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Hundeforum Der Hund
Rehema

Umgangston unter den Nutzern

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Ich kann dazu nur immer wieder darauf hinweisen, dass Rassehunde mitnichten gesünder sind als beliebig gepaarte Mischlinge.  

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Gerade eben schrieb Estray:

Ich kann dazu nur immer wieder darauf hinweisen, dass Rassehunde mitnichten gesünder sind als beliebig gepaarte Mischlinge.  

 

Das stimmt so nicht. Es kommt sehr auf die Erkrankung an. Werden Rassehunde vernünftig gezüchtet und untersucht, ist das Risiko für manche Erkrankungen sehr gering bis 0. 

 

HD beim Border Collie ist z.B. sehr wenig verbreitet aufgrund einer sehr strengen Auslese (schon immer, da sie Arbeitshunde waren), Erkrankungen für die man Gentest machen kann, können b ei 0 liegen wenn dies eben auch getan wird. Meine Augentierärztin meinte sie hätte seit Jahren keinen Hund mehr mit CEA gesehen was wohl an dem vorgeschriebenen Gentest liegt.

 

Aber natürlich gibt es auch sehr kranklgezüchtete und überzüchtete rassen wie den Irischen Wolfshund, Franz. Bulldoggen. das sind krankgezüchtete rassen.

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Ich kann mir aber zum Beispiel gut vorstellen dass Generationen von Straßenhunden sehr gesund sind. Aufgrund der strikten Auslese. 

 

Du hast auf jeden Fall recht Estray wenn du sagst das rassehund nicht = gesunder Hund ist.

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Darüber brauchen wir hier auch gar nicht zu diskutieren. Es war mir nur ein Anliegen, das auf Newis Beitrag hin mal zu erwähnen. Es war ja eine Rechtfertigung für Zucht und das ist in der Realität aber gar nicht so. Gesundheit ist nicht das oberste Ziel, sondern Schönheit und vielleicht Verhalten. Aber hier gehts ja um den Umgangston und nicht um die zigtausendste Zuchtdiskussion.

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vor 27 Minuten schrieb Mark:

Am Ende steht die "Belohnung" in einer Diskussion als gefühlter "Sieger" hervorzugehen oder sich zumindest moralisch überlegen zu fühlen.

 

Mag auf einige zutreffen, aber sicher nicht auf alle. Es geht mir beim Diskutieren nicht um Gewinnen (grausig und befremdlich), sondern um das Diskutieren, Reflektieren, Horizont erweitern. Also ganz so einfach kann man es sich da wohl nicht machen. :) Nicht jeder preist den Veganismus in seiner Ideologie oder begrüßt ein Aussterben von Tierarten.

 

Unvollkommen ist es die Menschen auszublenden, die auf Kinder verzichten, nicht bekommen können oder keine möchten. Außerdem gibt es (gesetzliche) Einschränkungen bezüglich der Fortpflanzung von Mensch und Tier, warum das nicht mit bedacht wird weiß ich nicht. Vielleicht weil das Interesse oder die künstliche Aufregung nicht mehr hergibt. Und Diskussionen über solche Themen gibt es noch viele viele mehr. Mit genügend Interesse wird man auf jeden Fall fündig.

 

- - - 

 

Mit der Aussage stellst du es so hin, dass das Mischlingsdasein an sich ein Problem wäre. 

Aus zwei kranken Hunden wird kein gesunder(gesünderer) Hund. Ob Mischling oder reinrassig spielt da keine Rolle. Plus finde ich den Anspruch seltsam, dass ein Rassehund übernatürlich gesünder sein muss. Gibt schon gesunde Rassen, aber auch da ist eben ein aufrichtiges Interesse gefordert. Wenn man das nicht aufbringen kann, wird der Blick eben weiterhin kurzsichtig bleiben.

Es ist halt schade, dass es immer wieder nur darum geht, gegen seriöse Zucht zu sein. Ob manche Hunde physisch und psychisch zusammen passen, das interessiert nicht. So ernst meint man es mit dem Tierschutz dann doch nicht, Hauptsache gegen Zucht. Ohne Substanz und für die Tiere auch sehr schade. Unvollkommen vermutlich.

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vor einer Stunde schrieb Estray:

Darüber brauchen wir hier auch gar nicht zu diskutieren. Es war mir nur ein Anliegen, das auf Newis Beitrag hin mal zu erwähnen. Es war ja eine Rechtfertigung für Zucht und das ist in der Realität aber gar nicht so. Gesundheit ist nicht das oberste Ziel, sondern Schönheit und vielleicht Verhalten. Aber hier gehts ja um den Umgangston und nicht um die zigtausendste Zuchtdiskussion.

 

So hatte ich das auch nicht gemeint - da habe ich mich wahrscheinlich nicht konkret genug ausgedrückt.

Ich meine damit nicht, dass Rassehunde gesünder sind, sondern dass die Chance auf gesunde Hunde allgemein viel größer ist, wenn die Elterntiere untersucht sind - ungeachtet irgendeiner Rasse oder eines Mixes.

Solche Untersuchungen machen aber doch fast nur Züchter. Kaum ein "ich möchte mal Welpen" Mensch wird seinen Hund vorher auf gewisse Dinge untersuchen lassen, denn da lohnt sich allein wegen des Preises der Aufwand nicht.

Als Beispiel der mittlerweie erblindete Hund einer Bekannten. Er ist ein Mix aus aus so einem Wurf (PudelxMischling) und beide Elterntiere waren zumindest Träger von PRA. Dieser Hund hat nun von beiden Eltern das kranke Gen geerbt und ist mit 6 Jahren langsam erblindet. Mit einem Gentest hätte man das vorher ausschliessen können.

 

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@Rehema Das Thema kommt tatsächlich turnusmäßig und ich bringe dem turnusmäßig Verständnis entgegen, solange ich wirklich einen konstruktiven Ansatz darin sehe.

Den sehe ich in deinem Text aber nicht. Weder hast du dir die Mühe gemacht auf das Datum zu schauen, noch aktuelle Diskussionen verfolgt. Deine Kritik hat echt wenig Basis.

 

Wenn dich Decktermine interessieren, informiere dich, wie im Standardtext zum Vermehrungswunsch erklärt, in der einschlägigen Literatur. Dem Text kannst du ebenfalls entnehmen, weshalb diese Infos kontraproduktiv im Forum hier sind. Hier sollen sich schlicht keine Vermehrer austauschen und informieren. Die medizinischen Ratschläge dürften sich auf "im Zweifelsfall fahr bitte zum Tierarzt" belaufen.

Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, die wenigen User mit Züchtererfahrung per p.N. zu kontaktieren. Das sollte reichen.

Die Auslassungen zum Sexualverhalten des Menschen im Vergleich zu Hunden lesen sich auch sehr schräg . Muß man eine bestimmte Anzahl von Schwangerschaften durchlaufen haben, um gegen achtlose Vermehrung eine Meinung bilden zu können? Bestimmt nicht.

Und du wirst staunen. Es ist mir völlig egal, ob du einen Garten hast.:)

 

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vor 3 Stunden schrieb Mrs.Midnight:

Einfach mal [...usw. ...]

 

 

An der Art deiner Antwort sehe ich ein weiteres "Problem" (Bitte nicht persönlich nehmen, dein Beitrag eignet sich nur grad gut als Beispiel.): Du hast relativ knapp geantwortet. Dadurch kann es zu Missverständnissen kommen. Besonders bei deinem letzten Satz "in denen es um das Leben von Tieren geht und dem Egoismus vom Menschen der halt z.B. gerne mal Welpen hätte" glaube ich zu verstehen, was du meinst. Wenn ich mit meiner Einschätzung richtig liege, stimme ich dir sogar zu. Aber so kurz formuliert, sind Fehlinterpretationen vorprogrammiert, und man könnte meinen, du unterstelltest generell Egoismus.

Es liegt nicht jedem, so viel und ausführlich zu schreiben und oft ist auch keine Zeit. Viele Leser ziehen sich dann "den Schuh an" und reagieren entsprechend, anstatt einfach mal zu fragen "Wie meinst du dass?" Hinzu kommt, dass man im Forum weder Mimik noch Gesten sieht und Smileys sind kein Ersatz - also entwickelt sich eine ""hitzige Diskussion".

 

vor 2 Stunden schrieb Mark:

[...] Auslösereiz [...] Verhaltensroutine [...] "Belohnung" [...] Es ist schwer dieses Muster zu ändern.

 

Aber von unseren Hunden verlangen wir das, z.B. beim "Anti-Jagd-Training". ;) Vielleicht mehr Kekse für die User? :D

 

 

P.S.: Da  Das Thema dieses Tröts "Umgangston unter den Nutzern" lautet, bezieht sich mein vergebener "Pokal" auf die Argumente dazu.

Beim Thema "Zucht" bin ich draußen - mangels Ahnung. Aber mir geht gerade durch den Kopf: Das wahllose Vermehren ist ja wohl das Gegenteil von Zucht ... ist das dann "Unzucht"? :think:

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Finde ich gut, regt zum Nachdenken an - einfach mal ein Danke an Antje!

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@DerOlleHansen

Darf ich dich an deine jüngere Reaktion erinnern, wo du eine empfindliche Strafe gefordert hast? 

 

Du kannst das als erstes auf dich selbst anwenden.

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