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Hundeforum Der Hund
Nesaja25

Rumänischer Straßenhund

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo ihr Lieben :).

 

Ich habe mal wieder eine Frage.

Es geht allerdings nicht um uns sondern um meine Mama. Sie möchte sich einen zweiten Hund “zulegen“.

 

Über eine sehr Seriös wirkende Seite hat sie einen passenden Hund gefunden in den sie sich verliebt hat. 

 

Aber nun ist sie doch ziemlich unsicher da viele Hunde von dort direkt hier her kommen in die neue Familie. Da hat sie ein bisschen Angst das es dann doch nicht passt.

 

Da hier im Forum ja einige Erfahrung mit den Hunden haben wollte ich mal fragen wie das bei euch so war.

 

Danke schon mal für die Antworten :)

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Oh das finde ich ja super :)

Wir haben uns auch wieder nach einem zweiten Hund gesehnt, aber wollten uns nicht festlegen und wirklich einen Hund adoptieren oder kaufen.

Deswegen haben wir uns für einen Pflegehund aus Rumänien bemüht. Der Verein war toll!! 

Und siehe da jetzt haben wir ein neues Familienmitglied :wub:

Es hätte natürlich auch nicht klappen können: Dann hätte der Hund ein anderes tolles zu Hause bekommen. In jedem Fall hätte er ein glücklicheres Leben als zuvor. 

Egoistisch gesehen bekommt man einen Hund zum testen ;)

Ein paar Dinge sollte man beachten... Aber ansonsten ;)

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Das freut mich das es bei euch so gut geklappt hat @Juliawo :).

Ja hier ist das wohl auch so das es eine Pflegestelle mit Option ist. 

Eigentlich ist es ja schon gar nicht so verkehrt ich denke das sich dadurch mehr Leute bewegen lassen einem

Straßenhund eine Chance zu geben.. 

 

 

Auf was genau sollte man denn achten? 

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Vorerst würde ich möglichst viel über den Hund wissen wollen.

Am besten vielleicht auch ein Video.

Da sieht man  oft mehr wie sich ein Hund benimmt.

 

Wir haben einen Ungar und eine Rumänin.

Der Anfang für solche Hunde ist schon etwas schwierig, weil die meisten Hunde aus solchen Ländern nicht viel kennen.

Also sollte man schon viel Zeit und Geduld mitbringen.

 

Unser Rüde war am Anfang sehr ängstlich und zurückhaltend.

Peppino hat etwa 1/2 Jahr gebraucht um etwas aufzutauen, jetzt nach drei Jahren muß ich sagen ist er ein Traum von einem Hund.

Unsere Hündin hingegen war schon eine Herausforderung, da war es echt gut, dass ich seit ich denken kann mit einem Hund zusammen lebe.

Das hätten nicht viele mit ihr durchgestanden.

Ich muß aber dazu sagen es gab von Smooth keine Beschreibung außer man weiß von ihr nichts, sie kam aus der Tötung in eine Tierklinik in Quarantäne und von der Quarantäne direkt zu uns.

In den 14 Tagen Quarantäne konnte man über den Hund keine Auskunft geben.

Jetzt ist Schmooth 6 Momate bei uns , sie hat sich um 180 Grad gewandelt, eine richtig liebe und sehr verschmuste Maus.

 Also einen Auslandshund ohne Erfahrung, da würde ich wirklich ganz viel Auskunft über den Hund haben wollen.

 

Das kann nämlich auch schnell mal in die Hose gehen und das macht für Mensch und Hund keinen Sinn.

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Na das ist doch super :)

Also ich würde generell erstmal auf den Verein an sich achten:

-Ist dieser transparent und wirklich ehrenamtlich oder geschätsmäßig? 

-Hat man einen guten Ansprechpartner, bei dem man sich gut aufgehoben fühlt (im Idealfall auch in Rumänien, um viel über den Hund erfahren zu können) 

- viel über die Geschichte des Hundes herausfinden, das kann später so manches aufklären 

- Hat man Mitsprache recht sollte der Hund doch vermittelt werden (wäre für mich enorm wichtig gewesen) 

- ist der Hund (gut) versichert

- werden Tierarztkosten übernommen

 

Dann sicherlich noch einige gesundheitliche Fragen zum Hund, damit man kein Überraschungspaket bekommt :)

Ich hätte mich vorher z.B mit den Mittelmeer Krankheiten beschäftigen sollen. 

Wenn der Hund da ist und einer Übernahme nichts im Wege steht, vielleicht einen Tierarztcheck machen. 

Da kenne ich mich aber auch viel zu wenig mit aus :ph34r:

Das sind denke ich ein paar Dinge auf die man achten sollte.

 

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Vielen dank schon mal :).

So hat man ein paar Anhaltspunkte die ich weiter geben kann :).

 

Ganz Hundeunerfahren ist sie nicht. Wir hatten früher einen Familienhund.

Allerdings war der von Natur aus der liebste Hund der Welt. Im Moment hat sie eine Jack Russel Dame. Sie ist jetzt 8.

Ihr Lebensgefährte hatte auch immer Hunde. Aber nie einen vom Tierschutz.

Deswegen ist sie ein bisschen vorsichtig. 

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Ich würde aufpassen, nicht unbedingt einen Angsthund oder einen mit Deprivationsschäden zu "erwischen". Jeder Hund bringt sein Päckchen mit. Aber das ist nochmal ne ganz andere Nummer. Man muss auch das Umfeld beachten. 

Ich hab mit meinem Glück gehabt, trotz seiner Baustellen. Der hat sich sehr schnell an alles Nötige gewöhnt. Aber ich kenne auch eine Hündin, die halb mitten in der Stadt lebt, halb auf dem Land. Die Besitzer sind mal hier, mal dort. Und die Kleine hat zwar Fortschritte gemacht, hat aber auch nach Monaten Angst vor Menschen und Hunden und Straßen... 

 

Und ich finde, man muss gewisse Dinge von Anfang an richtig machen, z.B. beim Alleinebleiben. 

Das Thema Allergien ist bei nicht wenigen Tierschutzhunden aktuell. Alles andere wurde schon gesagt. :)

 

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@Freefalling vielen dank :). Stimmt  das sind zwei Punkte die man berücksichtigen sollte. 

 

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Ich habe inzwischen 3 Tierschutzhunde, mein Freund zwei. Auch in unserem Freundeskreis leben einige Tierschutzhunde (alle aus dem Ausland). Allergien hat keiner dieser Hunde. Wenn der Hund aus dem Süden kommen würde wäre das Thema Mittelmeerkrankheiten sicherlich zu beachten. Aus Rumänien habe ich noch keinen mit diesen Krankheiten erlebt.

 

Einer meiner Hunde war ein Angsthund. Meist reicht es diesen Hunde viiiel Zeit zu geben. Wenn man dazu nicht bereit ist sollte man sich vorher gut informieren, dass man eben nicht genau so einen bekommt.   

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@Wiona danke für deine Erfahrung :).

Ich glaube am meisten “Angst“ hat sie davor das er aggressiv reagiert. Ängstlich, so sagt sie wäre nicht so schlimm wenn es nicht extrem ist. 

 

Wie war es bei euch nach der Ankunft? So ein Transport ist bestimmt mega stressig für einen Hund? 

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