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Hundeforum Der Hund
Goffi

Welpe und mein sohn

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vor 1 Minute schrieb eudora:

, in's Haus holt um schlimmeres zu verhindern.

 

Grundsätzlich gebe ich dir recht @eudora nur "um schlimmeres zu verhinern" das finde ich doch etwas übertrieben. Der Welpe verhält sich wie ein normaler Welpe. dass weiß die TE anscheinend nicht, weiß nicht damit umzugehen und da besteht noch etwas Nachholbedarf. Der Kleine hat aber noch nicht die Mutation zur Bestie durchgemacht und ich denke man kann da noch recht beruhigt sein.

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Vielleicht missverständlich ausgedrückt von mir.

Ich sehe keinen Hund der Welt als Bestie, ganz bestimmt nicht. Aber die Stimmung ist wohl sehr angespannt, alle sind unsicher, ängstlich, gestresst... Der Welpe kann (kann!, nicht wird) das 2jährige Kind im Spiel verletzen. Weißt du, was ich meine?

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Gerade eben schrieb Lexx:

Der Kleine hat aber noch nicht die Mutation zur Bestie durchgemacht und ich denke man kann da noch recht beruhigt sein.

 

Nein, nicht solange Goffi nicht klar ist, dass das mit Sicherheit passieren wird, wenn sie nicht sofort ihre Haltung ändert und Taten folgen lässt. Und das heißt entweder: sofort extrem in das Thema "hineinknien" (über gute Fachliteratur Wissen anlesen, Trainer ins Haus holen, der vor allem die Familie ausbildet, etc) oder den Hund abgeben. Für Selbstmitleid ist im Moment kein Platz. Das Problem ist selbstgemacht ... bei erwachsenen Menschen habe ich da wenig Mitleid.

 

Mag jetzt hart klingen, aber "weichspülen" hilft da im Moment nicht weiter.

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vor 9 Minuten schrieb DerOlleHansen:

Da ist Goffi jetzt mal sehr gefordert! Für "Ach, was bin ich armer Mensch doch jetzt gestresst ..." ist das wenig Raum.

 

Und ich finde dass ist genau der richtige Raum. Den gib es sonst im Alltag ja fast nie. Läuft ja alles immer perfekt bei allen ;) 

 

Man trifft jeden Tag Fehlentscheidungen und die  kann einen auch  bzgl. Hund treffen.

 

Ich habe erst vor ein paar Wochen einen post bei Fb gelesen bzgl eines Border Collies: 3 Jahre haben wir "gekämpft (Beziehung hat nicht funktioniert, Probleme) bla bla bla... jetzt ist alles gut" "ich würde ja nieee einen Hund abgeben etc. . Da dachte ich mir: schön dass es JETZT klappt. Aber was wäre wenn nicht? Hättet ihr euch dann noch 2 Jahre, dann also 5 Jahre rumgequält? Ich fand den Zeitraum schon zu lang. 

Wem dient Dass? dem Hund? Oder doch eher dem Menschenstolz? 

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Ich lese gar kein Selbstmitleid heraus. Eher Sorge und Überforderung.

 

 

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Das sind Antworten hier mann mann, der TE wird ja noch unsicherer.

Lieber TE such dir einen vernünftigen Hundetrainer, der euch in der jetzigen Situation unterstützen kann.

Das wird schon.

 

Gruss.

Jumawi

 

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vor 11 Stunden schrieb gatil:

Also -

es gibt auch in Ungarn (oder in anderen östlichen Ländern) nicht nur Vermehrer.

Größere Rassen werden auch im VDH mit 8 Wochen abgegeben.

 

Aber:

Tollwut kann hier noch nicht geimpft worden sein, daher illegale Einreise nach Österreich.

Relativiert das, was ich oben geschrieben habe.

In Ö können die in dem Alter eingeführt werden.

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vor 11 Stunden schrieb eudora:

Ach Mensch, das ist so eine unglückliche Situation. Erstens natürlich wegen des Hundes, aber auch wegen der offensichtlich überforderten Goffi und ihren Kindern.

 

Dass der VDH (ich oute mich jetzt direkt mal als kein VDH Fan) Hunde auch mit 8 Wochen abgibt weiß ich. Find ich deshalb aber immernoch falsch, zu früh.

Auch ist mir durchaus bewusst, dass es auch in Ungarn nicht nur Vermehrer gibt. Aber wenn jemand in Ungarn einen 8 Wochen jungen Welpen nach Österreich verkauft, dann ist das alles nur kein ("seriöser") Züchter. Leider. :(

Ich denke, darauf können wir alle uns einigen? :)

 

@black jack
@Goffi

@Goffi

 

 

Nicht ganz. ;)

Nicht der VDH gibt gibt Welpen mit 8 Wochen ab, sondern der Züchter, weil das Tierschutzgesetz die Abgabe erlaubt - die Schuld würde also eher am Tierschutzgesetz liegen.

Ich finde die Abgabe mit 8 Wochen nicht durchweg zu früh, sondern tatsächlich rasseabhängig.

Es gibt Rassen, die sind schon mit 8 Wochen so lernbegeistert, dass ihnen Spiel mit Geschwistern nicht mehr reicht. Und denen kann ein Züchter dann kaum noch gerecht werden.

Wenn man da einen ganzen Wurf 12 Wochen behält, stellen die Welpen irgendwann nur noch Mist an, aus lauter Langeweile. Auch die Hundemutter sagt dann schon mal, dass es nun Zeit wird.

Von einigen Terriern weiß ich, dass sie sich ab einem gewissen Alter gern mal anfangen richtig zu kloppen, auch hier wäre eine Abgabe mit 8/9 Wochen dann sinnvoller.

Daher halte ich eine Abgabe ab 8 Wochen nicht pauschal bei allen Rassen für schlecht - ich habe allerdings mal genauso gedacht.

 

Was die Einreise nach Österreich betrifft weiß ich, dass sie zumindest von Deutschland aus auch vor der Tollwutimpfung stattfinden darf, dort wurde das Gesetz nicht geändert wie bei uns. Allerdings weiß ich nicht, wie das von Ungarn aus ist. Da müsste man sich vorher informieren.

 

Ich stimme dir aber völlig zu, dass der Züchter zumindest sehr dubios ist und würde einen Welpenhandel absolut nicht ausschließen.

Denn es ist sehr eigenartig, dass sich der Züchter nicht mehr meldet.

 

@Goffi

Das ist nun dein erster Hund und ich weiß nicht, wie das wirklich aussieht bei euch, wenn der Welpe sich für dich schlimm benimmt.

In der Regel spielen Welpen mit ihren Zähnen, sie haben ja keine Hände. Und ein Welpe muss meist erst lernen, dass Menschenhaut viel empfindlicher als Welpenhaut ist.

Knurren und beißen können Spielaufforderungen sein.

Wenn du unsicher bist, würde ich auf jeden Fall eine Hundeschule besuchen (mit deinem Sohn) oder mir einen Trainer nach Hause holen, der das Ganze mal beobachtet - aber möglichst schnell, bevor das ausartet oder ihr aus Verzweiflung einen Erziehungsfehler macht.

Das wäre nicht nur für den Welpen gut, sondern auch für dich. Denn man lernt immer dazu, ob als Hundeanfänger oder nicht.

Tipps von jemandem, der sich das vor Ort anschaut sind auf jeden Fall wichtig, damit du auch etwas beruhigter sein kannst oder zumindest weißt, woran es liegen könnte - ob es nur Spiel ist oder was anderes.

Und vom Tierarzt würde ich den Zwerg auf jeden Fall schnell durchsehen lassen.

 

 

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Ein so junger Welpe ist natürlich ein ungestümer Wirbelwind.....im Kopf ungefähr genauso alt wie dein 2jähriger Sohn. Das heißt natürlich nun auf beiden Seiten viel Erziehungsarbeit. Und da wirst du die nächsten Wochen und Monate viel gefordert sein.

 

Das Knurren und Bellen kann - wie viele schon geschrieben haben - einfach auch nur ne Spielaufforderung sein. Er kann ja schlecht sagen: "Hey, spiel mit mir!". Aber das kann man aus der Ferne schlecht beurteilen.

 

Aber ein Welpe in diesem Alter ist grundsätzlich mal nicht aggressiv.....er hat halt einfach noch nicht gelernt, wie er sich zu benehmen hat. Wenn dein Sohn einem anderen Kind auf den Kopf haut, würdest du ja auch nicht sagen, dass er aggressiv ist, sondern ihn auch erstmal aus der Situation rausnehmen und ihm ruhig sagen: "Hey, sowas macht man nicht."

 

Mach das auch mit dem Welpen.....ich würde mich mit meinem Sohn auf den Boden setzen und spielen, damit der Welpe sieht, dass sowas völlig normal ist. Solange er sich brav verhält, darf er in eurer Nähe sein. Fängt er an wild zu werden, zu zwicken oder zu rempeln, steh mit deinem Sohn auf und geh kurz weg.....brich das Spiel ab. Warte kurz und dann setz dich wieder auf den Boden. Und das wiederholst du notfalls so oft bis der Welpe verstanden hat, dass er mit diesem Verhalten nur dafür sorgt, dass das Spiel abgebrochen wird.

 

Auch Welpen untereinander verhalten sich so....wenn es dem einen beim Spiel zu ruppig wird, wird der sich umdrehen und weggehen oder sich irgendwo hinlegen. Normalerweise verstehen Hunde das recht schnell und ändern ihr Verhalten dann auch.

 

Aber erwarte nicht, dass das innerhalb einer Stunde erledigt ist......das wirst du immer und immer wieder wiederholen müssen. Genauso wie man einem Kind oft hundertmal irgendwas aus der Hand nehmen muss bevor es verstanden hat, dass es das nicht tun soll.

 

Wenn er zu sehr mit seinen Zähnen an euch rumnagt, dann sag "Nein" oder "Aus" und biete ihm gleichzeitig ein Spielzeug oder Seil an und mach ihm das interessant....auch den Einsatz seiner Zähne muss der Hund erst lernen. Dazu kommt, dass der anstehende Zahnwechsel (noch nicht gleich, aber in einigen Wochen) auch für den Welpen unangenehm ist und sich dann was zum Kauen sucht....so wie man auch Kindern beim Zahnen hilft.

 

Wenn ihr Kinder habt, dann habt ihr doch sicher auch Türgitter.......ich weiß, dass man als Mama nicht immer Zeit hat, Hund und Kind rund um die Uhr zu beaufsichtigen. Muss auch gar nicht sein und auch der Hund muss lernen, dass er erstens nicht immer und überall dabei sein muss und zweitens dass er auch sich einfach mal ruhig irgendwo hinlegen kann, wo er dann auch nicht gestört wird. Kannst du also mal nicht beim Kind sein, dann lass das Kind zum Beispiel im Wohnzimmer, mach das Türgitter zu und nimm den Hund mit in den Flur/Küche/Bad etc....oder eben umgekehrt, sprich nimm das Kind mit und lass den Hund zurück im Wohnzimmer. Das wird am Anfang vermutlich auch mit Frust für den Welpen verbunden sein und er wird bellen oder am Türgitter kratzen aber auch so eine Situation muss irgendwann normal für ihn werden.

 

Bei uns sind zum Beispiel die Kinderzimmer auch Tabu-Zonen für die Hunde.....das wurde ihnen von Anfang an so beigebracht.

 

Und natürlich musst du auch deinen Kindern lernen, dass der Hund auch Tabuzonen hat (sein Korb oder seine Decke) und dass er da vollkommen ungestört liegen darf.

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vor 14 Stunden schrieb Zurimor:

 

Sowas solltet ihr auf keinen Fall machen! Zeigt ihm stattdessen Alternativen auf.

Ok, ich hab's mißverstanden beim ersten Lesen, der Hund hat deinen Mann gezwickt, richtig? Könnte einfach reiner Übermut sein, vielleicht mal versuchen, ihm stattdessen Kauspielzeug anzubieten.

Eine Welpengruppe wär vielleicht auch keine schlechte Idee, zumindest braucht der Hund Kontakt zu Artgenossen, grad in dem Alter.

Ja der hund hat gezwickt 

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