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Hundeforum Der Hund
RudiundLisa

Welpe hat Angst vor Artgenossen

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Hallo zusammen,

Mein ca. 3 Monate alter Zwergpinscherwelpe lebt eigentlich zusammen mit meiner älteren mittelgroßen Mischlingshündin und natürlich mir zusammen, hatte auch schon relativ viele Hundebegegnungen.

Mit meiner Hündin versteht er sich gut, sie ist eine Art Vorbild für ihn.

Also war sie quasi seine erste richtige Hundebegegnung. So weit so gut.

Allerdings sind wir etwa eine Woche später (Er war da fast 11 Wochen alt) einem sehr netten Labrador begegnet. Erst einmal war Rudi interessiert, doch als der Labrador etwas näher kam, zog er kreischend die Rute an den Bauch und wusste voller Panik gar nicht, ob er wegrennen oder sich hinter mir verstecken soll.

So lief das auch mit einem anderen Mischling. 

Ich dachte es könnte an der Größe+Farbe der beiden liegen, sie sind mittelgroß und schwarz.

Aber dann fiel mir auf, dass meine Hündin auch mittelgroß und schwarz ist...

ich denke es könnte daran liegen, dass er es gewöhnt ist, dass andere Hunde eher ruhig sind, wie zuhause.

Allerdings möchte er auch immer mit den anderen spielen, das sieht man eindeutig, doch dann macht er panisch einen Rückzieher.

Ich habe in anderen Foren gelesen, dass das ganz normal ist, in einem Buch aber, dass man sich Sorgen machen muss.

Leider kenne ich auch keinen anderen Hund so gut, dass ich ihm vertraue, meinen Zwerg zu „erziehen“, wie es überall empfohlen wird.

Danke schon mal für eure Antworten!

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vor 22 Stunden schrieb RudiundLisa:

3 Monate alter Zwergpinscherwelpe

 

vor 22 Stunden schrieb RudiundLisa:

sehr netten Labrador begegnet. Erst einmal war Rudi interessiert, doch als der Labrador etwas näher kam, zog er kreischend die Rute an den Bauch und wusste voller Panik gar nicht, ob er wegrennen oder sich hinter mir verstecken soll.

 

 

vor 22 Stunden schrieb RudiundLisa:

meinen Zwerg zu „erziehen“, wie es überall empfohlen wird.

Danke schon mal für eure Antworten!

 

Da hat er wohl die richtige Entscheidung getroffen, da ich persönlich die meisten Labies als relativ grobmotorisch empfinde. Deinen Zwerg erziehen? Mit 11 Wochen?  Dann kann er auch sehr schenll platt sein.

Damit meine ich tot.

ich habe keine Minirasse sondern "Mittelklasse", aber ich bin manchmal schon verwundert wie gedankenlos manche Hundehalter sind. Beachte bitte mal die Größenverhältnisse und Kraftverhältnisse (auch bzgl. Beschleunigung).

 

Dein Hund sollte die Möglichkeit haben sich bei dir zu verstecken und dass DU Hunde die ihm Angst machen abwehrst. Außerdem solltest du grundsätzlich darauf auchten dass dein Hund mit Hunden SEINER Gewichtsklasse spielt, oder nur sehr vorsichtige Hunde nehmen. 

 

 

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Ich habe neben meiner Colliehündin (Mia) seit 1 Jahr auch eine Russkiy Toy Hündin (Kensi). Sie hat bei ihrer Züchterin sowohl mit einem Riesenschnauzer als auch mit einem Greyhound, also zwei nicht zu verachtend großen Hunden, zusammengelebt. Mit 13 Wochen kam sie dann zu mir und Mia. Sie hat zwar bei Kontakt mit großen Hunden nie geschrien, aber Angst/sehr sehr großen Respekt hatte sie trotzdem, und hat sie auch bis heute teilweise noch. 

Für mich eine große Umstellung, da ich mit Mia einen Hund habe, den ich problemlos zu jedem Hund hinlassen kann und die auch Spaß an anderen Hunden jeder Größe hat. Allerdings habe ich schnell gelernt, dass Kensis Reaktion gar nicht so verkehrt ist. Leider ist kaum ein großer Hund dazu in der Lage, sich gegenüber so kleinen Hunden angepasst zu verhalten. Da wir mit den Pfoten gehauen, den Hund mit der Schnauze durch die Gegend geschubst oder so drübergewalzt, dass der Zwerg nur noch durch die Gegend kullert. :(

So schade es ist, aber freien Kontakt hat Kensi nur noch zu großen Hunden die ich kenne und die hervorragend im Gehorsam stehen. Und davon gibt es weiß Gott nicht viele. Bei fremden freien Hunden leine ich sie an (und blocke den Hund ggf) oder nehme sie teilweise auch auf den Arm. 

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vor 10 Stunden schrieb Lexx:

da ich persönlich die meisten Labies als relativ grobmotorisch empfinde

 

Habe ich ebenso oft beobachte, wie eine sehr aufdringliche Art, die sehr vielen Hunden unangenehm ist.

 

vor 10 Stunden schrieb Lexx:

Dann kann er auch sehr schenll platt sein.

 

Meinem Ersten, einem Terriermix, wollte ich mal einen Minifrosch zeigen. Hund war sehr interessiert und wollte den Frosch näher untersuchen. Zu diesem Zweck patschte er mit der Pfote drauf ... :blink: Das war's dann für den Frosch ... der war auch ziemlich platt. :wacko:

Habe von da an für's Zeigen und Benennen besser geeignete Objekte gewählt ...

 

Aber zurück zum Thema:

Wenn mein Hund sich bedroht/bedrängt fühlt, gehe ich immer dazwischen und blocke den anderen Hund ab. Auch wenn Hund meint, er kann kommt schon klar, aber ich finde das Verhalten des anderen Hundes unangemessen, rufe ich meinen Hund ab und blocke den anderen. Die Labbis hier sind derartig aufdringlich, dass das nur mithilfe meines Fahrrads als Barriere geht, das ich zum Glück meistens dabei habe. Die Hundehalter sind fast alle völlig ignorant, Labbis sind doch "lieb"  ... :wall:

Zur Ehrenrettung der Labbis muss ich sagen, dass es 1 (in Worten: eine) Ausnahmen gibt, mit dem ist mein Hund sogar befreundet - obwohl die Größenverhältnisse nicht passen. ;)

 

Bei Hundebegegnungen weiß Pavel meist, was er will, aber manchmal ist er verunsichert. Wenn ich den Eindruck habe, das geht klar, muntere ich ihn zur Begegnung auf und zeige auch deutlich, das ich darüber wache - falls die Situation kippt. 

Einem Welpen würde ich immer vermitteln, dass ich aufpasse und zu seinem Schutz da bin - auch wenn seine Angst objektiv unbegründet ist - Angst ist immer subjektiv! Gleichzeitig würde ich den Welpen bei geeigneten Hunden immer wieder ermuntern, Kontakt aufzunehmen.

Bei sehr geeigneten Hunden würde ich, auch wenn Hund vorher die Flucht ergriffen hat, wiederholt zum Kontakt auffordern - ihn quasi zum "Überdenken" seiner Reaktion ermutigen. (wichtig: ermutigen/auffordern, nicht "nötigen"!)

 

"Kontakt"  ist oft sehr kurz und schnell erledigt. Mein Pavel  zeigt oft sehr großes Interesse an anderen Hunden. Wenn es dann zum Kontakt kommt, ist es meist eher ein beiläufiges "Tach auch ... ach so riechst du ... nö, ich wollte hier nur mal ans Gras pinkeln ... wiedersehn ..." Das war's dann. ;) Ich frage mich dann immer, wieso auf Distanz das große Interesse, wenn dann nach einer Minute alles vorbei ist ... Aber ich muss nicht alles verstehen, was mein Hund gut findet ... :D

 

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Ok, danke für all eure Antworten, das hat mir schon geholfen :)

Ich versuche jetzt einfach, ihm deutlich zu machen, dass ich ihn immer beschütze (und das werde ich natürlich auch versuchen umzusetzen ;)).

 

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Um den sollte man sich echt kümmern, denn er wird es schwer haben 

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