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Hundeforum Der Hund
Casa

Bedrohung durch Jogger

Empfohlene Beiträge

vor 26 Minuten schrieb marcolino:

Die Wertemaßstäbe

 

- unauffälliges Verhalten der Hunde durch Gesellschaftszwang

- hofieren

- verqueres Bild der Gesellschaft

- duckmäuserische Haltung

 

kommen von dir, und werden all denen übergestülpt, die nicht deiner Ansicht zu "Rechten der Hunde" bzw. "richtiges Hundeverhalten" sind.

Nein, daskam auch von Herdifreund und mir. Und ja - ich erlebe das auch so. Deutlich schärfer als vor 20 Jahren (und da hatte ich einen Hund dabei, der nicht so freundlich gesonnen war).

 

Das mit dem Anleinen hab' ich auch schon gehört (einmal bei meinem ANGELEINTEN Hund), das andere Mal, als ich sie rücksichtnehmenderweise festgehalten habe, um eine Radfahrerin, die offensichtlich Angst hatte vorbeifahren zu lassen. Und überhaupt- die Hündin würde schon "so gucken". Klar, wenn sich jemand so auffällig benimmt, absteigt, umkehrt, aus anderer Richtung wiederkommt, dann umkehrt, logisch beobachtet das ein Hund, der seine Umwelt wahrnimmt.

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Die Beiträge von dir und Herdifreund habe ich jetzt nicht nachgelesen, sondern nur Aussagen von kareki angeführt.

 

Nahezu lachhaft finde ich auch die Behauptung, Hunde würden zielsicher erkennen, ob jemand sich mit böser Absicht (von hinten) nähert oder nicht ... das liest sich für mich als Pseudoargument zur Rechtfertigung von Hundeerhalten.

 

Auch Hunde sind weder Übermenschenlebewesen, noch perfekt. 

 

Tatsächlich halte ich es für möglich, dass sich auch Hunde erschrecken und von so einer Situation überrascht werden.

 

Echt ey ... "Der hatte bestimmt was Böses vor, und mein Hund hat das erkannt ..." ... wäre ich nicht ich, dann würde mich das jetzt glatt sprachlos machen :clown

 

 

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vor 1 Stunde schrieb marcolino:

Nahezu lachhaft finde ich auch die Behauptung, Hunde würden zielsicher erkennen, ob jemand sich mit böser Absicht (von hinten) nähert oder nicht

 

Hunde sind den Menschen da eindeutig überlegen, da sie feinste Gesichtsmimik erkennen, die dem Menschen verborgen bleibt und das sie die chemischen Ausdünstungen der Menschen wahrnehmen und bewerten können. Ein "Bösewicht", der nicht völlig abgebrüht ist, wird ein bestimmtes Stressniveau haben und somit Hormone ausdünsten. Seine Mimik wird von der eines harmlosen Passanten abweichen.

Hunde sehen in der Dämmerung besser als Menschen. Gesichter, die für uns schon im Halbdunkel verschwimmen, können Hunde noch erkennen.

 

Das hat nichts mit paranormalen Fähigkeiten zu tun, sondern lässt sich chemisch, physikalisch und aus dem sozialen Verhalten von Hunden erklären.

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Gibt es eigentlich schon Joggingschuhe mit Mercedes-Sternen auf den Schuhspitzen?

:rolleyes:

Dann könnte man doch die bereits ab Werk mitgelieferten Vorrechte gegenüber dem Rest der Welt ablesen.

Die Sterne müssten aber im Dunkeln leuchten.

:clown

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Edit: bezieht sich auf den ersten post vom Ollen Hansen:

 

Das habe ich auch nicht abgestritten - nur erwähnt, dass auch Hunde sich mal irren, weil sie in ihrem eigenen Film sind oder auch nur mal erschrecken ...

 

Außerdem könnten sie auch die Ängste/Vorbehalte "ihres Menschen" wahrnehmen ... und DARAUF reagieren.

 

Wenn ich das jetzt auf die Situation der TE übertrage hieße das ja, dass der Jogger .... nene, das lass ich lieber.

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@DerOlleHansen Dieser Jogger kam von hinten, da sieht der Hund nichts, aber er hört ihn, deshalb kann man wohl kaum von Überraschung sprechen... Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er angerannt kam, um zu drohen.

 

Das mit der Menschenkenntnis... da bin ich nicht so sicher. Viele Hunde haben vor dunkel gekleideten, grossen Menschen Angst, auch wenn die nichts böses vorhaben.

Auch sonst ist mir eher aufgefallen, dass spontane Sympathien oder Antipathien eher das Resultat negativer Erlebnisse waren, und nicht das Erkennen von individueller Bosheit.

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So, marcolino, du behauptest also, nur ich würde das schreiben - liest aber nicht alles.

Das ist für mich das Aus mit dir zu diskutieren. Das war der letzte Versuch.

 

Kannst du gerne lachhaft finden, ich bin ni hat die einzige, die sowas sieht:

http://www.vetstreet.com/dr-marty-becker/can-my-dog-sense-stranger-danger

 

Es gibt weder einen wissenschaftlichen Beweis oder eine Widerlegung (allerdings können Hunde menschliche Emotionen deuten, das ist belegt).

 

Allerdings haben auch Menschen einen angeborenen Sinn für Gefahr und Misstrauen - warum sollten Hunde, deren Wahrnehmung da nich feiner ist, sowas nicht auch haben?

 

Lachhaft finde ich, dass so getan wird, als sei das völlig absurd, dass ein Hund einen entsprechend unfreundlichen, kampflustigen Mann, der von hinten auf unwegsamen Geläbde im Halbdunkeln nicht als Gefahr einschätzen könnte.

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vor 2 Stunden schrieb marcolino:

Mag nicht editieren, deshalb hier nachgereicht:

 

 

Das stimmt nicht. So hat z. B. das Amtsgericht Frankfurt dem Anspruch auf Schadenersatz eines Geschädigten stattgegeben, der sich nur über das Verhalten eines Hundes erschrocken und bei dieser Schreckreaktion dann Schaden erlitten hat - nicht durch den Hund, sondern sein eigenes Schreckverhalten.

Grundlage: Tierhalterhaftung § 833 BGB ...

 

 

 

 

Das steht aber nicht in der HundeVerordnung (wie von mir ausgeführt) und ist ein Einzelurteil (haste ja gelikt bei acerino wegen des Joggers, da hat dir die Argumentation gepasst).

 

Will ich so nicht stehen lassen.

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vor 34 Minuten schrieb Nebelfrei:

@DerOlleHansen Dieser Jogger kam von hinten, da sieht der Hund nichts, aber er hört ihn, deshalb kann man wohl kaum von Überraschung sprechen... Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er angerannt kam, um zu drohen.

 

Das mit der Menschenkenntnis... da bin ich nicht so sicher. Viele Hunde haben vor dunkel gekleideten, grossen Menschen Angst, auch wenn die nichts böses vorhaben.

Auch sonst ist mir eher aufgefallen, dass spontane Sympathien oder Antipathien eher das Resultat negativer Erlebnisse waren, und nicht das Erkennen von individueller Bosheit.

 

Wie gehen fast täglich auch nachts. Meine Hunde sing geschult und glaub mir, sie machen große Unterschiede. Hier läuft ein Jogger von 4-6 Uhr morgens. Der war noch nie ein Problem. Dann "schlurft" gegen 4:30 ein Typ hier herum jede Nacht immer mit Kapuzenpullover, der wirklich für meine Begriffe seltsam ist, sich atypisch bewegt und bei dem viele Frauen eher alarmiert wären.

Dieser Herr wurde von meinen Hunden noch nie angebellt, gestellt oder groß beachtet, obwohl ich selbst unsicher war.

 

Als aber von hinten, für mich unhörbar auf dem Trampelpfad ein junger Mann sich mir annäherte, haben meine Hunde, mit Leuchtri gen (500m Sichtweite), diesen bellend und knurrend eingekreist. Es war stockfinster. Der Mann hat sich angeschlichen, er hat die Hunde gesehen. Er hätte auf dem beleuchteten Weg gehen oder auf sich aufmerksam machen können.

Warum sollte ich das meinen Hunden verübeln?

Ja, der Typ hatte Respekt - wurde erst dann frech, als ich sagte, die Hunde hätten Katzengröße und ich würde sie schon anleinen. 

Da wuchsen seine geschrumpften Eier gleich wieder und er dachte, er könnte nun zudringlich werden. Dann hab ich gesagt, auch diese Hunde können beißen und ich werde ungemütlich, wenn er sich nicht gleich vom Acker macht.

 

Oder ein Typ kommt auf mich zu, lallt betrunken zu und will meinen Arm greifen, da hat Akuma die Zähne gefletscht, geknurrt und sich dazwischen gestellt. Der hat was von "Köter" gelabert und ist weg.

 

Ansonsten reagiert er null auf Passanten, auch im Dunkeln nicht.

 

Bis jetzt lagen die Hunde immer richtig, wenn sie gemeint haben, mich zu beschützen. ❤️

 

 

Und wenn es deshalb zu allllllll den Reglementierungen gekommen ist: jo, meine Schuld dann. Nehm ich gerne auf meine Kappe, mich hat niemand zu überfallen oder sich an mich ranzuschleichen.

Ich erwarte Respekt vor meinen Tieren, dafür tun sie niemanden was. So einfach ist das. Und wenn jemand meint, mich angrapschen zu müssen, dann dürfen meine Hunde diese Person bedrohen/vertreiben.

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Dss waren aber tatsächlich Übergriffe, das ist etwas völlig anderrs.

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