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kaedschn

Andere Hunde verjagen

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acerino   

Als der Oldie noch lebte wurden auf gemeinsamen Runden vom jüngeren einige Hunde aussortiert. 

Das war nicht hysterisch oder ängstlich, sondern durchaus souverän und deshalb von mir erlaubt/gewünscht.

 

Seit wir nur noch allein unterwegs sind, passiert das nicht mehr. Zumindest nicht, dass ich mich dran erinnern würde. Prophylaktisch schon gar nicht.

 

Ist er an der Leine sortiere ich manchmal (aber selten) Hunde aus, mit denen ich keinen Kontakt will. Aber das geht dann von mir aus.

 

Er ist glücklicher Weise selbstsicher und erfahren genug, sowas nicht machen zu müssen bzw geht mit möglichen Konfliktsituationen einfach anders um.

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marcolino   

Mal aus der Sicht der "anderen Seite"?

 

- Wenn das Verjagen in beschädigendes Verhalten umkippt

- wenn die Distanz zum Verjagen immer weiter ausgedehnt wird

 

Zu Letzterem mal ein Beispiel: Eine Hündin hat meine Jungs auf Distanz gehalten, diese haben sich daran gehalten. Der Abstand, den sie dann einforderte, hat sich immer mehr vergrößert.

Letztendlich hat die Hündin meinen Amigo verjagt, als er sich in ca. 15m Entfernung in eine Laubkuhle gelegt hatte. Daraufhin hat die Halterin sie angeleint, weil das einfach zu viel war.

Dieser Hündin ging es nicht mehr darum, dass Andere eine gewisse Distanz zu ihr einhalten - ihr ging es nur noch darum, andere Hunde in die Flucht zu schlagen - einfach, weil sie es konnte.

 

Wobei ich eines anmerken möchte: meine Jungs "überrollen" nicht, und rennen auch nicht ungebremst zu anderen Hunden hin. Sie beachten die Signale der anderen Hunde sehr genau und stellen sich auf deren "Wünsche" ein.

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eudora   
vor einer Stunde schrieb kaedschn:

Und ab wann sagt ihr, das dass verjagen drüber oder unerwünscht ist?

 

Wenn der verjagte Hund Schaden davon trägt, wenn es keinen Grund zum Verjagen gab, wenn ein Hund verjagt wird, der die verjagenden Hunde gar nicht beachtet hat.

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Nebelfrei   
(bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb kaedschn:

Und ab wann sagt ihr, das dass verjagen drüber oder unerwünscht ist?

 

Bei mir gilt, dass Wega sich nicht bedrängen lassen muss.

Wenn ein Hund aber 1m, oder so, einfach an uns vorbei geht oder überholt, darf sie ihn nicht anschnauzen, soviel Platz braucht sie nicht.

An engeren Orten, Trottoir, an der Leine, nehm ich sie auf die andere Seite.

Ich finde es aber auch keine Katastophe, wenn sie dennoch mal einen Hund ankläfft.

 

 

 

 

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Nasefux   
vor 1 Stunde schrieb marcolino:

Mal aus der Sicht der "anderen Seite"?

 

- Wenn das Verjagen in beschädigendes Verhalten umkippt

- wenn die Distanz zum Verjagen immer weiter ausgedehnt wird

 

 

Dann würde ich meinen Hund auf jeden Fall rausnehmen. 

Was du in deinem Beispiel beschreibst, würde Momo auch machen, aber da ich das nicht möchte (und der andere Hund / Halter sicher auch nicht), hol ich sie da raus. 

 

Verjagen ist in Ordnung, wenn wieder Ruhe ist, sobald der andere Hund weg ist und Distanz einhält. Wenn der andere Hund danach WIEDER ankommt, dann darf nochmal geklärt werden, solange es nicht kippt. Geht der andere Hund und meiner setzt dem nach, beschränkt oder mobbt, ist das nicht okay. 

 

Kommt ein Hund distanzlos und unhöflich einfach angelaufen, dann dürfen meine Hunde auch sagen, dass sie das blöd finden. In angemessenem Rahmen. 

 

@kareki ich weiß nicht welche Fotos von Akuma du meinst...?

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Tyrshand   

Mein Hund darf Hunde verjagen, die sich ihm unangeleint unhöflich nähern, also fixierend, evtl. schleichend und anpirschend, ihn anstürmen (ob nun bedrohlich oder einfach total distanzlos) oder ihn halt direkt angreifen.

Das finde ich total ok. Vor allem hat mein Hund auch noch nie einen anderen Hund verletzt, er im Gegenzug wurde schon getackert.

Meistens ist meiner sowieso an einer langen Leine und andere Hunde kommen ungewünscht zu uns, weil die Besitzer entweder gar nicht da sind, weit weg sind oder den im Fuß kontrollierten Hund wieder aus der Kontrolle verlieren.

Manchmal ist meiner auch ohne Leine, wie beim Ballspielen am Strand, und dadurch weiß ich, dass er halt nicht weiter als 10-20 Meter vertreibt. Würde er immer weiter und länger vertreiben oder dem anderen Löcher zufügen, wäre er grundsätzlich angeleint und ich würde zusehen, dass er nicht vertreibt (sich wehren bei Übergriffen gestehe ich aber immer zu).

 

 

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Freefalling   

Mobbing unterbinde ich, ebenso wie dauerhafte oder übermäßige Beschränkung. Das drückt sich schonmal in übertriebenem Maßregeln von Junghunden aus. Er darf da seinen Punkt machen, aber im Verhältnis. Er muss da nicht die ganze Zeit kontrollieren und unterbuttern, nur weil er es kann. Außerdem lasse ich nicht zu, dass er Hunde grundlos von mir und dem Besitzer, mit dem ich rede, fernhält. 

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gast   
vor 4 Stunden schrieb marcolino:

Mal aus der Sicht der "anderen Seite"?

 

- Wenn das Verjagen in beschädigendes Verhalten umkippt

- wenn die Distanz zum Verjagen immer weiter ausgedehnt wird

 

Zu Letzterem mal ein Beispiel: Eine Hündin hat meine Jungs auf Distanz gehalten, diese haben sich daran gehalten. Der Abstand, den sie dann einforderte, hat sich immer mehr vergrößert.

Letztendlich hat die Hündin meinen Amigo verjagt, als er sich in ca. 15m Entfernung in eine Laubkuhle gelegt hatte. Daraufhin hat die Halterin sie angeleint, weil das einfach zu viel war.

Dieser Hündin ging es nicht mehr darum, dass Andere eine gewisse Distanz zu ihr einhalten - ihr ging es nur noch darum, andere Hunde in die Flucht zu schlagen - einfach, weil sie es konnte.

 

Wobei ich eines anmerken möchte: meine Jungs "überrollen" nicht, und rennen auch nicht ungebremst zu anderen Hunden hin. Sie beachten die Signale der anderen Hunde sehr genau und stellen sich auf deren "Wünsche" ein.

 

Tja, und genau das machen meine Hunde nicht.

 

Es geht ausschließlich darum, wenn ihre Individualdistanz überschritten wird. 

 

Dazu gehört auch ein "höfliches" Annähern. Wenn sie das nicht wollen, dürfen sie den Hund vertreiben. Auch wenn der auf die "Wünsche" eingeht.

Sobald sich Fremdhunde annähern, egal wie und in den Wohlfühlbereich meiner Hunde eindringen, haben sie Pech gehabt. Freilich versuche ich das zu verhindern.

 

Dennoch ist es halt so, dass Akuma von Weitem schon durch deutliche (!) Körpersprache signalisiert, dass er das nicht will. Ich weiß zwar, dass manche dann eben ins Fiddeln übergehen, aber das ist nicht mein Problem - übrigens finden genau solche Leute das absolut gerechtfertigt, wenn Akuma deren Hunde vertreibt. 

 

Was sie nicht dürfen/was ich durch Anleinen verhindere: Hunde, die gar nicht auf uns zukommen, belästigen. Ab einer bestimmten Distanz interessiert es sie eh nicht.

 

 

@Nebelfreis Ansicht, ihre Hündin dürfe bei einem Meter Abstand, wenn Fremdhunde passieren, nicht  anschnauzen soll... die verstehe ich nicht. Ein Meter ist unglaublich nah. 

 

 

 

@Nasefux

Die darauf folgenden Bilder, sind zwei. War ja direkt danach.

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Nebelfrei   
vor 31 Minuten schrieb kareki:

@Nebelfreis Ansicht, ihre Hündin dürfe bei einem Meter Abstand, wenn Fremdhunde passieren, nicht  anschnauzen soll... die verstehe ich nicht. Ein Meter ist unglaublich nah. 

 

Naja, wie breit sind bei euch die Wege? Ich finde es nicht aufdringlich, wenn man eimfach aneinander vorbei geht.

 

Und wie gesagt, es kommt, gerade an der Leine, schon mal vor, dass sie einen ungerechtfertigter Weise ankläfft. Dumm gelaufen, sorry.

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acerino   
(bearbeitet)
vor 39 Minuten schrieb kareki:

 

@Nebelfreis Ansicht, ihre Hündin dürfe bei einem Meter Abstand, wenn Fremdhunde passieren, nicht  anschnauzen soll... die verstehe ich nicht. Ein Meter ist unglaublich nah. 

 

 

Naja, ehrlich?

Du musst das ja auch nicht verstehen.

Nebelfrei hat von ihrer Hündin geschrieben. Von keinem sonst.

 

Dass Akuma das definitiv zu gering wäre, sieht man ja mehr als deutlich im Video. Von daher ist das aus deiner/eurer Perspektive eben zu wenig. 

 

Manche Hunde haben halt keinen Stress mit anderen und ne höhere Toleranz bzgl Distanzen etc.

Sind es vlt gewohnt.

 

Edit: hat sich überschnitten. 

 

 

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