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Hundeforum Der Hund
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Bedrohung durch Jogger

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Der Typ im Dunkeln schlich mir nach, hat auch noch nichts tatsächliches getan - Hunde hatten mich nur gewarnt und ihn "gestellt" - vielleicht war er ja mitten in der Nacht gar nicht hinter mir her, kann ja sein.

Da aber auch Yoma reagiert und mit Akuma zusammengearbeitet hat, nehme ich an, dass da mehr im Busch war. Vor allem, weil sie sich sonst nicht so verschwören.

 

So anders finde ich die Situation nicht.

 

Jedenfalls haben sie den anders eingeschätzt als andere Gestalten hier des nachts.

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Nachdem ich mich wieder beruhigt habe und die Situation aus Distanz betrachten kann, möchte ich noch einmal meine Meinung dazu schreiben. Erst noch einmal: Danke für die Ratschläge und auch für die Diskussion aus völlig unterschiedlichen Blickwinkeln. Das mit dem Foto und dem Telefonat wäre sicherlich sehr wirkungsvoll. Allerdings ist dies leider nicht praktikabel, da dies Zeit beansprucht, welche ich in solch einer Stresssituation nicht habe/hatte. Leider stand ich auch völlig allein;  so ein Mensch kann ja eigentlich tun, was er möchte und dann wieder verschwinden. Mitten im Wald befindet man sich, genau betrachtet, im rechtsfreien Raum. Beschwichtigen konnte ich diesen Jogger ja leider auch nicht. Wäre ich ein muskelbepackter und durchtrainierte Mann, hätte der sich auch sicherlich  anders verhalten. Mein Hund hatte beim Bellen mindestens eine Distanz von  zwei Metern. Diesen Abstand hielt der Jogger mir gegenüber nicht ein, da waren es maximal 50 cm, als er sich vor mir aufbaute und mich bedrohte. Übrigens zeigte sich mein Hund trotz dieser Bedrohung, nachdem er den Jogger einmal abgebremst hatte, vollkommen friedlich. Das lässt mich vermuten, er wollte, wie Ihr geschrieben habt, nur mitteilen, "Achtung, da kommt wer" und "lauf nicht so aggressiv/schnell auf uns zu!".  Mir wurde durch die Diskussion klar, es ist an mir, meine Hunde zu schützen.  Da ich mit meinen Hunden friedlich einen erholsamen Waldspaziergang machen möchte, werde ich diesen Waldabschnitt nicht mehr gehen , bei Dämmerung meine eine Hündin an der Leine halten und Tränengas in der Tasche habe.  Allerdings werde ich auch dafür sorgen, dass sowohl Jogger als auch Radfahrer einen MIndestabstand zu uns einhalten. 

 

 

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Mit dem Telefon: Ein Bluff reicht auch. Wenn der in der Situation klappt.

Du hast mein volles Mitgefühl und es ist total übel, daß du wegen solchen Soziopathen bestimmte Orte meiden mußt-laß' dich mal trösten:(.

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Nun ja.....

 

wir werden dann hier vielleicht in absehbarer Zukunft einen neuen Thread haben, der heisst: "Jogger durch Hundehalterin bedroht".

 

Es wird dort geschildert werden, wie ein harmloser Jogger in der Dämmerung von einer Hundehalterin schon von weitem angekeift/ angefahren wurde, er solle sich von ihren Hunden fernhalten, sonst würde sie das Pfefferspray rausholen. Und dann rief er..... drohte sie.....

 

(Etwas ironisch gemeint, ich nehme deine Ängste durchaus ernst).

Du wirst nach einiger Zeit hoffentlich wieder in einen normalen Alltag zurückfinden.

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Hihi!

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Jogger und Radfahrer sind schon ein spezielles Thema. Hier in Wien habe ich schon alle Seiten erlebt. Radfahrer, die einfach absichtlich einige Zentimeter von uns entfernt vorbeigerast sind. Andere, die sich höflich bedankt haben, wenn ich meinen Hund auf die Seite genommen habe, solche die wild klingelnd vorbeigeschossen sind, u.s.w. Ich fahre manchmal mit dem Rad, bin mit oder ohne Hund zu Fuß unterwegs und fahre sowohl mit Öffis als auch mit Auto. Kann also die dementsprechenden "Rechte" für mich in Anspruch nehmen. Allerdings versuche ich IMMER ein gewisse Rücksicht zu nehmen, da ich ja die Situation des Anderen kenne.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass meine Hunde und ich nicht immer die sein müssen, die Rücksicht nehmen. Nein, ich entschuldige mich nicht präventiv einen Hund zu haben! 

Ich verstehe nicht, warum ein riesiger Kerl vor meinem Hund in Panik gerät, obwohl der an der Leine ist. 

Ich verstehe nicht, warum sich Leute in der Straßenbahn entsetzt in eine Ecke verkrümeln, obwohl der Hund Leine und Maulkorb hat und noch einige Meter von ihnen entfernt ist.

Ich versteh nicht, warum Kinder im Umgang mit Hunden so wenig sozialisiert sind, dass sie schreiend vor ihnen davonlaufen, obwohl die Hunde an der Leine sind und noch weit entfernt.

Manchmal genügt da ein Lächeln, um die Situation zu entschärfen. Aber manchmal kann ich darauf auch nur mit deutlich geäußertem Unverständnis reagieren!

So, das musst einmal raus.

 

 

 

 

 

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Menschen, die Angst vor Hunden haben, tun mir Leid. Denn in Bahnen o.ä. begegnet man halt welchen und kann nicht weg. Schlimm finde ich nur, wenn sich das dann in eine negative Grundhaltung gegenüber Hunden entwickelt und man als Hundehalter immer an allem Schuld ist. Bisschen OT.

 

Mein Hund merkt auch, wenn jemand uns etwas Böses will. Als wir hier im Park angemotzt wurden, weil wir Kotbeutel im Mülleimer entsorgt haben, wollte Femo den Mann auch anspringen. Schon von weitem fand der den gruselig. Es war weder Nacht, noch sah der Mann besonders gruselig aus. Aber es war irgendwie die verärgerte Ausstrahlung. Ich hab dem Mann dann deutlich gesagt, er möge ein paar Schritte Abstand halten. Natürlich war der keine Bedrohung. Übrigens kam während des durchaus hitzigen Gesprächs ein Mädchen angelaufen und hat den Femo gestreichelt. Das war absolut kein Problem. Da war er richtig ruhig. 

 

50cm gehen gar nicht und ganz ehrlich - wenn im Wald ein Mensch sich nicht daran hält, wenn ich Abstand verlange, lasse ich Femo den auch anspringen. An der Leine natürlich. Aber bisher hören immer alle Menschen darauf, wenn sie sehen, dass der Femo sich in die Leine hängt. 

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Bist du denn selber auf Distanz gegangen bei der Annäherung des Mannes?

 

 

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Ich hab mir jetzt den gesamten Thread durchgelesen.......also für meine Begriffe ist "Stellen" wenn sich der Hund bellend und drohend vor jemanden stellt und den nicht durchlässt. So wie es die TE schildert klingt es für mich einfach nach Alarm schlagen, schließlich ließ sich der Hund gleich abrufen und war danach neutral. 

 

Meine Hunde sind zwar in der Dämmerung oder Dunkelheit angeleint, aber dennoch schlagen sie Alarm oder melden wenn sich jemand nähert, der sich komisch verhält. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich dieses Verhalten begrüße, wenn ich als Frau nachts alleine durch die Gegend laufe. Ich sehe und höre nicht alles. 

Deshalb sehe ich meine Hunde weder als Schutzschild noch als Waffe an. Eher als "Frühwarnsystem" und das danke ich ihnen.

 

Dieses Warnen geht von abrupt stehen bleiben und Ohren spitzen, über knurren bis zu schrillem verbellen (Momo). Die allermeisten Leute werden nicht gemeldet, aber wenn einzelne Personen sich irgendwie auffällig oder suspekt verhalten, halt schon. Das ist gut so. Da braucht sich niemand aufregen. 

Ganz vereinzelt werden auch tagsüber Personen angebellt z.B. einmal ein Ausdruckstanz tanzender Student im Wald - ja, Tatsache! - der mich dann fragend angesehen hat und ich ihm klar gesagt hat, dass meine Hunde es eben seltsam finden was er da macht (nicht nur meine Hunde)....Menschen sollten sich ihrer Außenwirkung durchaus auch bewusst sein ^_^

Deswegen muss ich doch nicht reumütig um Vergebung betteln, weil mein Hund gebellt hat. Ich entschuldige mich, wenn mein Hund ohne triftigen Grund jemanden anbellt, aber nicht, wenn er richtig reagiert hat. 

 

Meine Hunde belästigen von sich aus niemanden, springen keine Menschen an, oder laufen ihnen nach, greifen niemanden an, ich nehme Rücksicht auf meine Umwelt (wahrscheinlich schon zu viel, denn wie kareki meinte - als Hundehalter duckt man sich, oder ist der Buhmann für alle), aber manche Dinge gestehe ich ihnen einfach zu. Es sind Hunde und keine Roboter. Genau so wie jeder Mensch einer Katze zugesteht zu fauchen oder mal auszuholen. 

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Kommt das so rüber als nähme ich wenig Rücksicht?

 

Du weißt, dass es nicht so ist.

 

 

Aber bei bestimmten Sachen ist einfach Schluss und ich kann es nicht mehr lesen, wenn in den sozialen Netzwerken immer wieder die "Höflichkeitsaufrufe an Hundehalter" formuliert werden. Mit den meisten Sachen stimme ich überein und setze sie auch um, aber stets die Unwelt ändern zu wollen... versteh ich nicht.

 

Der Punkt ist aber: die kriegerischen Kommentare. Immer sind die anderen Hundehalter die "einen" blöd dastehen lassen. Weil deren Hunde unerzogen seien - was mag  *die Gesellschaft* bloß denken?

Das ist für mich Duchmäusertum, nicht höflich zu sein, sondern sich in Sippenhaft nehmen zu lassen und jeden Hansel in den Arsch zu kriechen, egal wie der sich aufführt.

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