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Neue Rassenliste in den Niederlanden

Empfohlene Beiträge

mikesch0815   
(bearbeitet)
vor 10 Minuten schrieb kareki:

Statt sich darauf zu konzentrieren, wie kacke dieses Hundegesetz sein wird, wird sich ausgetauscht, dass es ja wenigstens gerecht wäre, alle Hunde ohne Wenn und Aber einzuschläfern, wenn sie gebissen haben.

 

Eigentlich wäre das gar nicht verkehrt, weil es vielleicht endlich mal all die Hundehalter wachrüttelt, die bislang immer mit dem "ach, da sind ja nur die Kampfhunde betroffen!" und einer für Hundehalter eigentlich prototypischen Ignoranz durch den Alltag laufen.

Vielleicht würden sogar die stets um den Hund bemühten Interessensverbände mal allesamt hellhörig und würden was unternehmen - und nicht wie nach dem August 2000 einfach einen einzigen Verband allein im Regen stehen zu lassen.

 

So läuft es nämlich wieder wie es immer läuft... "ist ja nicht meine Hunderasse, schlimm isses, aber ist ja nicht meine..."

 

so weit

Maico

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Amaterasu   
vor 5 Stunden schrieb CharlyOpi:

Ich bitte meinen Freund (Niederländer) sich den 12 Seitigen Bericht noch einmal durchzulesen und sich dann hier zu melden, okay? 

 

Hast du einen Link dazu, bitte?

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DerOlleHansen   
vor 1 Stunde schrieb mikesch0815:

"ist ja nicht meine Hunderasse, schlimm isses, aber ist ja nicht meine..."

 

Tja, beliebte Denkweise ...

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gatil   

Der ältere Sohn hat ja in den Niederlanden studiert - ich hab da in den Städten extrem viele dieser o.g. Rassen gesehen. Weil sie einfach gehalten werden durften.

Und da die Holländer ein an sich sehr entspanntes Völkchen sind (heisse ich nicht auf allen Gebieten für gut), waren auch meist die Hunde sehr entspannt, egal ob in der Stadt oder am Strand.

Ich frag mich, was sich da nun wieder zu Ungunsten der vorhandenen Hunde verändert.....

abgesehen von den Konsequenzen bei Beissvorfällen.

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Vhenan   

Ich will nicht die Zustände wie in Dänemark, als ein Lhasa Apso zum Tode verurteilt wurde, weil er an der Leine geschnappt hat - posthum wurde er freigesprochen. Supi.

 

Nein danke.

Ein allgemeines Wachrütteln dergestalt brauche ich nicht, zumal ich dann keine Arbeit mehr mit bissigen Hunden machen kann - und schon eine Schramme beim Toben zweier Hunde als Einschläferungsgrund ausreicht.

Des Weiteren fördert diese Sippenhaft das Denunziatentum. Kann doch keiner ernsthaft wollen, nur damit ein paar Schwachmaten vom Staat umerzogen werden.

 

Ich persönlich hätte dann keine Hunde mehr, wäre ja ein Leben in dauerhafter Angst. Ein einziger blöder Zufall würde reichen, damit mein Hund umgebracht wird, von den Behörden eingezogen, untergebracht, totgespritzt und ich "darf" ihn dann im Leichensack resp. blauer Müllbeutel abholen. Nein danke!

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MissWuff   
(bearbeitet)
2 hours ago, mikesch0815 said:

 

Eigentlich wäre das gar nicht verkehrt, weil es vielleicht endlich mal all die Hundehalter wachrüttelt, die bislang immer mit dem "ach, da sind ja nur die Kampfhunde betroffen!" und einer für Hundehalter eigentlich prototypischen Ignoranz durch den Alltag laufen.

Vielleicht würden sogar die stets um den Hund bemühten Interessensverbände mal allesamt hellhörig und würden was unternehmen - und nicht wie nach dem August 2000 einfach einen einzigen Verband allein im Regen stehen zu lassen.

 

So läuft es nämlich wieder wie es immer läuft... "ist ja nicht meine Hunderasse, schlimm isses, aber ist ja nicht meine..."

 

so weit

Maico

 

Ist das dein Ernst? "Super" für die vielen vielen weiteren Hunde, die dann tot sind - und für deren Halter. Da beißen sich zwei Hunde, ein Mensch hält die Hand dazwischen und wird gebissen (hatten wir hier bei unserem letzten Hund schon - zumal ich mir nicht sicher bin, ob es nur um das Beißen von Menschen geht) und dann ist der Hund evtl. schon tot. Geopfert für den guten Zweck oder was, damit es möglichst viele betrifft, möglichst viele Hunde umbringt und Leute "wachrüttelt"?

 

Zumal wenn so ein krasses Gesetz erst mal da ist, das alle Hunde betrifft, es in meinen Augen noch unwahrscheinlicher wird, dass das wieder völlig verwschwindet.

 

Klar ist es es schlimm, dass es Leuten relativ egal ist, weil es nicht ihr Hund ist - aber es deswegen gut heißen, kollektiv alle Hunde und Hundehalter zu "bestrafen" (mit dem möglichen Tod vieler Hunde), finde ich absurd und es klingt für mich eher nach "haben sie halt davon, dass sie sich nicht alle direkt aufgelehnt haben".

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mikesch0815   
vor 1 Minute schrieb MissWuff:

Zumal wenn so ein krasses Gesetz erst mal da ist, das alle Hunde betrifft, es in meinen Augen noch unwahrscheinlicher wird, dass das wieder völlig verwschwindet.

 

Was an krassen Gesetzen gerade im Herbst 2000 und den folgenden Monaten schon da war, war vielen Hundehaltern irgendwie damals komplett entgangen. Es wurden willkürlich Hunde eingezogen (die ganz friedlich bei ihren Familien lebten), in Hessen, NRW und Hamburg füllten sich die Tierheime mit SoKas bis zum Abwinken.

Die breite Hundehalter-Szene hatte nur begrenzt Empörung gezeigt, ganz im Gegenteil - in der Newsgroup de.rec.tiere.hunde rief sogar ein Kleinhundehalter zur Gründung eines Denunziationsvereins auf, in welchem sich Kleinhundehalter vereinigen und jeden gefährlichen Hund sofort melden sollten. 

Der VDH hatte von seinem stärksten Mitgliedsverband einen unausgesprochenen "Maulkorb" verdonnert bekommen und lies den Bullterrierverband alleine ins offene Messer der Medien (SpiegelTV, Bildzeitung, RTL...) laufen. 

Auf Demos gegen die Hundeverordnungen fandest du 99% Hundehalter, die einen SoKa ihr eigen nannten. Andere Hunderassen und deren Halter: Fehlanzeige, das war eher unter ferner liefen. 

Noch heute, 17 Jahre danach, sitzen SoKas mit einer ziemlich garantierten Unvermittelbarkeit in Tierheimen. SoKas, die lange nach den schrecklichen Ereignissen in Hamburg geboren wurden und deren dämliches Schicksal es war und ist, in einem Körper auf die Welt gekommen zu sein, der mit einem riesigen Stigma versehen ist. Wären sie optisch wie ein Golden Retriever oder Co - ihr Schicksal wäre ein anderes.

 

Die Rasselisten von damals waren und sind wissenschaftlich unhaltbar, ihre Entstehung ist quasi eine Geschichte aus Schilda. Sie waren übrigens großteils nie weg, all die 17 Jahre lang. Da es aber die meisten Hundehalter nicht betraf und man höchstens beim Durchblättern der Hundesteuerverordnungen mitbekam, regt es keinen nennenswert auf.

Außer es betrifft mal Urlaubsgebiete.

 

Ne, für mich ist diese ganze Empörung sehr pharisäerhaft. 

 

so weit

Maico

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caronna   
vor 3 Stunden schrieb kareki:

 

 

 

Dass der Akita da im Gespräch ist, ist kein Wunder. Er ist kein einfach führbarer Hund. Er war ein Jagd-und Kampfhund - ist in dem richtigen Händen ein toller Hund, die meisten glauben, dass richtige Hände irgend so ein Rudelführermist ist. Wird bei den Hirtenhunden auch nicht anders sein.

 

 

Kampfhund? woher nimmst du diese Information?

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Vhenan   

So, und das ist für dich ein Grund ALLE ins Unglück zu stürzen?

 

Ich fasse es gerade nicht.

 

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Ferun   
(bearbeitet)

So wie du @kareki das aufgefasst hast , hab ich das nicht gemeint. Ich bin gegen jede Rasseliste.

Finde es aber dennoch ungerecht das unterschiede zwischen den Rassen gemacht werden.

Und ja ich sehe es wie Maico, wenn alle Hundehalter an einem Strang ziehen würden, wäre die

Chance diese unsäglichen Listen abzuschaffen größer.

 

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