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Leidet mein Hund unter Trennungsangst?

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Man kann einem Hund auch auf sehr freundliche, aber bestimmte Art vermitteln, dass er etwas nicht darf :) zumal wenn es gefährlich für ihn ist.

 

Wenn mein Hund eine solche Marotte entwickelt hätte (und ja, sowohl abgebrochene Zähne als auch Verschlucken ist eine echte Gefahr!), dann würde ich ihr klar machen, dass sie diese Steine nicht nehmen darf. Dazu muss ein Hund aber schon mal grundsätzlich einen Begriff von "lass das" haben.

 

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Ich bin schon mal froh, dass es keine Trennungsangst ist :9_innocent: 

wir werden jetzt an der Sache mit den Steinen arbeiten, mithilfe eurer Tipps. Vielen Dank :)

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Guck mal unter Giftködertraining im Netz, da sind einige ganz brauchbare Trainingsideen dabei, die du auf eure Steine ummünzen kannst.
Dieses hier finde ich zB nicht schlecht:

 

 


Ansonsten setze ich auf den ordentlichen Aufbau eines freundlichen "Nein" oder besser eines weniger negativ besetzten Signals. Lass-das oder lass-liegen.


Wie ich das aufbaue:
Nein oder pfui oder lass es, egal welches Signal. Es muss nur immer dasselbe sein.
Es bedeutet: lass das sein, was du gerade vorhast ...z.B. den Hasenknödel fressen.

Der Aufbau des Signals beginnt zuhause ohne Ablenkung.
Ich nehme ein Leckerchen in die Hand, halte es dem Hund vor die Nase. Er wird versuchen, es zu fressen, ich verhindere das immer wieder, indem ich die Hand rechtzeitig schließe. Irgendwann wird er frustriert zurückweichen oder seine Versuche einstellen, in exakt diesem Moment erhält er ein Lob und eine besonders gute Futterbelohnung, und zwar eine andere aus meiner anderen Hand. Er bekommt nicht das "Verbotene".

 

Hier ist genaues Timing besonders wichtig. Anfangs belohne ich schon kleinstes Innehalten von einer viertel Sekunde!

Entscheidend ist, dass ich nur Innehalten /Zurückweichen beim Anblick des Leckerchens belohne, welches der Hund von sich aus zeigt. Nicht, wenn ich ihn mit der Leine zurückgezogen habe oder die Hand gerade geschlossen war.

Irgendwann kapiert er und ich führe das Signal ein. Ich sage also "nein" (oder ein anderes Signal), halte ihm das Leckerchen vor die Nase, wenn er keine Versuche macht, es zu nehmen, lobe und belohne ich (anfangs, wie gesagt, immer ein anderes Leckerchen aus der anderen Hand, das Dargebotene erhält er anfangs nie -das ist ganz wichtig!)

Versucht er, es doch zu nehmen, scheuche ich ihn mit einer Handbewegung und einem „ksch“ weg. Allerdings ohne ihn zu verunsichern, er soll weiterhin Spaß an der Übung haben. Ich mache aber deutlich, dass mir das wichtig ist. Das ist mehr als ein lustiger Trick, das kann lebensrettend sein, wenn er mal einen Giftköder vor der Nase hat.

Übungseinheit immer positiv beenden!

Zwischenziel ist, dass er auf mein "nein" keinerlei Versuche macht, es zu nehmen, sondern abwartet, evtl. in Erwartung einer Belohnung, das ist völlig ok. Die Belohnung ist aber nie das zum Tabu erklärte Teil! Ich belohne in der Lernphase immer mit der anderen Hand, nicht mit der, die das Verbotene hält.

 

Der Grund dafür ist, dass sich dieses "ich fresse das Verbotene" gar nicht erst als Handlungsablauf im Gehirn einprägt!

Wenn das nun perfekt klappt, fange ich mit der Generalisierung an. Andere Leckerchen, auch mal auf dem Boden liegend (Fuß daneben zum schnellen draufstellen, der Hund darf das Leckerchen niemals ergattern!).
Ich spiel mit dem Leckerchen vor seiner Nase rum. Werfe es in die Luft. Ich nehme Käse, Bratwurst, Leberwurstbrötchen.
Ich rolle es auf dem Boden vor seine Füße oder von ihm weg (immer auf Sicherung achten, er darf es nie bekommen, evtl. mit Helfer arbeiten). Wenn das drinnen perfekt sitzt, verlagere ich das Training nach draußen. Beginne wieder mit den einfachen Übungen mit der Hand, je nachdem wie gut das klappt, steigere ich den Schwierigkeitsgrad.
Lege "Köder" am Wegrand aus, sichere den Hund aber immer noch mit Leine, und ich belohne in der Lernphase (die mehrere Wochen, sogar Monate dauern kann) jedesmal.

Das erste Ziel ist, dass der Hund auf ein zugerufenes "nein" alles, was am Boden liegt, ignoriert und zum Halter kommt, um sich seine Belohnung abzuholen (die später nur noch sporadisch gegeben wird).

Das Endziel ist, dass der Hund auf ein "nein" das lässt, was er gerade vorhatte.
Erst wenn der Hund das Signal verinnerlicht hat, kann ich es in nahezu jeder Situation einfordern.

Manche Hunde verallgemeinern das sogar und nehmen von sich aus überhaupt nichts mehr vom Boden auf, das ist natürlich der superoptimale Lernerfolg
Bei Tschuli ist es so gekommen, dass sie mich mit einem Blick immer fragt, ob sie etwas aufnehmen darf. Wenn ich nicht in der Nähe bin, nimmt sie nichts (bisher -hoffentlich bleit das so)

Gleichzeitig ist es natürlich sinnvoll, ein "Gib`s mir" zu trainieren.

Da gibt es so ein tolles Video.
 

 

 

 

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Ich kenne das Problem von unserem Labbi. Alle sagten immer ' ja er will halt Apportieren' mag auch ein Grund sein, aber er macht es um direkte Aufmerksamkeit zu bekommen. Da er schon so einiges gefressen hatte, was er eigentlich nicht sollte. Haben wir das abtrainiert, weil wenn er es verschlucken sollte, kann es echt gefährlich werden. So ab und zu nimmt er sich beim laufen nochmal einen Stein ins Maul und guckt mich dann an. Ich brauche nur meine Augenbrauen hochzuziehen und der Stein fällt. Ich glaube das macht er aber um zwischendurch ein Leckerli abstauben. 

Ich kann dir  sagen, bei uns war das Aufmerksamkeit bekommen. Denn die bekommen Hunde sehr schnell wenn sie iwas im Maul haben was da nicht hingehört 

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