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Hundeforum Der Hund
Zyramaus

"Darf ich den mal streicheln"?

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Liebe Forumsmitglieder,

 

aus aktuellem Anlass benötige ich mal euren Rat, bzw. was würdet ihr tun?

 

Folgende Situation hat sich uns kürzlich wieder gestellt. Hund und ich gehen am Sonntag spazieren. Irgendwann kommt uns ein etwa 10 jähriges Mädchen mit seiner Mama  entgegen und fragt:  "Darf ich den mal streicheln"?

 

Nun sind Kinder und Fremde allgemein ein besonderer Fall für Zyra, sie lässt und ließ sich noch nie gerne von Fremden anfassen. Es gab auch schon Situationen, dass Fremde frontal auf sie zugingen und sie über den Kopf streicheln wollten. Zyra schnappt dann auch mal nach der Hand. Das ist irgendwie nicht so toll, aber verständlich.

Wie also nun umgehen mit derartigen Situationen? Unser Hund hatte keine prickelnde Welpenzeit hinter sich, wie wir mittlerweile herausgefunden haben. Sie wurde null sozialisiert, die Elternhunde wurden den "Züchtern" vom Zuchtverband aus dem Haus geholt, weil der  Rüde in einem Gästeklo und die Hündin angebunden an einer Heizung gehalten wurde und das wohl noch, als Zyra dort war.

Die Züchterfamilie hat drei Kinder. Zyra war die letzte aus ihrem Wurf, die wir aus dem Haushalt abholten. Sprich, als wir kamen, wurde sie uns aus dem Gästeklo übergeben und war augenscheinlich einige Tage den Kindern in der Familie alleine ausgesetzt. Die ganzen Umstände wurden uns leider erst im nachhinein klar, als ich begann, nach den Wurfgeschwistern von Zyra zu suchen. Über die Vorgeschichte will ich aber keine Diskussion entfachen.

 

Lange Rede, kurzer Sinn; von Beginn an, hatte Zyra Angst vor Kindern.

Nun macht es es  ja nicht besser, wenn ich Zyra ständig irgendwie anzeige, "Kinder sind was Schlimmes". Wir gehen täglich auf auf unserem Arbeitsweg an einem vielfrequentierten Spielplatz vorbei, im Winter ziehen Kinder regelmäßig ihren Schlitten hinterher und queren unsere Wege, und immer wieder kommen Kinder auf uns zu und fragen, ob sie den Hund mal streicheln dürfen. Ich habe den Hund inmer bei mir, sozusagen an der kurzen Leine und sage dann immer, nein, sie dürfen den Hund nicht streicheln, weil Zyra Angst vor Kindern hat. Dabei bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob dem bei, bestimmten Größen von Kindern so ist, oder ob Zyra mit ihren vier Jahren so erwachsen ist, dass sie mittlerweile entspannter damit umgeht. Wie soll ich es ausprobieren? Zyra den  Kopf halten und dann die Kinder streicheln lassen? Hmmm, auch nicht so optimal, oder bei meiner  Meinung bleiben?

Das Mädchen letzten Sonntag machte auf mich einen sehr vernünftigen Eindruck, im Nachhinein frage ich mich, hätte ich mich in Absprache mit Mutter und Kind "trauen" sollen, oder nicht?

Im schlimmsten Fall hätte Zyra das Mädchen verbellt, allerdings hätte ich damit niemanden einen Gefallen getan, weder Kind, noch Mutter, noch Zyra, weil ich sie in die Situation gebracht habe.

 

Wie verhaltet ihr euch in derartigen Situationen? Wann wisst ihr, wann ihr eurem Hund mit einer derartigen Situation überfordert oder nicht?

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Ich sehe keine Veranlassung, dass Fremde, auch Kinder, meinen Hund streicheln müssen.

 

Er ist zwar freundlich zu jedem, natürlich auch zu Kindern. Wenn es jemand aber unglücklich angeht, dann könnte es ja trotzdem passieren, dass er schnappt. Das wäre wir zu viel Risiko, denn im Zweifelsfall ist natürlich der Hund schuld.

 

Meine Enkelkinder dürfen ihn natürlich streicheln, aber ich achte darauf, wie es abläuft, und ob sie ihn nicht bedrängen.

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Glori mag auch nichT von jedem gestreichelt werden. Ich handhabe das immer so, dass ich mit in die hocke gehe und sage auch direkt, dass ich nicht weiß ob sie Sie es grade mag. Sie müssen erst mit der  Hand Richtung Nase,  so dass glori schnuppern kann. Geht glori ein Stück auf sie zu dürfen sie langsam streicheln. Ich hab glori dabei immer die ganze Zeit im Blick und so bald ich merke das sie nicht mehr möchte sage ich das auch. Wenn glori aber von vorn herein nicht möchte, lasse ich es auch nicht zu.

Nur glori ist nicht so das sie Angst vor Kindern hat. Sie mag nur das wilde nicht so 

 

Bei dir würde ich, wenn du denkst das der jenige vernünftig ist, vorher zweifel äußern das er Kinder nicht so gerne mag 

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Da der Nici sich weder von großen noch von kleinen Menschen anfassen lassen mag gibts das einfach nicht. Die Kinder verstehen das meistens. Größere "Probleme" hatte ich mit Omis und Opis. Die langen nämlich oft einfach hin. Manchmal fangen Kinder dann auch an zu weinen und die Eltern bitte noch mal, aber da gibts trotzdem nichts.

 

Ich sag allerdings nie, dass er Angst hat, sondern einfach nur, dass er das nicht mag.

 

Da ich keine Notwendigkeit sehe, ihn anfassen zu lassen, erkläre ich kurz und gehe dann weiter. So ist die Situation für niemandem doof. Kommt ein Kind mit ausgestreckter Hand auf und zu, was wirklich selten vorkommt, stell ich mich einfach in den Weg.

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da meine Hunde auch in Schulen , Kindereinrichtungen mitnehme, lasse ich Fremdstreicheln zu.

 

Aber diejenigen Fremden müssen erst ihre Hand der Hundenase hinhalten, sie beschnuppern lassen und den Hund ansprechen.

Ich erkläre und zeige den Kindern gerne die Kontaktaufnahem.

Auch wenn ich auf der Straße angesprochen werde.

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Wega mag ja Kinder... aber wie bei allen erwachsenen Menschen und Hunden nicht zu lange und zu intesiv.

 

Ich sage dann einfach, dass sie halt etwas scheu ist und dass sie eher am Hals oder Rücken streicheln soll und, falls sie es nicht selber merken, wann genug ist.

Nützt den Kindern und vor allem auch Wega.

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Tschuli war früher sehr negativ Kindern gegenüber eingestellt. Hat geknurrt, verbellt. Da sie aber durchaus bestechlich ist, habe ich oft die Kinder gefragt, ob sie ihr ein paar Kekse geben wollen, immer nur ein Kind, so ganz vorsichtig auf der flachen Hand... ab da ging es bergauf. Kinder wurden immer netter in Tschulis Kopf.

 

Heute ist meine Standard-Antwort, wenn Kinder wegen Streicheln fragen: frag den Hund, ob er das möchte.

 

Die meisten Kinder sind erst verdutzt, dann aber oft sehr kreativ (und ziemlich süß :D ) in ihrer Art, Tschuli zu fragen, ob sie angefasst werden möchte. Der Vorteil ist, sie müssen sich mit dem Hund auseinandersetzen, ihn beobachten und die Antwort "lesen". Erstens stoppt das, es gibt beiden Seiten Zeit, sich zuerst zu begucken und zu "beschnuppern" bevor sie gestreichelt wird -oder auch nicht. Kinder können einen da mit ihrer Intuition und ihrem Einfühlungsvermögen oft überraschen! Wenn nicht, kann man ja übersetzen. 

 

Tschuli weiß, dass sie ja oder nein sagen kann und ich ihr notfalls beistehe. So haben Kinder ihren Schrecken ziemlich verloren :D

 

 

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Meine beiden werden total gerne gestreichelt - das können gar nicht genug Kinder sein.

Der Punkteprinz würde dann auch noch alle vier Pfoten gleichzeitig geben,wenn es ihm denn körperlich möglich wäre...;)..

Am Kopf mag er es - wie so viele Hunde - nicht so gern,bei Kindern erträgt er`s aber gerne.Bei ungeschickten Erwachsenen mag er`s nicht - muß er auch nicht.

Der Zwockel ist oft noch etwas stürmisch und springt gern hoch - das sag ich auch vorher - aber grundsätzlich mag er Kinder und läßt sich gern anfassen.

Und alle Kinder,die die Hunde kennen,freuen sich immer über sie.Ich finde das schön,und die Hunde freuen sich auch.

Das war nicht bei allen Hunden so.Der Idefix damals war oft schwierig und mochte es gar nicht,irgendwie bedrängt zu werden.Das hab ich dann auch gesagt und einen engen Kontakt meist verhindert.Das Flusentrudchen hat sich zwar streicheln lassen,aber quasi immer dabei die Augen verdreht....:rolleyes:

War für mich immer kein Problem,das jeweils zu erklären.

Ich finde es aber auch schön,so wie es jetzt ist.Da freuen sich alle - Hunde und Kinder,und ich auch!:)

 

 

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Vielleicht auch Pfötchen geben, statt streicheln, die Distanz ist grösser und die Kinder sind begeistert 

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Bezogen auf den Eingangspost, muss sie sich denn anfassen lassen?

 

Vielleicht könnte das auch mal mit Kinden aus dem Bekanntenkreis getestet werden?

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