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Hundeforum Der Hund
Ben93

Junghund bleibt nicht alleine / Trennungsangst?

Empfohlene Beiträge

Ihr habt zwei schlechte Trainer erwischt!

Und ihr könnt auch noch 10 mal wechseln. Und immer wieder auf schlechte Trainer stossen. Bestenfalls, ohne dass der Hund Schaden nimmt.

"Rütteldosen-Rütter" ist auch als "Wasser voll ins Hundegesicht-Spritzer" nicht die erste Wahl.

Dein Hund hat ANGST! alleine.

Und ihr übt mit Strafreizen.

Aber anscheinend nutzt das ja nichts, wenn der Hund immer wieder gestraft werden muss. Ihr seid damit im Bereich von Misshandlung. Erklärt von einem Trainer und bezahlt dafür.

 

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Oder hier: http://teambuilder.de/

 

 

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vor 15 Stunden schrieb Ben93:

- Türen zu machen bei verlassen des Raumes -> eigentlich kein Problem mehr allerdings merkt man das er unter Anspannung steht und die Türe nicht mehr aus den Augen lässt

Das ist doch eine verständliche Reaktion.  Nicht zu lange warten lassen. Immer wieder üben, üben, üben ...

 

vor 15 Stunden schrieb Ben93:

- Wenn er uns hinterher laufen möchte auf seinen Platz schicken -> funktioniert allerdings ist er auch hier nicht entspannt und beobachtet einen ständig.

Das ist doch nicht weiter tragisch, wenn er euch beobachtet. Er wird mit der Zeit entspannter werden. Es braucht sehr viel Geduld ...

 

vor 15 Stunden schrieb Ben93:

- Die Box haben wir auch wieder aufgestellt und eine Höhle draus gebaut wo er rein und raus gehen kann und nicht drin eingesperrt wird! Allerdings war er hier erst 2-3 mal drinnen und hat nur kurz geschaut.

Lasst es einfach als "Angebot" stehen. Könnte sinnvoll sein, wenn die Silvesterknallerei losgeht.

 

vor 15 Stunden schrieb Ben93:

Das große Problem ist weiterhin das alleine lassen. Er kann immernoch keine 5 Minuten alleine bleiben ohne das er anfängt zu Jaulen.

Im Minutenbereich weiter üben, üben, üben ...

 

vor 15 Stunden schrieb Ben93:

Nach rund 2 Stunden kommt meine Mutter

Das ist viel zu lange! Vermutlich macht ihr euch damit die kleinen Übungserfolge immer wieder kaputt!

 

vor 15 Stunden schrieb Ben93:

- Er läuft angespannt die ganze Zeit hin und her und legt sich eventuell nur für einen kurzen Moment

- Er jault und bellt, allerdings bellt er so gut wie nur in einer höheren Position wie z.B auf dem Sofa. Eventuell hat dies etwas zusagen?

- Seit ein paar Tagen fängt er nun das Kaputt machen von Gegenständen an

Stress pur! Und der sucht sich jetzt ein Ventil: Kauen wirkt beruhigend ...

 

vor 15 Stunden schrieb Ben93:

- Seit neustem kommt er auch nicht mehr wirklich zur Ruhe wenn meine Mutter nach 2Std kommt. Er versucht weiterhin Sachen immer mal wieder zu Klauen oder zu zerstören und jault desöfteren.

Kein Wunder! Nach dem Frust und dem Stress, 2 Stunden allein zu warten, ist der Hund "voll durch den Wind"!

Der Abbau von Stresshormonen dauert mehrere Tage! Wenn jeden Tag die nächste Überdosis dazu kommt, kann der Hund überhaupt nicht ruhig werden ...

Der arme Kerl ist vollgepumpt mit Stresshormonen und hat keine Chance sie abzubauen.

 

vor 15 Stunden schrieb Ben93:

Wir vermuten nach sehr vielen recherchen das dies ein Kontrollverhalten ist,

NEIN! Das ist Stress pur!

 

vor 15 Stunden schrieb Ben93:

Das tägliche Üben bringt aktuell anscheinend nicht wirklich viel.

Doch! Aber eure Erwartungen hängen zu hoch! Das betrifft eure Verhaltenswünsche und den Zeitraum, in dem diese Wünsche erfüllt werden sollen!

vor 15 Stunden schrieb Ben93:

Seit gut 2 Wochen versuchen wir es jetzt alleine Zuhause.

Das letzte Posting war vom 25. Oktober - das ist ca. 6 Wochen her, minus 2 Wochen, bleiben 4 Wochen übrig.

Ihr erwartet jetzt nicht allen Ernstes, dass das Alleinbleiben nach 4 Wochen Üben klappt, oder? Stellt auch mal auf viele, viele Monate ein!

 

 

Konzentriert euch auf die Erfolge:

vor 15 Stunden schrieb Ben93:

- Türen zu machen bei verlassen des Raumes -> eigentlich kein Problem mehr

 

vor 15 Stunden schrieb Ben93:

- Wenn er uns hinterher laufen möchte auf seinen Platz schicken -> funktioniert

 

vor 15 Stunden schrieb Ben93:

Sein Körbchen nimmt er mittlerweile aber auch schon von selbst an und geht öfters mal hinein und schläft auch dort.

 

Leider war eure bisherige Trainerwahl ein völliger "Griff ins Klo". Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn die Chance, auf gut Glück einen guten Trainer zu finden, liegt im Promillebereich! Mit Empfehlungen ist die Chance höher, an jemanden mit wirklichen Fähigkeiten zu geraten.

 

vor 5 Stunden schrieb Ben93:

aber ich meine das mit dem Wasser hätte ich schonmal bei Rütter gesehen.

 

Wer ist schon "Rütter"? (oder irgendein beliebiger TV-Hundetrainer) Nur weil sich das Fernsehen für jemanden interessiert, ist er noch kein Papst.

Es ist durchaus sinnvoll, sich Fernsehshows und Youtube-Beiträge anzusehen, ebenso wie Bücher der verschiedensten Trainingsmethoden zu lesen.

Aber man muss alles kritisch hinterfragen und sich überlegen, was zum eigenen Hund und zu einem selbst passt.

Ihr werdet sicher auch jeden einzelnen Beitrag hier im Forum für euch entsprechend bewerten und mehr oder weniger gut finden.

Und nicht ALLES, was ein Trainer von sich gibt, ist für dich und deinen Hund richtig, nicht ALLES ist falsch!

Beispiel: Ich mag den hierzulande viel gescholtenen Cesar Millan. Ich verstehe seine Denkweise. Ich muss nicht alles mögen, wie er seine Trainingsideen in die Tat umsetzt. Aber er hat mich zum Denken angeregt und mir so ein besseres Verständnis meiner Hunde erschlossen. Würde ich aber seinen "Sidekick" anwenden, würde mein jetziger, sensibler Hund an mir und seiner kompletten Welt (ver)zweifeln - der wäre sofort völlig fertig mit den Nerven, so sehr, dass es sofort gesundheitliche Auswirkungen hätte. Das weiß ich, ohne es ausprobiert zu haben, weil ich von Anfang an seine Reaktionen auf mein Handeln sehr genau beobachtet habe und versucht habe, sein Wesen, seinen Charakter zu verstehen.

 

Versteht ihr euren Hund? Kennt ihr sein Wesen, seinen Charakter? Wie denkt er? Wie fühlt er?

Dieses Verständnis ist doch die Basis der Erziehung, des Trainings - des gemeinsamen Lebens.

 

vor 5 Stunden schrieb Ben93:

Macht es eventuell Sinn einen Hundepsychologen zu kontaktieren?

 

Nein, Einfühlungsvermögen und sehr sehr viel Geduld reicht völlig. 

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vor 12 Stunden schrieb Ben93:

Macht es eventuell Sinn einen Hundepsychologen zu kontaktieren? 

 

Ja. 

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vor 6 Stunden schrieb DerOlleHansen:

 

vor 12 Stunden schrieb Ben93:

aber ich meine das mit dem Wasser hätte ich schonmal bei Rütter gesehen.

 

 

Vor längerer Zeit (ich hatte auch Rütter geguckt), hatte ich das mit dem Wasser mal ausprobiert. Ist ja schon nicht so angenehm, in einem Gartenrestaurant zu sitzen und der eben noch friedlich dösende Hund rastet aus, weil er eine Katze erblickt ...

 

Der von Rütter propagierte Schreckreiz hat bei meinem Hund aber nur dazu geführt, dass er eifrig das Wasser abgeschlabbert hat und trotzdem auf die Katze los wollte, also von Erfolg konnte man da wohl nicht sprechen. Ganz davon abgesehen, dass es nicht unbedingt nützlich ist, mit Schreckreizen zu arbeiten.

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Soweit ich weiss, soll das Wassaranspritzen den Hund kurz unterbrechen, damit er die Aufmerksmkeit dem HH schenkt und er ihn dann zb mit was anderem ablenken kann oder ihm neue Anweisungen geben kann.

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vor 6 Stunden schrieb Nebelfrei:

Soweit ich weiss, soll das Wassaranspritzen den Hund kurz unterbrechen, damit er die Aufmerksmkeit dem HH schenkt und er ihn dann zb mit was anderem ablenken kann oder ihm neue Anweisungen geben kann.

 

Soweit die graue Theorie ...

Das sollen auch alle anderen "Methoden" wie "Rassel", CM's "Sidekick", und was es da so alles gibt.

 

vor 6 Stunden schrieb Fricco:

Ganz davon abgesehen, dass es nicht unbedingt nützlich ist, mit Schreckreizen zu arbeiten.

 

Genau!

 

Aber: Eine Berührung kann den Hund ansprechbar machen bzw. eine "Ansage" verstärken. Macht man ja auch zum Teil bei Menschen; zwischen...

  • "Hallo, beruhige dich mal ..." und
  • Hand auf die Schulter legen oder den Arm (oder gar die Hand) halten und dann "Hallo, beruhige dich mal ..." sagen ...

.. ist ein großer Unterschied der Wirkung, weil der andere Mensch mit der Berührung nicht gerechnet hat und weil sie den Individualabstand durchbricht.

Das kann aber sowohl beim Menschen als auch beim Hund die Reaktion "Ey, lass das gefälligst!" auslösen, die teilweise reflexartig ebenfalls durch eine körperliche Reaktion gezeigt wird.

 

Selbst bei meinem herzallerliebsten Pavel arbeite ich manchmal mit einer sanften Berührung des Rückens oder der Seite. Das ist anders als ein Streicheln (auch wenn es ähnlich aussieht) und der Hund rechnet in der Situation nicht mit der Berührung, aber es ist sehr weit von einem "Schreckreiz" entfernt.

Der Übergang zum Streicheln/Körperkontakt halten kann aber fließend sein, z.B. wenn ich ein "Da will ich hinrennen!" umlenke in ein gemeinsames "zeigen und benennen".

 

Aber auch dass habe ich mit dem Hund gemeinsam erarbeitet durch genaue Beobachtung und Kommunikation mit dem Hund.

Womit wir wieder beim Thema wären, denn ich denke, das macht Ben93 noch nicht ausreichend.

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