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Hundeforum Der Hund
Bepe

Ziel = Hundeprüfung!?

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Zu folgenden Gedanken würden mich mal die verschiedenen Meinungen interessieren:

Auch wenn man mit (s)einem Welpen eine Hundeschule oder Verein besucht, ist es eigentlich unbestimmt erstrebenswert diese mit einer offiziellen, wie auch immer genannten Prüfung abzuschliessen? Wir streben eine Festigung des Sozialverhaltens und das beherrschen der Grundkommandos an, damit wir uns mit unserem Hund problemlos in der sog. Öffentlichkeit bewegen können.

Grundgedanke ist und war immer ein vollwertiges Familienmitglied zu haben, ohne das jeder Spaziergang zum Stress für uns selbst und unser soziales Umfeld wird.

Leider wird in dem von uns besuchten Verein sehr grosser Wert auf einhaltung der offiziellen Prüfungsstandarts gelegt, so das wir mittlerweile ohne grosse Freude daran teilnehmen. Wenn unser SAM auf kurzen Fingerzeig sitzt, auf Zuruf brav heraneilt, nicht gleich jeden Mitmenschen anspringt und auch anderen Hunden eher neugierig als agressiv begegnet, sind wir hochzufrieden für sein Alter. (4 Mon.) Für unseren Geschmack muss er nicht gleich immer in exakter Grundstellung an genau der richtigen Stelle verharren, sondern alleine das Ergebnis zählt.

Wie gesagt: FÜR UNS ist das so, aber stehen wir mit der Meinung wirklich ganz alleine da?

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Hallo Bepe!

Du hast völlig recht! Ich bin in meinem Leben unzählige Prüfungen gelaufen.

Der Unterordnungteil der Prüfung (egal welcher Verein oder Organisation) gehört für mich in den Bereich Ausbildung, den ich sehr strikt von dem Bereich Erziehung trenne.

Ich lege sehr viel Wert auf eine perfekte Ausführung der Unterordnungübungen, aber einfach weil es mir Riesenspass macht mich neuen Herausforderungen zu stellen.

Ich habe sogar eine doppelte Ausführung Hörzeichen. In der Erziehung heisst es zum Beispiel "Leg Dich" dann ist mir wurscht wie der Hund sich hinlegt (schief, langsam) ect., bekommt er ein Unterordnung "Platz" dann will ich das ersich in einer bestimmten Art und Weise wie erschossen auf den Boden knallt.

Eine Prüfung für den normalen Hundehalter fände ich schon sinnvoll, aber die gibt es in Deutschland nicht.

In der Schweiz gibt es die Halterprüfung, die tatsächlich die Alltagstagstauglichkeit des Teams prüft, sie ist sehr anspruchsvoll, sinnvoll und schwierig zu bestehen.

Also, es ist wurscht, wie Dein Hund sitzt oder herankommt, Hauptsache er tut es immer, überall und unter jeder Ablenkung auf das erste Hörzeichen. Damit hast den meisten die noch so viele Prüfungen bestanden (mit ihren Platzidioten)haben, schon viel voraus.

LG,

Karl

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Ich bin der gleichen Meinung wie du!

Ich war mit Kenay auch in einer Welpenspielgruppe,danach in einer Hundeschule.Am Anfang hat es mir und den Hund auch sehr viel Spaß gemacht,bis im Sommer auf einmal die Stunden gestrichen wurden(ausgerechnet am Wochenende),und das passte mir überhaupt nicht!

Ich bin dann auch nicht mehr hingegangen(den schon bezahlten Jahresbeitrag lasse ich verfallen),und seitdem besuchen wir auch keine Hundeschule mehr.

Da wir jeden Tag mit Kenay unterwegs sind,trifft er genug Artgenossen,und Übungen werden immer in die Spaziergänge wie auch zuhause mit eingebaut.

Und unter Druck setzen lassen würde ich mich schon gar nicht!

Wenn man einen reinen Familienhund anstrebt muß man meines Erachtens keine Prüfung oder wie auch immer ablegen.

Und außerdem:Jedem das Seine ;)

Gruß

Birgit

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Ich stimme Karl auch zu. Mir selbst macht die Unterordnung nicht wirklich spaß, aber da wir Agility Turniere laufen brauchen unsere Hunde die BH Prüfung.

Deshalb muss ich wohl oder übel daraufhin arbeiten

Viele Grüße

Carmen

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Hallo Bepe,

ich lege auch wert darauf, dass unsere Tessa "hört" - also unsere Kommandos befolgt - Sitz, Platz, Komm, Fuß, Bleib, Halt, Rechts, Links, Gib usw.

Ich will aber auch keine Prüfung ablegen.

Mir ist es egal, ob sie auf den Zentimeter genau neben mir "Fuß" läuft. Sie soll neben mir laufen und mit mir anhalten usw. aber halt nicht auf den Zentimeter genau.

Ich gehe mit ihr seit einigen Wochen zu einem Hundetreff hier am Ort vom Tierschutzverein - da wird es halt auch so gehalten - die Hunde sollen hören - sich unterordnen - verträglich mit anderen - auch bei Ablenkung auf unser Kommando hören usw. - aber es kommt nicht auf den Zentimeter drauf an.

Prüfungmäßig wäre z.B. auch, dass sie immer links von mir geht. Wir haben sie aber daran gewöhnt (wir haben sie 2 Jahre), dass sie immer rechts von uns geht - "Fuß" - am Fahrrad - am Quad - am Rollstuhl von meinem Mann.

Das wird beim Hundetreff auch akzeptiert - bei einer Prüfung würden wir durchfallen. Bei unserem Treff heißt es - es ist ja kein Dogma mit dem links gehen - wenn der Hund es so kennt - dann halt rechts - wichtig ist er/sie hört und tut, was man von ihr will, was man ihr beigebracht hat.

Wenn du dich da mit euerer Kleinen unwohl fühlst, vielleicht guckst du dich dann nach anderen Gruppen um.

Ich habe auch eine ganze Weile "rumgeforscht", um dann eine Gruppe zu finden, wo ich mich gut aufgehoben fühle mit meinen Vorstellungen vom Umgang mit Hunden und wie Kommandos befolgt/ausgeführt werden sollen.

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Ich gebe dir auch recht .

Ich habe ja auch einen kleines welpenbaby ( 15 wochen alt).

Auch auf unserem Platz wird genau geschaut und und und ....wir haben das prop . ich bin die eizigste in meier gruppe die auch kinder hat also ist es bei mir auch Zeitaufwendiger da ich nicht so üben kann wie die anderen .

Mir Persönlich macht es auch nix aus das es länger dauert muss sagen was will ich mehr

Meine Leica macht gleich beim ersten Kommando Sitz, Platz ,

Und auf Komm

Das Proplem was wir haben wenn sie im spielen ist dann muss man sie öffters rufen und hoffen das sie kommt ( ich denke das wird auch noch kommen )

Auf dem Platz wo ich bin läuft es die letzten 3 male auch nicht so gut da sie nicht so hört wie alle anderen leica ist die jüngste auf dem platz die anderen sind auch 5-6 wochen älter als sie .

Nun haben wir gestern gesagt bekommen das es schon besser sein müsse :( :( :( :(

Wir waren so stolz und nun bekommen wir solch eine Mitteilung .Ich oder wir wollen ja nur einen Hund und das hört und nicht auf alles losgeht was sich bewegt ...

Wir stellen uns gerade die frage was von einem Hund alles verlangt wird ?

Wir sind zu frieden für diese kurze Zeit .

Die hoffnung gebe ich auch nicht auf irgendwann ann sie das auch alles :P

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Möchte mich auch kurz dazu melden.

Bei uns auf dem Hundeplatz gibt es zwei Gruppen: 1. die jenigen, die eine offizielle Prüfung machen wollen, da wird, wie Karl schon beschrieben hat, 100%ige Leistung und auf den Zentimeter geachtet, beim Kommando "Platz" sollte der Hund wirklich sofort wie erschossen auf dem Boden liegen.

Dann haben wir den Erziehungskurs, da geht es zwar auch um den Gehorsam, aber wenn er halt nicht dicht am Bein sitzt, na und?

Es geht darum, dass der Hund in Alltagssituationen jederzeit hört und abrufbar ist.

Wir gehen mit den Leuten auch raus in den Wald (Joggerstrecke), an der Strasse, auf einen Supermarktparkplatz usw.

Nach diesem Kurs können die Leute selbst entscheiden, ob sie auf die Prüfung hin arbeiten wollen, oder aber nur am Gehorsam feilen möchten!

Wie du siehst, gibt es auch Plätze, die beide Varianten anbieten.

Bei uns gibt es eigentlich für jeden Befehl zwei Wörter, einmal die etwas laschere Variante, der Hund soll hören, aber halt keinen Militärgehorsam zeigen, und da kommt es auch nicht auf Zentimeter an.

Bei der Unterordnung zur Prüfung allerdings verlange ich von meinen beiden, wie Karl schon sagte, 100%igen Einsatz und korrekte Ausführung des Befehls.

Das muss aber jeder für selbst entscheiden, welchen Weg er geht bzw. welches Ziel der Erziehung er vor Augen hat.

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Hallo Welpenmama,

laß dich nicht verrückt machen.

Du sagst selbst, dass du nicht so viel Zeit hast, wie andere - aber du übst ja mit eurer Kleinen und dann kommt das auch.

Zudem ist ja auch nicht jeder Hund gleich schnell beim lernen - wie wir Menschen ja auch - oder - sind doch keine Maschinen.

Solange man konsequent am Thema bleibt wird's was - ganz bestimmt.

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Laß doch die Leute quatschen. Nicht jeder Hund ist gleich. Ben hat alles total schnell gelernt und Gino ist bereits 8 Monate und macht immer noch nicht auf Kommando Platz und überhaupt lernt er viel schwieriger als Ben (von meiner Sicht aus gesehen).

Beides sind Königspudel und beide habe ich von klein an!

Ich kann das eh nicht leiden wenn sie alle über einen Kamm scheren, der Hund hat doch Zeit alles zu lernen, selbst wenn du Prüfung laufen willst geht das sowieso erst ab 15 Monaten und bis dorthin wirds doch klappen - und wenn nicht dann eben nicht!!!

Viele Grüße

Carmen

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Hallo Welpenmama,

Jutti hat recht: Lass Dich nicht verrückt machen. Dein Hund ist mit seinen 16 Wochen noch ein Kind. Genauso wie der Hund von Bepe.

Ich arbeite zwar mit meinem auf die BH hin - aber im Alter von 4 Monaten hat er die Kommandos auch noch nicht 100%ig korrekt ausgeführt. Nicht umsonst kann man die Prüfung nicht vor dem 15 Lebensmonat seines Hundes mit ihm ablegen.

Und Du wirst Dich wundern: Es wird noch eine Zeit kommen, da verschlechtert sich der Gehorsam wieder und Kommandos, die schon 100%ig sassen, werden nicht mehr so korrekt ausgeführt. Denn auch Hunde werden mal Teenager - nur heisst das dann Rüpelphase - und dann stehen bei vielen Vierbeiner - genauso wie bei den 2-beinigen Jugendlichen - die Ohren schon mal auf Durchzug.

Ich persönlich halte nix davon, von einem 4monatigen Hund schon Perfektion in der Unterordnung zu verlangen. Aber es ist meiner Meinung nach sehr wichtig, kontinuierlich zu arbeiten. Denn sonst wird das nix mit dem gehorsamen Hund.

Aber immer mit Geduld - und blos nicht verrückt machen lassen.

Herzliche Grüße,

Claudia

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