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asti

Neue Rassenliste in den Niederlanden

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asti   

Ich glaube, ihr schreibt aneinander vorbei. Sicherlich meint @mikesch0815 nicht, dass es toll ist, wenn Hunde getötet werden. Aber es ist nur konsequent, für alle Hunde gleich zu verfahren. So würde sich dann auch vielleicht mal mehr Widerstand regen und man könnte so ein Gesetz kippen. Solange 99% der Hundehalter meinen, es beträfe sie ja nicht, werden davon 99% wegschauen und sich nicht wehren. Das Gesetz trifft dann einen Teil der Hundehalter hart, die eh schon lange gegen die Stigmatisierung kämpfen.

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gast   
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vor 18 Minuten schrieb caronna:

 

Kampfhund? woher nimmst du diese Information?

 

Das habe ich dir damals in diesem Thread schon erklärt, was du ja nicht mehr beantwortet bzw. wahrscheinlich nicht gelesen hast!

 

 

 

Alte Fotografie:

 

http://vaakitarescue.org/img/Akita1912.jpg

 

https://blog-001.west.edge.storage-yahoo.jp/res/blog-89-99/hagime_0102/folder/568500/43/14048443/img_0

 

Ich weiß, dass manche das nicht wahrhaben wollen und deshalb im Imternet ohne Quellen lauthals abstreiten...

 

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MissWuff   
(bearbeitet)
8 minutes ago, asti said:

Ich glaube, ihr schreibt aneinander vorbei. Sicherlich meint @mikesch0815 nicht, dass es toll ist, wenn Hunde getötet werden. Aber es ist nur konsequent, für alle Hunde gleich zu verfahren. So würde sich dann auch vielleicht mal mehr Widerstand regen und man könnte so ein Gesetz kippen. Solange 99% der Hundehalter meinen, es beträfe sie ja nicht, werden davon 99% wegschauen und sich nicht wehren. Das Gesetz trifft dann einen Teil der Hundehalter hart, die eh schon lange gegen die Stigmatisierung kämpfen.

 

Aber deswegen wäre es doch nicht BESSER, wenn alle Hunde so behandelt würden. Wenn es Leute nicht interessiert, solange es nicht ihr Hund ist, würden die sich zudem auch ganz schnell wieder zurückziehen, sobald ihre dann wieder aus dem Gesetz genommen wären. Mit so einer "Lösung" erreicht man in erster Linie, dass mehr Hunde leiden/sterben, und sonst nicht viel. (Ich würde dann übrigens hier auch keine Hunde mehr halten bzw. statt auf Proteste zu gehen etc. würde ich eher meinen Umzug in ein anderes Bundesland bzw. Land angehen.)

 

Gerechtigkeit anstreben, indem man erst mal alle schlechter behandelt, statt sich darauf zu konzentrieren, dass die Benachteiligten besser behandelt werden, finde ich bizarr.

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asti   

Glaub mir, ich wäre am glücklichsten, wenn es keine Listenhunde gäbe. Ich hoffe schon lange auf eine andere Lösung, wie den Hundeführerschein oder eine Sachkundeprüfung. Am liebsten wäre es mir sogar, es gäbe keine Reglementierung. Aber nur einige Menschen und ihre Tiere zu stigmatisieren finde ich falsch.

Übrigens hat Tom auch schon gebissen und das auch nicht nur einmal. Das ist lange her und lag einfach daran, dass er früher als Angsthund dazu neigte, nach vorne zu gehen. Glücklicherweise gab es nur einen Kratzer bei dem einen Biss und beim anderen nur einen blauen Fleck dank der Lederhose.

 

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MissWuff   

Darüber, dass es falsch ist, einige Rassen zu stigmatisieren, sind wir uns hier ja (fast?) alle einig.

 

Was für mich aber hier anklingt, ist, dass einige, wenn sie die Wahl hätten zwischen einige Rassen und ihre Besitzer schlecht behandeln (inklusive Töten der Hunde) und das Gesetz ausweiten zu alle Rassen und ihre Besitzer schlecht behandeln (inklusive Töten der Hunde), sie letzteres wählen würden.

 

Und das geht mir nicht in den Kopf, keinen Meter.

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mikesch0815   
(bearbeitet)
vor 10 Minuten schrieb MissWuff:

Aber deswegen wäre es doch nicht BESSER, wenn alle Hunde so behandelt würden.

 

Och, es würden komische Gutachter entfallen, die festlegen welche Rasse der Hund hat. Geht doch schneller. ;)

Allerdings befürchte ich, das die Schnarchnasigkeit der Hundehalter letztlich auch nicht damit beendet würde. :unsure:

 

Oder nennt man das Duckmäusertum?

 

so weit

Maico

PS: Meine Beiträge bezüglich der Ausweitung auf alle Hunde für diese Verordnungen sind Sarkasmus. 

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asti   
(bearbeitet)
vor 12 Minuten schrieb MissWuff:

Was für mich aber hier anklingt, ist, dass einige, wenn sie die Wahl hätten zwischen einige Rassen und ihre Besitzer schlecht behandeln (inklusive Töten der Hunde) und das Gesetz ausweiten zu alle Rassen und ihre Besitzer schlecht behandeln (inklusive Töten der Hunde), sie letzteres wählen würden.

 

Und das geht mir nicht in den Kopf, keinen Meter.

 

Das klingt wiederum so: Besser, es werden nur wenige Hunde und Hundehalter stigmatisiert, solange es nicht mich betrifft.

 

Man kann verstehen, was man verstehen möchte und auch die Worte so verdrehen, wie man sie verstehen möchte. Ich kann nur sagen, dass ich mir mehr Solidarität unter Hundehaltern wünschen würde. Für viele scheint dies aber ein Fremdwort zu sein, denn es ist ja bequemer, nichts zu tun, als mal auf die Straße zu gehen. Daraus aber abzuleiten, dass ich all deren Hunde tot sehen möchte (übertrieben gesagt), ist schlichtweg falsch. Im Übrigen habe ich keine Wahlmöglichkeit, ob nur einzelne oder alle stigmatisiert werden sollten. Hätte ich eine Wahl würde ich die dritte Möglichkeit wählen: keine Stigmatisierung.

 

Ich lebe aber mit dem Gedanken, dass alle Menschen, egal ihrer Herkunft, Religion, Sexualität gleich behandelt werden sollten. Ich lebe vegan, da ich nicht verstehe, wieso es einen Unterschied gibt in der Zuneigung zu einem Hund, einer Katze und einem Pferd und zu einer Kuh, einem Schwein oder einem Huhn. Wieso sollte ich dann einen Unterschied machen in der Wertigkeit bei Hunderassen? Wieso sollte ich einem Zwergpinscher und einem Retriever ein größeres Recht zubilligen als einem Staff? Hat der eine ein größeres Lebensrecht als der andere?

 

 

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gast   

@caronna

Auch hier steht es ganz unverblümt:

 

https://ja.m.wikipedia.org/wiki/秋田犬

 

"秋田県で闘犬や狩猟犬として飼育されていたものを品種固定した[要出典]犬であり、平成にはいっても秋田県下を中心に家庭犬としての愛好者が多い。"

 

Und in dem Absatz geht's um die Geschichte des Akitas mit dem Titel:

狩猟犬と闘犬としての利用

(Verwendung als Jagd- und Kampfhund) - der gesamte Absatz beschäftigt sich damit. In der Edo-Zeit hat man die Matagihunde (Vorläufer der Akitas) in Odate zum Zeitvertreib gegeneinander kämpfen lassen, die Matagi selbst sind japanische Jäger und haben mit den Hunden nur gejagt, man volle dann größere kräftige Hunde. Die Matagihunde waren ja nur mittelgroß.

Durch andere Einkreuzungen mit japanischen Hunden wurde der Odatehund geboren.

Erst in der Meiji-Restauration hat man die westlichen Rassen eingekreuzt, heute noch sehr gut sichtbar in den American Akitas, aber auch in den japanischen Akitas an den Lefzen und am Gangbild.

 

touken (闘犬) heißt Kampfhund bzw. wird der Ausdruck auch für Hundekämpfe verwendet.

 

Ich hoffe, die Japaner sind dir Quelle genug.

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MissWuff   
(bearbeitet)
10 minutes ago, asti said:

 

Das klingt wiederum so: Besser, es werden nur wenige Hunde und Hundehalter stigmatisiert, solange es nicht mich betrifft.

 

Man kann verstehen, was man verstehen möchte und auch die Worte so verdrehen, wie man sie verstehen möchte.

 

Klar, wenn jemand sagt, es wäre besser bzw "nicht verkehrt", damit es Leute "wachrüttelt", würde es stattdessen alle betreffen, und ich nehme das wörtlich, verdrehe ich die Worte...

 

Und wie du darauf kommst, dass es nur darum geht, ob es mich betrifft, wenn ich nicht will, dass MEHR Hunde betroffen sind (anstatt weniger/keine), ist mir auch unklar.

 

Aber gut, bin raus hier.

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gast   
(bearbeitet)
vor 15 Minuten schrieb kareki:

@caronna

Auch hier steht es ganz unverblümt:

 

https://ja.m.wikipedia.org/wiki/秋田犬

 

"秋田県で闘犬や狩猟犬として飼育されていたものを品種固定した[要出典]犬であり、平成にはいっても秋田県下を中心に家庭犬としての愛好者が多い。"

 

Und in dem Absatz geht's um die Geschichte des Akitas mit dem Titel:

狩猟犬と闘犬としての利用

(Verwendung als Jagd- und Kampfhund) - der gesamte Absatz beschäftigt sich damit. In der Edo-Zeit hat man die Matagihunde (Vorläufer der Akitas) in Odate zum Zeitvertreib gegeneinander kämpfen lassen, die Matagi selbst sind japanische Jäger und haben mit den Hunden nur gejagt, man volle dann größere kräftige Hunde. Die Matagihunde waren ja nur mittelgroß.

Durch andere Einkreuzungen mit japanischen Hunden wurde der Odatehund geboren.

Erst in der Meiji-Restauration hat man die westlichen Rassen eingekreuzt, heute noch sehr gut sichtbar in den American Akitas, aber auch in den japanischen Akitas an den Lefzen und am Gangbild.

 

touken (闘犬) heißt Kampfhund bzw. wird der Ausdruck auch für Hundekämpfe verwendet.

 

Ich hoffe, die Japaner sind dir Quelle genug.

 

Im 20. Jahrhundert wurden die daraus entstandenen Akitas (aus Odatehund + westliche Rassen, wie Mastiff und Schäferhund) dann so zu Hundekämpfen gebraucht.

 

Seine Vorfahren so wie der Akita selbst haben also eine Vergangenheit als Kampfhund.

 

Der Akita wurde dann aber vom Tosa (aus Shikoku Ken und Molosser) abgelöst. Weil größer und massiger. 

 

Sorry fürs gestückelte OT. Handy hats einfach abgeschickt und ich durfte nicht mehr editieren und musste alles neu tippen, deshalb nur ganz grob.

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