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Bedrohung durch Jogger

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gast   
vor 5 Stunden schrieb marcolino:

Und - btw. - gerade WEIL meine Hunde grundsätzlich  ohne Argwohn die Existenz anderer Menschen als selbstverständlich erlernt haben ... tragen sie verdammt viel dazu bei, dass Hunde im Gesellschaftsbild als selbstverständlich und angstfrei wahrgenommen werden

 

Schon mal dran gedacht, dass deine Rasse genau zu dem verqueren Bild führt, das in der Gesellschaft als DAS Hundeverhalten gilt?

Eine Rasse, die auf Freundlichkeit selektiert wurde?

Aber Moment - mehrere Male haben deine Hunde schon gestellt? Wie passt das nun zusammen?

 

Meine Hunde beachten 99% der Menschen nicht, aber die 1%, die sie beachten, die haben es verdient: positiv wie negativ.

 

Rücksicht heißt nicht, dass nur Hundehalter diesezu zeigen brauchen; mit der momentanen duckmäuserischen Haltung wird die aber eindeutig gefördert. 

 

Hunde sollen nicht auffallen, ein guterHundehalter ist nur derjenige ohne Hund.

 

Wo hat denn der Jogger das Recht, mich zu ängstigen, dadurch, dass er im Halbdunkeln unbemerkt an mich herabläuft? Habe ich nicht das Recht, unbehelligt meinen Waldspaziergang zu absolvieren?

Genauso lächerlich ist diese Art der Argumentation eben.

Es gibt dieses "Recht" so gar nicht.

Dem Jogger ist nichts Körperliches widerfahren, sein Recht auf Unversehrtheit wurde nicht verletzt. Und genau nur das darf er erwarten, wenn er sich so unaufgeklärt benimmt.

 

Der Hund hat diesen einen *Arsch* als solchen identifiziert. Bravo!

 

 

Das erinnert mich an die entgegenkommende Joggerin hier, die in einem frequentieren Freilaufgebiet direkt auf Hunde zuläuft, obwohl sie Angst vor den Tieren haben (das lockt sie quasi an).

Sie drosselt ihr Tempo nicht, bekommt nur einen panischen Gesuchtsausdruck. Nehme Akuma am Geschirr, weil ich merke, dass ihr Verhalten ihn interessiert. Da VERLANGT die von mir plötzlich, sie habe ja Angst vor Hunden, ich solle ihn anleinen - dabei halte ich ihn gerade fest. Sie traue sich nicht vorbei, da sage ich ihr, was sie dann hier macht!

 

Sie: "Sie würden Ihren Hund ja nicht festhalten, wäre er lieb!"

 

 

Gott.

 

vor 5 Minuten schrieb Nebelfrei:

 

Bei dir? :lol:

 

Du musst mich nicht mögen - aber ich denke mein kynologisches Wissen muss sich nicht verstecken.

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Nebelfrei   
vor 2 Minuten schrieb kareki:

Du musst mich nicht mögen - aber ich denke mein kynologisches Wissen muss sich nicht verstecken.

 

Mag sein. Es fehlt dir aber gewaltig das Gefühl für Menschen, in diesem Fall einen Jogger, der nur vorbei wollte.

Dass er nachher überreagiert hat ist eie andere Sache.

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gast   
vor 1 Minute schrieb Nebelfrei:

 

Mag sein. Es fehlt dir aber gewaltig das Gefühl für Menschen, in diesem Fall einen Jogger, der nur vorbei wollte.

Dass er nachher überreagiert hat ist eie andere Sache.

 

Mir fehlt kein Gefühl für meine Mitmenschen, nur weil ich nicht jeden hofiere.

 

Umd genau das Hofieren trägt dazu bei, dass diese Egoisten mehr werden, die glauben, sie hätten jenes "Recht" gepachtet, das ihr Ihnen so gerne zugesteht.

 

Das Zusammenleben besteht nämlich aus Kompromissen auf ALLEN Seiten.

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Nebelfrei   

Ein Jogger, oder wer auch immer, hat das Recht unbehelligt rumzurennen.

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gast   

Und ich, mich nicht von solchen zu ängstigen.

 

Nochmal: was ist, wenn ich mich erschrecke?! Da beschneidet der Hansel doch glatt mein Recht auf "unbehelligtes Flanieren in der Dämmerung"!

 

Und wenn jeder so argumentiert, er hätte ein Recht auf dies und das - tja, dann funktioniert das mit dem sozialen Gefüge nicht.

Auch ein Jogger kann Rücksicht nehmen und sich weiterbilden, denn er rennt ja nicht einsam durch totes Gebiet.

 

Wenn wir schon dabei sind: Haben die Waldbewohner nicht auch das Recht in Frieden zu leben? Wieso nehmen wir uns das Recht, in dem Wald zu gehen?

 

Du kannst das ewig fortführen! Wirklich.

 

 

Es geht mir ja nicht mal um einen Jogger und eine blöde Situation, sondern um die Einstellung, dass Hunde nicht aufzufallen haben. Dass man sich stets entschuldigen und in dem Dreck werden soll, wenn dem Hund mal ein "Wuff" entkommt.

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Brummkreisel   
vor 24 Minuten schrieb Nebelfrei:

Ein Jogger, oder wer auch immer, hat das Recht unbehelligt rumzurennen.

Also ICH :8_laughing:

 

Bis ICH auf einen Jogger treff, der glaubt, er sei im Recht :4_joy:

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Nebelfrei   
vor 15 Minuten schrieb Brummkreisel:

Also ICH :8_laughing:

 

Bis ICH auf einen Jogger treff, der glaubt, er sei im Recht :4_joy:

 

Ja, auch du darfst unbehelligt rumrennen, wo ist das Problem?

Aber du, oder dein Hund, haben nicht dss Recht jemanden 'zu stellen'.

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gast   

In der Jogger hat kein Recht mich zu erschrecken! Auch an mich von hinten heranzumachen. Und genau das ist es.

 

DiesesRecgt, das du hier verteidigst, gibt es so nicht.

Selbst in den Hundeverordnungen in D nicht. Da muss der Hund übergriffig werden ("gefarhrdrohenderweises" Anspringen, Beißen/Verletzen), ein Stellen/Verbellen reicht da nicht.

Genauso wenig wie es reicht, dass ich den Jogger wegen "Störung meiner unbehelligten Flanierei" Belangen zu können!

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marcolino   
vor 4 Minuten schrieb kareki:

Und wenn jeder so argumentiert, er hätte ein Recht auf dies und das - tja, dann funktioniert das mit dem sozialen Gefüge nicht.

 

Hm - du merkst aber nicht, dass DU genau das tust, oder?

 

Sobald hier irgendjemand irgendeinem ein Recht gegenüber Hunden/Verhalten zuspricht, kommt von dir ein "Gegenrecht der Hunde".

Ich stimme dir zu, so funktioniert kein Austausch. Es ist müßig...

 

Es ging hier ursprünglich darum, dass ein Hund einen Jogger gestellt und verbellt hat, wodurch er eine bedrohliche Botschaft einem Menschen gegenüber gezeigt hat, der nichts Anderes getan hat als zur gleichen Zeit am gleichen Ort zu sein wie die TE mit ihrem Hund.

 

Die Wertemaßstäbe

 

- unauffälliges Verhalten der Hunde durch Gesellschaftszwang

- hofieren

- verqueres Bild der Gesellschaft

- duckmäuserische Haltung

 

kommen von dir, und werden all denen übergestülpt, die nicht deiner Ansicht zu "Rechten der Hunde" bzw. "richtiges Hundeverhalten" sind.

 

Schon mal überlegt, dass genau deine Haltung zu den Rechten der Hunde dazu geführt hat, dass Menschen verstärkt Angst haben, es zu schädigenden Situationen gekommen ist - und deshalb zu den ganzen Reglementierungen, denen wir Hundehalter uns nun gegenüber sehen?

 

Vor mittlerweile über 40 Jahren hat sich KEIN Mensch überhaupt Gedanken gemacht zu dem Schäferhund Racho, der jedes Wochenende mit Halter zum Schutzhundeverein ging, das Grundstück zu bestimmten Zeiten bewachen sollte - und bei geöffneter Hundeklappe im Gartentor selbständig und unkontrolliert sein Gelände verlassen und im eng bewohnen Bereich in meiner Nachbarschaft unbeaufsichtigt rumflanieren konnte. Dieser Hund hat aber auch niemals einen Menschen gestellt ... (bei seinen Spaziergängen, seinen Job hat er sehr wohl ausgeführt).

 

vor einer Stunde schrieb kareki:

Aber Moment - mehrere Male haben deine Hunde schon gestellt? Wie passt das nun zusammen?

 

Die Frage habe ich dir allerdings beantwortet - vielleicht liest du noch mal ... richtig ;)

 

 

 

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marcolino   

Mag nicht editieren, deshalb hier nachgereicht:

 

vor 12 Minuten schrieb kareki:

Selbst in den Hundeverordnungen in D nicht. Da muss der Hund übergriffig werden ("gefarhrdrohenderweises" Anspringen, Beißen/Verletzen), ein Stellen/Verbellen reicht da nicht.

 

Das stimmt nicht. So hat z. B. das Amtsgericht Frankfurt dem Anspruch auf Schadenersatz eines Geschädigten stattgegeben, der sich nur über das Verhalten eines Hundes erschrocken und bei dieser Schreckreaktion dann Schaden erlitten hat - nicht durch den Hund, sondern sein eigenes Schreckverhalten.

Grundlage: Tierhalterhaftung § 833 BGB ...

 

 

 

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