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Hundeforum Der Hund
Zimtschnecke

Abrufen bei anderen Hunden

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Danke für deine ausführliche Erklärung GmSd! :) 

 

 

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vor 7 Stunden schrieb kareki:

Kannst du dir das ehrlich nicht vorstellen, dass ein Hund, der gerne zu anderen möchte, frustriert wird, wenn man Blickkontakte zum Halter als Unterbrechung und Distanzvergrößerung schafft?

bearbeitet vor 7 Stunden von kareki
Autokorrektur

 

Doch, natürlich kann ich mir das vorstellen, erlebe ich auch oft im Alltag (bei anderen Hunden).

 

Hat nur nichts mit dem Tipp von @Estray zu tun.

 

Zitat

Belohne doch mal aus weiter Ferne jeden Blick zu den Hunden mit gutem Futter und lobenden Worten. 

Dadurch holt dein Hund dich mehr und mehr "mit ins Boot" und beginnt schon bald dir Hunde seinerseits zu zeigen.

 

Da steht nichts von Unterbrechung und Blick zum Halter ...

 

Genau darin liegt der Unterschied: Ich bin nicht mehr länger Gegenspieler meines Hundes bei SEINER Motivation und freudigen Erwartungshaltung, sondern sein Partner, der seine Emotion teilt: DU freust dich, einen Hund zu sehen - und ich freue mich auch, dass du ihn siehst.

 

Nochmal: "Aus weiter Ferne" heißt, noch BEVOR der Hund Stress hat, aus dem sich möglicherweise Frust entwickelt, weil er seinen Menschen als Gegenspieler auffasst, der ihn HINDERT.

 

Das Aufzeigen von Alternativen, wie so schön von @gebemeinensenfdazu beschrieben, bedarf dieser emotionalen Grundlage.

 

 

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@marcolino

Auch aus weiter Ferne möchte der Hund hin. Du kannst nicht einfach bestimmen, dass der Hund nicht mehr frustriert ist, weil du ihm Leckerlis aus der Ferne fütterst. Ohne die Motivation miteinzubeziehen, bringt das wenig! Denn sonst klappt das aus der Ferne, aber nicht bei Distanzverringerung, auch mit Übung nicht.

Das Bedürfnis muss befriedigt werden, zumindest zum Teil.

 

 

@gebemeinensenfdazu schreibt genau das, was ich schrieb. Nur von mir mag man es nicht hören.

 

 

@2010

welche "emotionale Motivationsänderung" braucht es denn? Die Motivation ist doch nicht das, was man in diesem Fall ändern muss, auch die Emotion nicht wirklich. Solange ich den Hund nicht frustriere.

Der Hund hat gerne Hundekontakt, hier geht es darum, wie man das für sich nutzen kann. 

Ich muss nicht Leckerlis aus der Ferne geben, damit ich Aufmerksamkeit kriege, ich arbeite dann gegen die Motivation. So stark kann das aufgefüttertre Aufmersamkeitsverhalten des Hundes nicht sein, das es den Hund nicht frustriert. Die Arbeit über funktionale Verstärker ist sinnvoller und nicht gegen den Hund. 

 

Ganz ehrlich: mich machen Baumann'sche Argumente immer sauer, wenn es heißt, dass es beim Wattebauschwerfen nie um Beziehung und Verständnis geht, sondern um Roboterisierung des Hundes.

Bei solchen Argumenten wie hier wird mir das klar.

 

Das Leckerlifüttern für Aufmerksamkeit entgegen der Motivation des Hundes ist Ignoranz des Bedürfnisses des Hundes.

Und ich liebe Leckerlis für Hunde.

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Ach ja: Sowohl das vorgeschlagene Click for Blick als auch Z+B (sonst wäre der nochmalige Hinweis darauf ziemlich unsinnig) beinhalten immer die Umorientierung zum Halter! 

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vor 8 Minuten schrieb kareki:

@gebemeinensenfdazu schreibt genau das, was ich schrieb. Nur von mir mag man es nicht hören.

 

 

Das war Ironie. :) Unangenehm, wie ihr hier belehrt. 

 

 

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:rolleyes:

 

Klar, Ironie.

 

Wann sagst du das @marcolino?  Oder @2010? Oder ist es da was anderes, weil ich "angefangen" habe? Und sie in deinem Sinne argumentieren?

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Oh my... Belehren... Keine Angst. Unnötige Paranoia. Ich habe genauso wie @Freefalling und auch @karekinur im Detail beschrieben wie wir das z.B. machen und was bei uns da eine Rolle spielt. Dir muß ich wohl kaum was erklären, wie du darauf kommst angesprochen zu sein, weiß ich nicht. Für dich @Estrayschreib' ich das nicht, sondern für Leute, die sich darunter konkret nichts wirklich vorstellen können und die es  interessiert

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Jeder "belehrt" ein Stück weit, wenn er die Zusammenhänge erklärt. Unangenehm für jenen, dem widersprochen wird. 

 

Müssen wir das Forum dicht machen. 

 

 

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vor 40 Minuten schrieb kareki:

 

@2010

welche "emotionale Motivationsänderung" braucht es denn? Die Motivation ist doch nicht das, was man in diesem Fall ändern muss, auch die Emotion nicht wirklich. Solange ich den Hund nicht frustriere.

 

Ich gehe schon davon aus, dass die Motivation des Hundes sich ändern soll. Und vorausgehend die Emotion.

Und ich finde es nicht schlimm, wenn ein normaler Hund, im normalen Leben Frust ertragen lernt. Er soll ja lernen mit der Situation anders umzugehen.

Das kann ja über beobachten und im Nachgang schnüffeln sein.

 

vor 40 Minuten schrieb kareki:

Der Hund hat gerne Hundekontakt,

 

Ich bezweifel das dass die Motivation ist.

 

vor 40 Minuten schrieb kareki:

...hier geht es darum, wie man das für sich nutzen kann. 

 

Um genau WAS zu erreichen?

Eine Verhaltensänderung, und damit schlicht die Veränderung der Emotion und der Motivation..

 

 

vor 40 Minuten schrieb kareki:

Ich muss nicht Leckerlis aus der Ferne geben, damit ich Aufmerksamkeit kriege, ich arbeite dann gegen die Motivation. So stark kann das aufgefüttertre Aufmersamkeitsverhalten des Hundes nicht sein, das es den Hund nicht frustriert. Die Arbeit über funktionale Verstärker ist sinnvoller und nicht gegen den Hund. 

 

Ganz ehrlich: mich machen Baumann'sche Argumente immer sauer, wenn es heißt, dass es beim Wattebauschwerfen nie um Beziehung und Verständnis geht, sondern um Roboterisierung des Hundes.

Bei solchen Argumenten wie hier wird mir das klar.

 

Das Leckerlifüttern für Aufmerksamkeit entgegen der Motivation des Hundes ist Ignoranz des Bedürfnisses des Hundes.

Und ich liebe Leckerlis für Hunde.

Hab ich nirgends gelesen...Vielleicht kannst du die Stelle mal zeigen, wer wo das empfhohlen hat.

 

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vor 34 Minuten schrieb kareki:

:rolleyes:

 

Klar, Ironie.

 

Wann sagst du das @marcolino?  Oder @2010? Oder ist es da was anderes, weil ich "angefangen" habe? Und sie in deinem Sinne argumentieren?

 

Kareki, ich weiss nicht worauf du hinauswillst?

Da ich nun schon ein oder 2 mal gesagt habe, dass ich mit meinen Hunden sogar genau das mache was du hier vorschlägtst, und das schon seit Jahren, weiss ich nicht was du mit obiger Aussage meinst.

Ich habe zu emotionalen Motivationsveränderung geschrieben. Weil mir nicht einleuchtet, weshalb die Motivation des Hundes sich nicht ändern solle.

Ich meine die Motivation ändert sich.

Ich habe das an meinen Hunden schon beobachtet, wenn sie Spuren nachschnüffeln.

Bei beginn wollten sie hinterher, jetzt "reicht" Spuren abschnüffeln. Die Motivation geht sogar hin zu Spuren abschnüffeln.

Und die Emotion wechselt, von Angespanntheit zu Vorfreude....(ich kanns nicht besser ausdrücken)

Meine Hunde können alle Emotionen ausleben. Aber manchmal ist das eben nicht wünschenswert, weil gefährlich.

Letztlich geht es mir immer um die Machbarkeit.

Würde ich einsam irgendwo vor mich hinleben, dürften sie auch jagen und streunen...aber so lebe ich nicht.

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