Jump to content
polar-chat.de  Der Hund
Huskyfan888

Frustrationstoleranz /fiepen

Empfohlene Beiträge

Hallo meine lieben

 

Mal eine Vorstellung von mir, besitze zwei sib. Huskys und einen Alaskan malamute also bei mir ist immer was los :D in dieser Fragestellung geht es jedoch um mein jüngstes Mitglied, Larry ein sib. Husky, diesen Sommer drei geworden.

Habe den kleinen wie die anderen schon seit er drei Monate ist. 

Er ist wirklich ein toller Hund, zu Hause befolgt er alle Regeln, ist ruhig kann auch alleine bleiben alles überhaupt kein Problem. 

Daher ich sehr oft draußen bin mit den hunden, ist das Problem was ich habe sehr schwerwiegend. Mein Larry ist ein sehr hibbeliger, aufgekratzter Charakter. Er ist schnell auf 100 und sobald wir draußen sind total aufgeregt auch in reizarmer Umgebung. Wenn wir eine Strecke jeden Tag gehen und ich eine Struktur rein bringe geht es, das heisst wirklich nur anfangs bisschen winseln aber auch gut leinenführig. 

Nur leider gibt es Tage da dauert es ein bis zwei Stunden bis ich im Wald bin weil ich immer warte bis er ruhig is, ständig wieder umdrehe, ihn ableine usw. Die Zeit hab ich aber auch nicht immer zb vor der Arbeit etwas schwierig. Das fiepen ist ein fiepen nach dem Motto : Boaaaa Gassi, und dann gibt es Action, ich darf laufen kann kaum erwarten bis es soweit ist, aus diesem Grund mache ich dann extra alles langsam wenn er laut ist oder ich gehe wieder ins Haus Leine ihn ab und dann wieder von vorne. 

Bei mir sieht es nämlich so aus : ich verlange von meinen Hunden dass sie an der normalen Leine neben oder hinter mir mit lockeren Leine laufen bis zum auslauf Gebiet dann dürfen Sie laufen oder an die schleppleine. Und deswegen ist der Weg zum Wald eben problematisch... Er bekommt durch die Leine Frust weil er schneller dort hin möchte ich ihm aber zu langsam bin, daher ich ihn nicht ziehen lasse und immer wieder umdrehe setze ich mich zwar durch aber es dauert wirklich ewig. Leider is durch diesen Umstand auch unmöglich ihn in fremde Umgebung mitzunehmen weil es da noch schlimmer ist. Dann tu ich ihn immer wieder in die Hunde Box zurück wenn er laut ist jedoch bekomme ich ihn in fremder Umgebung kaum ruhig, in bekannter nach einer gewissen Zeit gibt er auf und geht ruhig und brav neben mir. Jetzt war ich die letzten Tage schon mit Fleisch unterwegs und habe es mit Belohnung versucht jedes Mal wenn er ruhig war gab es eine Belohnung und ich war deutlich schneller beim Wald, lief eigentlich sehr gut. Im Garten übe ich die Frustrationstoleranz mit Kommandos und reizen klappt auch immer besser. Aber sobald ich selbst in bekannter Umgebung länger stehen bleibe, quatschen mit dem Nachbar kommt die Ungeduld und ich muss wieder von vorne anfangen. Dann war ich schon an dem Punkt dass er angenehm läuft, kommt der Nachbar zu mir, ich dachte oh nein nicht jetzt :D weil ich wusste er schellt dann wieder innerlich nach oben wenn es nicht weiter geht. Wenn ich mit ihm in einem Kaffee Haus war und ich bin da mal länger (nach Viiiel auslauf) ist er ruhig und döst. Sobald ich aufstehe ist er wieder auf 180, das is ein Kampf von ständigen runter holen und die Zeitfenster sind echt kurz. Aufregung bringt dann natürlich fiepen bellen und ziehen mit sich, also eigentlich alles wie ein Hund sich in der Öffentlichkeit nicht zu benehmen hat :D dann muss ich dort meine runde laufen bis es etwas besser wird... Ich hab mir einfach gedacht ihr habt tipps für mich, ich meine ich trainiere sicher schon zwei Jahre, ja es ist deutlich besser aber mitnehmen an das is noch nicht zu denken. Ich weiß wie ich ihn runterhole und wie ich mit ihm umgehen muss aber mein Ziel wäre eben ein entspanntes Gassi gehen derzeit kann ich ihn nur alleine ausführen sonst macht er die anderen auch nervös.. 

Freue mich auf Tipps und Erfahrungen 

Liebe Grüße 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)
Zitat

Bei mir sieht es nämlich so aus : ich verlange von meinen Hunden dass sie an der normalen Leine neben oder hinter mir mit lockeren Leine laufen bis zum auslauf Gebiet dann dürfen Sie laufen oder an die schleppleine. Und deswegen ist der Weg zum Wald eben problematisch... Er bekommt durch die Leine Frust weil er schneller dort hin möchte ich ihm aber zu langsam bin, daher ich ihn nicht ziehen lasse und immer wieder umdrehe setze ich mich zwar durch aber es dauert wirklich ewig.

 

Mein erster Gedanke dazu war: Gibt es dafür irgendwelche praktischen Gründe? Denn ansonsten würde ich ihn einfach machen lassen wie er es richtig findet, sofern nichts dagegen spricht.

In die Box packen solltest du ihn meiner Meinung nach aber nicht, denn das kann schnell als Bestrafung empfunden werden und Hund weiß gar nicht, was los ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 51 Minuten schrieb Huskyfan888:

weil ich immer warte bis er ruhig is, ständig wieder umdrehe, ihn ableine usw.

 

Das immer wieder Umdrehen wird nichts bringen. Ich habe bei meinem Hund einfach stur die Leine festgehalten, (zwischendurch immer mal wieder "laaangsam", das kennt er aus Übungen auf dem Balken) und in meinem Tempo weitergegangen. Er ist ab und zu stehen geblieben und hat mich angeguckt, das habe ich dann belohnt. Inzwischen muss ich ihn nur noch manchmal mit "laaangsam" erinnern, dann passt er sich wieder meinem Tempo an.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Zurimor 

Hey vielen Dank für deine Antwort, nein ich meinte wenn wir mit dem Auto wo hin fahren, mache ich die Box auf Leine ihn an dann springt er raus, fängt er jedoch an zu fiepen, gebe ich ihn wieder zurück ins auto warte einen. Moment und probiere es erneut :) Naja praktische Gründe nicht wirklich nehme nur meine Hunde gerne mit, die anderen zwei immer dabei und ihn muss ich dann zu einer Freundin bringen deswegen wäre es einfach schön :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Fricco vielen Dank dieses Kommando hab ich auch schon eingebaut das mache ich dann zwischendurch beim Spaziergang auch immer wieder klappt auch recht gut.. Weil ab und dann will er dann doch wieder schneller werden da verringer ich mein Tempo ich sage langsam larry dann geht es halbwegs.. Aber werde mal probieren von Anfang an mit dem Kommando zu arbeiten und es noch mehr ausbauen vielleicht is das ja der schlüssel 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nachtrag: wenn's zu arg wurde mit dem Ziehen, bin ich auch kurz Stehengeblieben und weitergegangen, wenn der kleine Lümmel gemerkt hat, dass plötzlich nix mehr vorwärts geht - man muss ja sehen, dass man nicht zu arg aus der Puste ist. ^^

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mein erster Eindruck nach dem Lesen: Der Hund fühlt sich zu sehr eingeengt in deine "Strukturen" und wenn dann mal "Freilauf", dann nur an der Schleppleine ... :wacko:

Der Kerl ist 3 Jahre alt, strotzt vor Kraft und Energie und weiß nicht, wohin damit.

Wenn du z.B im Café sitzt und steht auf, dann freut er sich schon, in der Hoffnung jetzt darf ich mich endlich mal austoben - und dann ist wieder nix ...

Auch nach vorher viel Auslauf ist der Hund nach kurzer Ruhepause während du deinen Kaffee trinkst wieder "voll da" und will "sportlich" gefordert werden!

Huskies sind Arbeitshunde, die fast das 10fache ihres Körpergewichts ziehen können!

 

Kannst du dem Hund nicht mehr bieten?

 

 

 

Und höre(!) dir dieses Video an:

 

 

Huskies geben Laut, das gehört zu ihrem Wesen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Fricco:D ja das mit dem stehen bleiben ist ein super Ansatz nur dann beginnt mein Larry aus Frust an zu fiepen und zu protestieren :D wenn Frauchen wieder mal lahm arschig ist xD

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hat nicht irgendwie Einstein gesagt: der Gipfel des Wahnsinns ist, auf Veränderungen zu hoffen, ohne etwas zu verändern.

 

Fühl dich bitte nicht auf den Schlipps getreten, aber du wendest seit 2 Jahren eine Methode an; die bisher keinen Erfolg gebracht hat.Im Gegenteil.

Für dich und den Hund mit enormen Einschränkungen verbunden.

Erstaunlich!

 

Einen Tipp zur Lösung des Problems habe ich nicht wirklich.

 

Ich habe hier allerdings seit August ebenfalls einen kleinen Nörgler sitzen, der meint, aus seinem Leben vor uns bestimmte Rechte mitnehmen zu können - wir sind nicht in allem dieser Ansicht.

Da er beharrlicher sein kann als ich, bin ich nun auf Ablenkung umgeschwenkt. Und lasse mir je nach Situation was anderes oder was neues einfallen. 

 

Wir arbeiten noch dran.

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Huskyfan888 Oh, was auch noch vielleicht hilfreich wäre ist eine Joggingleine oder so. Ich finde meinen Hund damit zumindest viel einfacher zu händeln als mit einer "starren" Leine.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.