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Hundeforum Der Hund
Lorielle

Neuer "Alter" Hund - Schwierigkeiten bei der Umerziehung

Empfohlene Beiträge

Ich würde dem Hund auch erstmal Zeit lassen, und wie die anderen geschrieben haben ihm Sicherheit vermitteln.

 

Zu der Fressfrage, mag sein ich hab es überlesen, aber könnte es sein das er was mit den Zähnen hat? Vielleicht hat er Schmerzen beim fressen und verhält sich deshalb als hätte er Angst vor seinem Napf.

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@DerOlleHansen :klatsch:Sehr geil! Respekt! Aber ob ich mein 40kg-Schäfertier rechtzeitig in die Wanne gewuchtet bekomme, wage ich doch sehr zu bezweifeln. Immerhin hatte ich es aber auch so weit geschafft (beim letzten Hund), dass ich beim ersten Geräusch in Lichtgeschwindigkeit in die Küche gehetzt bin, um die Papierrolle zu holen und ihr ne ordentliche Lage saugfeste Küchenrolle unter die Schnute zu halten. Das setzt aber eindeutige Geräusche voraus :ph34r:

 

@Lorielle Ich wollte auch nicht sagen, dass du meinen Ablauf adaptieren solltest, sondern nur, dass du (so gut es eben geht) einen geregelten Tagesablauf erst mal bieten solltest. Das ist ja auch nicht für immer und ewig gedacht. Und Kundenbesuche kannst du ja auch als Ritual ausnutzen (durch was leckeres zum knabbern, was es sonst nie gibt) oder irgendwas anderes. Irgendwas, was dir in den nächsten Tagen in eurem Zusammenleben auffällt, was ihm besonders Freude macht oder ihn beruhigt oder sonstiges Verhalten hervorbringt, was du fördern möchtest. 

 

Rituale und Strukturen schaffen Vertrauen und Vorhersehbarkeit für Rocky. Das hilft ihm zu entspannen, einfach weil er sich darauf verlassen kann, dass du dich um ihn so kümmerst, dass er sich wohlfühlen kann. 

 

Und und wenn dir das so viel Sorgen macht, dass er nachts mal muss, dann musst du eben die Schlafzimmer-Tür auflassen und darauf hoffen, dass er dich wach macht... Oder du trainierst den Badewannentrick :ph34r:

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Hallo. Vieles wurde von meinen Vorrednern bereits gesagt. 

Als erstes braucht der Hund Sicherheit, die ihr ihm geben müsst. Versucht nicht,scheinbar nervige marotten abzuerziehen, die offensichtlich durch Unsicherheit und verlustangst entstanden sind. Sperrt ihn nicht aus dem Schlafzimmer aus! Körbchen neben dem Bett, alternativ Trenngitter statt geschlossener Tür ! Ruhe und zeit. 

Und vor allem : Tiere "simulieren" nicht! Wenn er quietscht und humpelt, dann tut in diesem Moment auch was weh! Die Unterstellung, er würde etwas vortäuschen, ist eine stark vermennschlichte Interpretation! Quietschen/Schreien in Erwartung unmittelbaren Schmerzes,noch vor dem eigentlichen Ereignis  (Bedrohung durch anderen Hund, Erwartung von maßregelung, schlechte Erfahrungen z.b.am e-zaun) aus Angst vor dem möglichen Ereignis kann man nachvollziehen und sollte man nicht unter ("stell dich doch nicht so an" ) Simulation abhaken,der Hund hat in diesem Moment echten Streß! Versucht euch noch mehr in den kleinen, scheinbar sehr klugen Kerl rein zu versetzen um ihm seine stressfaktoren möglichst zu reduzieren... Alles gute für euch und den kleinen Unruhe-Geist!

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vor 2 Minuten schrieb Myri:

Tiere "simulieren" nicht!

 

Einspruch, Euer Ehren!  ;)

 

Ich kenne 2 Hunde (die sich aber nicht kennen), die hatten mal eine Beinverletzung. Alles bestens verheilt, nachweislich keine "Spätfolgen". Ab und zu hinken diese  Hunde und schauen alle anwesenden Menschen herzerweichend an. Spricht man den Hund dann an, kommt er begeisterst und fröhlich ohne Hinken angesprungen, um sich Streicheleinheiten abzuholen. Ok, kann man auch als "versehentlich anerzogenen Trick" bezeichnen, aber sie täuschen ein "Gebrechen" vor. ;)

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Yoma fängt an auf drei Beinen zu laufen, wenn er etwas gar nicht mag. Mit seinem Bein ist nichts. Beim ersten Mal vertreten, habe ich einen Terz gemacht und er hat es sich gemerkt.

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Das ist dann aber nicht Simulieren sondern Signalisieren.

 

Und genau das tut der Hund, mit allen bisher verknüpften Handlungssequenzen.

 

Überhaupt lese ich sehr viele vermenschlicht unterstellte "niedere" Beweggründe. Die sind deplatziert. Immer.

Auch ist ein Hund, der nicht bellt, beißt und nicht nicht hört nicht der perfekte Hund. Der perfekte Hund ist der, den man lieb hat.

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