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Hundeforum Der Hund
FitzeFatze

Analdrüsen Tumor

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Wie sehr leidet der Hund darunter? 

Wäre es eine erste Maßnahme, den Kot weicher zu machen um ihm den Absatz zu erleichtern? 

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vor 23 Minuten schrieb Nahttante:

Wäre mein erster Schritt.

Ich muss den Feind kennen, nur dann kann ich ihn besiegen.

Da gebe ich dir prinzipiell recht.

Aber ich kann den Feind in dem Fall nur besiegen wenn man ihn vollständig entfernt (von Metastasen mal abgesehen) und dann interessiert mich eigentlich nur, sind die Operationsränder Tumorfrei. Leider ist das bei meinem Pelz auszuschließen 

 

Die OP wäre bei ihm lebensverlängernd. Aber ich hätte halt gerne gewusst ob es Erfahrungen gibt.....

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Nicht ganz richtig. Die Art des Tumors (  benigne / maligne ) bestimmt das Wachstum, die Aggressivität und die Gefahr der Streuung. Beim maligne gebe ich dir Recht.

Nur, ist er bösartig? Invasives Wachstum ist nicht immer gleichbedeutend maligne. 

Nein, dann schafft eine Verkleinerung in so weit Besserung, das der Hund keine Beschwerden mehr hat.

Wächst er schnell oder eher langsam ?

Entscheidend für die weitere Behandlung. Je langsamer das Wachstum, um so länger halte ich den Hund bei einer einmaligen OP beschwerdefrei.

 

Erfahrungen kann ich dir leider nur von der anderen Seite (Tierarzt-Sicht) aus geben.

 

 

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Mein Senior hatte ein Adenokarzinom an dieser Stelle - 8x7x4cm groß, höchst agressiv und bösartig. In einer aufwändigen OP wurde der Tumor entfernt (kurz vorher wurde eine Biopsie entnommen um Kenntnis zu haben, um welche Art von Tumor es sich handelt und wie dann geschnitten werden muss). Bei der pathologischen Untersuchung kam dann raus, dass die Krebszellen bis an die Schnittgrenzen gingen, uns wurde Bestrahlung und Chemo bei einer Prognose von 6-9 Monaten empfohlen. Das haben wir abgelehnt, die OP-Wunde war eh schon groß genug. Die Prognose lautete dann "paar Wochen, wenige Monate" - er lebte noch 3 Jahre quietschfidel (galt bei den beteiligten Ärzten und Onkologen als med. Wunder) und Todesursache war dann nicht dieser Tumor - denn er kam  entgegen aller Prognosen nie wieder!

Ganz wichtig: Erst Biopsie, dann erst evtl. OP!!!

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vor 6 Stunden schrieb FitzeFatze:

Eine Operation, aber er wird mir großer Wahrscheinlichkeit Kot- Inkontinent werden und man wird keine vollständige Entfernung machen Können.

Beim Menschen macht man einen künstlichen Darmausgang 

 

Mir wurde damals gesagt, dass die Möglichkeit, dass der Schließmuskel bzw. der Nerv in Mitleidenschaft gezogen wird, bei <10% liegen wird. Wie gesagt, Lines' Tumor war sehr groß - es gab vorher keinerlei Anzeichen - und die OP sehr aufwändig (knapp 4h, Haut musste "verzogen" werden etc), aber es gab keinerlei Nachwirkungen!

ICH würde es immer wieder so machen...

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Die terrierhündin einer Freundin hatte ebenfalls ein malignes adenokarzinom der analdrüse, wurde operiert, um zeit zu gewinnen (Tumor konnte nicht vollständig entfernt werden) und hat damit noch 1,5 Jahre gut gelebt. In diesen 1,5 Jahren war sie nahezu beschwerdefrei, alternative zur op wäre Euthanasie gewesen, da sie massive kotabsatzschwierigkeiten hatte und sich nur noch geleckt hat...

Wenn der Hund also sonst munter ist, würde ich auch zur op raten trotz der entsprechenden Risiken. ..

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Das macht mir schon mal Hoffnung!

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Wie geht‘s denn weiter?

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Am 10.10.2017 um 20:22 schrieb WorkingLabs:

Wie geht‘s denn weiter?

Er hat jetzt eine Woche  Antibiotika und Cortison bekommen.

Wir haben heute wieder einen Termin in der TK da werden die Organe gecheckt, wenn da nichts ist lasse ich ihn operieren.

Wenn dich, lass ich ihn gehen.....

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Am 6.10.2017 um 10:21 schrieb Estray:

Wie sehr leidet der Hund darunter? 

Wäre es eine erste Maßnahme, den Kot weicher zu machen um ihm den Absatz zu erleichtern? 

 

Magst du dazu was sagen? Ist vielleicht für dich auch wichtig, dir diese Fragen mal vor dem Besuch zu beantworten. 

Es geht ja um Hunde und nicht um Befunde. 

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