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Hundeforum Der Hund
Casa

Bedrohung durch Jogger

Empfohlene Beiträge

Vielleicht sollten Arias Beiträge mal brarbeitet werden, sowas sollte hier nicht öffentlich stehen bleiben. 

 

:mellow:

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(bearbeitet)

Ergänzend, weil durch die Löschungen ein verkehrter Eindruck entsteht: erschreckend-aggressiv wurde hier keiner behandelt, es war der Versuch einer Userin eine inhaltliche Konfliktebene aus einem anderen Thread in diesen zu bringen und auf eine persönliche Konfliktebene zu verfrachten.

 

Was das Thema angeht:

Wirklich grundlos wird meiner Erfahrung nach fast nie angezeigt. Selten ist es so, daß ein anderer Reiz auf die verbellte Person übertragen wird. Man kann es nur nicht immer nachvollziehen, weil sehr viel am Geruch entschieden wird. Und den können wir halt nicht wahrnehmen. In den allermeisten Fällen reicht Zeigen und Benennen um zu vermitteln, daß es keine Warnung braucht.

Die größten Irrtümer liegen bei Angst vor, der Hund regt sich aber sofort ab, wenn keine aggressive Aktion von der Person ausgeht.

Angstgeruch wird unmittelbar mit Gefahrensituation assoziiert, selbst wenn die Person vermeintlich unauffällig vorbeigeht, kann starker Angst oder Aggressionsgeruch den Hund zum Warnen bringen.

Und genau Anzeigen bzw Warnen ist es dann, der Hund greift nicht an (die Vorstellung, daß er dies täte klang mehrfach im Thread durch), sondern er warnt den Halter vor Gefahr und will mit dem Verbellen Distanz schaffen.

Die "verdächtig" auffällig sich bewegenden oder handelnden (z.B. Schreien und Rennen) oder riechenden Menschen, die zwar Angst haben aber das nicht Aggressivität umsetzen werden tatsächlich nur angezeigt. Leute, die einem Aggression entgegenbringen werden ausdauernd verbellt, bzw. Leute die anderweitig Meideverhalten beim Halter auslösen.

als Beispiel:

ein Typ auf dem fahrrad, der  grundsätzlich anhält, wenn er uns sieht und mich anquatschen und auch anfassen will- auf italienisch wie ein schlechter Gigolo- nur auf einsamen Strecken vorzugsweise nachts. Den fand sie von Anfang an wegen seine Absteigens und Abfangens verdächtig, auch wegen des unablässigen Grinsens. Da hatte ich mir noch keine Meinung gebildet und mich bei dem entschuldigt und sie beruhigt.

Nachdem wir dann eine Wiederholungsbegegnung hatten, wo er tatsächlich aufrückte und hinter uns herfahren wollte, bin ich stark auf Abstand gegangen. Sie hat dem da schon nachgebellt (passiert bei normalem Warnen sonst nicht). Als wir ihm dann wieder begegnen mußten und ich sofort Abstand wollte und an ihm vorbei, leinte ich auch recht schnell ab. Sie blieb dann in 10 m vor dem wartenden Typ stehen und verbellte den solange, bis der wieder losfuhr.

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@gebemeinensenfdazu

War Dir der Typ nur lästig oder hast Du ihn als Bedrohung wahrgenommen?

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Mich würde interessieren, warum du abgeleint hast. Lag es einfach an der Strecke oder hast du das bewusst gemacht (weil du wusstest, sie würde verbellen)?

Ich würde meinen Hund in diesem Fall nie ableinen, weil er als Abwehrmaßnahme nicht verbellt, sondern sofort hinrennt und anspringt. Und da hätte ich immer Angst um meinen Hund.

Mutiger Typ übrigens. :blink:

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Der war übergriffig- sehr bedrängend. Zutiefst unangenehm, wo man automatisch weg will.

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(bearbeitet)

Sie bleibt auf Abstand und verbellt von da, steht dann auf halber Höhe dazwischen. Ihre Strategie ist immer Abstand schaffen. Es war dunkel, da bleibt sie sowieso nah bei mir. Und der Typ lag nicht vor , sondern nachdem wir vorbeigangen sind hinter uns, da ist der Drang nach vorne nicht so groß. Effektiver Verbellen geht natürlich besser mit Leine, da kann sich der Hund dann voll reinhängen- und steigern. Wir laufen da sonst immer unangeleint, nur wegen Typs hatte ich angeleint.

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vor 6 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Sie bleibt auf Abstand und verbellt von da, steht dann auf halber Höhe dazwischen.

Dir ist aber bewusst, dass Du Dich mit dem Ableinen und Verbellen lassen seitens Deiner Dobi-Hünding auf ein Terrain begeben hast, welches dem Ziehen eines Tasers recht nahe kommt?

(Das ist natürlich nicht gleichbedeutend damit, ich könne Deine Reaktion emotional nicht nachempfinden ... )

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(bearbeitet)

@Casa

 

Vermutlich ist es dem Jogger gar nicht so viel anders ergegangen wie Dir.

Du hattest geschrieben, es war im Wald bei Dämmerung, ein einspuriger, kurviger Weg, Du hast ihn nicht kommen sehen. Nur Dein Hund hat ihn kommen hören und orten können. Der Jogger hatte keinen Hund dabei, der hat höchstwahrscheinlich genau so viel gesehen wie Du selbst, nämlich nichts (und höchstwahrscheinlich auch noch Knöpfe im Ohr ;)). Für ihn wird plötzlich, in der Dämmerung, im Wald ein bellender Hund vor ihm gestanden haben, den er so interpretierte: "Du kommst hier nicht vorbei".

Kann mir vorstellen, er hat sich ziemlich erschreckt (wäre mir doch auch nicht anders gegangen) und fühlte sich durch den Hund bedroht. Dann haben sich seine Emotionen entladen (leider unschön und sicherlich nicht angemessen, jedoch verständlich).

 

Schade ist, dass er dann gleich verbal so hart ausgepackt hat. Aber auch das ist aus einem Schrecken heraus nicht so ungewöhnlich ... nicht nur bei Hunden, sondern auch bei Menschen, insoweit hat er quasi ordentlich zurückgebellt. Würde es, wie einige es schon vorgeschlagen haben, unter shit happens verbuchen. Auch nicht den Weg vermeiden, sondern allen Beteiligten damit die Möglichkeit geben, es für das nächste Mal besser hinzubekommen. Denke auch nicht, dass es sich um einen (wie es hier gefallen ist) Soziopathen handelt, sondern nur um einen im höchsten Masse erschrockenen Menschen, der seinen Worten kaum Taten folgen lässt. Es gibt - auf beiden Seiten i.Ü. (HH und NHH) - doch immer wieder Tipps, wie stark man das nächste Mal auftragen sollte (auch hier im Thread).

 

Persönlich hab ich gute Erfahrungen damit gemacht (denn Fehler passieren), wenn man bei der nächsten (oder über-über...-nächsten) Begegnung höflich versucht, ein klärendes Gespräch zu führen. Das endet sehr häufig im gegenseitigen Verständnis und somit in gegenseitiger Akzeptanz und hin und wieder entwickeln sich daraus gar freundliche Gelegenheitskontakte. 

 

Dagegen hilft das gegenseitig Pochen auf das eigene Recht (oder gar aus dem subjektiven Empfinden hergeleitete Rechte) nicht weiter.

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vor 22 Minuten schrieb Rosilein:

Dir ist aber bewusst, dass Du Dich mit dem Ableinen und Verbellen lassen seitens Deiner Dobi-Hünding auf ein Terrain begeben hast, welches dem Ziehen eines Tasers recht nahe kommt?

(Das ist natürlich nicht gleichbedeutend damit, ich könne Deine Reaktion emotional nicht nachempfinden ... )

Das kann nicht dein Ernst sein, oder? Wir waren 10 m weit weg. Und mein Hund ist ein hochsoziales Lebewesen und keine Waffe.Mein Hund bleibt bei mir, sonst könnte er mich doch gar nicht schützen.Abgesehen kennst du sie nicht einmal. Üble Betrachtungsweise.

Daß ich überhaupt angeleint hatte wäre gar nicht nötig gewesen, habe ich nur gemacht, weil der Typ so zudringlich war. Da herrscht keine Leinenpflicht.

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vor 49 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Das kann nicht dein Ernst sein, oder? Wir waren 10 m weit weg. Und mein Hund ist ein hochsoziales Lebewesen und keine Waffe.Mein Hund bleibt bei mir, sonst könnte er mich doch gar nicht schützen.Abgesehen kennst du sie nicht einmal. Üble Betrachtungsweise.

Daß ich überhaupt angeleint hatte wäre gar nicht nötig gewesen, habe ich nur gemacht, weil der Typ so zudringlich war. Da herrscht keine Leinenpflicht.

 

Hä?

Meinte doch nicht das Ableinen als solches, sondern das Verbellen bzw. die Kombination: das Ableinen zum Zwecke des Verbellen lassens, damit er Dir das nächste (und dieses) Mal nicht schon wieder auf die Pelle rückt.

vor 1 Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

Sie blieb dann in 10 m vor dem wartenden Typ stehen und verbellte den solange, bis der wieder losfuhr.

 

Was ist an meiner Betrachtungsweise übel (eine solche, die sich überhaupt kein Bild von der Persönlichkeit Deines Hundes gemacht hat, denn das spielt bei der Schilderung für mich keine Rolle ... bzw. habe sogar vorausgesetzt, dass Dein Hund den Typen nicht angeht)? Also davon abgesehen, dass ich mich mehr an der Gesetzeslage orientiert habe, statt an meinem persönlichen Empfinden (dachte, das hätte ich klar gemacht).

 

Weiterhin spielt für mich keine Rolle, ob ein Hund (im Gegensatz zu einem Taser) ein hochsoziales Lebewesen ist (das stelle ich doch nicht infrage, wozu?). Die Rolle des sozialen Lebewesens würdest Du (aus meiner Sicht) übernehmen, wenn Du (statt des Verbellen lassens durch Hund) in 10 Meter Entfernung einen Taser geschwenkt hättest.

 

Insoweit verstehe ich nicht, wieso Du Dich (bzw. Deinen Hund) angegriffen fühlst (verstehe ich wirklich nicht). Du wolltest den Typen doch abschrecken, damit er Dich in Ruhe lässt oder wozu war das gedacht? Im Grunde genommen ist das für Deinen Gegenüber (also in diesem Fall dem Typen) doch einerlei. Weder hättest Du ihm den Taser reingedrückt, noch hätte Dein Hund gebissen. Es sollte eine reine Abschreckungsmassnahme werden oder eher nicht?

 

PS: Das würde - nebenbei bemerkt - bei meinem nicht so funktionieren (also Kompliment) ... meiner bliebe nicht in 10 Metern Abstand sitzen, der würde sich direkt vor den Typen stellen ...

 

 

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