Jump to content
Hundeforum Der Hund
schokotoffee

Arbeiten mit ängstlichen Hunden

Empfohlene Beiträge

Achso, und ja, das Geschirr war wirklich der Tropfen der zuviel war. Vorher hatte de rund definitiv Respekt und auch angst aber nie die Panik wie er sie dann hätte. 

 

 

Im Haus meiner Eltern ist der Hund auch meinem Mann gegenüber viel weniger ängstlich. Ich denke er hat die Wohnung hier auch einfach komplett negativ verknüpft mit dem Geschehniss. Im neuen Jahr werden wir umziehen, vlt bringt daß auch eine Änderung...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Na, dann ist ja wenigsten das "Management" etwas leichter als bei einem großen Hund.

 

Wenn dein Mann z.B. am Tisch sitzt und den Hund völlig ignoriert und du spielt mit dem Hund und einem Ball; was passiert, wenn der Ball in die Nähe deines Mannes rollt? Holt ihn der Hund? Fordert er dich auf, ihm zu "helfen"? Wird er mit der Zeit "mutiger"? 

Ich würde einiges über das Spiel probieren, sodass dein Mann völlig unbeteiligt anwesend ist. So wie die Möbel auch ... (schweres Los für deinem, Mann ... er taugt gerade noch als Raumdekoration ... :P)

Also Hund soll lernen: Immer ist da dieser sehr suspekte Mensch, aber eigentlich tut der nix (mehr). Wenn Hund das schafft, wäre schon mal viel erreicht, denn das eröffnet neue Möglichkeiten.

 

So lästig das Knurren ist - es ist ein wichtiges Kommunikationsmittel für den Hund, darf also nicht unterbunden werden.

 

Ich überlege gerade, ob es sinnvoll ist, wenn dein Mann "aus der Ferne" das Knurren quittiert, z.B. mit "ja, ich weiß, du hast Angst vor mir, geh einfach in dein Körbchen, dann ist gut." Das Wort "Körbchen" (oder was immer ihr für seinen Platz verwendet), wird er sicher raushören und über kurz oder lang wird er sich zurückziehen, vor allem, wenn du die Aktion positiv unterstützt.

 

Zum Thema "Umzug" gibt es einige Diskussionen, wo der Hund nach einem Umzug verunsichert war. Wenn der Hund sich bei deinen Eltern wohl fühlt, würde ich ihn dort für den Umzugstag abgeben. Ihr solltet unbedingt mit den Fachleuten absprechen, wie ihr den Umzug gestaltet und wie ihr dem Hund das neue Heim präsentiert:

  • Wie zeigst du dem Hund das neue Heim?
  • Ist es gut, wenn dein Mann schon in einem Zimmer ist, wenn du mit dem Hund von deinen Eltern kommst? (Mindestens dieser Teil der Wohnung "gehört" deinem Mann.)
  • Oder soll dein Mann erst später dazu kommen, wenn du mit dem Hund das neue Heim erkundest hast? (Die Wohnung "gehört" dir und dem Hund, dein Mann kommt dann in "euer" Territorium.)
  • usw.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was sagt denn die Verhaltenstherapeutin dazu? Was ist denn ihr Therapieansatz? Macht dein Mann das Training allein mit ihr? 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 32 Minuten schrieb Lissy-und-Missy:

Was sagt denn die Verhaltenstherapeutin dazu? Was ist denn ihr Therapieansatz? Macht dein Mann das Training allein mit ihr? 

 

Genau das würde mich an diesem Punkt auch interessieren.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was passiert denn, wenn er das "Laß mich in Ruhe" einhält, also keine Kekse schmeißt etc und die anderen Hunde in größerer Distanz streichelt? Vielleicht kann sich der Hund den Kommentar auf Dauer dann sparen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Schokotoffee,

 

> Mein Mann hat ihn dann eingefangen und ihm das Geschirr angezogen

 

Das Problem ist nicht, dass Dein Mann ihn eingefangen hat. Sondern wie es geschah. Das hätte vermutlich zu geringeren Folgen geführt, wenn (a) er von einer Frau / von Dir eingefangen worden wäre und (b) man dabei sofort das Negative kompensiert hätte (wie kann ich Dir hier nicht sagen und es ist jetzt auch nicht mehr erheblich).

 

> Seitdem hat er Angst vor meinem Mann. Anfangs so extrem dass er aus dem Zimmer gerannt ist und oft ausgerutscht ist. Außerdem hat er sofort begonnen, zu knurren wenn mein Mann das Zimmer betrat oder auch zu bellen.

 

Kann ich davon ausgehen, dass Eure UBB-Trainerin bzgl. Deines Mannes gegenkonditioniert hatte?

 

Wie auch immer diese Antwort ausfällt, wäre mein Rat: Alles, was dieser Hund toll findet, sollte nur noch Dein Mann tun. Du nimmst Dich da völlig raus. Außer, dass Du jeden Schritt des Hundes nach Vorne (d.h. alles was ihr Euch ggü Deinem Mann wünschen würdet und der Hund zeigt, jeden minimalen Fortschritt) durch verbales Lob bestärkst. Auch einen Klicken kann man dafür einsetzen. Den kennt ja schon bestimmt, weil die CumCane:elute ja ohnehin klickern was die kleinen Dinge hergeben. Um so besser, denn ich würde jede kleine Zuwendung Richtung Mann klickern. Es ist übrigens eine der weniger Fälle, wo ich Klicker nicth nur sinnvoll sondern unersetzlich finde.

 

Das heißt: Dein Mann sollte ihn füttern. Erst das Futter für ihn (und nur für ihn, nicht für die anderen Hunde) vorbereiten, sod ass der Hund das wahrnehmen kann. Ihm dann hinstellen. Beim Fressen nach und nach (nicht Schritt für Schritt bei einer Mahlzeit sondern innerhalb von Tagen/Wochen) immer näher kommen. Dabei nicht stehen.  Sondern abgewandt von Hund hinhockend abwarten. KEINE Bewegungen Richtung des Hundes. Auf keinen Fall denken, ich könnte dann mal... streicheln oder berühren. Vertrauen braucht Zeit.

Irgendwann, recht absehbar, sollte es möglich sein, dass er den Napf in den Händen hinhält, während der Hund frisst. Immer noch mit dem gesicht und Oberkörper abgewandt in der Hocke.

 

Außerdem sollten alle Spielzeuge und andere Freuden immer von Deinem Mann zumindest sichtbar für den Hund rausgeholt werden. Er kann ihm auch Leckerlis von sich weg dem Hund hinwerfen, so dass er zum Holen die Distanz zum Mann vergrößern muss. Nicht nach vorne dabei beugen. Den Hund nur kurz ansehen.

 

Nach draußen, wenn möglich, geht er auch mit dem mann. Wenn das nicth möglich/sinnvoll ist, dann solltet ihr gemeinsam gehen, aber Dein Mann öffnet die Tür, führt ihn an der Leine raus. Den Hund dabei ncith anschauen: Dein Mann geht imer vom Hund weg.

 

> Er knurrt immernoch und Zb anleinen wäre für mein Mann undenkbar. 

 

Das machst dann eben Du, ABER Dein Mann gibt Dir die Leine zum Anleinen und nimmt sie danach wieder in die Hand. Hunde sind großartige Beobachter. Er wird sowohl den Initiatior ausmachen können als auch seine Zurückhaltung würdigen (je anch Angstzustand des Hundes natürlich, das kann man nur vor Ort beurteilen).

> Serotoninwiederaufnahmehemmer, der das Lernen ermöglichen soll. 

> Benzodiazepine

 

Ärzte.

 

> Der Hund lernt, in allen Bereichen. Angst vor meinem Vater ist nahezu abgelegt. 

 

Daher sehe ich eine sehr gute Möglichkeit, dass er bei Deinem Mann auch schneller als bislang (2 Jahre?) Fortschritte machen kann.


> weder durch Übungen wie Click for Blick usw noch über simples leckerli geben(wie mein Vater).

 

Und hier sehe ich die vermutlich gute positive Vorarbeit der UBB-Trainerin auch am Ende angelangt. Nun wäre jemand sinnvoll, der methodisch ein wenig offener ist die CumCane-geprägten Hundentrainer(innen). Damit es da mal ein besseres Fortkommen gibt.

 

> Verhalten gegenüber meinem Mann stand jetzt :  bellt mehrmals wenn mein Mann heim kommt

 

Dein mann könnte ihm jedes Mal, wenn er heimkommt, etwas so leckeres mitbringen, wie er es sonst nicht bekommt: n Hering, ne Fleischwurstscheibe... irgendwas, was der Hund total geniesst aber ab sofort nur dann bekommt, wenn Dein mann heim kommt. Was passiert nach gewisser Zeit? Die Emotionalität des Hundes ändert sich. Er wird bereits darauf warten, dass Dein Mann heim kommt. Weil er das mit dem Superleckerli verbinden wird. Und damit wird sich auch Deinem Mann gegenüber seine Emotion verändern.

Übrigens: auch da kann man fatale Fehler machen, die das ganze ad absurdum führen: Reinkommen, ohne jegliche Hast, ohne viel Gerede dem Hund das Superleckerli hinwerfen und wieder gehen. Maximal kann er den namen des Hundes sagen. Für den Anfang wäre das perfekt.

 

> setzt sich im hundebett auf wenn nein Mann vorbei läuft

 

Immer wieder üben: Dein Mann läuft vorbei und es gibt auch da ein Leckerchen zugeworfen. Später nicht immer jedes Mal. Dafür kannst Du klickern, wenn er kein Leckerli vom Mann erhalten hat und dabei nicht aufgestanden ist und ihm selber ein Standardleckerli reichen.

 

> Ruft mein Mann einen der anderen Hunde oder spielt mit ihnen, knurrt er. 

 

Ignorieren!

 

Wenn ich wüsste wo Du her bist: ich bin sehr gut deutschlandweit vernetzt. Vielleicht kann ich Dir jemanden in Deiner gegend empfehlen, der jetzt neue Impulse setzt und Euch einen weiteren Schritt voran bringt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Am 18.10.2017 um 21:03 schrieb DerOlleHansen:

Na, dann ist ja wenigsten das "Management" etwas leichter als bei einem großen Hund.

 

Wenn dein Mann z.B. am Tisch sitzt und den Hund völlig ignoriert und du spielt mit dem Hund und einem Ball; was passiert, wenn der Ball in die Nähe deines Mannes rollt? Holt ihn der Hund? Fordert er dich auf, ihm zu "helfen"? Wird er mit der Zeit "mutiger"? 

Ich würde einiges über das Spiel probieren, sodass dein Mann völlig unbeteiligt anwesend ist. So wie die Möbel auch ... (schweres Los für deinem, Mann ... er taugt gerade noch als Raumdekoration ... :P)

Also Hund soll lernen: Immer ist da dieser sehr suspekte Mensch, aber eigentlich tut der nix (mehr). Wenn Hund das schafft, wäre schon mal viel erreicht, denn das eröffnet neue Möglichkeiten.

:

  • Wie zeigst du dem Hund das neue Heim?
  • Ist es gut, wenn dein Mann schon in einem Zimmer ist, wenn du mit dem Hund von deinen Eltern kommst? (Mindestens dieser Teil der Wohnung "gehört" deinem Mann.)
  • Oder soll dein Mann erst später dazu kommen, wenn du mit dem Hund das neue Heim erkundest hast? (Die Wohnung "gehört" dir und dem Hund, dein Mann kommt dann in "euer" Territorium.)
  • usw.

 

 

Spiel in Gegenwart meines Mannes ist nicht möglich. Tricks sind mit einer gewissen Distanz möglich. Spielen tut er aber generell sehr wenig. 

 

Wegen Umzug : abgesprochen war, dass wir alle zusammen in das Haus gehen. Dann bin ich mit den Hunden aber alleine durch das Haus damit sie sich in Ruhe umschauen können. 

 

 

 

Am 18.10.2017 um 21:07 schrieb Lissy-und-Missy:

Was sagt denn die Verhaltenstherapeutin dazu? Was ist denn ihr Therapieansatz? Macht dein Mann das Training allein mit ihr? 

 

 

Trainingsansatz ist gleich, click for Blick, click für Annäherung, Brücken Signal. 

 

 

Am 18.10.2017 um 21:59 schrieb gebemeinensenfdazu:

Was passiert denn, wenn er das "Laß mich in Ruhe" einhält, also keine Kekse schmeißt etc und die anderen Hunde in größerer Distanz streichelt? Vielleicht kann sich der Hund den Kommentar auf Dauer dann sparen.

 

Haben wir lange Zeit gemacht, also mein Mann hat ihn komplett in Ruhe gelassen. Ergebnis :keinerlei Verschlechterung oder Verbesserungen.

 

Hunde streicheln mit großer Distanz bzw in einem anderen Raum ist möglich. Nur kommt Whisky dann immer näher zum schauen was mein Mann macht und knurrt dann. Ab und an knurrt er auch wen. Mein Mann sich Zb zu mir aufs Sofa runter beugt. 

 

 

 

Am 23.10.2017 um 18:06 schrieb Dogsupilami:

Hallo Schokotoffee,

 

> Mein Mann hat ihn dann eingefangen und ihm das Geschirr angezogen

 

Das Problem ist nicht, dass Dein Mann ihn eingefangen hat. Sondern wie es geschah. Das hätte vermutlich zu geringeren Folgen geführt, wenn (a) er von einer Frau / von Dir eingefangen worden wäre und (b) man dabei sofort das Negative kompensiert hätte (wie kann ich Dir hier nicht sagen und es ist jetzt auch nicht mehr erheblich).

 

> Seitdem hat er Angst vor meinem Mann. Anfangs so extrem dass er aus dem Zimmer gerannt ist und oft ausgerutscht ist. Außerdem hat er sofort begonnen, zu knurren wenn mein Mann das Zimmer betrat oder auch zu bellen.

 

Kann ich davon ausgehen, dass Eure UBB-Trainerin bzgl. Deines Mannes gegenkonditioniert hatte?

Ubb? Was meinst du damit. Genau, mann anschauen gab ein markerwort und beloh

 

Am 23.10.2017 um 18:06 schrieb Dogsupilami:

 

Wie auch immer diese Antwort ausfällt, wäre mein Rat: Alles, was dieser Hund toll findet, sollte nur noch Dein Mann tun. Du nimmst Dich da völlig raus. Außer, dass Du jeden Schritt des Hundes nach Vorne (d.h. alles was ihr Euch ggü Deinem Mann wünschen würdet und der Hund zeigt, jeden minimalen Fortschritt) durch verbales Lob bestärkst. Auch einen Klicken kann man dafür einsetzen. Den kennt ja schon bestimmt, weil die CumCane:elute ja ohnehin klickern was die kleinen Dinge hergeben. Um so besser, denn ich würde jede kleine Zuwendung Richtung Mann klickern. Es ist übrigens eine der weniger Fälle, wo ich Klicker nicth nur sinnvoll sondern unersetzlich finde.

Mit Zuwendung meinst du anschauen Zb oder annähern, richtig? 

 

Ja click ist sehr gut konditioniert. 

Am 23.10.2017 um 18:06 schrieb Dogsupilami:

 

Das heißt: Dein Mann sollte ihn füttern. Erst das Futter für ihn (und nur für ihn, nicht für die anderen Hunde) vorbereiten, sod ass der Hund das wahrnehmen kann. Ihm dann hinstellen. Beim Fressen nach und nach (nicht Schritt für Schritt bei einer Mahlzeit sondern innerhalb von Tagen/Wochen) immer näher kommen. Dabei nicht stehen.  Sondern abgewandt von Hund hinhockend abwarten. KEINE Bewegungen Richtung des Hundes. Auf keinen Fall denken, ich könnte dann mal... streicheln oder berühren. Vertrauen braucht Zeit.

Irgendwann, recht absehbar, sollte es möglich sein, dass er den Napf in den Händen hinhält, während der Hund frisst. Immer noch mit dem gesicht und Oberkörper abgewandt in der Hocke.

Ok guter Ansatzpunkt. Welche Distanz würdest du anfangs wählen? 

 

Am 23.10.2017 um 18:06 schrieb Dogsupilami:

Außerdem sollten alle Spielzeuge und andere Freuden immer von Deinem Mann zumindest sichtbar für den Hund rausgeholt werden. Er kann ihm auch Leckerlis von sich weg dem Hund hinwerfen, so dass er zum Holen die Distanz zum Mann vergrößern muss. Nicht nach vorne dabei beugen. Den Hund nur kurz ansehen.

So haben wir auch mit der Trainerin gearbeitet. Hund nähert sich an, markerwort, Leckerli von meinem Mann weg werfen so dass der Hund weg gehen kann vom Mann. 

 

Festzustellen war jedoch auch,  dass der Hund generell schnell. Hat er sich nicht genug angenähert gab es kein Leckerli geworfen. Dann knurrt er. 

Am 23.10.2017 um 18:06 schrieb Dogsupilami:

Nach draußen, wenn möglich, geht er auch mit dem mann. Wenn das nicth möglich/sinnvoll ist, dann solltet ihr gemeinsam gehen, aber Dein Mann öffnet die Tür, führt ihn an der Leine raus. Den Hund dabei ncith anschauen: Dein Mann geht imer vom Hund weg.

Zusammen spazieren gehen ist auf Grund verschiedener Dinge momentan nicht möglich, auch für die nächsten Monate nicht. 

Am 23.10.2017 um 18:06 schrieb Dogsupilami:

 

> Er knurrt immernoch und Zb anleinen wäre für mein Mann undenkbar. 

 

Das machst dann eben Du, ABER Dein Mann gibt Dir die Leine zum Anleinen und nimmt sie danach wieder in die Hand. Hunde sind großartige Beobachter. Er wird sowohl den Initiatior ausmachen können als auch seine Zurückhaltung würdigen (je anch Angstzustand des Hundes natürlich, das kann man nur vor Ort beurteilen).

> Serotoninwiederaufnahmehemmer, der das Lernen ermöglichen soll. 

> Benzodiazepine

 

Ärzte.

 

> Der Hund lernt, in allen Bereichen. Angst vor meinem Vater ist nahezu abgelegt. 

 

Daher sehe ich eine sehr gute Möglichkeit, dass er bei Deinem Mann auch schneller als bislang (2 Jahre?) Fortschritte machen kann.

Die Veränderungen hinsichtlich meinem Vater sind erst seit dem Serotoninwiwderaufnahnehemmer. 

Am 23.10.2017 um 18:06 schrieb Dogsupilami:


> weder durch Übungen wie Click for Blick usw noch über simples leckerli geben(wie mein Vater).

 

Und hier sehe ich die vermutlich gute positive Vorarbeit der UBB-Trainerin auch am Ende angelangt. Nun wäre jemand sinnvoll, der methodisch ein wenig offener ist die CumCane-geprägten Hundentrainer(innen). Damit es da mal ein besseres Fortkommen gibt.

 

> Verhalten gegenüber meinem Mann stand jetzt :  bellt mehrmals wenn mein Mann heim kommt

 

Dein mann könnte ihm jedes Mal, wenn er heimkommt, etwas so leckeres mitbringen, wie er es sonst nicht bekommt: n Hering, ne Fleischwurstscheibe... irgendwas, was der Hund total geniesst aber ab sofort nur dann bekommt, wenn Dein mann heim kommt. Was passiert nach gewisser Zeit? Die Emotionalität des Hundes ändert sich. Er wird bereits darauf warten, dass Dein Mann heim kommt. Weil er das mit dem Superleckerli verbinden wird. Und damit wird sich auch Deinem Mann gegenüber seine Emotion verändern.

Übrigens: auch da kann man fatale Fehler machen, die das ganze ad absurdum führen: Reinkommen, ohne jegliche Hast, ohne viel Gerede dem Hund das Superleckerli hinwerfen und wieder gehen. Maximal kann er den namen des Hundes sagen. Für den Anfang wäre das perfekt.

Wird eingeführt. 

 

Jedoch bellt der Hund nur wenn mein Mann nach längerer Zeit heim kommt. Also wenn er kurz den Müll raus bringt oder ähnliches (bis ca 30min weg sein) bellt unser Hund nicht. 

Am 23.10.2017 um 18:06 schrieb Dogsupilami:

 

> setzt sich im hundebett auf wenn nein Mann vorbei läuft

 

Immer wieder üben: Dein Mann läuft vorbei und es gibt auch da ein Leckerchen zugeworfen. Später nicht immer jedes Mal. Dafür kannst Du klickern, wenn er kein Leckerli vom Mann erhalten hat und dabei nicht aufgestanden ist und ihm selber ein Standardleckerli reichen.

Hätten wir eine Zeit lang eingeführt. Ergebnis :Hund blieb ruhig im hundebett, jedoch knurrte er dann wenn  kein Leckerli  geflogen kam... 

Am 23.10.2017 um 18:06 schrieb Dogsupilami:

 

> Ruft mein Mann einen der anderen Hunde oder spielt mit ihnen, knurrt er. 

 

Ignorieren!

 

Wenn ich wüsste wo Du her bist: ich bin sehr gut deutschlandweit vernetzt. Vielleicht kann ich Dir jemanden in Deiner gegend empfehlen, der jetzt neue Impulse setzt und Euch einen weiteren Schritt voran bringt.

Raum Karlsruhe /Pforzheim. 

 

 

 

An alle die geantwortet hatten: ich dachte ich hätte bereits geantwortet... Tut mir leid dass es so lange gedauert hat.. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

So, das mit dem Keks wenn mein Mann heim kommt haben wir jetzt ein paar Tage durch gezogen. Ergebnis :kein knurren oder bellen mehr wenn mein Mann die Tür öffnet. Hundi sitzt erwartungsvoll im hundebett und wartet auf seinen Keks. 

 

Soweit top. 

 

Aber:seitdem wir das machen, knurrt er wieder vermehrt wenn mein Mann das Zimmer betritt oder mich küsst /umarmt oder einen der anderen Hunde streichelt. 

 

Verbesserung beim einen, Verschlechterung beim anderen... 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.