass er schreiend darunter liegt.

 

Ganz ehrlich muss ich sagen: der kleine tut mir leid, weil er scheinbar keinerlei Verständnis von dir/euch zu erwarten hat.

Er hatte es bei deiner Mama nicht so ideal und du unterstellst ihm Simulation und dass er quasi berechnend ist.

 

Meine Kleine kann auch aufschreien, wenn sie sich weh getan hat. Natürlich weigert sie sich dann, über genau diese Stelle nochmal zu laufen.

Wenn ich sie hoch nehme und 10m weiter wieder absetze, springt sie natürlich fröhlich weiter.

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"Du bist dir sicher das er simuliert "  

Wenn das stimmen würde  (was ich für ausgeschlossen halte) ist für mich die Frage naheliegend, wie sehr du ihn missverstehst das er das nötig hat. 

 

 

Resttext gelöscht. ....mein Gefühl sagt das es keinen Sinn macht. 

 

 

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Erst mal:

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Ich denke ihr habt da einen total verunsicherten Hund der schon alles erlebt hat außer Sicherheit,  Ruhe und Vertrauen.

Und genau das müßt ihr ihm erst mal geben, sonst hat der kleine Kerl keine Chance.

 

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Eigentlich lese ich in diesem Forum nur regelmässig mit, schreibe aber nicht, weil es so viele Profis hat. Hier mache ich aber bewusst eine Ausnahme, weil es um einen Pudel geht.

Elchifan hat's schon perfekt umschrieben und ich möchte noch ein, zwei rassebedingte Punkte anfügen:

Pudel sind hochsensibel und orientieren sich stark an ihren Menschen. Wenn ich mir nun vorstelle, wie das an seinem ersten Platz war... Horror! Keinerlei Ruhe, nichts war vorhersehbar, entweder wurde er "betüdelt" oder aber "ausgeschimpft", also keine Sicherheit. Das wäre wohl für ganz viele Hunde schwierig, für einen sensiblen Pudel aber besonders. Jetzt braucht er Ruhe, Vertrauen, Sicherheit und keine neuen Erziehungsmethoden.

Und zum Fressen: Pudel habe leider öfter einen empfindlichen Magen und brauchen deshalb grosse Sorgfalt bei der Fütterung. Wenn's mit Barf klappt, dann bleibt doch dabei und bringt nicht unnötig Unruhe rein.

Meiner lässt pro Woche regelmässig einen Tag das Fressen ganz sein, ohne dass es ihm schlecht gehen würde. Er frisst auch nur so viel, wie er wirklich mag. Und er muss sich beim Fressen sicher fühlen, sonst geht gar nix. Also füttere ich so, dass ich nicht gleich anschliessend im Haus rumdüsen muss, sondern ruhig auf dem Sofa sitze und lese, zBsp, so dass er fressen kann. 

Pudel sind toll, weil sie so sensibel sind, aber diese Sensibilität hat halt auch Nachteile... wenn sie sich sicher fühlen, sind es aber tolle Hunde, die durchaus auch Stress vertragen können.

Also, lasst ihn ankommen und zu sich selber kommen, schliesst ihn nicht aus dem Schlafzimmer aus, bietet ihm ein regelmässiges, klar strukturiertes Leben mit viel Sicherheit und Vertrauen. Dann wird er sicher aufblühen und mit der Zeit auch "robuster" werden!

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Hallo erst mal und herzlich willkommen hier bei uns ;)

 

Tina's Tipp finde ich gut! Ich würde auch erst mal gaaaar nichts erziehen. Auch wenn du Rocky schon sein ganzes Leben lang kennst, er ist doch erst eine Woche bei euch. Ich nehme mal an, dass er sich in den Zeiten, in denen er bei dir war, nicht anders verhalten hat, oder?! Er muss ja auch erst mal lernen, dass ab jetzt alles anders wird und er nun bei euch bleibt und auf eure Ruhe und Fürsorge vertrauen darf. Nun kommst du - die er ja eigentlich kennt - und probierst wieder tausend Sachen. Totale Verwirrung... 

 

Ich würde erst mal versuchen Ruhe und Vertrauen zu etablieren. Als meine Hündin hier aus dem Tierschutz ankam, habe ich auf einen geregelten Tagesablauf geachtet, immer gleich, immer wiederkehrende Rituale. Tooootal öde... zur gleichen Zeit aufgestanden, zur gleichen Zeit spazieren gegangen, zur gleichen Zeit essen gegeben usw. Und wir haben kleine Rituale aufgebaut, z.b. abends vor dem schlafen gehen "Gute Nacht" sagen - zuerst aus der Entfernung, weil sie sehr ängstlich war, dann neben dem Körbchen und jetzt mit ausgiebigem kuscheln. Oder nach dem Frühstück, wenn der Tisch abgeräumt ist, gibt es eine Scheibe Käse usw. 

 

vor 2 Stunden schrieb Lorielle:

 

Jetzt vervolgt er mich in der ganzen Wohnung. Nur in den Keller kann ich allein, weil er sich dahin nicht traut (warum auch immer?). Wenn mein Freund auch zuhause ist und wir uns in unterschiedlichen Räumen aufhalten rennt Rocky entweder hin und her um zu gucken wo wir sind, oder er setzt sich in den Flur um nicht zu verpassen wenn wir den Raum wechseln. In dem Fall läuft er dann aber auch erstmal hinterher und guckt. An seinem Platz bleibt er nicht lange, wenn wir ihn dahin schicken. Aber wir können doch nicht dauernd kontollieren ob der Hund uns Kontrolliert oder nicht?!

 

Ich würde an seiner Stelle auch nicht abwarten, warum auch?! War ja bisher auch immer sein Job bei deiner Mutter. Lass ihn doch mitlaufen. Kontrollieren tut der dich noch lange nicht. Der will nun dabei sein. Wenn er merkt (vielleicht durch den geregelten Tagesablauf), dass gar nix aufregendes passiert, bleibt er auch liegen. Es scheint ihm ja schon zu anstrengend sein, nachzuschauen, was jeder von euch macht. Sonst säße er ja nicht im Flur! Schlauer Kerl! 

 

vor 2 Stunden schrieb Lorielle:

 

Bisher durfte er auch immer im Schlafzimmer schlafen. Allerdings schläft er nicht durch, sondern läuft nachts ständig rum und schüttelt sich bei jedem aufstehen. Ab 5 Uhr versucht er auch einen zu wecken. Der Mann meiner Mutter steht immer um 5 auf. Am Wochenende setzte er sich dann immer mit Rocky aufs Sofa. Ab 5 Will Rocky also kuscheln und verlangt nach aufmerksahmkeit.

 

 

Joa, ein schönes Ritual war das für ihn damals! Wenn du das nicht willst, dann musst du liegen bleiben. Total nervig, ganz bestimmt. Ist es für ihn aber auch! Da kannst du konsequent sein und dir ein Buch mit ins Bett nehmen, wenn du nicht mehr schlafen kannst. Aber er wird schnell merken, dass um 5 bei euch nichts passiert und er sich eben noch 2-3 Stunden gedulden muss. 

 

vor 2 Stunden schrieb Lorielle:

Sein Fressverhalten ist schon immer sehr anders als bei anderen Hunden. Meine Mutter meint, Rocky habe Angst vor seinem Futternapf. Er macht sich immer ganz lang um möglichst weit vom Napf weg zu stehen, schnappt sich einen Bissen und geht damit dann ein Stück weg vom Napf. Manchmal auch in einen anderen Raum. Manchmal frisst er nur wenn man daneben steht, manchmal nur wenn er alleine ist. Wenn er allein ist, kommt er nach jedem Bissen gucken wo man gerade ist.

 

Vielleicht stört ihn tatsächlich was. Rutschiger Boden oder klappert vielleicht das Halsband am Napf? Wenn du nicht neben ihm stehen bleiben willst, dann geh. Wenn er nichts frisst, Pech gehabt! Davon wird er nicht tot umfallen! Kannste glauben ;) Gib ihm erst mal Trockenfutter. Das macht keine so große sauerei, wenn er es die nächsten Tage durch die Bude schleppt. Wird er auch bald lernen. Dafür ist aber auch Ruhe nötig. 

 

vor 2 Stunden schrieb Lorielle:

 

Dadurch das er so häufig Durchfall hat und ich nur vermuten kann, das es am Stress liegt, kann ich mir auch nie sicher sein ob er nachts nicht doch mal raus muss. Tagsüber zeigt er es an indem er auf sich aufmerksahm macht und zur Tür geht, aber das sehe ich ja nachts nicht. Und krach macht er da häufiger. Wir haben aber in der ganzen Wohnung Teppich, daher wäre es sehr unschön wenn er ins Haus macht, weil ich nicht reagiere.

 

 

Möglich, dass er auf Stress mit Durchfall reagiert. Aber ich sag's mal ganz direkt! Wir haben alle schon Kacke aus Teppichen gepult und wir leben alle noch! Und unsere Wohnungen stehen auch alle noch! Und glaube mal... völlig egal, welchen Bodenbelag du hast - die suchen sich das noch so kleinste Stück Teppich, Läufer, Fußabtreter wo sie drauf machen :4_joy: Das wird auch dir nicht erspart bleiben. Rocky wird auch mal krank sein oder irgendwann alt oder ihm ist einfach übel oder oder oder... Und das garantiert nicht auf Fliesen :blink:

 

vor 2 Stunden schrieb Lorielle:

Bei einem Punkt sind wir uns aber gerade garnicht einig:

Wir beschäftigen uns Hobbymäßig mit historischer Darstellung und lagern gelegentlich am Wochenende auf Mittelaltermärkten. Der nächste Termin ist bald. Rocky war zwar schon auf Märkten zu besuch, aber noch nie über Nacht. Dazu kommt das es jetzt ja schon relativ kalt wird und er erst von 2 Wochen geschoren worden ist. Das Fell ist also recht kurz. Ich bin der Meinung wir können Rocky dann im Zelt ausnahmsweise mit im Bett schlafen lassen, damit er zum einen nicht die ganze Nacht unruhig durchs Zelt rennt und sich zum Anderen keine Lungenentzündung holt. Mein Freund befürchtet, dass könnte zuhause dann problematisch werden, wenn er wieder nicht ins Schlafzimmer darf.

 

Ich glaube, der kann sehr wohl unterscheiden, ob ihr im Schlafzimmer seid oder im Zelt! Mal abgesehen davon, dass ich ihn auch nicht aus dem Schlafzimmer aussperren würde, diese Übernachtung wird nichts ändern an der Tatsache, dass er einfach nur r in eurer Nähe sein möchte. Dass er dich stört mit schütteln und kratzen ist (Gesundheit natürlich vorausgesetzt) dein eigenes kleines Luxusproblem, mit dem du klar kommen könntest, wenn du wolltest :)

 

So... mehr fällt mir jetzt erst mal nicht ein. 

 

Alles Gute euch dreien und viel, viel Ruhe gewünscht! 

 

 

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vor 1 Stunde schrieb Tina+Sammy:

Sucht nicht nach der ultimativen Erziehung für den Hund, sondern trainiert einfach mal gar nix :)

 

Diesen Satz kann ich noch voll unterstützen, aber die Kritik im restliche Text finde ich nicht angebracht.

Lorielle kennt den Hund ja seit Jahren und ich traue ihr zu, dass sie ihn richtig einschätzt. "Simulanten" unter Hunden kenne ich einige, das können Hunde recht gut, wenn Mensch sie dazu "erzieht" ... Das hat nichts damit zu tun, dass ein Hund das "nötig" hat, weil er missverstanden wird. Da hat offensichtlich Lorielles Mutter einiges "verbockt". Ob der Hund wirklich Schmerzen hat, lässt sich ja überprüfen, aber eben nicht in der Situation, in der er vermutlich simuliert.

Normalerweise neigen Hunde ja dazu, Schmerzen zu verbergen, um keine Schwäche zu zeigen und man erkennt es nur an ganz subtilen Symptomen, dass ihnen etwas weh tut.

 

Apropos "erziehen" ... Der Hund ist ja schon "erzogen" und alles, was man von einem Hund so erwarten kann er ja offensichtlich. (Ok, das Anspringen kann man tatsächlich "umerziehen".)

 

Meinen Pavel habe ich auch im "zarten Alter" von sechs Jahren übernommen. Der Wechsel der Bezugsperson hat ihn mehrere Wochen extrem gestresst und erst gaaanz langsam war er bei mir "angekommen". Mit sechs Jahren ist ein Hund ja noch nicht "alt", aber mir ist direkt aufgefallen, dass das Lernen länger dauert - kann natürlich sein, dass der Groschen bei ihm schon immer pfennigweise gefallen ist, ich weiß es nicht.

 

Das mit dem Fressen kenne ich in ähnlicher Form ... Mal holt Pavel Brocken für Brocken in sein Körbchen, mal muss ich ihn zum Fressnapf locken, mal muss ich daneben stehen, mal wirft er die Hälfte des Futters aus dem Napf und frisst alles, was draußen liegt, mal sortiert er einige der Futterbrocken aus  und rührt sie nie wieder an ... Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt und achte nur darauf, dass er über 2-3 Tage die erforderliche Ration "intus" hat. Ggf. helfe ich mit unwiderstehlichen Leckereien nach.

Pavel mag nicht kauen und mit seinem Charme hatte er offensichtlich jeden dazu bekommen, ihm alles in kleinen Häppchen zu servieren. Dementsprechend sahen seine Zähne aus: Zahnstein ohne Ende. Bei mir muss er kauen und abbeißen ... irgendwann wird der Hunger schon groß genug sein. Seine Zähne sehen wieder gut aus.

Auch ich habe mit auf den Weg bekommen, dass Pavel einiges Futter nicht verträgt, vor allem Nahrung für Menschen. Papperlapapp ... bei mir bekommt ihm alles und wir teilen uns so manche Mahlzeit, wenn es für mich zu viel ist. Er ist beim Hundefutter sehr wählerisch, vieles schmeckt ihm offensichtlich nicht. Aber inzwischen weiß ich, was er mag.

Vieles kannte er nicht und frisst es nur, wenn er mir beim "Vorkosten" zugesehen hat: Bananen, Karotten, Joghurt, ... Auch dann werden die ersten Bissen ausführlich untersucht und sehr vorsichtig verspeist. Nachdem es sein "ok" hat, gilt es für ihn als bekannt und genießbar.

 

Ich würde den Hund so "normal" wie möglich behandeln und um nichts großes "Gewese" machen. 

 

vor 13 Minuten schrieb Elchifan:

Ich denke ihr habt da einen total verunsicherten Hund der schon alles erlebt hat außer Sicherheit,  Ruhe und Vertrauen.

Und genau das müßt ihr ihm erst mal geben, sonst hat der kleine Kerl keine Chance.

 

Genau das!

Nicht "umerziehen", sondern den Hund erst mal zu sich selbst finden lassen. 

Das wird sehr lange dauern, aber ein kleiner Erfolg nach dem anderen wird sich bemerkbar machen.

 

Zu seinen Schlafgewohnheiten: Stell dir mal vor, du wärst dein Leben lang um 5 Uhr aufgestanden und solltest das plötzlich ändern. Ich würde den Hund, wenn er dich um 5 Uhr weckt, zum Kuscheln ins Bett holen. Wenn du keinen Hund im Bett magst, mach dir die Mühe und bring ihn wieder in sein Körbchen und kuschle dort mit ihm, bis er sich entspannt und bereit ist, weiterzuschlafen.

Ein Kompromiss wäre,sein Körbchen neben dein Bett zu stellen. Kannst ihn mit der Hand erreichen und er spürt den Kontakt. Apropos: "Kontaktliegen" ist enorm wichtig! Wenn er nicht ins Bett darf, biete ihm genügend andere Gelegenheit dazu!

Mein Erster sollte auch immer mit ins Bett, das hat er auch kurze Zeit gern getan  aber spätestens, wenn ich eingeschlafen war, ist er in sein Körbchen gegangen.

Pavel hatte großen "Kuschel-Nachholbedarf" ... Ich habe ihn jetzt gut eineinhalb Jahre und so langsam beendet er ab und zu den direkten Kontakt von sich aus. Aber dann liegt er höchstens 1-2 Meter neben mir - nur eben ohne Körperkontakt. Hört er z.B. draußen etwas, das ihn beunruhigt, sucht er aber sofort wieder Körperkontakt.

 

Wenn du manchmal unsicher bist, "muss er oder muss er nicht?" Da ich Bus- und Bahnfahrten unternehme, finde ich es praktisch, wenn Hund vorher "auf Kommando" kann. Kann man leicht trainieren. Was ich bei drei Hunden nicht trainiert habe, was aber diese drei Hunde von sich aus getan haben: Sie setzen sich vor mich hin und sehen mich an, statt im Gebüsch zu verschwinden. Heißt also "Nö, ich muss nicht." Sehr praktisch.

Und auch bei Pavel ist es so: vor einer bestimmten Uhrzeit drückt er sich nicht das alte Essen aus dem Kreuz - bei ihn ist so ab 14 Uhr, egal wann er am Vortag gefressen hat.

 

Dass du dir so viele Gedanken machst, jetzt wo du den Hund ganz bei dir hast und nicht nur kurz zur Pflege, ist ja normal. Aber übertreibe es nicht, bewahre Ruhe und zwinge dich, alles gelassen zu sehen. Ertrage mit viel Geduld die "Marotten", die der Hund noch zeigen mag und du wirst sehen, er wird mehr und mehr ein "ganz normaler" Hund.

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Danke schonmal für die Tipps.

Absolute Routine kann ich Rocky leider nicht geben. Ich bin selbstständig und arbeite viel von zuhause aus, aber ich fahre eben auch mal zu Kunden oder auswärts ins Büro. In der Regel kann er überall mit hin, aber absolut feste Zeiten und Rituale kann ich nicht garantieren. Ich kann ja nicht mitten im Kundentermin abbrechen und mit dem Hund gehen oder spielen...

 

Was das Fressen angeht hat er gerade 20 Minuten gebraucht um ein paar Bissen zu essen... Mitten drin fing er dann sich nicht mehr an den Napf zu trauen. Dann hat er gefiept und ist immer wieder gegangen oder hat sich hinter mir versteckt...  Seinen Wassernapf musste ich eben auch umstellen, weil er sich plötzlich nicht mehr dran getraut hat. Und ich verstehe nicht warum. Es hat sich nichts verändert seit er zuletzt problemlos dran war. 5 Minuten von dem Drama hab ich mal aufgenommen. Sobald ich die Möglichkeit habe zeige ich euch das Video.

 

Lissy-und-Missy ich weiß das der Teppich leiden wird. Wir hatten schon früher Hunde und das man mal Kacke vom Teppich kratzen muss ist ja klar. Aber das muss ja nicht dadurch passieren das ich nicht verstehe wann der Hund mal muss und wann er einfach nur nervt.

 

Das Problem beim hinterher laufen ist einfach, dass er so leise ist das man oft nicht merkt wenn er hinter einem steht. Da meine Mutter ihm deshalb oft auf die Füße getreten ist, springt er dann plötzlich auf und flüchtet, wenn man sich bewegt. Dabei bringt er einen erstrecht zum Stolpern oder er rennt irgendwo gegen und tut sich weh... Das kanns aber doch nicht sein.

Ich passe ja schon auf das ich mich nicht zu plötzlich bewege, aber ich kann ja nicht durch die wohnung schleichen damit er sich nicht erschreckt.

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vor 23 Minuten schrieb Lissy-und-Missy:

Rocky wird auch mal krank sein oder irgendwann alt oder ihm ist einfach übel oder oder oder... Und das garantiert nicht auf Fliesen :blink:

 

Doch, das geht! Ich war bei 2 Hunden erfolgreich mit folgender Vorgehensweise:

 

Irgendwann kotzt jeder Hund ... Da ich im 2. Stock wohne, ist es aussichtslos, schnell genug ins Freie zu kommen. Also den noch trocken würgenden  Hund gepackt und in die Badewanne gesetzt. Danach sehr gelobt, Hund raushüpfen lassen und Wanne geputzt.

Hund Nr.1 ist danach eigenständig zu Kotzen in die Wanne gesprungen und eigenständig sogar einmal nachts zum Pinkeln, als er sich die Blase verkühlt hatte.

Hund Nr.2: Pavel hatte letzten Monat längere Zeit heftigen Durchfall, ich bin teilweise im Stundentakt mit ihm raus ...  Irgendwann übermannt einen doch der Schlaf und ich schlafe dann sehr fest. Am Morgen musste ich feststellen, dass Pavel es zwar nicht mehr in die Wanne geschafft hatte, aber immerhin ins Bad. Ok, trotz Wäsche gehen die Flecken aus dem kleinen Badezimmerteppich nicht raus, aber der Schaden ist ja extrem gering. Und die Fliesen waren schnell wieder sauber.

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vor 11 Minuten schrieb Lorielle:

Absolute Routine kann ich Rocky leider nicht geben. Ich bin selbstständig und arbeite viel von zuhause aus, aber ich fahre eben auch mal zu Kunden oder auswärts ins Büro. In der Regel kann er überall mit hin, aber absolut feste Zeiten und Rituale kann ich nicht garantieren.

Mus auch nicht sein. Hunde sehen es "olympisch": Dabei sein ist alles! ;)

 

vor 12 Minuten schrieb Lorielle:

 

Was das Fressen angeht hat er gerade 20 Minuten gebraucht um ein paar Bissen zu essen...

Tja, ist dann eben so ...

 

vor 13 Minuten schrieb Lorielle:

Mitten drin fing er dann sich nicht mehr an den Napf zu trauen. Dann hat er gefiept und ist immer wieder gegangen oder hat sich hinter mir versteckt...  Seinen Wassernapf musste ich eben auch umstellen, weil er sich plötzlich nicht mehr dran getraut hat.

Probiere mal einen anderen Platz für die Näpfe. Oder andere Näpfe (versuchsweise Schüsseln) Stehen die Näpfe auf glattem Boden? Ich musste eine Fußmatte drunterlegen.

 

vor 15 Minuten schrieb Lorielle:

Das Problem beim hinterher laufen ist einfach, dass er so leise ist das man oft nicht merkt wenn er hinter einem steht.

Lösung1: Glöckchen umbinden (könnte aber sein, dass Hund darauf negativ regiert)

Lösung 2: Hund auffordern, dir zu folgen und an einer Stelle, wo er nicht im Weg liegt "Platz", dann weißt du, wo er liegt.

 

vor 18 Minuten schrieb Lorielle:

Ich passe ja schon auf das ich mich nicht zu plötzlich bewege, aber ich kann ja nicht durch die wohnung schleichen damit er sich nicht erschreckt.

Musst du nicht, sprich mit deinem Hund, dann hast du seine Aufmerksamkeit und er sieht, was du machst.

Version a: "Bleib liegen, ich mache nur ..."

Version b: "Komm mit, ..."

 

Also nochmal: Nimm gelassen hin, was der Hund macht oder nicht macht. ;)

Und agiere aktiv - bisher reagierst du nur auf das Verhalten deines Hundes (und so manches nervt dich). Je mehr du agierst, desto mehr "gibst du den Ton an" und umso mehr und bereitwilliger wird sich der Hund an dir orientieren. Vorsicht: Rocky wird dich nachahmen! (Hat er schon bei deiner Mutter gemacht und das Ergebnis siehst du ja ...)

 

Aber wenn du gelassen und cool bist, wirst du einen ebensolchen Hund haben!

 

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