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Hundeforum Der Hund
Ronja2010

Gestresster Hund

Empfohlene Beiträge

Ich hab nen Aussie der aktuell seit fast 2 Monaten bei mir neu eingezogen is aber schon fast 5 Jahre is ...aus dem Tierheim ...ich bräuchte nen Tipp 

sie nimmt keine Leckeries draußen an ...wie kann ich sie belohnen außer streicheln oder mit ihr zu reden ...

 

LG Susi 

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Hallo :)

Wir belohnen unseren BorderCollie (der draußen auch nichts nimmt) durch Spielen oder loben. Unser Mischling wird draußen nur durch Loben bestärkt (der hat kein Interesse mehr am draußen spielen, er ist schon recht alt). Wenn ich ihn beispielsweise rufe und er kommt direkt dann freue ich mich und lobe ihn ausgiebig. Das klappt bei unseren beiden super.

Vielleicht kann dein Aussie ja ein tolles Spielzeug draußen bekommen wenn er was tolles gemacht hat?

Liebe Grüße

Jacqueline

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Ich glaube das kennt sie net wirklich zu spielen und wenn klappt das nur 5 min und sie will net mehr ...gerade is glaub ich alles andere entweder beängstigend oder spannend ...

 

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(bearbeitet)

 

Bin etwas ratlos im Moment 

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Was hast du denn für leckerlies?  Nimmt er diese in der Wohnung? Bei glori hat es damals fast 1/2 Jahr gedauert bis sie leckerlies draußen für gut empfunden hat.  Sie mag aber bia heute kein ausgiebiges Spielen.  Mal kurz Stöckchen oder Frisbee schmeißen und das war es. Glori liebt aber nasenarbeit. Also verstecken wir immer leckerlies welche sie Sie suchen muss oder machen damit auch bisschen Training.  

Anfangs habe ich mich auch immer neben ihr gehockt wo sie schnüffelte und habe es kommentiert . Irgendwann war auch ich dann draußen interessant und sobald ich mit der Tüte(getrocknete kleine hühnchenstrrifen oder kannincheb) klapperte war sie schon bei mir und freute sich 

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Wenn dein Hund sich bis zu 5 minuten darüber freut ein Spielzeug zu bekommen, dann ist das doch eine gute Belohnung 

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Die Frage ist, ob sie überhaupt spezielle Belohnung? Ist nicht einfach ein langer, schöner Spaziergang schon Belohnung?

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In den Wald geht sie gern ...aber net mehr gern raus ...

hab schon alles probiert Käse Wurst Leberwurst alles gängige sonst auch 

daheim nimmt sie ...

denke durch den Stress blockiert sie einfach ...

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Stress könnte ein Grund sein, warum sie die Belohnung nicht annehmen kann. Die Frage ist, warum ist der Hund gestresst? Welches Verhalten von ihr möchtest du denn belohnen?

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Sie wurde wohl vorher abgeschottet als Hofhund gehalten, ist unsicher und lernt erst so langsam ihre neue Umwelt kennen. Im anderen Thread wurde schon Zeigen und Benennen erwähnt, Gegenkonditionierung im Akutfall ist vielleicht auch von Interesse. Ich glaube, es geht hauptsächlich darum, wie sie überhaupt belohnt werden könnte für jegliches erwünschte Verhalten und wie man ihr in Stressituationen mit positiver Empfindung helfen kann - jedenfalls habe ich das so interpretiert.

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    • Gestresster Hund?

      Hallo zusammen! Der Beitrag ist hoffentlich halbwegs passend von mir platziert...ich entschuldige mich schonmal im vorraus für die enorme Länge! Also! Mir macht mein Kurzer leider ganz schön zu schaffen. Es ist mein erster Hund, ein Malinois-DeutscherSchäfer-Collie-Mix, knapp über 18 Monate alt und frisch kastriert (da sich beide Hoden im Bauch versteckt hatten). In unserer Wohnung ist er ein echter Traumhund, trotz Pubertät hört er wirklich super und sein Grenzen-austesten ist auch im Rahmen. Chaotisch ist / war es dagegen draußen – phasenweise mal mehr, mal kaum. Seit ca. 2 Wochen (also seitdem er sich von der OP erholt hat) hat sich das Ganze aber wahnsinnig gesteigert. Er ist so gestresst wie nie – bekommt auf seinem Kopf so Stress-Schüppchen (sonst traten die ganz selten mal auf), sabbert vor Aufregung, hechelt, zieht wie ein Berserker usw usf., bei jedem Spaziergang. Jeder kleinste Reiz regt ihn komplett auf. Weniger hilfreich ist zudem, dass er sehr oft angebellt (und leider auch schonmal angegriffen) wird. Zwar kann ich ihn zwischendurch mit Spielen und Schwimmen entspannen, aber sobald wir weitergehen und zB einen Jogger sehen, regt er sich völlig auf. (Wenn er aber im Wasser steht, wenn Jogger vorbeikommen, sind die ihm egal!) Auf dem Rückweg ist es insgesamt besser. Nach solchen Spaziergängen dreht er neuerdings auch zu Hause (trotz offensichtlicher Müdigkeit) manchmal noch auf, schnappt sich Spielzeug und springt damit knurrend wie ein Irrer herum. Irgendwann legt er sich dann hin, was dauert (!), oder ich „bringe“ ihn ins Bett, damit er sich beruhigt, das klappt. Nun hab ich einiges über Stress bei Hunden gelesen sowie Tipps, man sollte besonders reizarme Wege gehen, sich evt mal mit Hund in reizarmer Umgebung auf ne Wiese hauen und ihn daran gewöhnen, sich draußen zu entspannen... Leider ist mir das derzeit nicht möglich. Ich wohne in einer größeren Stadt, die 3 Parks, durch die wir jeden Tag ziehen, sind gut besucht, ein Auto ist auch nicht vorhanden. Wir sind gelegentlich zu einer Hundewiese gelaufen (zum freilaufen und austoben), was aber insgesamt mit Hin, Zurück und rumflitzen locker 3 Stunden dauert, wovon mir mein Tierarzt wegen seiner Neigung zur HD abgeraten hat. Hundesport ist schlecht zu erreichen, mit U-Bahn / Zug aber machbar. Was aber evt. nur noch mehr Stress für ihn wäre...? So, was nun??? Sicher ist schonmal, dass ich in absehbarer Zeit umziehen werde (in eine ländlichere Gegend), das wird allerdings erst in frühestens einem halben, spätestens in 2 Jahren sein. Ich habe auch schon an einen Hundetrainer gedacht, aber da ich dafür erst Geld zusammensammeln muss, würden bis dahin sicher auch noch 2 Monate vergehen. Könnte der Stress an Bewegungsdrang liegen? Wir gehen 3x am Tag 1 bis 1,5 Stunden spazieren, Schleppleine nehme ich 1x mit, wir spielen immer wieder zwischendurch und schwimmen&planschen kann er auch, gerade bei dem Wetter. Radfahren klappt noch gar nicht gut, aber ich habe mir vorhin einen Fahrradleinenhalter bestellt, mit dem es dann bestimmt besser wird. Kann der Stress noch andere Gründe haben? Ich möchte schließlich nicht alles einfach auf die (2.) Pubertät schieben, die ja vorbeigeht und habe derzeit wirklich starke Zweifel an mir... Hat irgendjemand Tipps, Erfahrungen, vielleicht übersehe ich ja auch etwas Offensichtliches?

      in Junghunde

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      Hallo, Wollte einfach mal Meinungen und Ratschläge dazu hören: Zur Vorgeschichte: Nanook ist jetzt 2 1/2 Jahre alt, Rüde, kastriert wurde er mit 9 Monaten, Mix unbekannt-sehr vermutlich aber Mix aus Akbash, also Herdenschutzhund,da er ihnen vom Aussehen, Charakter, Bewegung ähnlich sieht, Geburtsdatum unbekannt. Er kommt aus einer belgischer Tötungsstation, Vorgeschichte relativ unbekannt, wurde auf der Strasse gefunden, Besitzer wurde ausfindig gemacht, kam aber dorthin nicht zurück da Kettenhaltung und anscheinend übelste Tierquälerei (andere Tiere wurden daraufhin dort weggenommen) Im Dezember 2008 kam er mit 7 Monaten zu uns. Vertrug sich von Anfang an mit dem Ersthund. Erster Eindruck, sehr ängstlich, hyperaktiv, gestresst, kannte nicht viel, übergab sich im Auto, hatte Angst vor Treppen, knurrt fremde Menschen, Hunde an... Wir haben in den letzten 2 Jahren Einzelstunden genommen, Seminare besucht etc.. Folgende Situation im Moment: Nanook ist ein genialer Hund, der 1A folgt, Spass am Spielen hat, sehr schmusebedürftig ist....aber eben immer noch oft gestresst ist, bez. sich sehr schnell hochfahren kann. Fremde Hunde gehen gar nicht, an der Leine kommen wir relativ sehr gut vorbei, wenn ich mit ihm alleine bin, sieht das ganze als übung an, ist nicht entspannt, aber hält es aus, auch wenn die Nähe zum anderen Hund gering ist. Wenn Zweithund dabei ist, viel schwieriger, hängt von der Reaktion des Zweithundes ab. Wenn der fremde Hund Nanoom in die Augen schaut, auf ihn losgelaufen kommt, oder am Zaun bellt und pöbelt, fährt Nanook sehr schnell hoch, schnellt oft nach vorne und schnappt in die Luft (wie ein richtiger Wutausbruch), beruhigt sich anschliessend schnell. Hat Kontakt mit Hunden, die er kennt, ohne Probleme, lässt sich von denen viel gefallen (wobei ich da immer Acht gebe, dass er sich nicht bedrängt fühlt). Wenn wir fremde Hunde gut einführen (heisst paar Minuten auseinander an der Leine spazieren), klappt es bei jedem Hund, dass er sich danach anfreundet, bzw. ignoriert. Wir gehen auch mal mit 18 Hunden spazieren, ohne Probleme... Bei Menschen ist es zeitweise überhaupt kein Problem, rufe ihn im Freilauf Fuss, oder sage "Auf dei Seite" und er lässt sie passieren, ohne sich dafür zu interessieren...dann gibts Tage, wo Menschen schon aus der Ferne gefährlich aussehen und er sich grossmacht, bzw. nach vorne will. Da ist umlenken aber auch kein Problem, heisst Menschen sind ihm nicht immer geheuer, aber da verlässt er sich ganz auf mich. Zuhause hat er nicht immer Ruhe, manchmal schläft er 3-4Stunden am Stück ohne viel Bewegung, manchmal kann er keine 5 Minuten ruhig bleiben. In der Freizeit kommt er 3mal die Woche mit zum Pferd, zum Ausreiten, mal spielen wir Frisbee mit ihm (nicht zu oft), clickern oder machen sonst Kopfarbeit. Ballspiele immer nur kurz, da er schnell nur noch den Ball sieht und die Welt um ihn nicht wahrnimmt. (ach ja, mit Spiesache kommen wir an JEDEM Hund vorbei, da kann der fremde Hund auch 1 Meter neben ihm stehen, interessiert ihn dann nicht mehr, bzw.blendet er dann aus) Er wird seit 2 Monaten gebarft, seit 3 Monaten wohnen wir im neuen Haus, und vor einem Monat ist eine Katze ins Haus gezogen (viele Umstellungen also momentan) Mit der Katze ist überhaupt kein Problem, interessiert ihn nicht. Wegen dem Umzug haben wir mit DAP Stecker gearbeitet, was gut funktionniert hat. Seit wir barfen, habe ich das Gefühl, dass er unsicherer, hibbeliger und "aggressiver" geworden ist. War gestern auf einem Barf Seminar und werde jetzt mal das Fleisch reduzieren, bzw. Gemüse/Obst mehr füttern, da seine Protein-Zufuhr zu gross ist. Wir arbeiten ohne jegliche Gewalt, das "schlimmste" ein graffes "Nein" oder "Hei", mehr braucht er nicht, da fällt er schon in sich zusammen. Die Beziehung schätze ich als relativ gut ein. Im Moment nehmen wir Gruppenstunden, wo er auch aufblüht. Auf Musik entspannt er relativ gut, TTouch mag er auch. Nehme Montag mal einen Termin beim Tierarzt um Blutbild zu machen und schilddrüse zu kontrollieren. Nun meine Frage: Was könnte man da noch machen? Was könnte der Grund sein für sein Verhalten? Eure Erfahrungen? Danke schonmal im Voraus, ich hoffe hier Hilfe, Tipps, Ratschläge, Verbesserungsvorschläge, Erfahrungen usw..zu bekommen;o)

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