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Hundeforum Der Hund
Freefalling

Die Nachbarn und wir

Empfohlene Beiträge

Wisst ihr jetzt, was ich meine, wenn ich sage, dass dieses ewige Entschuldigen für den Hund die Leute nur so weit bringt, dass sie immer intoleranter werden?

 

Konzentrier dich auf deinen Hund und arbeite mit ihm, dass ihn nicht alles so aufregt.

Versuche gar nicht mehr mit der Nachbarin klarzukommen, die Hunde zu vergesellschaften, sondern bringe deinen Hund Gelassenheit bei.

 

Bei und ihm Haus klappt es von meinen Beiden aus auch nicht mit den Nachbarshunden. Wir gehen uns freundlich aus dem Weg. Die Hunde der Nachbarn sind lieb, meine Hunde mögen aber keine Konkurrenten im Haus. Das ist seit Jahren so und klappt. 

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(bearbeitet)

Beim Entschuldigen sehe ich das ähnlich, beim Erklären nicht. Da kommt es auf das Gegenüber an und auch da gibt es noch Überzeugungsspielraum. Beim Entschuldigen sehen die Leute viel leichter nur den eigenen Anspruch und nicht die Beweggründe des Hundes und des Halters.

 

Hier im Gartengelände hat es bei Leuten geholfen zu erklären, warum sie z.B. bellt. Die konnten das nach einer Weile nachvollziehen und gehen jetzt ganz anders auf sie zu, Hund hört sofort auf, alles super, z.T. haben sie sie richtig liebgewonnen.

Es gibt da auch eine hartnäckige kleine Anzahl von Leuten, die sich nicht mit ihr auseinandersetzen wollen und eben nur den eigenen Anspruch sehen. Da investiere ich auch nicht größer. Einer hat mir gesagt, daß ihn eine Erklärung nicht interessiert, er wolle damit nicht konfrontiert werden, ich hätte mich darum zu kümmern. Da habe ich gesagt, daß ihr Verhalten auf Beiderseitigkeit funktioniert, so sei das mit sozialen Lebewesen. Wenn er Ablehnung signalisiert darf sie darauf aufmerksam machen. Wenn er mir dann unfreundlich begegnet, muß er sich nicht wundern, wenn sie das noch darin bestärkt und sich aus Unsicherheit/Aufgeregtheit Abwehr entwickelt.

Und dass es mir leidtut, wenn es so läuft, weil das überhaupt nicht sein muß.

Das ist das Höchstmaß an Entschuldigung was ich dann aufbringe.

Bei Leuten, die sich erschreckt haben beschwichtigt eine freundlich lachend abwinkende Kurzerklärung (auch an den Hund z.B. "Hey kurzsichtige Alarmanlage da  ist der und der- alles gut") auch mehr als ein " Schuldeingeständnis", mit dem eine Entschuldigung von blöden Leuten dann verwechselt wird.Der Hund entspannt und die Leute auch.

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Danke @gebemeinensenfdazu und @kareki 

Ich muss da für mich irgendwo den Punkt finden, das stimmt. Ich werde mir meinen Schlüssel die Tage mal wiederholen und mehr als freundliches Grüßen gibt es dann nicht mehr.

Meine Sorge ist, glaube ich, dass die dann komplett aufhören, Rücksicht auf uns zu nehmen. Einfach weil sie es nicht müssen.

Aber ich hab wirklich schon einiges versucht jetzt in der Kommunikation mit den Nachbarn, aber sie wollen nicht. Ich brauche ein dickeres Fell. ;)

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Aber wär ja zu schön um wahr zu sein, wenn es nicht doch irgendwo ein Problemchen gäbe... Ich würde mir gern zu Folgendem ein paar Meinungen einholen (das wird lang, also schon mal vorab sorry für die wall of text): Unser Haus ist ein Reihenmittelhaus mit relativ kleinem Garten. Sprich, links und rechts, direkt an uns angrenzend, haben wir Nachbarn. Die Gärten sind getrennt durch einen etwa 1 Meter hohen Maschendrahtzaun. Die Nachbarin auf der linken Seite interessiert Cosmo nicht wirklich. Eine alleinstehende Dame um die 50. Er nimmt sie zur Kenntnis, bleibt aber mitten bei uns auf der Wiese liegen, wenn sie draußen ist und schaut ihr oft entspannt dabei zu, wie sie im Garten arbeitet. Die Nachbarn auf der rechten Seite sind ne andere Geschichte. Ein Pärchen mit 4 Kindern und einem Hund. Cosmo liebt Kinder (Kinder bedeuten für ihn Party  ) und kommt mit dem Nachbarshund gut aus (ebenfalls Rüde, 2 Jahre alt und intakt). Wir gehen mit Cosmo 3 mal am Tag etwa 15 Minuten Gassi. Zwischendurch lassen wir ihn in den Garten, um sich zu lösen. Und die Garten-Sache geht mir momentan etwas auf den Zeiger. Denn sobald wir mit Cosmo raus gehen, ist sein allererster Weg zum Zaun. Dort sitzt er dann erstmal und schaut, ob die Nachbarn da sind. Das ist ja auch soweit ok. Die Nachbarn sind allerdings fast immer draußen, mit Hund und Kindern und meistens noch mit Besuch. Ist also mega spannend für ihn. Und sobald Cosmo am Zaun sitzt (allerspätestens, wenn er anfängt zu winseln, um die Leute auf sich aufmerksam zu machen), kommen die ganzen Leute an, begrüßen ihn, steicheln ihn und freuen sich über ihn. Die Kinder natürlich noch mehr als die Erwachsenen, die rufen ihn dann, fassen zu ihm rüber, streicheln ihn und Cosmo freut sich tierisch. Er lässt sich den Bauch kraulen, springt am Zaun hoch, schleckt die Hände ab. Süß....Das ist ja auch schön. Allerdings geht das seit 3 Wochen so. Jedes Mal, wenn wir mit ihm raus gehen. Ohne Ausnahme (vorausgesetzt, die Nachbarn sind da. 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Aber diese Zeiten sind echt sehr, sehr rar gesät. Es ist auch nicht so, dass wir uns nicht mit Cosmo beschäftigen würden und er nur von den Nachbarn Aufmerksamkeit bekommt. Ich versuche, ihn möglichst art- und altersgerecht auszulasten. Er liebt Nasenarbeit! Ich verstecke im Garten Leckerlis, die er dann suchen darf; er hat einen Labyrinthball, den er liebt; ich bringe ihm kleine Tricks bei, übe mit ihm Grundkommandos, momentan versuchen wir uns am Apportieren. Alles in kurzen Einheiten, die ich beende, wenn ich merke, er wird unkonzentiert und hat keine Lust mehr. Vielleicht bin ich da einfach zu unentspannt und es sollte mir egal sein, wenn mein Welpe permanent am Zaun der Nachbarn hängt, sobald die draußen sind und dort sitzt und winselt und am Zaun hochspringt. Und ich ihn nur dort wegbekomme, wenn ich entweder rein gehe (er läuft mir dann meistens hinterher), oder ihn mit Leckerlis besteche... 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