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Hundeforum Der Hund
Ronja2010

Aussie wirkt stur und ignoriert mich teilweise

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Wahrscheinlich habt ihr recht ...ich sollte setze mich und den Hund einfach unter Druck was so keinen Sinn ergibt 

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Wenn sie wenig kennt, ist draußen alles sehr interessant und du gerade eben nicht. Du bist dann mit deinen Vorstellungen eher der Störfaktor.

 

Ich würde versuchen, sie möglichst in Ruhe zu lassen und dann, wenn sie schon anfängt sich zu langweilen - kann dauern - mich selbst als interessante Zugabe mit ins Spiel zu bringen.

Weniger ist allerdings erstmal mehr.

 

Hunde, die bislang keine wirkliche Bindung an Menschen hatten, müssen erst langwierig die Erfahrung machen, dass es sich lohnt.

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vor 2 Stunden schrieb Dimetrodon:

"Rudelführer" ist einfach Quatsch. Nicht mal Hunde leben in Rudeln, und Hunde und Menschen gemeinsam schon garnicht.

 

Wölfe leben in Rudeln, aber hier beruht die Anführerschaft darauf, dass Alpha Rüde und Fähe die Eltern der anderen Wölfe sind und damit auch die erfahrensten Tiere.

 

Man ist ja ziemlich spät erst auf einen entscheidenden Fehler gestoßen: Man hat "Rudel" beobachtet, die der Mensch mehr oder weniger wahllos zusammengestellt und in Freigehegen beobachtet hat. Daraus hat man dann auf das "natürliche" Verhalten aller Wölfe geschlossen. Das ist in etwa so, als wenn 8 wildfremde Menschen  einen Segelurlaub buchen und jemand beobachtet aus einem Hubschrauber, was dann an Bord der Yacht passiert - und verallgemeinert dann, dass sich alle anderen Menschen auch so verhalten würden.

 

Familienclans von Wölfen in freier Natur zu beobachten, ist weitaus schwieriger und die Ergebnisse werfen viele bisherigen "Erkenntnisse" über den Haufen.

Davon sind natürlich auch alle Schlussfolgerungen auf den Hund betroffen - auch das ganze "Alpha-Gedöns".

 

Richtig ist allerdings, dass Hund und Mensch dir gerne folgen, wenn sie dich für stark und interessant halten. Also muss die Frage doch lauten:

Was macht dich aus Sicht deines Hundes stark und interessant? (Dabei hat Stärke nichts mit Kraft zu tun.)

 

vor einer Stunde schrieb Ronja2010:

Ich weis das wir beide noch einige Zeit brauchen um uns aneinander zugewöhnen

 

Rechne mal mit 1-2 Jahren ... dabei wird es natürlich beständige Fortschritte geben.

 

Ich weiß ja nicht, wie und was du auf dem Hundeplatz trainierst. Aber mir wäre der Zeitpunkt zu früh. Der Hund ist vermutlich noch gar nicht richtig bei dir "angekommen". Sein ganzes Leben steht grad Kopf. Irgendwie hatte sich der Hund ja wohl mit seinem vorherigen Leben  arrangiert; dann Tierheim und jetzt ein neues Leben bei dir ... ganz schön heftig!

 

Du kannst den Lernwillen prima nutzen, um eine Beziehung zum Hund erst mal aufzubauen.

Erwarte zunächst: NICHTS! Dann freust du dich nämlich über jeden kleinen Fortschritt. Diese Freude spürt der Hund - ebenso wie die Enttäuschung, die aus deinen Worten "stur" und "bockt" spricht. Damit legst du dem Aufbau eurer Beziehung Steine in den Weg.

Erst wenn eine kleine gemeinsame Basis entstanden ist, würde ich auf den Hundeplatz gehen. Und dann auch ganz behutsam anfangen und schauen, was dem Hund liegt.

 

Warum zerrst du den Hund aus dem Wald? Gibt es keine andere Möglichkeit? Irgendetwas spielerisches? Und plötzlich seid ihr gar nicht mehr im Wald ... wie konnte das geschehen? ;) Weißt du, wie ich meine?

Und letztlich: Wenn es keinen guten Weg aus dem Wald hinaus gibt, dann geh gar nicht erst hinein! Im Laufe der Zeit wird sich auch das normalisieren.

 

Ich weiß, das es schwer ist, NICHT mit dem vorherigen Hund zu vergleichen. Aber das ist unfair dem neuen Hund gegenüber. Der ist auf seine Weise auch ganz toll, nur eben anders, mit eigenem Wesen und eigenem Charakter. Stell dir nur vor, du würdest deinem Partner ständig vorhalten, wie super doch sein Vorgänger war ... ;)

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Evtl seh ich das ja komplett falsch aber wenn ich das mache entwickelt der Hund dann net seine eigene Ansicht der Dinge oder macht sich seine Welt selbst ? 

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Das is die kleine Maus 

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vor 9 Minuten schrieb Ronja2010:

Evtl seh ich das ja komplett falsch aber wenn ich das mache entwickelt der Hund dann net seine eigene Ansicht der Dinge oder macht sich seine Welt selbst ? 

 

Nö.

Die hat bereits ihre eigene Sicht ihrer Welt. :o Du ja auch. ;) Jetzt müsst ihr es irgendwie schaffen, das unter einen Hut zu bringen. Das geht nicht, ohne dass du zu Kompromissen und Zugeständnissen bereit bist.

  • Du gibst etwas auf: vielleicht ein paar Vorstellungen, wie du dachtest, dass es mit dieser Hündin wird,
  • Hund gibt etwas auf; z.B. seine Zurückhaltung dir gegenüber,

...

  • damit ihr etwas Gemeinsames aufbauen könnt,
  • damit ihr aufeinander achtet: daraus entwickelt sich dann z.B. für den Hund: in deiner Nähe bleiben, immer wieder zurück kommen, miteinander (wortlos) kommunizieren; und für dich: deinen Hund "lesen" und verstehen lernen
  • und damit ihr miteinander tolle Sachen erlebt: Der Spaß daran wird eure Bindung vertiefen!

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Die sieht aus wie mein BC Rüde.

Und sie liest sich, als hättest du mit ihr einen 6er im Lotto gemacht.

 

Vergiss den Rudelführermist und schlag dir den Gedanken aus dem Kopf, dass Hunde , dein Hund, stur ist.

Die ist dir ausgeliefert, mit ihrem gesamten Sein.

 

Du hast da einen Goldschatz. Wertschätze diesen!

Wenn du schon mal einen Hund hattest, wirst doch wohl schaffen, dir zeigen zu lassen, wie man den freundlich erzieht.

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vor 40 Minuten schrieb Ronja2010:

Evtl seh ich das ja komplett falsch aber wenn ich das mache entwickelt der Hund dann net seine eigene Ansicht der Dinge oder macht sich seine Welt selbst ? 

 

Das soll er doch! Ein kreativer Hund wird souverän und bei einem fairen Menschen durchaus kooperativ. :wub:

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vor 38 Minuten schrieb Ronja2010:

Evtl seh ich das ja komplett falsch aber wenn ich das mache entwickelt der Hund dann net seine eigene Ansicht der Dinge oder macht sich seine Welt selbst ? 

 

 

Du musst sie halt davon überzeugen, dass deinen Ansichten zu folgen  in bestimmten für dich wichtigen Belangen für sie von Vorteil ist. Hunde sind ziemliche Opportunisten. Wenn für sie was dabei rausspringt was sie als Vorteil sieht, dann wird sie kooperieren.

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Ich weiß das ich mir nen kleinenSchatz ins Haus geholt habe...als ich mir ihr Gassi bin beim Tierheim war sie noch zögerlich aber ne Stunde später wollte sie schon net mehr von mir weg ( als gerade den Vertrag für sie unterschrieben ) da stand sie hinter der Scheibe und hat schon gewinselt ...

ich erwarte ja auch net nach 6 Wochen große Sprünge aber ich finde an der Leine zu ziehen und selbst die Richtung zu bestimmen wenn das heißt sie läuft auf die Straße ...sorry sowas geht nun mal net...und einige Grenzen muss sie nun mal gesetzt bekommen ..oder eben was sinnvoll für sie ist ...das muss sie nun mal 

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