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Hundeforum Der Hund
Puppilotte

Hund und Baby

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Im Januar ist es bei uns soweit und ich stelle mir die Frage,wie unser Hund auf das Baby reagiert. Ich bekomme natürlich von allen Seiten super Tipps :huh:vor allem von nicht-Hunde-Besitzern.Finde sie aber sehr .....unbrauchbar.

Lotte hatte am Anfang meiner Schwangerschaft den starken Beschützer rausgekehrt und ich hatte ein wenig Arbeit bis sie dieses Verhalten wieder ablegte. Deshalb möchte ich es wenn das Baby da ist alles richtig machen und möglichst stressfrei für beide.

Habt ihr Erfahrung? Tipps ?

 

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vor einer Stunde schrieb Puppilotte:

vor allem von nicht-Hunde-Besitzern.

 

Hier an der Küste gibt es einen passenden Spruch: "Die besten Kapitäne stehen an Land." ;) (waren also noch nie auf dem Wasser, haben aber die "besten" Ratschläge) 

 

Daher halte ich mich bei den direkten Tipps mal zurück. :)

 

Ich denke, man kann sowieso  vorab so pauschal wenig Rat geben. Es gibt ja einige Video-Beispiele, wo Hunde unglaublich liebevoll und behutsam mit Säuglingen sind.

Ich würde in den ersten Tagen extrem auf die Reaktionen des Hundes achten und sein Verhalten "in die richtige Bahn" lenken, falls erforderlich. Kann ja auch sein, dass es von Anfang an super läuft.

"Falls erforderlich" hängt ja auch damit zusammen, was du dem Hund erlauben möchtest: Darf dein Hund das Baby abschlecken? Darf er mit Körperkontakt bei ihm liegen? Soll Hund immer auf Abstand bleiben? usw. ... Lauter Fragen, die du vorher für dich beantworten solltest.

 

vor einer Stunde schrieb Puppilotte:

Deshalb möchte ich es wenn das Baby da ist alles richtig machen

 

Schwer ... ihr werdet beide (Hund und du) in einigen Situationen lernen, wie es von nun an besser nicht sein soll.

 

vor einer Stunde schrieb Puppilotte:

und möglichst stressfrei für beide

 

Das kann klappen, denn es hängt auch von deiner inneren Einstellung ab. ;)

Nur weil du eventuell regelnd eingreifen musst, braucht das ja kein "Stress" sein - ist einfach "Regelungsbedarf".

 

Und mach dich schon auf unvermeidliche "Erlebnisse" bereit: Dein Kind wird Hundefutter essen,  wird erst dem Hund ins Maul fassen (wenn Hund so gutmütig ist) und dann die Hand ablecken und viele weiter "lustige" Dinge ... :D "Lustig", weil man trotz aller Sorge viel Humor haben sollte.

 

Alles Gute für die Geburt!

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Wie alt ist denn dein Hund?

 

Ich denke am Anfang ist es wichtig, das Baby nicht an den Hund ranzulassen. Damit meine ich, den Hund vor unbeholfenen "Baby-Patschern" zu beschützen. Aber trotzdem sollte der Hund die Möglichkeit bekommen, das Baby beschnuppern zu dürfen. Und wie @DerOlleHansen schon meinte, darauf achten wie der Hund reagiert und sich benimmt. Aber Versuch trotzdem nebenbei dem Hund Aufmerksamkeit zu schenken, damit die Eifersucht gestillt wird. Aber vom Ding her sollte es schon klappen!^^  

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Naja, es kommt auch auf den Hund an:

 

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Mit solchen Videos darf man gar nicht erst anfangen ... :wub: ... oder ganz viele anschauen, denn dann sieht man auch:

  • wie es besser nicht sein sollte
  • dass Mensch die Reaktion des Hundes falsch beurteilt
  • dass die Eltern Kind und Hund lenken: "vorsichtig", "nicht so wild", "so ist gut", usw.

Und zu den "unvermeidbaren Erlebnissen" kommen nach dem Betrachten einiger Videos noch hinzu:

  • wir teilen uns einen Keks
  • wir lutschen gemeinsam am Schnuller

:D

 

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Bei manchen Naturvölkern, so habe ich gehört, wird das Baby kurz nach der Geburt nackt dem Hund hingehalten, damit er es anschauen und beschnuppern kann. Hier ist jetzt ein neues Familienmitglied, schau es dir an.

So fühlt er sich von Anfang an mit einbezogen. Ich denke ein psychisch gesunder Hund wird das richtig einordnen und das neue Menschlein ganz selbstverständlich in sein "Familienrudel" aufnehmen.

 

Ich würde das jedenfalls genauso machen :) 

 

Wie verhält sich Lotte denn so allgemein Kindern gegenüber?

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Auch möglich: wenn mit dem Baby getobt wird, so dass es vor Freude quietscht, kann es sein, dass der Hund glaubt, es beschützen zu müssen und greift den Elternteil an.

 

Habe ich selbst erlebt, mein Hund hat zwar nicht angegriffen, aber durch böses Knurren zu verstehen gegeben "he, lass meinen Schützling in Ruhe" als der Vater meines Enkels etwas lauter mit seinem Kind spielte ...

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Vielleicht ist es auch klug, jetzt nochmal an manchen Dingen zu feilen, die in Anwesenheit eines Babys wichtig sind. Nicht springen oder spielerisch schnappen. Kein Toben auf der Couch. O.ä.

Der Hund sollte auch eine babyfreie Zone haben, denke ich. Wird sicher wichtig, wenn es krabbeln kann.

Und insgesamt den Hund miteinbeziehen und nicht ausschließen. Selbst ruhig bleiben und nicht bei jeder Kleinigkeit panisch werden. Wenn man einen "normalen" Hund hat, lernt er auch, die Signale des Babys zu deuten. 

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@Juline Lotte ist neugierig auf alle Kinder ob groß ob klein. Am liebsten ist ihr wenn sie noch einen  angesabberten Keks in der Hand halten.

 

@Freefalling Danke guter Tipp

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@Jessy_com Ich möchte schon das Lotte ( sie ist 2,5 Jahre) das Baby beschnuppern darf und auch mit ihm kuschelt. Ich bin gespannt Wie Sie reagiert und hoffe das ich genauso relaxed bleibe wie bisher. 

 

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