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Hundeforum Der Hund

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Hallo! Leider kamen auf meine letzte Frage keine Antworten mehr und ich bin ja auch ziemlich kritisiert worden, ungeeigneter Hund, zu wenig Erfahrung, schlechte Lebensumstände... 

 

Also nochmal: Hündin, ca. 5 Monate alt, seit etwas über drei Wochen bei uns, aus Rumänien, hat im Shelter gelebt mit ihren Geschwistern.

Ich habe drei Kinder, mein Mann ist wenig zuhause, leben in einer Wohnung. 

 

Mein größtes Problem ist grade, das sie uns, überwiegend draußen, attackiert, d.h in die Füße, Beine, Hände beißt. Dabei macht sie dieses knurrende Geräusch. Ich interpretiere das so, das sie gerne mit uns raufen und toben möchte, eben zu wild spielen will. Wie gesagt, ich drehe mich dann entweder weg um zu signalisieren das ich die Art zu spielen nicht möchte, oder ich sage Aus, oder wenn ich es vorher merke, zeige ich ihr ein Spielzeug, nehme jetzt immer einen Ball mit, um sie darauf umzulenken und werfe den Ball. Das funktioniert manchmal. Wenn sie sich zu sehr reingesteigert hat, halte ich sie fest (wenn ich sie bekomme... Das dauert leider manchmal), sage mit tiefer Stimme 'ruhig' und lasse erst wieder los wenn sie sich beruhigt hat. Denkt ihr ich mache das so richtig??? Es passiert meistens in Situationen die sie, wie ich denke, total toll findet. Auf unserm längerem Gang ist eine große Wiese auf der teilweise Wasser steht. Da rennt sie rüber und hat total Spaß. Und dann gehts los... Mich stört gar nicht das sie dreckig nach Hause kommt. Ich sehe dann allerdings genauso aus... 

Ach so, ich weiß auch nicht wie ich mit ihr spielen soll. Ich hab auch im Internet nichts gefunden. Mit ihr zu raufen oder körperlich zu spielen traue ich mich nicht. Aportieren scheint nicht ihr Ding zu sein, sie rennt hinter dem Ball drei mal her und dann wars das. Suchspiele hab ich in der Wohnung versucht, ich glaub das fand sie blöd oder hat es nicht verstanden. 

Ich würde mich total freuen wenn mir jemand einen Tipp oder eine Rückmeldung geben könnte.

Vielen Dank!!!

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(bearbeitet)

Sie will beißen... gib' ihr etwas Weiches zum Reinbeißen (Stoffspielzeug), nachdem du mit einem "Nein" deine Hand da rausgefädelt hast und dann lobe sie. Das habe ich glaube ich schonmal geschrieben...

Mein Hund hätte sich in der Situation auch nicht zu einem Suchspiel motivieren lassen.

Coole Junghunde in der Umgebung sind auch immer gut, irgendwo muß die Rauflust ja landen.

Wenn sie die Hand vorsichtig in den Fang nimmt -fett loben. Du willst ihr ja nicht Raufen verbieten. Es soll nur nicht wehtun.

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Aber das setzt natürlich voraus, daß du dann künftig mit dem Stoffspielzeug oder einem Zerrspielzeug mit ihr spielst, wenn sie raufen will. Das Spiel mußt du, wenn sie in Arme beißt, kurz unterbrechen. Sei froh, daß du keinen Balljunkie hast:) Daraus entwickelt sich wirklich gutes Spiel.

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Dann unterbinde das doch. Ich verstehe nicht, was sich Leute von Hunden so alles gefallen lassen.

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Ein für den Hund deutliches "Aua" kann auch helfen. Hund sollte dann Beschwichtigungssignale zeigen. Das wäre seine Version von "Oh sorry, war jetzt etwas zu heftig, was?"

Das kannst du bestätigen und z.B. sagen "ja, das hat weh getan".

Danach musst du entscheiden, ob du weitermachen magst. Wenn ja, achte drauf, dass der Hund jetzt vorsichtiger ist - dann hat er ja was gelernt. Das solltest du auch zusätzlich durch Worte loben. (Das Weiterspielen ist ja auch schon eine Belohnung.)

 

Ihr konntet euch ja auch noch nicht genügend kennenlernen in der kurzen Zeit. Du weisst noch nicht, wie und was Hund am liebsten spielt (eventuell weiss der das selber auch noch nicht) und Hund weiss noch nicht, was dir auch gefällt und was dir dabei zu viel ist. Im Shelter wird er nicht all zu viele Erfahrungen gesammelt haben.

Um dem Hund zu zeigen, wo bei dir der Spaß aufhört, gibt es je nach Situation ja verschiedene Möglichkeiten. Es muss ja nicht immer ein scharfes "aus" sein, manchmal tut's ja auch ein liebevolles "nein, lass das".

 

@Gerhard: So wie du das schreibst, klingt das nach hart durchsetzen. Das muss ja nicht unbedingt sein, wenn Hund es auch anders versteht. Im Grundsatz hast du ja recht, der Hund muss lernen, was dem Halter nicht gefällt. Als Opportunist ist ja eigentlich auch die Bereitschaft dazu vorhanden.

 

@Noraja : Es gibt ein altes Sprichwort von Schäfern: "Du hast 5 Jahre einen jungen Hund, 5 Jahre einen guten Hund und 5 Jahre einen alten Hund."

Dein Hund wird noch an Energie und Tatendrang zulegen. Ihr müsst gemeinsam Möglichkeiten finden, wie er diese Energie los wird. Nimm ein Zerrspielzeug mit auf die (nasse) Wiese, rufe den Hund, gehe in die Hocke und halte das Spielzeug mit seitlich ausgestrecktem Arm hin. Hund wir mit vollem Anlauf ein "Zielspringen" versuchen. An der "Beute" kann er sich dann ja gerne austoben.

Weitere, für deinen Hund und dich geeignete Spielvarianten werden dir sicher im Laufe der Zeit einfallen. Wenn dem Hund die nasse Wiese gefällt, mag er gern schwimmen? Ist sehr kräftezehrend ... ;)

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vor 20 Minuten schrieb Gerhard:

Dann unterbinde das doch. Ich verstehe nicht, was sich Leute von Hunden so alles gefallen lassen.

 

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was das mit "sich gefallen lassen" zu tun haben soll. Der Junghund möchte spielen, da steckt nichts böses dahinter.

vor 1 Stunde schrieb Noraja:

Wenn sie sich zu sehr reingesteigert hat, halte ich sie fest (wenn ich sie bekomme... Das dauert leider manchmal), sage mit tiefer Stimme 'ruhig' und lasse erst wieder los wenn sie sich beruhigt hat. Denkt ihr ich mache das so richtig???

 

Das würde ich so nicht machen, da die Spielaufforderung vom Hund nett gemeint ist und diese positive Stimmung durch das Festhalten schnell zu Frust werden kann.

Kannst du einen Zergel mitnehmen, auf den du in solchen Momenten umlenkst?

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@Noraja Servus, unser Mexx ist jetzt 11 Monate und hatte ähnliche Ansätze, welche jedoch bei weitem nicht so ausgeprägt wie bei Euch waren.

D.h. im Spiel od. bei Begrüßung od. wenn er aufgedreht war, hat er schon mal nach den Händen geschnappt - eher spielerisch aber doch manchmal zu heftig dafür.

Ich habe ihm dann per Abbruchsignal = deutliches AUS in Verbindung mit dem zeigen der Handfläche nach unten mit gespreizten Fingern - mitgeteilt dass ich das so nicht will.

Natürlich mit Belohnung wenn er es gelassen hat.

Wenn er zu aufgedreht war habe ich ihn in den sog. "Ruhegriff" genommen = Hund setzt sich hin und bekommt mit aller Ruhe meine Hand auf die Brust (dabei gehe ich in die Hocke und der Arm geht dabei über den Hund), die dort bleibt bis er sich abgeregt hat. Vorraussetzung dafür ist aber das man selber entsprechende Ruhe ausstrahlt.

Zerrspiele jeder Art habe ich zu derzeit unterlassen, weil ihn das eher mehr aufstachelte als ablenkte.

Wurfspiele und Apportieren waren OK - aber auch nur 3 - 4x dann wurde es uninteressant.

Raufen und ähnliches hielte ich in Deiner Situation auch für verkehrt, denn ihr wollt ja keinen Machtkampf provozieren.

Mein Rat kann nur sein: versuche echte Ruhe auszustrahlen (tiefe Stimme allein reicht nicht) und diese Ruhe auf den Hund zu projezieren, aber suche auch Gelegenheiten wo sie sich richtig auspowern kann z.B. mit anderen Hunden.

 

 

 

 

 

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vor 16 Minuten schrieb Elchifan:

Raufen und ähnliches hielte ich in Deiner Situation auch für verkehrt, denn ihr wollt ja keinen Machtkampf provozieren.

Das ist ein spielfreudiger Junghund, der noch keine Beißhemmung beim Menschen gelehrt bekommen hat, das hat ungefähr gar nichts mit machtkampf zu tun. Spielknurren ist recht verbreitet in Kombination mit Raufen.

Wenn das ihre bevorzugte Spielweise ist, kann man die ja mit den eigenen Ansprüchen kompatibel gestalten. Es gibt da keinen Grund Frust aufzubauen.

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vor 7 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Es gibt da keinen Grund Frust aufzubauen.

 

Sehe ich genau so. Und ein junges Hundekind, das mit seinen Menschen spielen und raufen möchte, möchte einfach nur genau das- spielen und raufen. Es strebt keine Macht über seine Menschen an. ;)

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(bearbeitet)

Hmm ich finde raufspiele toll :). Und genau bei denen haben wir unserem Jungspund die Beißhemmung beigebracht. Auf allen Vieren mit dem ganzen Körper. Natürlich der Statur  und dem Alter angepasst.

Dabei hat unserer immer ein Spielzeug im Maul. Sollte er uns doch mal erwischen lässt er sofort los.

 

Allerdings kann ich mir gut vorstellen das mache Hunde dadurch noch mehr abdrehen. Das müsste man ausprobieren. 

Unserer ist nach fünf Minuten platt und legt sich schlafen.

 

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