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Hundeforum Der Hund
Zimtschnecke

Abrufen bei anderen Hunden

Empfohlene Beiträge

@Estray hör bitte auf Kommentare zu schreiben und Tipps zu geben.

Du machst das ganz falsch.

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Huch.

 

Also ich sehe jetzt mehrere Szenarien vor mir.

1. Da ist ein Hund, meiner ist angeleint und wir wollen keinen Kontakt aufnehmen: 

Da machen wir unter anderem auch Zeigen und Benennen und das funktioniert gut. Dann laufen wir ne Bogen, ich halte dabei seine Aufmerksamkeit usw.

 

2. Da ist ein Hund, meiner ist frei und wir wollen vielleicht Kontakt aufnehmen, aber er soll nicht einfach hinrennen: 

Dann kommt der Rückruf. Wenn er bisher nur geguckt hat, rufe ich normal. Ist er schon auf dem Weg, kommt der Superrückruf. 

 

3. Die Hunde haben bereits Kontakt aufgenommen und dürfen miteinander spielen. Aber ich möchte nicht, dass er mich ganz vergisst: 

Hat meiner nie so gemacht. Aber ich habe es immer belohnt wenn er zwischendrin geguckt hat oder zu mir kam. Aber ich hab ihn nicht einfach so abgerufen. Wenn es brenzlig wird (z.B. Wenn Hunde anfangen sich zu beißen und ich will nicht, dass meiner sich einmischt), nehme ich den Superrückruf.

 

4. Wie 3, aber ich will nach Hause: Ich rufe ihn und gehe. Das funktioniert deswegen, weil er weiß, dass ich dann wirklich gehe und nicht warte.

 

Je nachdem, um welches Szenario es geht, sollte man unterschiedlich üben. Rückruf schadet ja nie. :D Aber in der von der TE geschilderten Situation würde ich den nicht ständig benutzen. 

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Mich würde mal ein ARGUMENT interessieren, welches gegen den Vorschlag der emotionalen Motivationsänderung von @Estray spricht ...

 

 

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Das habe ich schon ausgeführt. Z+B ist viel zu aufwändig. Zumal es ja nicht mal erklärt wird, sondern auf Google verwiesen wird.

 

Eine Veränderung der Motivation findet beim Z+B gar nicht statt, sondern eine Änderung der Emotion. Aus Frust, Angst oder Aggression wird Gelassenheit, Entspannung bzw. ein positives Grundgefühl.

 

Man gibt der Motivation des Hundes *stets* nach (Distanzerweiterung oder -verringerung) und hängt eine Alternative dran.

 

Dies dürfte hier gar nicht nötig sein.

 

Click for Blick reicht zu deiner "Defokussierung".

Dann geht man über die Bedürfnisbefriedugung, um den Frust zu minimieren und erarbeitet sich daraus die situativ angepasste Alternative.

 

Sollte das nicht klappen, kann man sich immer noch das arbeitsintensive Z+B antun; in Eigenregie ist das nicht so einfach, wenn man kein Faible dafür hat.

 

Alleine schon die Alternativhandlungem gesondert zu trainieren, die man dann am Ende der Verhaltenskette hängt oder den Trigger so zu verknüpfen, dass der Hund nicht noch aufgeregter wird, ist für "Laien" wirklich nicht so einfach.

 

Woher ich es weiß? Ich hab es selbst jahrelang empfohlen, teils sogar einfacher erklärt: Das Feedback war gar jedesmal, dass es zu aufwändig und zu kompliziert und wenig praktikabel sei.

 

Dann einfach auf Google zu verweisen, ich weiß ja nicht.

 

Das wars von mir, ich übergebe den Thread nun wieder den Tipps.

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vor 7 Stunden schrieb Estray:

Belohne doch mal aus weiter Ferne jeden Blick zu den Hunden mit gutem Futter und lobenden Worten. 

Dadurch holt dein Hund dich mehr und mehr "mit ins Boot" und beginnt schon bald dir Hunde seinerseits zu zeigen.

 

Google mal "Zeigen und benennen". 

 

Ich habe den Beitrag von Estray extra noch mal hochgeholt, damit er nachgelesen werden kann.

 

Da steht NICHTS davon, dass der Tipp als Beispiel für "Zeigen und Benennen" steht.

 

Der Hinweis, "Zeigen und Bennen" mal zu googlen, steht dort mit einem Absatz.

 

Natürlich ist es immer schwierig, Interpretationsmöglichkeiten so stark einzugrenzen, dass jegliche Missverständnisse ausgeschlossen werden.

 

Hier ist Nachfragen sehr bewährt, gerade wenn ein Fehler vermutet wird.

 

Mal den Tipp im Einzelnen, vielleicht wird der Sinn dahinter dann verständlicher:

 

"Belohne doch mal aus weiter Ferne jeden Blick zu den Hunden mit gutem Futter und lobenden Worten."

 

Hier lohnt sich ein genauerer Blick auf den Hinweis "weiter Ferne" - was heißt das?

 

Der Abstand muss in so weiter Ferne sein, dass der Hund sich noch nicht im Stress befindet. Hier kann dann der Grundstein für eine positive Grundstimmung bei HundeSICHTUNG gelegt werden - eine Voraussetzung dafür, dass der Hund nicht gefrustet in der Leine hängt bei (schrittweiser) Verkürzung des Abstandes IM WEITEREN VERLAUF des längerfristigen Trainings.

 

Des weiteren wirkt hier die positive Grundstimmung des Halters, und zwar in zweierlei Hinsicht: Einmal durch die Möglichkeit der Stimmungsübertragung auf den Hund - und des Weiteren aufgrund der positiven Grundhaltung des Menschen, die er in dieser Situation in der Lage ist einzunehmen.

 

"Dadurch holt dein Hund dich mehr und mehr "mit ins Boot" und beginnt schon bald dir Hunde seinerseits zu zeigen."

 

Das ist dann auch der Punkt, wo der Hund seinen Menschen mehr und mehr ins Boot holt - durch die frühzeitige positive Aufmerksamkeit des Menschen wird der Fokus des Hundes zunächst in dieser großen Distanz Stück für Stück vom Objekt seiner Begierde (dem anderen Hund) weggebracht und richtet sich MIT auf seinen Menschen.

Das ist doch auch genau der Punkt, der herausgearbeitet werden soll: Der Hund soll seinen Menschen nicht völlig ausblenden, sondern weiterhin ansprechbar für den Menschen bleiben.

 

Jetzt hätte ich gerne Argumente, welche die Funktionalität dieses Vorschlages widerlegen.

 

 

 

 

 

 

 

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Sondern?

Es ist also losgelöst davon? Warum soll der/die TE dann Z+B googeln? 

Wenn es gar nicht zusammenhängt, warum wird darauf nicht hingewiesen. Versteht doch wirklich fast jeder falsch. 

 

Ist mir zu blöd.

 

Ich habe geschrieben, warum ich finde, dass Z+B zu aufwändig ist.

Dein Strohmannargument wird nicht beantwortet. 

 

Ich auch nicht themenrelevant, s.o.

 

 

Edit:

Den Hund weg von den Hunden mit Futter locken? Kann das Problem verschlechtern. 

Weil man gegen die Motivation des Hundes arbeitet.

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MEINE Strohmannargument???

 

Sorry, aber auf das Geschriebene - und zwar weder auf das von Estray, noch auf das meine - gehst du mit keinem Wort ein!

 

Statt dessen hälst du fest an deiner Fehlinterpretation, die den Fokus auf "Zeigen und Benennen" richtet.

 

Das ist aber DEIN Fokus.

 

Im Beitrag von Estray steht aber der Tipp im Fokus - und da ist bisher nicht EIN Gegenargument gekommen.

 

 

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Warum sollte derjenige das dann googeln? Einfach so? Losgelöst? Dann schreibt sie oben also Click for Blick und verweist dann auf Z+B

- warum?

 

Gut, angenommen es ist losgelöst:

Ich habe Z+B als zu aufwändig für das Problem bezeichnet, so oder so sind die Aussagen zu Z+B folgerichtig. 

 

Ich habe zum Rest genug geschrieben.

Warum Click for Blick alleine eben nicht ausreichen dürfte und wie man es sinnvoll in das Training integrieren könnte. Und was an alleinigem Click for Blick eben nicht so gut sein könnte. Hast du vielleicht überlesen?

 

Kommt jetzt der Grünstift? Oder belassen wirs einfach dabei?

 

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Wenn die größte Belohnung mit Hunden Spielen ist, baut sich der Frust durch Futtergegenkonditionierung nicht ab. Besser finde ich eine gemeinsame Strategie zum Kontakt herstellen. Das wurde hier vom Ersteller noch gar nicht erwähnt, vielleicht gibt es das ja noch gar nicht. Ich habe es immer versucht zu ermöglichen, wenn es gewollt war, auf Distanz Verständigen und entweder Spielen lassen oder mit "der will nicht leider" bedauernd weitergegangen.

Der Druck zum anderen Hund zu rennen reduzierte sich so sukzessive, sie wartet auch auf mich dabei in ausreichendem Abstand zum anderen Hund. Die Erfahrung, daß der Hund dann noch mehr zu anderen will, habe ich nicht gemacht, im Gegenteil- diese Hunde, von denen ich das kenne, waren die, die regelmäßig von anderen abgehalten wurden.

Nur falls das wieder kommt.

Sobald die Verfügbarkeit nicht in Frage gestellt ist, sinkt der Druck dem nachgehen zu müssen.

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